Neues EU-Harmonisierungsopfer: Deutsch soll Englisch weichen

Brüssel, 18/01/2014, rp - Wie aus einem Dokument der EU-Kommission hervorgeht, das uns zugespielt wurde, planen die für den Internen Markt, Konsumenten und Wettbewerb zuständigen Kommissare, Michel Barnier (Frankreich), Neven Mimica (Kroatien) und Joaquím Almunia (Spanien) einen gemeinsamen Harmonisierungsvorstoß. Ziel: Eine gemeinsame Europäische Sprache: Englisch - The Common Language Area.

EU directiveDieses Mal geht es der deutschen Sprache an den Kragen. Dies geht aus einem gemeinsamen Dokument dreier EU-Kommissare hervor, das uns zugespielt wurde. Sprache, so wird in dem Dokument argumentiert, sei ein Ausdruck einer entsprechenden Kultur. So assoziiere man die deutsche Kultur mit der deutschen Sprache, die französische Kultur mit der französischen Sprache und die italienische Kultur mit der italienischen Sprache. Dagegen gebe es keine gemeinsame europäische Sprache.

Das Fehlen dieser gemeinsamen europäischen Sprache wird dann dafür verantwortlich gemacht, dass die Unterstützung für die EU in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen sei. Eine gemeinsame europäische Kultur, so Robert Schumann, der behauptet, in die Pläne von Michel Barnier eingeweiht zu sein, sei die Grundlage für eine “Grande Nation Europa”, ohne europäische Kulture keine “Grande Nation” und ohne europäische Sprache, keine europäische Kultur. “Wir wollen ein gemeinsames Europa bauen”, so wird der ungehaltene Michel Barnier von einem Vertrauten zitiert, “und was tun wir? Wir bauen den Turm zu Babel!”.

Auch Paul-Henri Spaak, der in der Wettbewerbs-Kommission von Joaquím Almunia seinen Dienst tut, hat ein großes Interesse an einer Einheitlichen Europäischen Sprache. “Ich weiß gar nicht”, so sagt er, “wie die Sprache als das größte Handelshindernis den bisherigen Harmonisierungsbestrebungen entgehen konnte! Wenn ein Warentransport von Deutschland nach Frankreich führt, brauchen Sie die erforderlichen Dokumente in zwei Sprachen. Wenn die EU eine Direktive erlässt, dann muss die Direktive gleich in 24 Sprachen übersetzt werden. Das EU-Parlament beschäftigt eine Unzahl von Dolmetschern und Übersetzern, damit die EU-Parlamentarier, sich verstehen könnten, wenn sie sich denn zuhören würden. Die Einsparungen, die von einer gemeinsamen Sprache ausgehen, sind immens und genau die Anschubfinanzierung, die die schwächelnde europäische Wirtschaft im internationalen Wettbewerb benötigt”, sagt Spaak.

tower of babelAuch für Konsumenten ergeben sich eine Unzahl von Vorteilen daraus, dass nach Inkrafttreten der geplanten Direktive europaweit nur noch in englischer Sprache kommuniziert wird. Endlich, so schwärmt Vladimir Nazor, Vetrauter von Neven Mimica, sei es möglich, enge nationale Sprachgrenzen zu überwinden und ein wirklich einheitliches Europa zu zelebrieren: “Grenzüberschreitende Unterhaltungen werden möglich, wo zuvor die Sprachbarriere stand,” so Nazor.

Um diese Ziele zu erreichen, sieht die Direktive “Creating a Common Language Area”, kurz CLA vor, dass bereits ab 2015 in Kindergärten und ab der ersten Klasse in allen Mitgliedsstaaten der EU nur noch in englischer Sprache unterrichtet wird. Die notwendigen Nachschulungsmaßnahmen für Eltern, Lehrer und Kindergärtnerinnen seien von den nationalen Regierung mit Inkrafttreten der Direktive umgehend zu veranlassen. Nationale Fernsehprogramme müssten ab 2015 in englischer Sprache ausgestrahlt werden, zunächst und für die Dauer einer Übergangsphase von 5 Jahren noch mit Untertiteln in den abgeschafften Landessprachen. Behördenbriefe, öffentliche Kommunikation, Debatten in Parlamenten alle Formen der öffentlichen Kommunikation sollten auf die englische Sprache umgestellt werden.

Die Initiatoren der Direktive erwarten sich durch die Sprachharmonisierung unmittelbar Einsparungen in Höhe von rund 1,7 Milliarden Euro bei der Europäischen Union, hauptsächlich durch die Entlassung von Dolmetschern und Übersetzern. Der Abbau von Sprachbarrieren im Warenverkehr soll weitere 37 Milliarden pro Jahr an Einsparungen erbringen. Schließlich versprechen sich die drei Kommissare von der umfassenden Sprachbildung der Europäer in englischer Sprache nicht nur eine verbesserte Wettbewerbsposition gegenüber den USA und China, sondern auch die Schaffung einer europäischen Kultur, die auf lange Sicht an die Stelle nationaler Kulturen treten kann und mittelfristig nationale Parlamente überflüssig werden lässt.

Aber warum soll ausgerechnet Englisch die europäische Kultursprache werden? “Das ist eine gute Frage”, so Paul-Henri Spaak: “Wir haben uns die Wahl nicht leicht gemacht. Drei Gründe haben uns bewogen, die englische Sprache zu wählen: (1) Englisch ist schon jetzt die am häufigsten gesprochene Sprache weltweit. (2) Hätten wir Deutsch gewählt, die damit einhergehende Genderisierung der Sprache hätte uns in der Welt lächerlich gemacht und die Dokumente der EU noch unlesbarer als sie das eh schon sind. Und die EU-Kommission ist der Transparenz verpflichtet”, so Spaak. Schließlich verfüge das Vereinigte Königreich über die einzige ernstzunehmende Armee aller EU-Mitgliedsstaaten und angesichts britischer Bestrebungen, die EU zu verlassen, sei die Durchsetzung des Europäischen Einheitlichen Sprachraums, EES, der das Ziel von CLA sei, ein Mittel, um die Briten zum Bleiben zu motivieren, zumal bekannt sei, wie ungern Briten Fremdsprachen lernen. Dem zu erwartenden Widerstand aus Frankreich werde durch eine Erhöhung der Agrar-Subventionen vorgebeugt.

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28 Responses to Neues EU-Harmonisierungsopfer: Deutsch soll Englisch weichen

  1. heureka47 says:

    So viele Aspekte, wie die Zivilisation hat, so viele Symptome hat die “Krankheit der Gesellschaft”, die “Kollektive (Zivilisations-)Neurose”.

    Und wo die Besten im “Normalsein” einer am “rationalen Irresein” zu 99% kranken Gesellschaft – politisch, theologisch, juristisch, sozial, wissenschaftlich usw. – wirken, kann nur Irrsinn am Werk, auf dem Weg und das Ergebnis sein.

    Sprache ist ein Teil der Kultur; und Kultur ist Teil der Einzigartigkeit und Vielfalt – einem wesentlichen Aspekt des universellen Prinzips. Durch Verstoß gegen das Prinzip verstößt sich der Verstoßende SELBST aus dem universellen Sein, aus dem “Kontinuum”, das ihm Leben und Gesundheit ist und ihm eigentlich auch (Lebens-)Freude und Glücklichsein sein soll(te).

    Aber wie schon die Story von Adam und seinen Frauen (Lilith, Eva) kundtut, hat sich der Mensch schon vor langer Zeit aus dem Paradies verstoßen.

    Die Ursache für das “Verschwinden” von Lilith ebenso wie für die “dumme” Verführbarkeit der Eva ist die “Kollektive (Zivilisations-)Neurose”, ausgelöst durch ein – wie ich vermute – kollektives Trauma vor etwa 15.000 bis 60.000 Jahren.

    Hier täte sich ein bisher weitgehend unbeackertes Riesenfeld für die Wissenschaft auf, der wahren Ursache und der Entwicklung der “Kollektiven Neurose” auf die Spur zu kommen und damit auch der – wissenschaftlich schon bejahten! – Möglichkeit der grundlegenden Heilung.

    Einem Dutzend oder mehr sehr verschiedenen Kulturen in Europa die Sprache EINER dieser Kulturen als Hauptsprache aufzunötigen, ist einfach nur ein weiterer Akt der grassierenden Krankheit, die zum Tode führt – sofern sie nicht grundlegend geheilt wird.

    “…denn sie wissen nicht, was sie tun”.
    Auch Jesus wußte, wo der Hund begraben liegt; genauso wie Moses und viele, viele, andere…
    Nur die, die es angeht, sind “verblendet” – wie es im Johannes-Evangelium heißt:
    “…hat ihre Augen verblendet und ihre Herzen verstockt, auf daß sie nicht sehen und ich sie heile”.

    MILLIARDEN Menschen betätigen sich täglich – ohne ihr Wissen – in der typisch neurotischen “Abwehr- / Vermeidungshaltung”, erliegen dem “Angst-Tabu” (Rainer Taéni) und halten ihr “Rationalisieren” für den Ausdruck ihres “Freien Willens”. In Wahrheit aber sind diese Menschen überhaupt nicht FREI, sondern werden von Ego, Neurose und Angst – aus dem Unbewußten – dominiert.

    Der – wahre – “freie Wille” steht dem Menschen erst im höheren Bewußtsein zur Verfügung, im “Höheren / wahren Selbst”, oberhalb des “Ego”, hinter der Überwindung der Angst und hinter der grundlegenden Heilung.

    • karstenmende says:

      In English please! The german language is no longer allowed to use for communication between Heaven and earth!

      • heureka47 says:

        The “Collective Civilization Neurosis”, the alienation to the “higher / true self”, the higher consciousness level, the true adult’s consciousness, where we are the universal power, the creative power, life force / power, power of love, healing power, etc.

  2. A.S. says:

    Darf ich davon ausgehen dass es sich hier um eine Satire handelt?

  3. heureka47 says:

    “Deutsch” kommt übrigens von “deus” (lat. “Gott”) und ist “Gottes Sprache”, “Ur-Sprache”. An IHREM “Wesen könnte die Welt genesen” – wenn wir üblicherweise deutsch Sprechenden unsere Sprache – NOCH – verstünden. Aber – auch – davon sind wir entfremdet.
    Wir wissen nicht (mehr), was die Worte be-deut-en, wie sie zu deut-en sind.

    Dabei ist die deutsche Sprache – vor allem in der unverfälschten Form – eine göttliche Offenbarung, eine Offenbarung des göttlichen Prinzips, des Grundprinzips des Universums.

    Wesentliche “Eckpunkte” der Ursprache sind die “Ur-Laute”, die man bis in die tierische Vorgeschichte des Menschen zurückverfolgen könnte.

    Das “A” z.B. als den typischen Laut des “Sich-öffnens”; so wie der Mund geöffnet wird, um zu atmen, zu trinken, zu essen – sich mit dem Lebengebenden zu vereinigen, es in sich aufzunehmen.

    Das “W” z.B. als den typischen Laut des “Noch-nicht-verstehens”, des “(Nach-)Fragens” – was sich im einheitlichen Anfangsbuchstaben “w” aller deutschen Fragewörter spiegelt.

    Das “O” z.B. als den typischen Laut des Staunens; insbesondere das “offene O” als den Laut des GROSSEN Staunens – des Staunens z.B. bei der Begegnung mit dem Göttlichen.

    Das zeigt sich im Namen, den die “alten Deutschen” der “Gotteskraft” / “Lebens-Energie” gaben: “Od”- oder auch “Ot”, “Oth”, “Odt”, “Ott” usw., analog auch “Ut”, “Uth”, Udt, oder ähnlich.

    Und so finden wir diese göttliche Ur-Kraft, die (universelle) Ur-Energie in sehr vielen Wörtern des täglichen Lebens, des Alltags (und nicht nur im speziell spirtuellen / religiösen Bereich der Sprache!):
    Vater (Voder, engl. father)
    Mutter (Moder, engl. mother)
    Tochter (Doder, engl. daughter, isländ.: dottir)
    Bruder (Broder, engl. brother)
    Boden
    Boot
    Brot (Brod)
    Brodem
    brodeln
    Flut (engl. flood)
    Futter (Fuder, engl. food)
    Gott (altdt.: got; engl. God, skand.: Gud)
    gut
    Hut (s. auch engl. “hood”)
    Kleinod
    Kot
    Lot, Loden
    Not
    No(r)d
    O(r)t, analog: dort, fort, Hort, Horde usw.
    Ode (Preislied)
    Odem
    Odin
    Ot(h)mar, Otto, Odo, Ortwin, Ortrud
    rot
    Sode(n)
    Sud / Süden
    Tod
    Wodan / Wotan
    Wasser (niederdt. Woter, engl.: water, russ.: Woda)

    Außerdem:
    engl.: awe, awful

    Fluß- und Ortsnamen mit Bezug zur Gotteskraft:
    Oder
    Odenwald
    Odense (Dänemark)
    Othmarschen
    Ottensen
    O(e)deme (mit Dehnungs-“e”) bei Lüneburg

    Die “alten Deutschen” – vor dem Einfluß der Römer – wußten GENAU, WAS ihr Gott ist; sie lebten im Bewußtsein ihres Gottes. Der Gott aber, den uns dann die Römer brachten, war ein “totgeborenes Kind”. Nicht etwa, das Gott selbst tot war – nein, nur die Vorstellung der Römer war es, ihr Bewußtsein war es. Und damit infizierten sie unsere Vorfahren. Mit der “Krankheit der Gesellschaft”, der “Kollektiven Neurose”, dem “Übel” – der “Sünde” (“Abtrennung”).

    Grundlegende Heilung ist nicht nur möglich, sie ist zum Überleben der Menschheit auch unverzichtbar not-wendig.

    • Bellator Eruditus says:

      > “Deutsch” kommt übrigens von “deus” (lat. “Gott”)

      Unsinn. Esoterisches Geschwätz unterfüttert von einer soliden Achtelbildung.
      “Deutsch” kommt “diutisc”, althochdeutsch “Volk” es ist also die “Sprache des Volkes”. Im Gegensatz zum Latein, der “Sprache der Gelehrten”. Der Wortstamm hat sich sowohl im Schwedischen (Tyska) als auch im Italienischen (Tedesci) erhalten.

      • heureka47 says:

        “Achtelbildung”:

        “Bildung” meint(e) ursprünglich die Entwicklung / (Aus-)Bildung des Menschen als “Ganzes” – vor allem eben zum – “höheren” – Bewußtsein, dem (wahren) Erwachsenen-Bewußtsein, also zum “ganzen” / wahren Menschen.

        Dieses “ganzer / wahrhaft Mensch werden” – durch den Prozeß der “Initiation”, des “Übergangsrituals” bzw. der “Ascension”, des “Aufstiegs” zur höheren Bewußtseins-Ebene – ist (in) der zivilisierten Gesellschaft durch die “Entfremdung” / “Kollektive Neurose” abhanden gekommen.

        Der typische zivilisierte – ungeheilte – Mensch ist auf der unteren, kindheitstypischen, Bewußtseins-Ebene stehen- / steckengeblieben und leidet sehr erheblich darunter. Er erkennt vor allem die / seine wirkliche Realität nicht und weiß folglich nicht, um was es im Leben geht und was zu tun ist. Bei einer ganzen Reihe wichtiger Dinge, die den GANZEN Menschen erfordern, weiß er überhaupt nicht WIE er sie tun könnte. Ihm fehlt einfach das nötige geistig-seelische “Handwerkzeug” bzw. die erforderliche spezielle Energie dazu.

        Die Aussage “Der moderne Mensch nutzt nur 10% seines geistigen Potenzials”, die A. Einstein getan haben soll, meint genau den von mir beschriebenen Mangel. Der Mensch, der kein “ganzer” Mensch ist, ist leider nicht nur ein “halber” Mensch – und auch kein “Zentelmensch”, wie das Zitat vermuten lassen könnte; denn die 10% (bezogen auf die 100% als “Ganzes”) sind ein SYMBOL-Ausdruck, der uns sagen will, daß zwischen dem GANZEN und dem NICHT-ganzen Menschen ein Dimensions- / Qualitäts-Unterschied besteht, der sich nicht durch Gegenüberstellung von Zahlen (Quantität) angemessen darstellen läßt.

        *

        “Esoterisches Geschwätz”:

        “E-soterisch” kommt von “Soter” = Heiland, Retter.
        “esoterisches” Wissen meint(e) ursprünglich “heilendes”, (er)rettendes Wissen; Wissen AUS dem Heilands- / Christus-Bewußtsein und ÜBER dieses.

        Abfällige / abwertende Äußerungen darüber beweisen die Abtrennung im Bewußtsein, die “Kollektive (Zivilisations-)Neurose”, die pathologische Unreife / Unweisheit, als die wir diese “Krankheit der Gesellschaft” seit Jahrtausenden kennen. Die, obwohl mit völlig natürlichen Mitteln jederzeit grundlegend heilbar, noch immer nicht geheilt ist, weil die krankheitsbedingte Angst und das quasi-zwanghafte Verdrängen die Erkenntnis und Heilung verhindern.

        Die Möglichkeiten des Erkenntnisgewinns mit Hilfe der körperlichen Sinne und des rationalen Denkens unter der Dominanz des “Niederen Selbst” / “Ego” sind also deutlich begrenzt!
        Seine wahre, VOLLE, Erkenntnisfähigkeit erlangt der Mensch erst in der höheren Bewußtseins-Ebene, im “Christus-Bewußtsein”, der FEINstofflichen Bewußtseins-Ebene, dem wahren Erwachsenen-Bewußtsein, mit / nach der grundlegenden Heilung.

        *

        Gute Besserung!

      • heureka47 says:

        “Deutsch” ist “Theodisch” = Gottessprache, Ursprache.

        • vogelflug says:

          Die Araber/Moslems sagen, dass Gott arabisch spricht. Jetzt kommen Sie und sagen, Gott spräche womöglich deutsch.
          Hat Gott gar einen Migrationshintergrund und wurde bilingual erzogen?

  4. WikiMANNia says:

    Dürfen wir darauf hinweisen, dass sich immer wieder erweist, dass die Wirklichkeit die Satire schlägt?

    • karstenmende says:

      Sicher! WikiMANNia strotzt ja nur so vor derartiger “Satire”, die einen die Tränen in die Augen treiben kann, im Guten (Video: Soldatin bei der BW), wie im Schlechten (Horst Arnold, R.I.P.).Ich kann verstehen, dass euch das Lachen, angesichts dieser “Alltags-Satire” nicht mehr ganz so leicht fällt. Aber (nicht nur) das haben wir den Genderisten voraus: wir sind schlau genug, um über gute Witze lachen zu können. Genderisten müssen immer zuerst ihre Anwälte konsultieren, um

      a) sich den Witz erklären zu lassen

      und

      b) überprüfen zu lassen, in wie weit sich eine “Diskriminierungs-Klage” daraus fabrizieren lässt.

      Wenn ich auch nur einen Funken Mitgefühl für diese humor- und geistlosen Genossen übrig hätte, könnte ich sie tatsächlich nur bedauern.

  5. qed says:

    Wie üblich, bleibt einem bei den Jokes von Euch das Lachen im Halse stecken:

    Durchgehend eine Fremdsprache zu benutzen, erhöht die Wahrscheinlichkeit ungeheuer, daß keiner merkt, welche Sauerei mal wieder ausgeheckt wird.
    Wir kennen das vom Gendersprech, der Jahrzehnte erfolgreich mit seinem Rotwelsch agiert hat, ohne daß es einer als völlig sinnleeres Geschwafel zu enttarnten wagte und ich bin erst kürzlich aufgeflogen, nachdem ich 4 Jahrzehnte nach Erfindung des Starkdeutschen an der TU Clausthal eine Laudatio auf einer Glückwunschkarte an eine Kollega zierte entsprechend ihrem erahnten Herzenswunsche mit einem kernigen ” doch am schönnsten isses wuhlen zwischen faiblichen Schankulen” und fortan als machöses Schwein dastehe.

    Auch Mediziner haben derlei über Jahrhunderte praktiziert und sich ergötzt an den gläubigen, flehenden Augen der Delinquenten, alldieweil man empathisch deren Hand tätschelnd, mild lächelnd seinen Adepten verkündet, daß die Prognosis vollkommen infaust sei oder wie es uns der ECTR jüngst wieder genialisch vorführte
    http://sciencefiles.org/2014/01/10/toleranz-und-ihr-verzerrtes-spiegelbild/#comments
    Als kleines Bonbon sei nur die satanische Verse- Vielfalt des Begriffes “equality” betont und die verehrten Geschlechterinnen und Geschlechter verwiesen auf eine übel beleumundete Seite:
    http://bloganddiscussion.com/argumentevonfemastasen/3932/geschlechtergleichwertler-und-gleichberechtigungsutopisten/

  6. Momo says:

    “Im Neuen Testament wird das Thema der Sprachverwirrung nochmals in der Pfingstgeschichte aufgenommen (Apg 2,6 EU). Dieser Erzählung zufolge bewirkt der Heilige Geist durch eine von Jesus Christus ermöglichte Gottverbundenheit ein neues Reden und Verstehen über alle Sprachgrenzen hinweg.” (Wikipedia zum Turmbau zu Babel)

    Schön. Der Heilige Geist bewirkt ein neues Reden und Verstehen, von Michel Barnier, Neven Mimica und Joaquím Almunia ist eher nicht die Rede. Vielmehr liegt die Lösung zur Verständigung aller Völker in der Gottverbundenheit.

    Das Turmbau-Vorhaben selber wird ja im alten Testament als Versuch der Menschheit gewertet, Gott gleichzukommen. Soviel zum Ansinnen der EU-Kommission!

    So konnte ich auch bis heute nirgends lesen, dass statt der Gottesmutter Maria Volker Beck bei Josef und Jesus im Stall gekniet hat. Ohne Maria keine heilige Familie. Amen.

    • heureka47 says:

      “…bewirkt der Heilige Geist durch eine von Jesus Christus ermöglichte Gottverbundenheit ein neues Reden und Verstehen über alle Sprachgrenzen hinweg.”:

      So ist es!
      Herzlichen Dank für dieses Zitat!

      Nach meinen am eigenen Leibe gemachten Erfahrungen ist die UNIVERSELLE Sprache die “Symbol”-Sprache Gottes, des “(Kollektiven) Unbewußten”, der Träume und Visionen (irrtümlich gelegentlich auch “Wahn” oder “Halluzinationen” genannt), der Bibel-Geschichten (Ge-Schichten haben Schichten!), Sagen, Legenden, Märchen (soweit sie “echt” sind), usw.

      Die Symbol-Sprache wird auch benutzt bei der Erschaffung von Symptomen von Krankheit(en) durch das göttliche Unbewußte / Höhere Selbst im Menschen.

      Und die Symbol-Sprache ist die Sprache der göttlichen Schöpfung, der Natur.

      *

      Jesus sprach in ANALOGIEN, heißt es, in Gleichnissen. Und das ist die besondere Fähigkeit der höheren – feinstofflichen – Bewußtseins-Ebene, des “Christus-Bewußtseins”.

      Außerdem hilft dem Verstehen das Phänomen, über das in der Bibel durch Jesus Christus gesagt wird:
      “Wenn zwei oder mehr von euch in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen”.

      Das heißt, wenn zwei oder mehr Menschen “versammelt” sind, die im “Christus-Bewußtsein” zu hause sind (ihre Heimat gefunden haben), im “Höheren / wahren Selbst”, sind sie auf dieser Ebene unterstützend / fördernd / helfend verbunden durch ein / das gemeinsame(s) “Über-Bewußtsein”.

      Wer nach dem Ende der Kindheit seine wahre Heimat noch nicht in der höheren (Bewußt-)Seins Ebene gefunden hat, kann selbstverständlich NOCH NICHT von diesen Hilfen / Vorteilen profitieren – und muß sich mit (den) rein materiellen Dingen abmühen.
      Aber auch den Säumigen, den von der “Kollektiven Zivilisations-Neurose” Beeinträchtigten steht die Tür zur höheren Ebene, zur wahren Heimat, immer offfen!

  7. Achim says:

    “(2) Hätten wir Deutsch gewählt, die damit einhergehende Genderisierung der Sprache hätte uns in der Welt lächerlich gemacht und die Dokumente der EU noch unlesbarer als sie das eh schon sind. Und die EU-Kommission ist der Transparenz verpflichtet”, so Spaak.”

    Der alte Spakki… , also wenn das keine
    Satire ist.. laß ich morgen in die Anstalt einweisen!

  8. Was für Sorgen. Mal ein Blick über den Zaun. In Indien werden 100 Sprachen gesprochen und 11 verschiedene Schriften geschrieben. Dabei ist Indien um 1 Millionen qkm kleiner als die EU. Hingegen haben die Inder für ihr Staatsgebiet eine funktionierende repräsentative Demokratie und kein undurchschaubares Kammersystem mit einem kastrierten Parlament wie die EU.

  9. Theresia Schmelzer says:

    Was wollen sich unsere “Super Politiker” in Brüssel noch alles einfallen lassen? Die meistgesprochene Sprache ist meines Erachtens, chinesisch, danach kommt spanisch.
    Will man, mit den Menschen in Europa das tun, welches die Kolonialherren mit den eroberten Staaten gemacht haben? Dort wurden fremden Völkern, sofort nach Eroberung als Amtssprache, die Sprache des Eroberer aufs Auge gedrückt.

    • karstenmende says:

      Abgesehen davon, dass es sich bei dem Artikel um einen gelegentlichen Einschub eines satirischen Beitrages handelt (welchen man als solchen erkennen sollte), habe ich eine Frage:
      Was ist schlecht daran, mehrere Sprachen zu sprechen? Ich sehe ein, dass im Rahmen der Kolonialisierung üble Dinge geschehen sind. Aber ausgerechnet der Umstand, dass in den Kolonien neben den unzähligen Stammes-Idiomen verbindliche Hauptsprachen eingeführt wurde, zählt meines Erachtens zu den (wenigen) positiven Errungenschaften dieser Epoche. Was soll schlecht daran sein, sich überregional verständigen zu können?

      • EUro-Allergiker says:

        Schlecht wäre daran, dass die eigene Sprachkultur dadurch noch mehr vernachlässigt würde, als ohnehin schon der Fall! Viele “Otto Normalos” haben nämlich schon massive Probleme, sich in ihrer Muttersprache halbwegs korrekt zu artikulieren!

        • karstenmende says:

          “Viele “Otto Normalos” haben nämlich schon massive Probleme, sich in ihrer Muttersprache halbwegs korrekt zu artikulieren!”

          Ich bin der Meinung, dass das richtige Erlernen einer Fremdsprache die Qualität der Muttersprache hebt. Die muttersprachliche Qualität hat, dank RTL, Pro7 & Co., in den letzten Dekaden durchaus gelitten. In welchen “Kreisen” sind diese Defizite besonders ausgeprägt? Normalerweise eher bei Leuten, welche keinerlei fremdsprachliche Kenntnisse aufzuweisen haben (die Einschleusung “englischer” Vokabeln in den deutschen Sprachraum betrachte ich nicht als Fremdsprachenkenntnisse).

        • heureka47 says:

          Die Menschen der zivilisierten Gesellschaft verstehen nicht wirklich, was sie sagen; sie verstehen oft den – tieferen – Sinn / Ursprung der Worte überhaupt nicht, die sie benutzen. Ähnlich kleinen Kindern, die – “papageien-ähnlich” – etwas nachplappern, was sie von anderen gehört haben – noch ohne sich des wahren Inhalts / Sinnes bewußt zu sein.

          Manchmal nennt man das – unweise – Reden von Kindern “altklug”; gemeint ist in Wahrheit aber das Gegenteil: jung-dumm. Die unreifen Kinder verstehen eben die “höhere” Wirklichkeit des Erwachsenenlebens noch nicht.

          Und leider ist die “Krankheit der Gesellschaft”, die “Kollektive (Zivilisations-)Neurose” zum wesentlichen Teil “pathologische Unreife” – wie das schon die Beschreibung der Krankheit bei Moses und die Benennung nahelegen: “Tanz um das goldene KALB”.

    • Theresia Schmelzer says:

      Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass die meistgesprochene Sprache in Europa die deutsche sprache ist.

  10. Michel Houellebecq says:

    Satire, Mann: Satire!

  11. basti says:

    Die Franzosen, Polen und Italiener die noch national sind werden euch was husten…

  12. Jochen Reimar says:

    Woran erkenne ich, daß dieser Artikel Satire ist?

  13. peterle says:

    Nachdem die EU-Kommissare in den letzten Jahren soviel politischen ; ökonomischen als auch finanziellen Blödsinn verursacht haben, könnte ich mir gut vorstellen dass es solche Überlegungen gibt !!! Dies zeigt uns was für Politiker wir in dieses Amt gewählt haben.
    Man sollte es in diesem Jahr bei der Europawahl besser machen.Alle sollten zur Wahl gehen und sich vorher die Kandidaten genau anschauen. Dann weiß man worauf man sich einlässt und solche hochintelligenten nur den oberen Zehntausend Europas verpflichteten Politiker ziehen nicht wieder in das Parlament ein. Andere Politiker mit einer etwas anderen Ausrichtung können es vieleicht nicht besser aber sie sind nicht schon von vornherein in diseem System involviert und vertreten die regionalen Interessen besser.PL

  14. Lockez says:

    Ich werde die deutsche Sprache nicht aufgeben und lasse mir keine andere Sprache aufzwingen !
    Ich bin kein Rechter oder Linker oder sonste ein politischer Vollpfosten!
    Es gibt doch schon eine Weltsprache und das ist Latein, dann sollten sich die ach schlauen Fremdspachenfreaks sich daran mal gewöhnen.

    • corvusalbusberlin says:

      Ich finde, dass die deutsche Sprache etwas wunderbares ist, vorausgesetzt, man beherrscht sie, was in der heutigen Zeit eher etwas seltenes ist.

      Aber auch Englisch ist sehr schön und hat einen Wortschatz von, ich glaube 8000.000 Wörtern, bei weitem mehr als die französische oder deutsche Sprache.

      Und Englisch ist im Gegensatz zur allgemeinen Meinung eine schwierige Sprache, weil sie voller Idioms ist.
      Also streite Euch nicht, sondern lernt Sprachen!

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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