“Die Männer sind Kriegstreiber” – Wie primitiv darf es denn sein?

Wie erfolgreich kann Indoktrination eigentlich sein?

Diese Frage haben wir uns nicht vor dem Hintergrund der Vernunft, die Menschen nach Meinung vieler Philosophen vor Tieren auszeichnen soll, gestellt, sondern vor dem Hintergrund der folgenden Kommentare:

Anonymity(1) “Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel – aber wenn ich sehe, was für eine Kriegstreiberei die Männer in den letzten 2 Jahrtausenden betreiben, ist es nicht verwunderlich, dass sie sich irgendwie unbeliebt gemacht haben, irgendwann ist dann auch mal genug. Wer sich da wundert, ist wohl etwas naiv.”

(2) “Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin! Dann wären auch keine 850.000 Männer im Krieg umgekommen. Schon mal auf die Idee gekommen nicht mitzumachen im System?”

(3) “Brecht ist lange tod. Man sollte doch mal neue Konzepte entwickeln. Aber ich sehe schon, die Männer haben scheinbar nichts dazugelernt und würden auch diesmal für einen 3. Weltkrieg wieder ins Verderben rennen. Wacht mal auf!”

Die drei Kommentare, von einem Leser, der sich nicht entscheiden kann, ob er sich Florian, Sebastian oder Gerold nennen will, lassen die oben gestellte Frage virulent werden, konkret: Ist es möglich, Menschen so sehr zu indoktrinieren, dass sie entgegen allen Menschenverstands und entgegen aller Vernunft, auf die primitivste Form der Verallgemeinerung ausweichen und eine sich selbst verordnete geistige Form der Gleichschaltung betreiben, die man nur als psychotisch bezeichnen kann?

Wie sieht es im Gehirn eines Menschen aus, der denkt, das Merkmal “männliches Geschlecht” sei so mächtig, dass es alle anderen Unterschiede zwischen den Merkmalsträgern so marginalisiert, dass sie keinerlei nenneswerten Unterschied mehr begründen? Wie sehr muss man indoktriniert worden sein, wenn man denkt, Männer verfügten über eine genetische Prädisposition zum Kriegstreiben, seien als Männer für Kriege und alles Schlechte auf der Welt verantwortlich? Welche absurde Jungfrau Maria Vorstellung muss man mit sich herumtragen, wenn man denkt, Männer, und zwar alle, seinen die einmütigen Triebkräfte der Weltgeschichte in den vergangenen Jahrhunderten und hätten bis heute “nichts dazu gelernt”, während Frauen in all ihrer Reinheit vergeblich gegen das männliche Kriegstreiben angekämpft haben?

Wir geben zu, dass wir eine gewisse Faszination mit der dargestellten Form der Verallgemeinerung verbinden. Entlang ihr verläuft nämlich ein Rubikon, wer ihn übertritt, hat die Welt der Vernunft verlassen.

Rein empirisch ist es Unsinn, eine biologische Prädisposition von Männern anzunehmen, einen Krieg zu führen. Was sagen allein die Amazonen dazu, von den Frauen der Kelten, die Tacitus als so furchterregend beschrieben hat, ganz zu schweigen (Man denke nur an Boudicca, die einen Aufstand gegen die Römer angeführt, um nicht zu sagen angezettelt hat).

Auch biologisch determinierte Kriegstreiberei ist schlicht Unsinn, weder wurde bislang das Männer-führen-Kriegs-Gen gefunden noch konnte bislang das Mysterium geklärt werden, warum sich die vermeintliche biologische Determinierung nur zu manchen Zeiten Bahn bricht.

Rein soziologisch ist es blanker Unsinn, denn Männer leben seit Jahrtausenden mit Frauen zusammen, und wer eine entsprechende Erfahrung hat, der weiß, dass ein Zusammenleben aus Kompromissen und gegenseitiger Beeinflussung besteht. Wer dies nicht kennt, der mag die Studien über Autorität und Familie lesen, die Horckheimer, Fromm und andere erstellt haben. Darin wird deutlich, dass Frauen in Familien häufig die beharrende Kraft sind, die Männer davon abhält aufzubegehren und dazu drängt, sich konform zu verhalten.

KitchenerDer Kommentator a.behrens hat hierzu einen sehr guten Beitrag gebracht und auf die White Feather Bewegung im Vereinigten Königreich zur Zeit des Ersten Weltkrieges hingewiesen. Damals hatte das Vereinigte Königreich keine Wehrpflicht und kein nenneswertes Heer. Die Zahl der Soldaten, die in die Gräben Frankreichs geschickt werden konnten, hing entsprechend davon ab, welche Rekrutierungserfolge die britische Armee auf der Insel vorweisen konnte. In dieser Situation hat sich die White Feather Bewegung gegründet, deren Aktivistinnen Männer, die sie nicht in Uniform in der Öffentlichkeit angetroffen haben, mit einer weißen Feder beschämen wollten (und da Männer damals noch Stolz hatten, war dies eine sehr wirkungsvolle Waffe) – oder wie a.behrens kommentiert und zitiert:

“Ah, das hier: http://en.wikipedia.org/wiki/White_feather

Zitat:

————-
In August 1914, at the start of the First World War, Admiral Charles Fitzgerald founded the Order of the White Feather with support from the prominent author Mrs Humphrey Ward. The organization aimed to shame men into enlisting in the British Army by persuading women to present them with a white feather if they were not wearing a uniform.[2]

This was joined by prominent feminists and suffragettes of the time, such as Emmeline Pankhurst and her daughter Christabel. They, in addition to handing out the feathers, also lobbied to institute an involuntary draft of men, including those who lacked votes due to being too young or not owning property.[3][4][5]
————-

Daher bitte: Wer sind genau die Kriegs_treiber_ und wer sind die Kriegsopfer? UK hatte 850.000 tote Männer. Oh natürlich, wie kann man eine solche Frage stellen. Die Männer sind natürlich einfach nur tot, aber keine Opfer. Die Opfer sind wie immer die Frauen, die nun ganz allein zu hause sein mussten…”

Wer Verstädnisschwierigkeiten hat, der kann sich eine gute Darstellung der entsprechenden Aktionen auch in “Das Haus am Eaton Place” ansehen. Dort wird der Footman Edward Barnes so sehr/so lange von Frauen gemobbed, dass/bis er sich zur britischen Armee meldet.

eaton placeRein historisch betrachtet, ist es ein kaum zu steigernder Unsinn, denn dieselben Männer, die doch alle Kriegstreiber und schlecht sind, sind Widerstandskämpfer, Deserteure, Kriegsverweigerer uvm., folglich sind die Männer Kriegstreiber und Kriegsgegner in einem. Nicht nur, zeigt die Generalisierung aller Männer als von einem Motiv getrieben, eine erschreckende Unbildung im Hinblick auf historische Tatsachen, sie erweist sich auch als bar jeglicher Form von Empathie (noch so eine Eigenschaft, die Philosophen offensichtlich fälschlicherweise als der Conditio humana eigen angenommen haben). Der Kommentator rjb hat sich die Mühe gemacht, einen Zeitzeugenbericht des Jahres 1917 anzuführen, quasi als Nachhilfe in Empathie:

“Aus dem Wikipedia-Artikel über Carl Ludwig Siegel, nachmals ein sehr bedeutender Mathematiker, eine Andeutung, wie sich dieses Nicht-Hingehen praktisch gestaltete: “Er studierte ab 1915 in Berlin Astronomie, Physik und Mathematik …1917 wurde er einberufen. Da er den Wehrdienst verweigerte, wurde er in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Nach eigenen Worten überstand er die Zeit nur, da Edmund Landau, dessen Vater in der Nachbarschaft eine Klinik hatte, ihn unterstützte.”

Wem dieser Zeitzeugenbericht nicht ausreicht, der mag sich den von Alexander Roslin angeführten zu Gemüte führen.

Aber natürlich hätten all diejenigen, die heute so sicher sind, dass Männer Kriegstreiber sind und sie selbst von jedem Makel frei, zu jeder Zeit jede Sanktion und jede Form der Erniedrigung standhaft auf sich genommen und ihren Mann gestanden.

Fazit:

Wie eine Indoktrination gelingen kann, die dazu führt, dass Behauptungen aufgestellt werden, die man bereits mit oberflächlichem Nachdenken als falsch erweisen kann, ist uns ein Rätsel, das wir lediglich mit dem Hinweis auf Denkverweigerung oder Unfähigkeit, außerhalb vorgegebener Schablonen zu denken, erklären können. Beides ist vernichtend für die oben angeführte Annahme vieler Philosophen, nach der Menschen eigentlich mit Vernunft begabte Wesen sind, und zwar alle Menschen.

Und natürlich stellt sich die Frage, womit Schüler in Deutschland derzeit indoktriniert werden bzw. was sie überhaupt noch in deutschen Schulen lernen.

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29 Responses to “Die Männer sind Kriegstreiber” – Wie primitiv darf es denn sein?

  1. Helmut Ungewitter says:

    Zum Fazit dieses Artikels gibt es ein Beispiel aus den USA. Das Buch von John Taylor Gatto
    (Verdummt noch mal), erschienen im genius-verlag.

  2. karstenmende says:

    Wenn ich mich recht erinnere ist von dem Brecht’schen Sprichwort nur die halbe, sinnverdrehende Version im öffentlichen Gedächtnis hängengeblieben. Es endet meines Erachtens mit den Worten “…dann kommt der Krieg zu dir!”

    Das soll nicht heißen, dass Brecht ein Kriegstreiber war, wohl aber dass man seine Gedanken, die wohl zu seinem Zeitgeist gehören, falsch interpretiert und damit versucht eine Ideologie zu unterfüttern, welche in etwa das gleiche zerstörerische Potenzial aufweist, wie die Ideologie, die Brecht kritisiert hat.

    Es war schließlich auch ein Etappenziel der Nazis gewesen, das Volk zu analphabetisieren und das Denken nur einem elitären Zirkel zu überlassen. Das Dritte Reich ist nicht untergegangen. Es hat nur sein Vorzeichen geändert, aber die ihm innewohnende manipulative Taktik in die heutige Zeit transformiert. Der oben beschriebene User ist ein gutes Beispiel für einen treu ergebenen Systemknecht. Ob “Braun”, “Rot” oder “Grün” bestimmt nicht er selbst, sondern das System. Denken zu können ist für jede Ideologie höchst gefährlich. So gefährlich, dass es von höchster Bedeutung ist, es zu unterbinden. Wie wir sehen geschieht das zum Teil mit beachtlichem Erfolg.

  3. rascal23 says:

    Siehe die friedliebende, pazifistische und fromme Timoschenko!!!
    http://de.ria.ru/society/20140324/268108034.html

  4. Matze says:

    Florian, Sebastian oder Gerold haben wahrscheinlich ein verblüffend identisches Bedürfnis zu den anscheinlich Guten zu gehören. Und da Männer Soldaten waren und Menschen getötet haben, waren und sind Männer eben alle böse. Hauptsache man hat eine Gruppe von der man sich distanzieren kann.

    Ich glaube auch nicht dass der seine Meinung trotz der Zeitzeugenberichte ändern wird. Kategorie “ich weiß schon alles”.

  5. Flexmeister says:

    Ich würde gerne in die Leugnungen einstimmen, doch wird es Zeit, Flagge zu bekennen.
    Denn ich führe tatsächlich seit zwei Jahrtausenden Kriege. Äußerlich könnte man mich für einen Mittelruropäer Ende 30 halten, doch Dank einer Hautcreme, die wirklich hält, was die Werbung verspricht, ziehe ich seit 2.000 Jahren (davor gab es ja keine Kriege) durch die ganze Welt und bringe Tod und Verderben unter die Frauen.
    Ich bin ein Mann, und ich stehe dazu.

    • Matze says:

      Mutig, ich glaub ich werde noch 1000 Jahre warten bis ich mich oute

    • A. Behrens says:

      Und ich stehe nicht dazu!

      Wenn man sich die großen Kriege der letzten 2000 Jahre anguckt, dann sind es fast ausnahmslos Religionskriege gewesen. Ja, die Soldaten waren Männer. Aber ist Religion ein weibliches oder ein männliches Steckenpferd?

      Meine persönliche Sichtweise auf die letzten 2000 Jahre Menschheitsgeschichte: Wir hatten 2000 Jahre ein weibliches System. Geprägt von Dualität (wir ihr), Glauben und religiösem Fanatismus. Und vor 400 Jahren ist erstmal ein zartes Pflänzlein männlicher Logik aufgetaucht. (die Pflanze nennt man heute Aufklärung). Und vor 150 Jahren haben männliche Eigenschaften, also Logik, Verstand, Neugier, Pluralität und Forscherdrang zu einer kurzen aber gewaltigen kulturellen und materiellen Blüte geführt. Was wir heute haben, ist der feminine Rückschlag in Form von verstandeslosen braun/rot/grünen Ideologien.

      Und was wir heute erleben, ist in meinen Augen genau das was seit 2000 Jahren läuft: Männer schaffen und machen … und lassen sich von Frauen ein verlogenes Wertesystem indoktrinieren. Jeder verheiratete Mann kann das an sich selbst beobachten: Männer haben das gleiche Recht die Klobrille hochgeklappt zu lassen, wie Frauen sie runterklappen dürfen. Aber wenn ihr jetzt aufs Klo geht, ist die Brille oben oder unten?

      Und ja: Brille runterklappen ist rationaler Unsinn, da es sich um eine unlogische und ineffiziente Handlung handelt. Klobrillen waren sinnvoll in Zeiten der Plumsklos, aber nicht mehr heute.

      PS: Ja, ich weiß das Ihr “Flagge bekennen” sarkastisch war, aber es war halt auch ein guter Aufhänger für meine private Dualismus-These. 😉

    • Endlich ist es uns gelungen, DEN MANN und nicht nur DEN MANN, nein DEN VERANTWORTLICHEN MANN zu finden. Wollen Sie vielleicht einen Gastbeitrag darüber schreiben, wie Sie den ersten Punischen Krieg angezettelt haben? :))

  6. TheMan says:

    Aktuelles Beispiel: das abgehörte Telefonat von Julia Timoschenko und Nestor Schufritsch (Ex-Chef des Sicherheitsrats).

    “Ich bin selbst schon bereit, ein Maschinengewehr zu nehmen und diesem Scheißkerl in den Kopf zu schießen.”

    “Ich hätte einen Weg gefunden, wie man diese Arschlöcher erledigt. Ich hoffe, ich werde alle meine Connections hinzuschalten, ich werde die ganze Welt gegen sie aufbringen, wie ich nur kann, damit von diesem Russland nicht mal ein ausgebranntes Feld bleibt.”

    “Man müsste mit Atomwaffen auf sie schießen…”
    (Auf die Frage was man mit den verbliebenen 8 Millionen Russen auf dem Gebiet der Ukraine machen solle)

    Quelle: http://derunbequeme.blogspot.de/2014/03/timoschenko-wunscht-putin-eine-kugel.html

  7. Dirk says:

    Wer wählt denn die Kriegstreiber?
    Die großen Weltkriege kamen erst, nachdem das Frauenwahlrecht eingeführt wurde.

    • Nicht ganz, aber sei’s drum, für einen stimmt’s.

    • Chaeremon says:

      Alle großen Weltkriege haben immer Urbi et Orbi stattgefunden, das war immer schon die Langform von Global. Die herbeigeschwätzten Geschichtsbücher mit ihrem WWI und WWII sind an dieser Stelle nachweislich falsch, es ist nur ein Test ob die Gehirnwäsche bis hin zum Examen-in-Isolation wirklich noch funktioniert.

      Und: eine der ersten Volksabstimmungs-Demokratien (nach der Legende 1291) hat das Frauenwahlrecht auf kantonaler Ebene erst 1971 eingeführt (im Kanton Appenzell Innerrhoden erst 1990). Hat aber dennoch bis zu einem weiteren WW nicht ausgereicht, oder.

      • a.behrens says:

        Die Schweiz hat an beiden Weltkriegen nicht teilgenommen. Aber unmittelbar nach 1990 gab es den ersten Kampfeinsatz schweizer Soldaten im Ausland (im Rahmen der KFOR-Mission).

        Und nun? 🙂

        • Chaeremon says:

          Sie wissen doch bestimmt schon dass ich Ihr scharfes Auge und Ihren scharfen Verstand schätze 🙂 laut wiki-prawda übrigens per Bundesratsentscheid 1999.

          O.K. ich wechsle das Lager, von skeptisch/provokanter Behauptung zu: selbst das Frauenwahlrecht in der Schweiz lässt sich mit Kriegeinsatz im Ausland korrelieren.

          Zu irgendwelchen Kriegstreibern sehe ich allerdings keine wahrnehmbare Verbindung. Mich deucht eher, aus der Erfahrung vor Ort, da der Schweizer Milizionär seine entladene http://als.wikipedia.org/wiki/Waffe zuhause im Schrank abschliessen muss, wollte er sie endlich ‘mal den (volkssport-vorurteilsmässig) verhassten Jugos völlig legitim, geladen und gesichert, vor die Nase halten dürfen.

  8. TheMan says:

    Ach dazu fällt mir das noch ein:

    Wer hat vor der Timoschenko zuletzt den Einsatz von Atombomben gefordert? Richtig: noch eine Frau. Und zwar Sarah Palin, vor gerade mal zwei Wochen. http://www.heise.de/tp/news/Ukraine-Sarah-Palin-schlaegt-Atombombe-vor-2141300.html

    Und es würde mich nicht wundern, wenn unsere Flinten-Uschi nach der vehementen Forderung einer Aufrüstung der NATO auch bald Atomwaffen ins Spiel brächte.

    Zum Glück kann bislang keine dieser Furien über den Einsatz von Atombomben bestimmen.

    • Martin says:

      Wobei das mal wieder eine typisch verzerrte und diffamierende Aussage ist.Selbst aus der knappen Zusammenfassung in dem in tp erwähnten Artikel wird deutlich, das Palin keineswegs den Einsatz von Atombomben fordert.

      “Obama “would gut our arsenal while he allows others — enemies — to enrich theirs”, she said. “Mr President, the only thing that stops a bad guy with a nuke is a good guy with a nuke.” ”
      Offensichtlich geht es nicht darum, den Atomwaffeneinsatz in der Ukraine zu fordern, wie Kompa auf telepolis suggeriert, sondern um den Unsinn des Arsenalabbaus, während Rußland zunehmend aufrüstet.
      Aber Hauptsache die böse, “rechte”, “tea-party” Tante sieht möglichst irr aus.

      Ehrlich, von telepolis braucht man korrekte, nicht propagandistische Berichterstattung über irgendwelche nicht extreme linke absolut nicht zu erwarten. Typische,offensichtliche Propaganda und Entstellungen dieser Art sind mit ein Grund, warum ich als langzeit-linker inzwischen wirklich jede Achtung vor der “linken” verloren habe.

  9. Toni Steinpilze says:

    zum 2. psychotischen Zitat:
    …, dann kommt der Krieg zu dir!

    sark on:
    laut der Gender Ideologie unterscheiden sich Männlein und Weiblein ja nicht von Geburt an, sondern werden in ihre Rollen hinein erzogen. ergo: sind diese “kriegstreibenden Männer” eigentlich nur schlecht sozialisierte Frauen… sark off

    Zudem habe ich im weiten Umfeld fast immer die Erfahrung gemacht, dass die Frauen sich bei Trennungen/Scheidungen zu 99% einen brutalen Rosenkrieg inkl. perfider Lügen gestartet haben!

  10. Gänseblümchen says:

    Soweit ich mich erinnern kann, ist das ganze Elend dieser Welt nur mit der Existenz der Frau zu erklären: 1. Adam lebte glücklich und zufrieden im Paradies, bis Eva ihn verführte und beide aus dem Paradies vertrieben wurden. 2. Die Trojaner und Griechen lebten friedlich nebeneinander und trieben friedlich Handel, bis Helena sich in Paris verguckte und so den Trojanischen Krieg auslöste. 3. Napoleon war ganz zufrieden mit seiner Herrschaft über Europa, bis Josephine unbedingt einen russischen Nerzmantel wollte. Schon zog die Grand Armee gen Osten. 4. Adolf Hitler war mit Großdeutschland so zufrieden, bis Eva Braun unbedingt in die ganze Welt reisen wollte. Schon legten die KdF- Schiffe los und wurden mit der Kriegsmarine verwechselt. 5. Die Argentinier wollten nur ihre alte Inselgruppe wieder haben. Aber Frau Thatcher in ihrer Macht- und Ölgier rief den Falklandkrieg aus. 6. Julia Timoschenko… Noch Fragen?

    • a.behrens says:

      Zitat “ist das ganze Elend dieser Welt nur mit der Existenz der Frau zu erklären”
      Zitat “Adolf Hitler war mit Großdeutschland so zufrieden, bis Eva Braun …”

      Es war nicht Adolf Hitler der in Russland einmarschiert ist. Es war die Wehrmacht. Und die Wehrmacht ist dort einmarschiert, weil es politisch gewünscht war. Und die Politik konnt es wünschen, weil sie demokratisch (ja, tatsächlich!) legitimiert war, es aber zumindest keinen größeren Widerstand in der Bevölkerung gab.

      IMO ist es Zeichen einer kindlichen Weltwahrnehmung, wenn große und globale Ereignisse als Folge der Handlungen Einzelner angesehen werden. Es gab keinen Widerstand von deutscher Frauen und Müttern.

      Meine (Ex-)Schwiegermutter hat mir mal irgendwann von ihren Erlebnissen erzählt. Zum Beispiel, dass sie dem Führer Liebesbriefe geschrieben hat. So wie es damals hundertausende anderer Frauen taten. Egal ob verheiratet oder nicht…

      Und ja, für mich ist es nachvollziehbar das ein männliches Ego durchtickt, wenn hundertausende von Frauen Liebesbriefe schicken und Millionen von Frauen am Straßenrand stehen und Jubelarien singen.

      Und in meinen Augen ist nicht das männliche Ego das Problem, sowas korrigiert sich normalerweise. In meinen Augen besteht das Problem darin das Menschen Wünsche und Erwartungen auf Politiker projizieren und glauben, jemand anderes könne ihre Probleme lösen.

    • Noch Fragen?

      Ja:

      1. Soll das witzig sein?
      2. Was versprechen Sie sich von einer derart primitiven Assoziationssammlung?
      3. Wollen Sie wirklich nahelegen, dass nicht Helena, sondern Paris der Kriegstreiber war?
      4. Können Sie Ihre Assoziationen vielleicht in einem oder zwei sinnvollen Sätzen niederlegen, die sich dadurch auszeichnen, dass Sie einen empirischen Gehalt haben?
      5. Was motiviert Sie, einen solchen Unsinn als Kommentar abzuschicken?
      6. … noch viele Fragen mehr, aber ich will es dabei belassen.
    • Chaeremon says:

      “Noch Fragen?”

      Ja. Wie verifizieren Sie die mit unscientific bias und pseudoscientific nonsense angefertigten “Übersetzungen” der Quelltexte von 1. und 2. ?

  11. Test2014 says:

    Treiber hin oder her, aber die Kämpfer sind logischerweise Männer. Wer soll denn sonst helfen, die Top-Models etwa?

    • Flexmeister says:

      Wenn Zensursula ihren Willen kriegt, dann vielleicht. Dann haben wir bald eine Armee von Mädchen, die zwar ihren Feldrucksack keine fünf Kilometer weit geschleppt bekommen, aber total gut mit Leuten umgehen können.

  12. Test2014 says:

    Sorry “wer soll denn sonst kämpfen” soll das oben heißen ^^

  13. Frank says:

    Wie erfolgreich kann Indoktrination eigentlich sein?

    Sehr erfolgreich Herr Klein, um nicht zu sagen ausserordentlich erfolgreich. Schließlich lesen sie doch auch die Kommentare Ihres Beitrages.
    Der Aufsatz “Die Pseudo-Moralität der Moderne” beschreibt i. Ü. sehr deutlich wie sich Indoktrination verselbstständigt.

    Eine geschlechtsspezifische Determination ob der Frage, wer denn der eigentliche Kriegstreiber ist, führt zu nichts und nährt nur das Ressentiment. Krieg ist nur eine andere Form der Politik und Politk betreiben Männlein wie Weiblein gemeinsam und das schon weit vor den Punischen Kriegen.

  14. Florian, Sebastian und Gerold melden sich zurück says:

    Ja, ich gebe zu, ich wollte ein wenig provozieren.

    Leider eignen sich intelligente Aussagen dazu nicht.

    Abgesehen davon, dass Gender für mich sowieso absoluter Unsinn ist, Frauen und Männer sind nun einmal verschieden, das ist auch gut so und lässt sich nicht weg-gendern.

    Aber ich ein wollte auf etwas anderes aufmerksam machen, nämlich, dass es durchaus im Bereich der Möglichkeit liegen könnte, dass wir auf einen gewollten Krieg vorbereitet werden.

    Heute auf kopp-online.com ist ein guter Artikel verlinkt, ursprünglich von http://www.geolitico.de, der gut das ausdrückt, worauf ich hinaus will.

    http://www.geolitico.de/2014/03/26/europa-ist-ein-machtprojekt/

    Nur wenn wir die Spiele der Politik endlich durchschauen
    – und das Gender-Spiel gehört auch dazu –
    haben wir die Chance, dass Europa das wird, was es in den Augen der Mächtigen nie sein wird – eine Kontinent, auf dem die Völker miteinander in Frieden leben können.

  15. heureka47 says:

    NUR Männer oder NUR Frauen für irgendwelche Mängel in der zivilisierten Gesellschaft für “schuldig” erklären zu wollen, ist ebenfalls ein Mangel – oder sollte ich besser schreiben:
    DER Mangel”??

    Die meisten Mängel in der zivilisierten Gesellschaft lassen sich zurückführen auf DEN grundlegenden Mangel: die – heilbare – “Kollektive Zivilisations-Neurose”, die “Krankheit der Gesellschaft”.

    “Gott erschuf den Menschen als Mann UND Frau” heißt es in der Bibel.
    Der Mann ist also ohne Frau nicht denkbar – und umgekehrt.

    Wenn es also Probleme gibt in der zivilisierten Gesellschaft, hängen sie beide mit drin: Mann und Frau.
    BEIDE – die Frau und der Mann – sind (selbst-)entfremdet und lassen sich – wie schon Eva und Adam – verführen. Seitdem werden Kriege der “zivilisierten” Art geführt: Als “Kollektive PSYCHOSE” – verursacht durch die “Kollektive (Zivilisations-)Neurose”.
    Die ist grundlegend heilbar – in jedem Einzelfall.
    Der jeweils Einzelne muß es nur wollen / zulassen.

    Herzlichen Gruß!

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