Der Feind in unserer Mitte: Gender Studies können an Universitäten nicht mehr einfach geduldet werden

Prof. Dr. Günter Buchholz hat einen Fachartikel an der Fachhochschule Hannover veröffentlicht, der sich – folgt man der Überschrift – mit „Gender Studies – Die Niedersächsische Forschungsevaluation und ihre offenen Fragen“ befasst, der sich jedoch bei Lektüre als viel umfassenderer und weitreichenderer, weil weit über Niedersachsen hinausreichender Fachartikel darstellt.

buchholzWer den Beitrag von Prof. Dr. Günter Buchholz gelesen hat, der kann, sofern ihm Wissenschaft und gesellschaftliche Prosperität am Herzen liegen, nicht mehr schweigen, der muss aufstehen und den Feind in unserer Mitte bekämpfen.

Nun, nach diesem pathetischen Anfang ist es notwendig, die Rechtfertigung für diesen pathetischen Anfang, zu liefern, damit auch dem Trägsten unter den Lehrstuhlplattsitzern in Deutschland Dampf unter dem Allerwertesten gemacht wird.

Günter Buchholz hat einen Aufhänger in seinem Beitrag, einen Bericht, der von der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen als Evaluationsbericht zur „Geschlechterforschung in Niedersachsen“ bezeichnet wird. Es ist dies ein klassischer Fall von Etikettenschwindel, mit dem die Öffentlichkeit absichtlich und mutwillig getäuscht werden soll, denn der Bericht und die Empfehlungen zur Geschlechterforschung ist alles, aber er ist weder eine Evaluation noch etwas, was auch nur entfernt an eine Evaluation erinnert.

Es beginnt damit, dass die Autoren des Werks, Birgit Geissler, Christina von Braun, Ineke Klinge, Birgit Riegraf, Friederike Maier und Ines Weller alle Nutznießerinnnen des Genderismus sind, d.h. auf entsprechenden Lehrstühlen für Gender Studies installiert wurden. Die Evaluation von Gender Studies oder Geschlechterforschung durch Personen, die Gender Studies oder Geschlechterforschung betreiben, gleicht somit dem Unterfangen, die Relevanz und Wirkungsweise von Astrologie durch Astrologen evaluieren zu lassen.

Logik f dummiesNun könnte man uns vorwerfen, hier ein argumentum ad hominem gemacht zu haben, denn prinzipiell ist es denkbar, dass auch Personen, die von Gender Studies profitieren, deren Einkommensquelle vom Bestand der Gender Studies abhängt, zumindest den Versuch unternehmen, die Gender Studies ansatzweise objektiv zu beurteilen. Entsprechend muss man die vermeintliche Evaluation als solche zur Kenntnis nehmen und sein Urteil begründen, um es nicht dem Vorwurf eines argumentum ad hominem auszusetzen.

Im vorliegenden Fall ist das einfach.

Evaluationsstudien untersuchen die Konsequenz von etwas. So kann man die Wirkung von Medikamenten untersuchen, in dem man die Personen, die nach Einnahme eines Medikaments gestorben sind, denen gegenüberstellt, die geheilt wurden. Man kann wissenschaftliche Fachdisziplinen, z.B. die Soziologie, im Hinblick auf ihren gesellschaftlichen Einfluss untersuchen, in dem man soziologische Forschungsergebnisse z.B. im Rahmen der Bildungsforschung zusammenstellt und untersucht, welchen Niederschlag diese Forschungsergebnisse in der Bildungspolitik gefunden haben. Das setzt natürlich voraus, dass es überhaupt Forschungsergebnisse gibt. Schließlich kann man Publikationen von Wissenschaftlern in einem Fachgebiet einer Evaluation zu Grunde legen, dieselben auf der Basis einer Reihe von Kriterien wie: empirische Bewährung, wissenschaftliche Reichweite usw. bewerten. Wie auch immer man im Rahmen einer Evaluationsstudie vorgeht, immer wird der Output bewertet, d.h. die Konsequenzen einer Forschung, deren Niederschlag, das, was man auch als Außenstehender als Ergebnis der entsprechenden Forschung wahrnehmen kann. Und selbstverständlich wird das Ergebnis mit den Kosten, die angefallen sind, um es zu erzielen, gewichtet.

Nur bei den Gender Studies und der angeblichen Evaluationsstudie aus Niedersachsen ist dies nicht der Fall. Hier versuchen die Autorinnen wie Günter Buchholz sehr klar und mit Liebe zum Detail darstellt, zu argumentieren, dass die wissenschaftlichen Kriterien, die seit Jahrhunderten genutzt werden, um den Wert einer wissenschaftlichen Forschung zu bestimmen, für Gender Studies nicht gelten. Gender Studies dürfen nicht an ihrem Output bewertet werden, vielmehr sollen Gender Studies am Input bewertet werden: Je mehr Lehrstühle für Gender Studies, desto besser. Je mehr angebliche Wissenschaftler Gender Studies betreiben, desto besser. Dies ist eine äußerst verquere Logik, die an das Verbot, die katholische Kirche zu kritisieren, erinnert, das es im Mittelalter gegeben hat.

Dazu schreibt Günter Buchholz:

„Damit wird der ministerielle Evaluationsauftrag im Hinblick auf Forschungsleistungen (Output) umgedeutet in eine Untersuchung, die zur Stärkung von Forschungs – Input-Strukturen (Stellen,Professuren, unabhängige Institute, finanzielle Mittel) beitragen soll, welche durch den Nachweis von erbrachten Forschungsleistungen weder gerechtfertigt werden können noch sollen.“

offene gesellschaft bdIIVermutlich ist Günter Buchholz hier zu nachsichtig mit dem Ministerium, das diese angebliche Evaluationsstudie in Auftrag gegeben hat. Denn, wie er selbst in seinem Beitrag feststellt, geht es vor allem darum, sich eine Legitimation dafür zurecht zu legen, Steuerzahlern weiterhin und in immer größeren Ausmaß zur Finanzierung von Gender Studies zur Kasse zu bitten, obwohl Steuerzahlern kein erkennbarer Nutzen aus Gender Studies entsteht. Statt dessen entstehen Steuerzahlern weitere Kosten, die sich mit Zerstörung von Wissenschaft und Behinderung von Erkenntnisfortschritt und Prosperität benennen lassen. Entsprechend kann man davon ausgehen, dass die angebliche Evaluationsstudie mit genau diesem Ziel beauftragt wurde.

Letztlich stellen sich die Gender Studies in der vermeintlichen Evaluations Studie als großangelegter Versuch des Nutznießens auf Kosten von Steuerzahlern dar, so dass Günter Buchholz zu der folgenden abschließenden Evaluation kommt:

„Die Politik ist aus Sicht des Autors aufgefordert, die den Staatsfeminismus ermöglichenden verfassungswidrigen Rechtsnormen aufzuheben und seine Finanzierung umgehend einzustellen; hierbei sind auch Zivilgesellschaft und Justiz gefordert.“

In kurz: Gender Studies sind der Versuch durch die unbelegte Behauptung vermeintlicher Benachteiligung von Frauen, der der Status einer sakrosankten Aussage zugewiesen wird, Steuermittel zu zweckentfremden und in die eigenen Taschen zu leiten. Dazu lagern sich Gender Studierte wie Misteln um Ministerien an, um Förderungen zu erhalten. Dazu ist es zudem notwendig, eine wissenschaftliche Legitimation vorzutäuschen, weshalb Gender Studies an Universitäten installiert wurden. Und da Gender Studies sich zu Wissenschaft verhalten wie Gift zu Gesundheit, schädigen sie die institutionalisierte Wissenschaft, machen sie ganze Fachbereiche lächerlich und führen sie dazu, dass wissenschaftliche Kriterien, für deren Einhaltung gerade in Deutschland schwer gekämpft werden musste, wieder beseitigt werden und die Willkür abermals die Hochschulen Deutschlands mit Beschlag belegt.

Diese Einschätzung ist zu pessimistisch? Sie wird den Gender Studies nicht gerecht? Nun, alle Wissenschaft ist empirisch, und deshalb testen wir unsere Thesen, d.h. nicht wir tun das, sondern Günter Buchholz, und zwar mit einer Befragung, die dazu konzipiert wurde, Gender Studies Betreibern die Gelegenheit zu geben, ihre Wissenschaftlichkeit und ihre Nützlichkeit zu demonstrieren. Die Befragung besteht aus drei Teilen und kann hier als Ganzes heruntergeladen werden.

Wir wollen uns an dieser Stelle auf Teil B beschränken, weil er der Teil ist, mit dem die Wissenschaftlichkeit der Gender Studies steht und fällt. Die Fragen zur Wissenschaftlichkeit der Gender Studies sind die folgenden:

Buchholz Fragebogen

Ein Wissenschaftler, dem derartige Fragen vorgelegt werden, würde sie mit der größten Freude beantworten, zielen die Fragen doch genau auf das, was seine Wissenschaft ausmacht, die Methode, den harten Kern der Theorie, wie Lakatos dies genannt hat, die Zuordnung zu einer bestimmten Forschungsmethodologie, die Art und Weise der Prüfung von Hypothesen usw.

Entsprechend muss man erwarten, dass dann, wenn Gender Studies Betreiber Wissenschaftler sind, sie diese Fragen mit Freude und Leichtigkeit beantworten (können und wollen). Da die Fragen zudem von einem Kollegen einem Professor im Rahmen eines Forschungsprojekts gestellt wurden, ist deren Beantwortung mit um so größerer Motivation von empirisch arbeitenden Wissenschaftlern zu erwarten.

Um die Beantwortung der Fragen, wurden die folgenden Personen gebeten:

      1. RWTH Aachen, Herrn Prof. Dr. Ernst Schmachtenberg, Rektor
      2. Frau Prof. Dr. Tanja Paulitz
      3. Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Präsident Herr Prof. Dr. Bernd ReissertFrau Prof. Dr. Kristina Bautze
      4. Präsident der Goethe-Universität Frankfurt/Main, Herrn Prof. Werner Müller-Esterl
      5. Frau Prof. Ulla Wischermann
      6. Präsident der Universität Hamburg, Prof. Dr. Dieter Lenzen
      7. Frau Prof. Blunck
      8. Präsident der Universität Hamburg, Prof. Dr. Dieter Lenzen
      9. Frau Prof. Raasch
      10. Genderbüro, Frau Dr. Frey,
      11. Universität Trier, Der Präsident Prof. Dr. Jäckel
      12. Frau Prof. Dr. Geier
      13. Universität Basel, Der Rektor Herr Prof. Dr. Piveteau,
      14. Frau Dr. Ramsauer
      15. TU Berlin, Der Präsident Herr Prof. Dr. Jörg Steinbach
      16. Frau Prof. Dr. Sabine Hark
      17. Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Präsident Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jochen Schiewer
      18. Frau Prof. Dr. Nina Degele
      19. Frau Prof. Dr. Weber, Rektorin der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald
      20. Herr Dr. P. Pohl
      21. Präsident der Universität Hamburg Prof. Dr. Dieter Lenzen
      22. Frau Prof. Lembke
      23. Rektor der Universität Bremen Prof. Dr. Scholz-Reiter
      24. Frau Prof. Eifler
      25. Universität Osnabrück – Der Präsident Prof. Dr. Rollinger
      26. Frau Prof. Dr. Schwarze
      27. Wirtschaftsuniversität Wien, Der Rektor Herr Prof. Dr. Badelt
      28. Frau Prof. Dr. Hanappi-Egger
      29. Universität Bern, Der Rektor Herr Prof. Dr. Täuber,
      30. Frau Prof. Dr. Schnegg
      31. Herrn Prof. Dr. Umbach, Präsident der Ostfalia – Hochschule
      32. Frau Stephanie Zuber
      33. Ruhr Universität Bochum, Rektor Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Elmar W. Weiler
      34. Frau Prof. Dr. Ilse Lenz
      35. Frau Prof. Dr. Dienel, Präsidentin der HAWK Hildesheim
      36. Frau Prof. Dr. A. Müller
      37. Präsident der Universität Hamburg, Prof. Dr. Dieter Lenzen
      38. Frau Prof. Schirmer
      39. Präsident der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Radtke
      40. Frau Prof. Klammer
      41. Universität Gießen, Der Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee
      42. Frau Dr. Hergenhan
      43. Universität Wien, Der Rektor Herr Prof. Dr. Engl
      44. Frau Prof. Dr. Schmitz
      45. Universität Klagenfurt, Der Rektor Herr Prof. Dr. Vitouch
      46. Frau Prof. Dr. Wächter
      47. Herr Prof. Dr. Berger
      48. Präsidentin der Georg-August-Universität Göttingen, Frau Prof. Ulrike Beisiegel
      49. Frau Dr. Uta Schirmer
      50. Universität Bremen, Rektor Herr Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter
      51. Frau Prof. Dr. Christine Eifler
      52. Universität Oldenburg, Die Präsidentin Frau Prof. Dr. B. Simon
      53. Präsident der Universität Hamburg, Prof. Dr. Dieter Lenzen
      54. Frau Prof. Benthien
      55. Heidelberger Institut für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung,
        Frau Prof. Blaettel-Mink, Frau Dr.Kramer
      56. Universität Kassel, Der Präsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep
      57. Frau Prof. Dr. Tuider
      58. Universität Wien, Der Rektor Herr Prof. Dr. Bieger
      59. Herr Prof. Dr. Steyart
      60. Technische Universität Berlin, Der Präsident Prof. Dr. Steinbach, Der Vizepräsident Prof. Dr. Thamsen
      61. Frau Prof. Dr. S. Hark
      62. Universität Graz, Die Präsidentin Frau Prof. Dr. Christa Neuper
      63. Frau Prof. Dr. Angelika Wetterer
      64. Herrn Prof. Dr. Bernd Huber, Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität München
      65. Frau Prof. Paula-Irene Villa
      66. Präsident der HAW Hamburg, Prof. Dr. Michael Stawicki
      67. Frau Prof. Bessenrodt-Weberpals
      68. Präsident der Universität Hamburg,Prof. Dr. Dieter Lenzen
      69. Frau Prof. Rastetter
      70. Deutsche Stiftung Frauen- und Geschlechterforschung
        Frau Dr. Dumont du Voitel,
      71. Universität Siegen, Der Rektor Prof. Dr. Burkhart
      72. Frau Prof. Dr. Moog
      73. Universität Basel, Der Rektor Herr Prof. Dr. Loprieno
      74. Frau Prof. Dr. Maihofer

Von den verschickten Fragebögen hat Günter Buchholz insgesamt keinen einzigen ausgefüllt zurückbekommen. Mit anderen Worten: Keiner der Angeschriebenen hat an der Befragung des Kollegen Buchholz teilgenommen. Lediglich eine, der angeschriebenen hat ein intensives Telefongespäch mit Günter Buchholz geführt, das letztlich jedoch zu keinem ausgefüllten Fragebogen geführt hat. In fünf Fällen hat Günter Buchholz einen Rückruf erhalten, in dem der Angeschriebene seine „unverhohlene Empörung“ zum Ausdruck gebracht hat, was wohl die Art und Weise ist, mit der Buchholz Beschimpfungen am Telefon umschreibt.

Es bleibt also festzustellen, dass Gender Studierte nicht Willens oder nicht in der Lage sind, die oben dargestellten Fragen, die jeder Wissenschaftler aus dem ff beherrschen und mit Freude für seinen Tätigkeitsbereich beantworten können muss, zu beantworten. In beiden Fällen, dem des nicht Wollens und dem des nicht Könnens muss man feststellen, dass es sich bei den Angeschriebenen offensichtlich um keine Wissenschaftler handelt.

Offene Gesellschaft BD1Vielmehr belegt die Befragung von Günter Buchholz einmal mehr in eindrücklicher Weise die Tatsache, dass Gender Studies nichts mit Wissenschaft zu tun haben, dass dann, wenn Gender Studierte um eine Legitimation oder eine wissenschaftliche Begründung für ihre Gender Studies gebeten werden, sie empört reagieren, wie dies für Anhänger eines Kultes, deren Fetisch man hinterfragt, üblich ist. In jedem Fall ist das Bemühen evident, den eigenen Tätigkeitsbereich hermetisch gegen Begutachtung und vor allem gegen eine wissenschaftliche Untersuchung abzuschirmen. Nicht zuletzt ist dies in einem Boykott-Aufruf der Befragung von Günter Buchholz deutlich geworden, den Beate Kortendiek, die dem Steuerzahler in Duisburg-Essen zur Last fällt, verbreitet hat.

Wissenschaftler haben seit dem Advent der rationalen Wissenschaft, seit Philosophen wie Francis Bacon oder Thomas Hobbes, Immanuel Kant oder Karl Raimund Popper die Emanzipation der und Begründung von Wissenschaft als empirische Wissenschaft vorangetrieben haben, einen stetigen und erfolgreichen Kampf gegen die Religion geführt, die regelmäßig versucht hat, Wissenschaft und ihre Erkenntnis zu unterbinden oder für die eigenen Zwecke zu instrumentalisieren. Die scheinbare Säkularisierung, die angeblich in modernen Gesellschaften eingesetzt hat, hat nur den Gegner im Kampf um freie Wissenschaft und freie Erkenntnis verändert: Nicht mehr Religion versucht, Wissenschaft zu verunmöglichen und freie Erkenntnis zu beseitigen, sondern Ideologie, namentlich der Genderismus, der nichts anderes ist, als die Neuauflage eines feministisch gewendeten Sozialismus.

Wissenschaftler haben nicht über Jahrhunderte gegen den Einfluss der Kirche gekämpft, um nunmehr tatenlos dabei zuzusehen, wie ein neuer Feind aus ihrer Mitte heraus, die Wissenschaft zerstört. Entsprechend ist Widerstand geboten, Widerstand gegen Genderisten und ihre vermeintlichen Studien.

Wir fordern unsere Leser dazu auf, Teil B des Fragebogens, der oben dargestellt ist und hier heruntergeladen werden kann, auszudrucken und Gender Studierte mit diesen Fragen zu konfrontieren wo sie gehen und stehen. Konfrontiert die Gender Studierten so lange mit diesen Fragen, bis sie sich nicht mehr aus ihren Büros trauen! Verlangt Antworten und macht den Gender Studierten klar, dass sie zum Geben von Antworten verpflichtet sind, schließlich werden sie von uns allen bezahlt! Und wenn sie keine Antworten zu geben in der Lage sind oder unwillig sind, Antworten zu geben, dann haben sie an Universitäten nichts zu suchen und sollten schnellstens von dort entfernt werden.

Über Michael Klein
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44 Responses to Der Feind in unserer Mitte: Gender Studies können an Universitäten nicht mehr einfach geduldet werden

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  2. silentbob sagt:

    Hat der „Präsident der Universität Hamburg,Prof. Dr. Dieter Lenzen“ den Fragebogen wirklich ganze 6 mal bekommen, so wie aus der obigen Liste ersichtlich. Das würde zumindest den eventuellen Unmut dieses Herrn bestätigen😉

  3. diegeorgi sagt:

    warum wurde Prof. Dr. Dieter Lenzen sechsmal in der Liste aufgeführt? Er sollte doch sicherlich auch nur einen Fragebogen ausfüllen, oder?

    • lernender sagt:

      Warum ist eigentlich die Banane krumm?
      Warum versteht man nicht den Text? Warum ist man nicht fähig zu abstrakten Denken um die Intention des Textes zu verstehen und sinngemäß auf den Text zu antworten.
      Warum entschuldigt ein eventueller „Unmut“ eines Professors wegen einer angenommenen Mehrfachzusendung auf die präzise wissenschaftliche Anfrage eines Kollegen nicht zu antworten?
      Hat Herr Professor Dr. Dieter Lenzen womöglich eine soziales Geschlecht gewählt, was ein Mehrfachanschreiben allein aufgrund der political correctness nötig macht?
      Wer bin ich darüber zu urteilen..

      Zum Thema

      Das ganze Gesockse antwortet nicht, weil es nicht antworten kann ohne sich selber zu diskreditieren. Jede Antwort würde im Handumdrehen zerlegt werden, jedes Argument mit Fakten geprüft werden, jede Aussage mit der Aussagemotivation.
      Kurz und schmerzlos, wenn ich doch weiß, ich habe Dreck am Stecken (und das nicht zu knapp), werde ich einen Teufel tun, denjenigen, der diesen Dreck aufzudecken gedenkt, weitere Munition zu liefern. Ich muss doch kein Gelehrter sein, um zu wissen, warum sich die Parasiten verdeckt halten. Ich meine, vertrete ich als Gelehrter jetzt eine Wissenschaft wie Gender mit ganzem Herzen oder nicht. Bin ich bereit meine Gender Wissenschaft notfalls als einziger auf der Welt vor allen Kollegen in Bezug auf Erkenntnis zu verteidigen oder nicht?

      Also, was hält davon ab, einen simplen Fragebogen von einem Wissenschaftskollegen zu beantworten? Ne, es ist nur noch feige, peinlich und zeugt von dem parasitären Charakter jjener, die es sich an den Zitzen von Mama Staat nähren. Und wenn`s doch der Vater wäre, hätten die auch kein Problem an was anderes rumzunuckeln, sofern die Kohle fließt.

  4. Stefan Neudorfer sagt:

    Es war im Mittelalter nicht verboten Kritik an der Katholischen Kirche zu üben, die Summa Theologica und andere Werke sind von Thomas von Aquin ist das beste Beispiel dafür.
    Es ist auch nicht so das es einen Kampf Wissenschaften gegen Religion gegeben hat. Im Gegenteil, waren es doch die Kirchen die die meisten Universitäten gegründet haben und ohne die massive Förderung der Wissenschaften durch die Kirchen und ohne die wissenschaftlichen Arbeiten zum Beispiel der Jesuiten, wären wir jetzt in Europa ganz sicher nicht so weit wie wir es sind.

    So sehr ich ihre kritische Argumente hinsichtlich der Genderwissenschaften teile, so muss ich doch feststellen das ihre Gegenargumentation nicht schlüssig, weil historisch unkorrekt ist.

    • I see, dann war es wohl ein Irrtum, dass die Kirche dagegen gekämpft hat, damals noch die Wahrheit nicht mehr aus der heiligen Schrift abzuleiten, sondern durch Prüfung an der Empirie zu erkennen. Die Angst, die Thomas Hobbes um sein Leben hatte, was entsprechend völlig unbegründet und warum Galileo wiederrief, was er durch Beobachtung belegt zu haben glaubte, ist eines der vielen katholischen Mysterien, so wie die Verbrennung von Giordano Bruno wohl ein Irrtum gewesen ist, genau derselbe Irrtum, wie der Kampf gegen das Wissen, den Carlo Ginzburg mit viel historischem Material in seinem Der Käse und die Würmer: Die Welt eines Müllers um 1600 beschreibt.
      Na dann.
      Am Ende wäre die Aufklärung ohne kirchliches Sponsoring also gar nicht möglich gewesen…

      • A. Behrens sagt:

        Die Auflösung des Dilemmas ist ganz schlicht: Die Natur galt im Mittelalter als Offenbarung Gottes. Folglich war Wissenschaft eine Methode der Gotteserkenntnis und wurde gefördert.

        Dummerweise hat sich die katholische Kirche zu einem bestimmten Zeitpunkt auf einen bestimmten wissenschaftlichen Erkenntnisstand festgelegt und gesagt „das ist die Wahrheit“ und diesen bestimmten Stand der Erkenntnis den Aussagen der Bibel gleichgesetzt (die Bibel selbst trifft keine Aussage darüber ob die Erde eine Scheibe ist, aber die kath. Kirche hat Scheibe = Bibel gesagt) und _danach_, nach dieser Festlegung auf einen Erkenntnisstand, war jede neue Erkenntnis Ketzerei.

        In England hat man diesen Wahn nicht mitgemacht, weshalb Charles Darwin gleichzeitig Theologe und (Mit-)Entdecker der Evolution sein konnte.

        Das Thomas Hobbes Angst hatte, hatte IMO andere Gründe: Seine Gedanken und Ideen hatten konkrete politische Auswirkungen auf (Staats-)Kirche und Politik.

        • Max Esser sagt:

          Daß die katholische Kirche die Lehrmeinung vertreten habe, die Erde sei eine Scheibe, ist übrigens ein Mythos.

        • rjb sagt:

          Es war keine offizielle katholische Kirchenlehre, daß die Erde eine Scheibe sei, cf.
          http://www.uni-stuttgart.de/romlit/mitarbeiter/krueger/interviews/interview_spiegel.pdf

          Bei Galilei ging es um die Behauptungen, die Sonne bzw. jedenfalls nicht die Erde sei der Mittelpunkt des Weltalls und die Erde bewege sich. Dabei ging es um solche Fragen wie, weshalb sich die Erde, wenn sie nicht ruhe, nicht unter einem fallenden Körper hinwegbewegen würde, was sie beobachtbar nicht tut.

          Darwin lebte im 19. Jhdt. Sein Zeitgenosse Ludwig Feuerbach konnte damals atheistische Schriften publizieren, zwar nicht ganz ohne Probleme mit Zensur etc., die sich aber in Grenzen hielten.

          • Stefan Neudorfer sagt:

            Das die Erde keine Scheibe ist, zu der Erkenntnis ist man an manchen Orten vermutlich vor Christi Geburt gekommen, diskutiert wurde sie im Mittelmeerraum in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten.
            War auch kein Problem … zumindest die Juden und Christen hatten nie eines damit gehabt.

        • Stefan Neudorfer sagt:

          … eigentlich hat die Kirche das nicht getan. Die Interpretation der Bibel ist schon lange üblich, so wie auch die Trennung zwischen Naturwissenschaften und Theologie.
          Ich meine sogar bei Thomas von Aquin entsprechendes gelesen zu haben und das Jesuiten lange Zeit führende Naturwissenschaftler waren (und sind) zeigt das man das pauschal so nicht sagen.
          Denn was kann „Natur als Offenbarung Gottes“ bedeuten? Wer gottgläubig ist, wird das bis Heute sagen und warum auch nicht? Wesentlich ist in der Naturwissenschaft nicht die Frage nach einem Schöpfer oder seinen Zielen, sondern die Frage nach den Zusammenhängen und den Naturgesetzen. Eine Trennung von Theologie und Naturwissenschaften – die schon sehr sehr lange vollzogen ist – macht das wiederspruchfrei möglich.

      • Max Esser sagt:

        Nun, zumindest was Galileo betrifft, und was seinen ersten Prozess betrifft, hatte die Kirche nicht ganz Unrecht ihn zurechtzuweisen.
        Weder waren seine Erklärungen schlüssiger als die vorhandenen, noch seine Voraussagen der Plantenbewegungen exakter oder wesentlich einfacher.

      • Stefan Neudorfer sagt:

        Galileo wurde zeitlebens von der katholischen Kirche unterstützt – vor, während und sogar nach dem Prozess. Und wer sich mal mit Galileo und den Vorwürfen berschäftigt merkt sofort das es nicht um die Aussage nvon Galileo ging, sondern darum das er sie nicht belegen konnte und das mit Recht. Ein Großteil seiner Thesen hat sich als blanker Unsinn erwiesen (z.B. zu Ebbe und Flut).

        Giordano Bruno war ein Provokant der sicher geniale Züge hatte, aber es sich bei jeden verscherzt hat und das er nach seiner Odisse durch Europa wo er von jeden Ort an dem er wirkte schnell wieder vertrieben wurde (oder selber abgehauen ist bevor man ihn umgebracht hat), macht ihn eher zum Opfer seiner intoleranten Zeit und weniger als Opfer der Naturwissenschaften. Das man ihn verbrannte ist aus heutiger sicht falsch, Heute würde man ihn wohl in ärztliche Behandlung stecken … wohl lebenslang. Ob das gut ist ist wiederum eine andere Frage.

        Man muss bei der Beurteilung von geschichtlichen Vorgängen sich nicht von Ressentiment oder Klischees beeinflussen lassen und muss auch immer den damals herrschenden Zeitgeist berücksichtigen.

        • Man muss bei der Beurteilung von geschichtlichen Vorgängen sich nicht von Ressentiment oder Klischees beeinflussen lassen und muss auch immer den damals herrschenden Zeitgeist berücksichtigen.

          Diese Aussage funktioniert in beide Richtungen und soweit ich sehe, ist „Provokant“ ein solches Klischee, ebenso wie die Behauptung, dass Menschen, die den Normalitätsvorstellungen ihrer Zeit nicht entsprechen, in die Klapse gehören, … Ich finde es immer wieder erstaunlich, mit welcher Sicherheit Kommentatoren hier über Menschen richten, deren Leben und Lebensumstände sie nicht einmal vom Hörensagen kennen….

          • Stefan Neudorfer sagt:

            Über das Leben von Giordano Bruno gitb es verschiedene Quellen und sein Leben ist geprägt von seine Vorliebe sich unbeliebt zu machen. Warum wohl hat er Wittenberg, Neapel, Genf, Paris, Frankfurt so schnell verlassen? Sowohl die Calvinisten, als auch die Luterhaner haben in exkommuniziert.
            Wie gesagt – ich glaube schon das er ein kluger Kopf war … aber auch ein Provokant der sich mit jeden anlegte. Das war damals nicht ungefährlich … ist es Heute ja auch nicht.

            • Man würde ihn wohl besser als Querdenker bezeichnen und entsprechend doch lieber nicht in einen Klapse einliefern. In jedem Fall kann man festhalten, dass er im Widerspruch zu den herrschenden religiösen Lehrern seiner Zeit gestanden hat.

    • Chaeremon sagt:

      Realitaetsentfremdetes Unwissen hat auf Universitaeten und Fachhochschulen nichts zu suchen, es be- und verhindert wissenschaftliche Studien in anderen Bereichen.

      Zum Unwissen gehören alle Bereiche welche keine authentischen Belege, keine authentische Relationen vorweisen. Als Musterbeispiel des Unwissens sei die angebliche Altaegyptische „Sprache“ genannt welche sich nur „uebersetzen“ laesst wenn in Quell- und Zielsprache Faelschungen vorgenommen werden.

      In Universitäten und Fachhochschulen sollen die Mittel eher für zielgerichtete Aktivitäten, wie der Krebsforschung oder Ebola Forschung verwendet werden.

  5. Alexander Roslin sagt:

    Dass sich hier ein ganzer Fachbereich so weit wie möglich gegen Fremdeinblicke abschottet, müsste doch die brennende Neugier unserer „kritischen“, „kämpferisch-aufklärerischen“ Journaille wecken.

    Denkt man.

    Aber deren Schweigen ist dröhnend, von einigen Ausnahmen abgesehen (Martenstein, Matussek, Klonovsky), die alle halbe Jahre als Hofnarren vom Dienst ein paar kritische Bemerkungen veröffentlichen dürfen.

    Ansonsten verstärken die allermeisten Journalisten die Bemühungen der Verteidiger der genderistischen Wagenburg, helfen die Wagen enger zusammenzuschieben und die Frager/Kritiker als Ungebildete, als Primitivlinge, ewig Gestrige, um ihre Privilegien fürchtende Patriarschen und Loser, die keine Frauen abbekommen, weil sie so hinterwäldlerisch sind etc. zu diffamieren..

    Man kann es sich auch ganz einfach machen: ALLES RECHTE, eigentlich Faschisten, wenn nicht gar Nazis.

    Das wirkt heutzutage fast immer, mit „Kampf gegen Rechts“ kann man bald jede Infamie rechtfertigen.

    Von einer ideologisch nahe stehenden, pseudolinken Medienphalanx nicht nur nicht kritisch herausgefordert, sondern verteidigt, von der Politik fast flachendeckend gewollt und darum gefördert – welche Partei wagt denn den Genderismus = Frauenförderung um jeden Preis, in Frage zu stellen außer der AfD – haben Genderist.I.nnen nichts zu fürchten, abgesehen von einer offenen, demokratischen Diskussion unter gleichberechtigten Teilnehmern.

    Klar, dass sie der ausweichen und Fragebögen nicht beantworten.

    Auch in der DDR gab es „Runde Tische“ erst, als die „Sozialistische Einheitspartei“ restlos am Ende war.

    Unsere ist noch lange nicht am Ende, die fängt gerade erst an.

    Alles, was Genderist.I.nnen antworten könnten, kann nur schlafende/eingeschläferte Hunde wecken.

    Daran hat niemand ein Interesse außer vielleicht dem durchschnittlichen, normalverdienenden Steuerzahler, der u.U. noch darauf bestehen könnte, irgendeinen Gegenwert für sein Geld zu bekommen und nicht auch noch finanzieren zu müssen, was ihm erklärtermaßen schaden soll – so er ein WHM ist =Weißer Heterosexueller Mann = zu stürzender „Geschlechterbourgeois“, der klassenbekämpft gehört, wenn er sich nicht zu den „Guten“ bekennt.

    Also meint es mit dem Steuerzahler kaum einer gut.

    *… sondern Ideologie, namentlich der Genderismus, der nichts anderes ist, als die Neuauflage eines feministisch gewendeten Sozialismus.*

    Das ist offensichtlich.

    Umso überraschender (und eigntlich das Interesse gerade linker Soziologen wecken müssend) sollte daher die Beobachtung wirken, dass dieser neue postmodern verkleidete Sozialismus von (post-)modernen Kapitalisten nicht nur nicht wie der alte zu Zeiten des Kalten Krieges bekämpft wird, nein, er wird gefördert, als Bündnispartner umarmt.

    Die fast geschlossene Unterstützung der Zeitungschreiber/Zeitschriftenfüller für den Genderismus ist ja schwer vorstellbar ohne das Einverständnis der Geldgeber/Werbewirtschaft, beim Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk ist der Zwangsgebührenzahler der Geldgeber – neben der Werbewirtschaft, der aber dort nichts zu melden hat.

    Der Öffentich-Rechtliche Rundfunk ist fest in politischer/genderistischer Hand (via Parteien, „NGO’s“, die ja ihr Geld auch verdeckt oder offen vom Staat bzw. Stiftungen beziehen, Gewerkschaften, Kirchen etc.).

    Warum lockt dieses Bündnis zwischen vermeintlich rechten Kapitalisten und vermeintlich linken Genderisten keinen staatsgefütterten soziologischen Hund hinter’m Ofen hervor?

    Liegt’s an der Staatsfütterung?

    Wo sind denn all die aufmüpfigen 68’er-Linken, nach dem Marsch durch die akademischen Institutionen angekommen?

    Da drängen sich höchst interessante Fragen auf.

    Jüngeres Beispiel für diese neue Art privat-public patnership ist die Karriere des Prof. Dr. Voss, der in gemeinsamer Anstrendung privater Stiftungen, staatlicher Stellen und NGO’s in Position gehievt wurde:

    *„Sexualwissenschaft und sexuelle Bildung“ heißt der neue Lehrstuhl am Institut für Angewandte Sexualwissenschaft des Fachbereichs Soziale Arbeit.Medien.Kultur an der Hochschule Merseburg. Berufen wurde dafür zum 2. Mai 2014 Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß. Die Forschungsprofessur wird im Rahmen der BMBF-Förderlinie „Sexualisierte Gewalt in pädagogischen Einrichtungen“ gefördert.*

    Ist ja flächendeckend zu beobachten, einmal wird das Professorinnenprogramm bemüht, ein andermal werden andere Fördertöpfe des Bundes od. der EU ausgeschöpft.

    Immer aber werden Genderist.I.nnen installiert in allen möglichen Fachbereichen (auch Ingenieurwissenschaften, Medizin, Mathematik, Informatik usw.).

    Mögen die Soziologie/die Pädagogik etc., „linke“ Fächer also, schon weitgehend neutralisiert/gleichgeschaltet sein – Kritik regt sich dort ja kaum – so beginnt jetzt die Gleichschaltung auch der noch nicht „infizierten“ Sparten der Academia.

    So durchideologisiert wie Gender Studies sind, die sich nur mit einem ideologisch verbrühten Verstand betreiben lassen, steht zu erwarten, dass sich die neu installierten Genderist.I.nnen als ideologische Aufpasser.I.nnen betätigen werden, die Abweichler vom Genderglauben in ihrem Umfeld um der guten Sache willen denunzieren. Entweder höchst offiziell („Kampf gegen Rechts“) bei Kultursministerien/Unigremien/Politik oder auf dem kurzen „Dienstweg“ bei ideologisch nahestehenden Journalist.I.nnen („Methode Brüderle“), die dann via Pressekampagnen Missliebige abschiessen und nicht willfährige Politiker einschüchtern können.

    Weiter mit der förderungswürdigen Karriere des Herrn Dr. Heinz-Jürgen Voss:

    *Heinz-Jürgen Voß hat zunächst Biologie in Dresden und Leipzig studiert. Nach verschiedenen Weiterbildungen war er u. a. tätig an der Europa Universität Viadrina mit dem Forschungsprojekt „Sexualität und „Gender“ als Begriffskulturen in der Biologie“ und am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Halle-Wittenberg. Seine Dissertation mit dem Titel “ Making Sex Revisited: Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive“ wurde mit der Übersetzungsförderung „Geisteswissenschaften international“ ausgezeichnet und erscheint 2015 auf Englisch. Die Übersetzungsförderung wird vom Auswärtigen Amt, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Fritz Thyssen Stiftung und der VG Wort vergeben und fördert die Veröffentlichung einer geisteswissenschaftlichen Arbeit zumeist in englischer Sprache.

    Voß ist Mitglied zahlreicher Forschungsgesellschaften, u. a. der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM), und gefragter Experte in Sachen Sexualwissenschaft.

    Die Forschungsprofessur wird zunächst für drei Jahre gefördert und kann nach erfolgreicher Evaluation um weitere drei Jahre verlängert werden. Es werden in Deutschland insgesamt fünf Lehrstühle gefördert – vier davon an Universitäten und einer an der Hochschule Merseburg.*

    Da hätten wir also BMBF, AA, Börsenverin, Fritz Thyssen Stiftung und die VG Wort.

    Alle vereint, um einen „wissenschaftlich“ Geschlecht „Dekonstruierenden“ zu fördern.

    Evaluation?

    Muss Herr Professor Dr. Heinz-Jürgen Voss die fürchten?

    Na aber.

  6. CountZero sagt:

    Zu Heinz-Jürgen Voß gibt es hier http://gender-universum.de/heinz-juergen-voss/ einen schönen (‚kritisch hinterfragenden‘🙂 ) Kommentar…

  7. Pingback: Gender Mainstreaming kompakt | emannzer

  8. DirkH sagt:

    Der Generdismus ist genau wie die Erderwaermungs-Klimawissenschaft der Versuch der Politik, „Wissenschaftler“ als Sprachrohre zu nutzen – da sowohl Politiker als auch Journalisten im allgemeinfall heute nicht mehr glaubwuerdig sind.

    Dieser Missbrauch von Wissenschaft fuer Propaganda hat wahrscheinlich schon seinen Gipfel erreicht, und das Image von Wissenschaftlern ist dadurch im steilen Sinkflug, was es auch sein sollte. (Nullius In Verba)

    Die Frage ist, welches Sprachrohr die Politik waehlen wird, nachdem Wissenschaft endgueltig diskreditiert ist. Ich denke, Unterwanderung von „Dissidentenkreisen“, klassisches COINTELPRO; infiltration systemkritischer Blogs, Pseudo-„Whistleblower“.

    Die Genderisten sind bereits irrelevant und nur noch eine laestige Geldverschwendung. Sie versuchen zwar weiter ihre Gehirnwaesche (zB in Schulen und Kindergaerten), das spielt aber keine Rolle, da real existierende Menschen rapide wachsende reale Probleme haben (gerade auch in Schulen und Kindergaerten) (Nennen wir es mal einfach Kriminalitaet).

  9. Empiriismus eignet sich nicht zur Evaluation. Das hat Stalin schon weise beim Genossen Lyssenko erkannt und ihn entsprechend gegen konterrevolutionäre Strömungen in Schutz genommen!

    • Was wollen Sie uns damit sagen, außer dass Sie Stalin und seinen Genossen Lyssenko zitieren können? Soll ich Ihr Aussage dahingehend interpretieren, dass man Religionen nicht an der Realität messen darf?

  10. Hat dies auf Der Grantscherb'n rebloggt und kommentierte:
    Dazu sollte man nicht schweigen!
    Es passt allerdings wunderbar in das größere Konzept der Herbeiführung bzw. Stärkung einer fortschreitenden Volksverdummung (zumZwecke einer leichteren Kontrollierbarkeit der MAssen?)
    Wenn Bürger nicht mehr in der LAge sind 2 und 2 zusammenzuzählen, sich dafür aber intensiv politisch korrekt verhalten, ist die ja wohl zum Nutzen jener, die solches vorantreiben.

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  14. Der Chöne Pernhardt sagt:

    Meinen Erfahrungen nach reagieren Anhänger einfach gestrickter Religionen nicht wirklich offen auf kritische Fragen. Und um genau solche Menschen scheint es sich bei den Yahoos des Genderismus zu handeln. Auf jede Frage, die möglicherweise kritisch hätte sein können, gab es immer wiederkehrende Phrasen, Beleidigungen, Drohungen oder noch lieber gleich einen Spamblock (sofern es sich auf Twitter zutrug). Exakt dieses Verhalten kenne ich auch von Junge-Erde Kreationisten, Alt-Neuheiden aus dem rechtsextremen Spektrum und diversen anderen Kleinkultisten, wenn auch etwas weniger eindimensional und weniger agressiv.

    Daß auf den Fragebogen bisher keine Antwort kam mag also durchaus daran liegen, daß die betreffenden „Wissenschaftler*innen“ noch nach der Spamblockfunktion suchen.

    Eventuell könnten ja die zuständigen Ministerien mal die ein oder andere Aufforderung zur Beantwortung der Fragen verschicken?

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  20. neuland sagt:

    Sehr aufschlussreicher Artikel, gerade eben mehr oder weniger per Zufall gefunden.

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