Der Zynismus der Genderista oder: Warum man sich als Deutscher schämen muss

Benin liegt in Westafrika, eingeklemmt zwischen Togo, Nigeria, Burkina Faso und Niger und mit Zugang zum Atlantik. Benin ist ein sehr armes Land mit kaum vorhandener industrieller Produktion und einer weitgehend auf Subsistenz ausgerichteten Landwirtschaft. Die Menschen in Benin erreichen im Durchschnitt ein Lebensalter von 61 Jahren, sofern sie nicht vorher an Malaria, HIV/AIDS oder dem Dengue Fieber sterben. Benin belegt Platz 16 auf der Liste der Länder, in denen Malaria die meisten Todesopfer fordert.

Was Zugang zu Trinkwasser in Benin meint!

Was Zugang zu Trinkwasser in Benin meint! ©Helvetas

Rund 61% der Bevölkerung in Benin haben Zugang zu Frischwassser, rund 70% der Bevölkerung haben keinen Zugang zu sanitären Anlagen. 42,4% der Bevölkerung können weder lesen noch schreiben, 37,4% der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze und müssen entsprechend mit weniger als 1 US-Dollar pro Tag auskommen.

Die Infrastruktur des Landes ist schlecht. Benin belegt Platz 113 von 134  Ländern im Hinblick auf die Erschließung des Landes durch Eisenbahnen, Platz 119 (von 222) im Hinblick auf die Erschließung durch Straßen mit einem festen Belag und Platz 102 (von 108) im Hinblick auf die Erreichbarkeit über Wasserwege (über den Niger und nur saisonal möglich).

Benin ist ein Entwicklungsland, das vor einem Berg von Aufgaben im Hinblick auf Bildung, Infrastruktur, Gesundheit und Wirtschaft steht, wenn das Ziel darin besteht, Benin zu einem Land zu entwickeln, das auch nur die Millennium-Ziele der Weltbank erfüllt.

Benin ist zudem ein Land, in dem die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) aktiv ist, ein Bundesunternehmen, das die Bundesregierung dabei unterstützt, „ihre Ziele in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung zu erreichen“.

Entsprechend wissen Bundesregierung und GIZ ganz genau, was die Menschen in Benin brauchen.

Was war es noch einmal?

Zugang zu frischem Wasser?

Nein, das war es nicht.

Wirksame Medikamente gegen Malaria oder Mittel zum Schutz vor den Überträgern von Malaria?

Nein, das war es auch nicht.

Schnellkurse, um denen, die es nicht können, immerhin 42,4% der Bevölkerung, Lesen und Schreiben beizubringen?

Nein, das ist es auch nicht.

Ein Instrastrukturprogramm für Straßen und Eisenbahnen, um das Land besser zu erschließen und für Investoren interessanter zu machen?

Nein.

Sanitäre Anlagen?

Nein.

Was braucht Benin denn?

Benin, das weiß die GIZ und das weiß die Bundesregierung braucht Gender Mainstreaming. Weil man es kaum glauben kann: Beniner brauchen nicht Zugang zu Trinkwasser, keine sanitären Anlagen, keine Straßen, keinen Schutz vor Malaria, keine Schreib-/Lesekurse, nein: sie brauchen Gender Mainstreaming.

Der moderne Kolonialismus bringt nicht mehr das Christentum, damit arme Schwarze nicht als arme Schwarze, sondern als arme christliche Schwarze sterben. Der moderne Kolonialismus bringt Gender Mainstreaming. Die Bewohner von Benin sind nach dem Gender Mainstreaming zwar immer noch so arm wie davor, sie sterben immer noch wie die Fliegen an Malaria und haben eine um rund 20 Jahre geringere Lebenserwartung als Deutsche, aber sie sind Gender gemainstreamt und damit fit für den Eintritt in den Gender Himmel.

Der Zynismus der Genderista ist nicht mehr zu überbieten.

Wenn es darum geht, den Genderismus zu verbreiten, dann gehen die Aktivisten sprichwörtlich über Leichen:

  • GIZ„Als Berater/in für Gender Mainstreaming unterstützen Sie WANEP-Bénin bei der Implementierung von Gender in allen Programmen und bei der Entwicklung neuer Formate für Weiterbildungen zu Genderkompetenz, Maskulinität, Gewalt und Konflikt.
  • Sie koordinieren die vierteljährlichen Treffen der GIZ Gender Ansprechpersonen der Vorhaben und monitoren die Umsetzung der Genderstrategien der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.
  • Zu Ihren Aufgaben zählt auch die Förderung der innerbetrieblichen Gleichstellung in der GIZ und die Schulung von neuen Mitarbeiter/innen in den Bereichen Gender, Gleichstellung und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz.“

Benin exportiert Nüsse, Baumwolle und Fische und man kann sich sehr gut vorstellen, wie unter den Fischern und Baumwollpflückern Gender Mainstreaming betrieben wird, immer mit Blick auf „neue Formate für Weiterbildung zu Genderkompetenz, Maskulinität, Gewalt und Konflikt“. Vor allem kann man sich die satten Gender Strategen vorstellen, wie sie beim Koordinationstreffen im besten Hotel vor Ort die Maskulinität und die sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz beklagen, während um sie herum die Einwohner an Malaria erkranken und sterben und die Ökonomie am Boden liegt.

Die Industrie in Benin produziert, wie in den meisten factor driven economies, Produkte, die mit einem hohen Arbeitseinsatz verbunden sind, darunter Baumaterialien und vor allem Zement. Vermutlich sind es diese Produktionsunternehmen, in denen Gleichstellung und sexuelle Belästigung die wichtigsten Themen darstellen. Die Arbeitsbedingungen, so steht zu vermuten, sind vorbildlich, so dass man gar nicht weiß, was außer einer „Schulung … in den Bereichen Gender, Gleichstellung und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“, die Mitarbeiter wohl benötigen könnten. (Übrigens erstaunlich dass jetzt schon Berater gesucht werden, die Mitarbeiter in sexueller Belästigung, vermutlich in Techniken sexueller Belästigung am Arbeitsplatz schulen …).

Und damit die wichtigen Themen des Gender Mainstreaming den Beninern auch richtig begreifbar gemacht werden können, damit sie wissen, dass es besser ist, in Kenntnis von Gender Mainstreaming an Malaria zu sterben als ohne eine entsprechende Kenntnis, deshalb benötigt die GIZ einen überzeugten Ideologen, einen, der von Ideologie so getrieben und besessen ist, dass ihn die Leichen, die seinen Weg pflastern, nicht stören.

So einen:

„Sie haben ein abgeschlossenes Hochschulstudium, in Gender Studies und Friedens- und Konfliktforschung und verfügen über Berufserfahrung mit geschlechterpolitischem Schwerpunkt.

Mit den Themen Menschenrechte, gewaltfreie Kommunikation, Maskulinitäten & Gewalt, Gendertheorien und Ansätzen zur Herstellung von Geschlechterdemokratie sowie Strategien gegen sexuelle Belästigung sind Sie vertraut.“

BeninWäre man vor Jahrzehnten mit einem derartigen Zynismus konfrontiert worden, man hätte entsetzt reagiert.

Das zumindest hat der Genderismus geschafft, die Schwelle des Entsetzens wurde angesichts dessen, was für Genderista normal ist, angehoben. Das neue Entsetzen fängt jenseits der Erkenntnis an, dass Gender Mainstreaming noch vor Grundbedürfnissen wie dem Zugang zu Trinkwasser, der Produktion von Nahrung und einem angenehmen Leben kommt. Dann trifft das Entsetzen aber voll und führt zu der Erkenntnis, dass jeder, der auch nur noch einen Funken von Anstand im Leib hat, sich für das schämen muss, was derzeit in seinem Namen und aus deutschen Landen nach Westafrika exportiert wird.

In der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) sind zum 1. Januar 2011 der Deutsche Entwicklungsdienst (DED), die Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) und die Internationale Weiterbildung und Entwicklung (InWEnt) zusammengeschlossen worden. Der Vorteil dieses Zusammenschlusses liegt auf der Hand: Man kann Ideologie unter dem Deckmantel der Entwicklungshilfe exportieren.

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47 Responses to Der Zynismus der Genderista oder: Warum man sich als Deutscher schämen muss

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Der Zynismus der Genderista oder: Warum man sich als Deutscher schämen muss | netzlesen.de

  2. lottamanguetti sagt:

    Gender Mainstream – schon beim Lesen dieses inflationären Vokabulars (natürlich innovativ aufgepeppt in Englisch!) wird mir (als Frau!) speiübel. Wer einer Gleichstellung entgegenwirken will, befleißigt sich, diesen Begriff und seine Auslegungen profund zu missbrauchen. Teile und herrsche, schaffe Bevölkerungsschichten, die gegeneinander arbeiten (Arbeit“nehmer“ oder Arbeit“geber“, Lohnsklaven oder Hartzer, Linke oder Rechte, Metalfans oder Blueser, Frauen oder Männer …) und tataaa! Es funktioniert hervorragend! Willkommen in der unmenschlich menschlichen Welt. Angewidert kann ich da nur mit dem Kopf schütteln, aber was erwarte ich denn in einer Gesellschaft, in der es darum geht, auf Teufelkommraus Penunse abzuzwacken, egal wie und womit? Solange sich Geld mit perversesten und unmenschlichsten Ideen ver“dienen“ lässt, solange der Rachen nicht voll ist (und das wird er nie sein), solange wird das Prinzip „Teile und herrsche“ entzweien. Gender Mainstream ist da nur folgerichtig, weil komplett dämlich, aber lukrativ.

  3. Sebastian sagt:

    Naja aber aus dem Blickwinkel des Genderismus ist das schon logisch. Also nicht wirklich wissenschaftlich logisch sondern halt gender logisch.

    Dazu muss man sich immer vor Augen führen das die Anhänger der Gender-Sekte fest davon ausgehen das man durch Dekonstruieren von Sprache, Denken und der Unterdrückung durch den heterosexuellen weißen Mann die Realität formen kann.

    Man braucht also keine Medikamente, keine Wasser und Abwasserversorgung um das Leben für die armen Leute zu verbessern. Es reicht völlig sie zu gender mainstreamen um deren schreckliche Realität, die Erschaffen wurde durch den weißen heterosexuellen Mann, komplett zu Dekonstruieren und durch eine bessere Realität zu ersetzen.

    Genau deswegen ist gender mainstreaming wichtiger als alles andere, denn es ist das einzige was man braucht um die Welt zu verbessern.

  4. Hat dies auf Die Kehrseite rebloggt und kommentierte:
    Gender-Mainstreaming ist eine ideologischen Kapagne, die sich wohlweislich nicht nur auf die hoch entwickelten Staaten dieses Planeten beschränkt, sondern als globale Maßnahme in alle Länder der Erde exportiert werden soll. An Zynismus ist das kaum zu übertreffen, wenn Länder wie Benin mit diesem ideologischen Wohlstandsmüll zugeschüttet werden, während weit wichtigere Infrastrukturmaßnahmen auf der Strecke bleiben und sich in hohlen Worthülsen ergehen.

  5. Striesen sagt:

    Bitte Satire als solche zu kennzeichnen. Und auch dann – sie hat Grenzen. Diese wurden hier sämtlich überschritten.

    Ich bin fassungslos wie lange nicht mehr.

  6. quellwerk sagt:

    Das wird ihnen auf die Füße fallen. Genderismus funktioniert nur in hoch entwickelten, reichen Staaten, die den Skeptizismus des Poststrukuralismus durchlaufen haben. Sie werden dort keinen Wohlstand generieren ( das tun sie hier auch nicht), sind aber Meister in Auflösen von traditionellen Strukturen. Wenn ein Staat auf ländlichen Anbau angewiesen ist und die Arbeitsteilung der Familienmitglieder durch die Auflösung der Familie funktionsunfähig gemacht wird, dann wird die Armut erhöht.

    • KClemens sagt:

      Es soll ja gerade KEIN Wohlstand generiert werden. Also kein Wohlstand in und für Benin.
      Die kleine gerade (oder zukünftig regierende) Elite ausgenommen.

      Genderismus ist Kolonialismus in anderem Gewand, und wesentlich brutaler als der alte Kolonialismus, den man ja erfolgreich und „nachhaltig“ überwunden hat.

      Hier geht es, wie bei vielen Umwelt- und Klimaschutzprogrammen darum, den Entwicklungsländern, insbesondere in Afrika den Schritt in die zweite Welt so lange wie möglich zu verunmöglichen.

      Dumm nur, daß die Chinesen auf dem afrikanischen seit etlichen Jahren mitmischen. Die kommen nicht mit Ideologie, sondern mit Infrastrukturprojekten (die mMn auch nicht immer das Gelbe vom Ei sind), die genau diesen Schritt in die zweite Welt ermöglichen.

      Genderismus ist „Politik des weißen Mannes“, um den „Neger“ klein und dumm zu halten.
      Nur daß man nicht mehr „Neger“ sagen darf.

      Ich wünsche allen GIZlern, GIZlerinnen und GIZlerx viel Erfolg beim Gendern und wäre bei evtl. „maskulin ausgetragenen Konflikten“ im Betonwerk, oder beim Fischen zu gerne Mäuschen.

  7. alacran sagt:

    Es wäre jetzt noch hilfreich zu erfahren, welche Summe für die Entwicklungshilfe in Benin insgesamt zu Verfügung steht, und wieviel diese spezielle Form der „Entwicklungshilfe“ kostet?

  8. Belzebub Bernhard sagt:

    Da hat der Artikelschreiber nicht alles richtig durchdacht.
    Es ist doch lobenswert , wenn Gutmenschinnen sich die Arbeit machen , die armen Menschen in Afrika, ( früher gabs mal Fachbegriffe dafür) schon rechtzeitig im Mutterland mit unserem wichtigsten Gebräuchen vertraut machen. Weil, ……..wenn Sie dann in Mengen zu uns kommen , man diese viel schneller integrieren kann, wenn Grundvoraussetzungen bekannt sind. Darüber sollten wir nachdenken, wie Pfarrer Sommerauer immer zu sagen pflegte.
    Belzebub Bernhard

  9. Filip sagt:

    Irgendwie müssen die in der BRD reichlich vorhandenen Soziologen ja gutbezahlte Posten bekommen?

  10. Tom sagt:

    Nicht nur in Benin! Dies ist ganz meine Erfahrung in Zentralasien. Man kann gar nicht soviel essen,wie man kotzen muss,wenn man deutsche offizielle Vertreter erlebt. Nicht alle,aber viele…

  11. Pingback: Gender Mainstream: Als Deutscher muss man sich schämen

  12. C. Agliostro sagt:

    Mir scheint die Welt verblödet mit zunehmender Geschwindigkeit. Da möchte Deutschland eine führende Rolle einnehmen. Doofe sind halt leichter zu regieren. Das ist nicht spitz formuliert. Das ist Realität und leider unumkehrbar. Es ist zu spät und es gibt zu wenige Menschen die sich nicht manipulieren lassen.

  13. Rainer sagt:

    Vor allem gibt es bei der GIZ richtig fette Planstellen abzugreifen.

  14. qed sagt:

    Müßte es nicht heißen
    „Rund 61% der Bevölkerung in Benin haben KEINEN Zugang zu Frischwassser“?

  15. Orwell sagt:

    Lenin sagte: Kommunismuns ist Eisenbahn und Elektrifizierung des ganten Landes!

    Die Rot-Grünen [Braunen] sagen: Demokratie mit möntschlichöm Antlitz ist Gender Mainstreaming ohne Atome und mit Energieausstieg!

  16. zdago sagt:

    na ja – ich neige ja immer mehr der These zu, daß die Erde/Menschheit ein Feldversuch eines außerirdischen Wissenschaftlers ist, der sehen will, wie weit eine völlig wahnsinnige Gesellschaft kommt und wie sie untergeht.
    Die neuere deutsche Geschichte und solche Auswüchse wie Gender ist für mich ein Beleg für diese These, und das es – zumindest für diesen Teil der Menschheit – zu Ende geht !
    Die Grenzen der Lebensfähigkeit sind in dieser Gesellschaft längst überschritten – auch we3nn die Kapelle noch spielt – sie spielt auf dem Heck der Titanic !
    mfg zdago

  17. Matthias sagt:

    Das wirklich UNBEZAHLBARE an den Gendersens ist, dass sie regelmäßig derart weit gehend, dass sie rein gar niemand mehr für voll nehmen kann. Sie übertreffen sich immer wieder selbst in dem Punkt, und zwar um Lichtjahre. Feministinnen und Gendersens.

    Pinkeln im Stehen? Unmöglich, der Mann triumphiert dabei in seiner Männlichkeit (!). Pissoirs gehören also auf Herrentoiletten verboten. (Für Leute, die noch uninformiert sind: Das meinen die ernst, alles folgende auch.)

    Das Pinkeln im Stehen wolltem einige Femis sogar per Gesetz verbieten lassen. (vgl. http://genderama.blogspot.de/2013/06/schweden-feministische-partei-will.html)

    Der männliche Hund markiert sein Revier mit gehobenen Hinterbein? Böse hegemoniale Männlichkeit, da besteht doch Umerziehungsbedarf. (vgl. irgendwo auf http://www.maskulist.de)

    Hinweise auf die Hirschbrunft in Broschüren vom Nationalpark Eifel? Gehören zensiert, denn sie stärken ja schließlich böse stereotype Geschlechterrollen. (vgl. http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html)

    „Das Umweltministerium Nordrhein-Westfalen traute dem Frieden nicht und schickte ein Expertenteam los, eine Soziologin, eine promovierte Ökotrophologin, sie hatten einen wichtigen Auftrag: „Gender Mainstreaming im Nationalpark Eifel – Entwicklung von Umsetzungsinstrumenten“. Das klingt kompliziert, aber dahinter stand die Überzeugung, dass Sexismus nicht vor den Grenzen eines Naturschutzgebiets haltmacht.

    Nach elf Monaten Arbeit legte das Forscherteam einen 67-seitigen Abschlussbericht vor. Es empfahl zum Beispiel, Bilder von der Hirschbrunft möglichst aus Werbebroschüren zu streichen, denn so etwas fördere „stereotype Geschlechterrollen“. Die Landesregierung überwies 27 000 Euro für die Studie.“

    Und woanders fehlt überall Geld, und zwar beiden Geschlechtern. Die Gendersens kriegen insgesamt eine Million nach der anderen, für ihre Lehrstühle, ihre Frauenbeauftragten usw.

    Lehrstühle? Ja, z.B. der von Lann Hornscheid. Bei ihr fallen einem nur noch Sprüche ein wie: „Miiraaaaculix? Ist der Zaubertrank für Professix & Studierix schon fertig?“ Auch sie meint es ernst:

    https://www.gender.hu-berlin.de/zentrum/personen/ma/1682130/

    Was war noch? Einige Feministinnen wollten – wohlgemerkt in Friedenszeiten und hier in der ersten Welt – eine allgemeine Ausgangssperre für Männer ab 20.00h abends, um Frauen vor ihnen zu schützen. Auch das war ernst gemeint. Die Bestrebungen, in der EU Kritik am Feminismus zu verbieten, ebenfalls: http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Der Lesbenfriedhof, über den am 1. April berichtet wurde, war auch kein Witz, auch wenn es der erste April war. Darauf wurde extra hingewiesen.

    Aber genau das wissen viele noch gar nicht: Über den Feminismus und die Genderei gibt es keine Witze. Das stimmt alles.

    Und die Universitäten hierzulande sind in einem Zustand, das ich bald so weit bin zu sagen:

    Dieser Kerl hier

    http://www.n-tv.de/ticker/Teheran-verweigert-Ahmadinedschad-Erlaubnis-fuer-Uni-Gruendung-article14228301.html

    hätte nach Deutschland kommen sollen. Bei uns ist es ganz normal, dass Universitäten Denkfabriken sind, die die politischen Ideologien von irgendwelchen Hardlinern propagieren.

  18. enkidu sagt:

    Super Artikel, werde ihn twittern.

    Es gibt bereits umfangreiche Forschung an Tieren und Menschen, die beweisen, daß diverse Zivilisationsgifte hormonell wirken und somit die Geschlechtsentwicklung schon im Mutterbauch stören, verhindern und behindern. Besonders betroffen sind Kinder von Kosmetikpuppen. Die in Kosmetika enthaltenen Phtalate und das sich von Kunststoffen lösende Bisphenol-A wirken wie Östrogen.

    Besonders Fatal ist die Antibabypille auf Östrogenbasis. Die Konsumentinnen pinkeln das Monster, anschließend bekommen es alle über das Wasser aus den Kläranlagen, Flüssen und Grundwasser serviert. Guten Apetit, igitt!

    Da darf man sich nicht wundern, dass die so zugerichteten Kinder als Erwachsene ihre orientieringslose und verzerrte Wahrnehmung zur Norm erklären wollen. Sie fühlen sich bestätigt, weil die chemische Versäuchung in ihrer „zivilisierten“ Gesellschaft besonders verbreitet ist. Sie sind faktisch bezüglich ihres Geschlechts und ihres Geisteszustandes BEHINDERT.

    Warum und wie haben sich diese bedauernswerten Wesen zu solchen machtvollen Monstern entwickeln können?

    Wir müssen an die Ursachen dieser Katastrophe, sonst ist keine Lösung in Sicht!

  19. ReinerH sagt:

    * immer mit Blick auf “neue Formate für Weiterbildung zu Genderkompetenz, Maskulinität, Gewalt und Konflikt”. *

    Maskulinität alleinstehend? Was soll das heißen? Das klingt ja irgendwo neutral. Geht doch nicht, Michael. Nein bewahre, die suchen Leute, die zum Thema „Maskulinitäten UND (&) Gewalt“ die Bauern und Fischer ausbilden können. Das ist es, was die dort brauchen. Kein Wunder bei 9 % Säuglingssterblichkeit. Wahrscheinlich alle von den tumben Maskulininisten an die Wand geklatscht, die armen Kleinen.

    Du wendest ein: Malaria, schlechte hygienische Bedingungen, kein Wasser? Nein, das ist es nicht! Faran sind einzig und allein die bösen Maskulininisten schuld. Nein, das heißt auch nicht Maskulismus. Um es vom Femininismus unterscheiden zu können lehren die Sprachforscherininnen, die zuerst das Binnen-I erfunden haben (Ilse Lenz, Luise Pusch) und jetzt an an den Gender-Kompetenz-Zentren die Hirne leeren, dass es sich bei diesen teuflischen, rückwärtsgewandten Nazis, die alle keine Frau abbekommen haben, weil sie viel zu kleine Schwänze haben, um MaskuliINisten handelt. Soviel Tinte und Drückerschwärze muss sein.

    In diesem Sinne Allen einen guten Rutsch in 2015. Auf dass die Vernunft wieder Einzug halten möge.

  20. Pingback: Moderner Kolonialismus mit Gender-Mainstreaming | FreieWelt.net

  21. Oldie sagt:

    na ja. Hauptsache die Leute von der GIZ sind happy und betreiben weiter ihre geistige Inzucht

  22. Libero sagt:

    Der für das Ressort verantwortliche Minister ist übrigens – man glaubt es kaum – von der CSU. Was/Wen soll man eigentlich noch wählen?!

  23. Eddie sagt:

    Neun von zehn Menschen in meinem Bekanntenkreis haben den Ausdruck Gender Mainstreaming noch nie gehört, und würde ich ihnen erzählen, was es ist, würden sie sich kaputtlachen. Ich wette, im ganzen Land sieht es nicht anders aus? Wissen die uns regierenden Heinis eigentlich, welchen Unfug sie da treiben?

  24. Peter sagt:

    Eigentlich bedenklich, dass sowas tragisch-komisches passiert.
    Aber es sollte auch heissen: „aus deutschem Lande“ und nicht „aus deutschen Landen“.

  25. Tom Orden sagt:

    Zitat:
    „Der moderne Kolonialismus bringt Gender Mainstreaming.“
    Das ist doch nicht normal! Darüber können meine Freunde vom „Orden der Patrioten“ (http://tomorden.de.to) und ich nur den Kopf schütteln!
    Aber es erklärt vieles; z.B. wieso eine Schwarzafrikanerin der wir mal begegnet sind, hier in Berlin statt Medizin (womit sie Afrika ja wirklich helfen würde) Gender-Studies studiert! Das ist eine von denen die die Frechheit besitzt auch einen auf Kolonialherrin zu machen und von den Einheimischen Deutschen fordert sie sollten ihre Straßen umbenennen!
    Dieser Genderquatsch wird Afrika nicht im Geringsten helfen.
    Aber ich bin mal gespannt was passiert, wenn diese Gender-Spinner zu den Stammeshäuptlingen gehen und den Speere tragenden Kriegern versuchen zu erklären das sie gar keine echten Männer sind, sondern das ihr Geschlecht nur ein „gesellschaftliches Konstrukt“ ist.
    Ich wette das wird lustig wenn die Genderspinner von den Kriegern dann mit den Speeren gejagt werden; nur wenn sie erwischt werden wirds nix mehr zu lachen geben😦

    • BeFree sagt:

      Empfehle mal folgende, völlig harmlose, aber nach Lektüre schnell bildende – nicht zu verwechseln mir schnell bindende – Nicht-Mal-von-mir-Site:

      http://www.dasdass.de

      Macht Texte blitzschnell besser und wirkt, bei gefälliger Beachtung, wie Traubenzucker im Gehirn.

  26. Melanie Gatzke sagt:

    Das Land der Dichter und Denker offenbahrt hier seine geistige Entwicklung.
    Es ist alles so unfassbar, dumm und dämlich .
    Aber wieder mal sehr treffend dargestellt.
    Was braucht also ein LAND, ein Mensch als ERSTES , für seine EXISTENZ, für sein Leben auf dieser WELT ?

    Richtig, Genderwissenschaft, Genderideologie und Praxis im Alltag ,das Wissen um das Geschlecht.
    Erst dann kommt WASSER und BROT, Bildung und Medizin, die notwendigen Bedürfnisse für das nackte Überleben, ob Männlein oder Weiblein.
    Was für eine Entwicklung, was für eine Erkenntnis.
    Das alles zeigt die geistige Einfalt, dieser Genderforscher.

  27. Liana DItrich sagt:

    Das ist aber gar schlecht recherchiert. Oder bewusst verschwiegen. Schau mal, was de GIZ im Benin noch so macht. Unter anderem Zugang zu Trinkwasser, Stromversorgung etc. http://www.giz.de/de/weltweit/342.html

    • Hätten Sie sich etwas umgesehen und z.B. den nächsten Post gelesen, dann hätten Sie bemerkt, dass wir durchaus auf das, was die GTZ im Rahmen der GIZ in Benin tut verweisen, und zwar im angemessenen Rahmen der „Genderanalyse“. Im übrigen gibt es trotz 30 Jahren GTZ/GIZ Aktivität in Benin nach wie vor rund 70% der Bevölkerung, die keinen Zugang zu sanitären Anlagen haben und es gibt nach wie vor eine hohe Sterberate auf Grund von Malaria. Finden Sie es vor diesem Hintergrund tatsächlich vertretbar, Geld an Gender-Humbug zu verschwenden?

      Ihr Kommentar ist entsprechend sehr schlecht recherchiert.

  28. Liana Ditrich sagt:

    Sicherlich liegt es nicht allein in der Verantwortung der „Entwicklungshelfer“, wie hoch die Sterberate in Benin ist. Das Argument kann ich daher nicht gelten lassen.

    Ich glaube außerdem nicht, dass Sie auch nur ansatzweise einschätzen können, wie in Benin mit Frauen umgeggangen wird. Leider. Daher sind die von Ihnen so hämisch zitierten „neue Formate für Weiterbildung zu Genderkompetenz, Maskulinität, Gewalt und Konflikt” durchaus vonnöten. Natürlich muss man das nicht unter „Gendermainstreaming“ zusammenfassen, das finde ich auch etwas übertrieben.

    Ich erwarte von guter Recherche und v. a. nicht tendenziösem Journalismus auch, dass Sachverhalte nicht einseitig dargestellt werden. Und nicht, dass ich zuerst die Website durchforsten muss, um wichtige Teile zu finden.

    • Gut, dass Sie einschätzen können, wie in Benin mit Frauen umgegangen wird und vor allem wissen, dass Frauen in Benin den Segen des gender Mainstreaming noch vor dem Segen einer Toilette brauchen oder gar vor einem Netz, das nachts vor Moskitos schützt. Vielleicht können Sie uns und allen anderen Lesern noch die Quelle ihrer Erkenntnis verraten, denn so haben ihre Behauptungen leider nur den Stellenwert von trotzigen Äußerungen.

      Ich erwarte von einem Kommentator, der in den Genuss kommt, einen privaten Blog unentgeltlich lesen zu können, dass er die minimale Anstrengung, die es bedeutet, auf den Link rechts oben zu klicken, auf sich nimmt, um seine Wissbegierde zu stillen …

      Übrigens ist es mir ziemlich egal, ob Sie ein Argument gelten lassen „können“ oder nicht. Mich interessieren Fakten und an der Faktenfront haben Sie leider außer beleidigten Behauptungen überhaupt nichts zu bieten.

  29. BeFree sagt:

    An was man bzgl. GIZ erinnern sollte, diese steht unter der Führung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, welches von einem gewissen Gerd Müller (nein nicht, der, der mal Tore für den FCB und die Nation schoss), sondern von einem Gerd Müller (CSUnbekannt), der gerne mal durch Eigentore oder auch durch gar nichts auffällt und welcher seine herausragenden Leistungen vor einer breiteren Öffentlichkeit bislang äußerst erfolgreich verbergen konnte; dort ebenso wie auch im Küchenkabinettchen der Bürger- und Wählerbeschimpferin sowie Quantenspringerin [hier früher a.a.O. kommentiert] Merkel, die dort gerade das Katastrophenmanagement by Bürgerbashing mit Worthülsen eingeführt hat [Feuer, Schwert und Domeverdunkelungen als passende Ergänzungen sind angedroht].

    Doch zurück nach Benin, ein kleines Land mit offenkundig riesigen ungelösten Genderproblemen. Es scheint so rückständig, dass man dort sogar den Geschlechterunterschied eventuell noch gar nicht entdeckt haben könnte. Und in eben diese geradezu pardiesische Versuchsanordnung stößt nun die GIZ im Auftrag dieses gewissen Herrn Müller (CSUnbekannt) vehement vor, um ihm endlich Ruhm und Ehre einzubringen. Die GIZ als Rosinante des Don Qui(müller)jote und das vollgegenderte Benin als seine Dulcinea …..Miguel de Cervantes so aktuell wie nie……. gesagt sei noch, er, Don Qiujote, sah sie nie. Ob er, Müller (CSUnbekannt), das vollgegenderte Benin für Kaiserin Angie I. erobern wird?

    Zur Statistik sei noch erwähnt: Zu den 10 wichtigsten Empfängerländern deutscher Entwicklungshilfe im Jahre 2010/2011 gehörten neben Benin Indien(1), China(2)[das ist das Land aus dem die ganzen Smartphones kommen, sonst nix und deshalb brauchen die das], Afghanistan(3), Indonesien(5)[das Land ist mit über 191 Millionen Muslimen der Staat mit der größten muslimischen Bevölkerung weltweit], Ägypten(6), Pakistan(8), Türkei(9)[das Land, das ein gew. Herr Erdogan gerade zur islamis(tis)chen Präsidialkalifatsrepublik sich anschickt wieder ins Mittelalter zurück zu entwickeln].

    Wir werden von der 9-x-klugen GIZ und ihrem Dompteur Gerd Müller (CSUnbekannt) sicher wenig darüber in Erfahrung bringen, welche Segnungen der Gleichberechtigung für Frauen und wie viele Heilsbringerinnen des Genderismus in den vorstehend genannten Hochburgen des Frauenverstehertums 1,3,5,6,8,9 von diesen beiden Lichtgestalten implementiert werden. Wie auch, man würde dort derartige Missionierungen wohl mit der schariatischen Steinigung der Boten/innen aus Genderwahnland beantworten.

    Aber in retardierten afrikanische Flecken kann man schon mal wieder das Kolonialschwert des Genderismus ziehen, zum Ruhme des Neuen DD(R)eutschland und seiner Kaiserin Angie I. (Heil dir im Siegerkranz, Herrscher/-in Migranti- und Asylantiland! Heil, Kaiser/in, dir! Fühl in des Thrones Glanz, die hohe Wonne ganz, Liebling des CDUmm-Volks zu sein! Heil Kaiser/in, dir!) Sie wird ihre frenetisch vorgetragene neue/alte Würden-Hymne bewegten Busens und Hosenanzuges huldvoll und inhaltsleer dauerlächelnd entgegennehmen. Zu hoffen ist nur, dass ihr dabei, wie einst den Römischen Imperatoren, beim triumphalen Einzug in ihrer Ewigen Stadt Berlin, ebenfalls ein Sklave zur Kühlung die Worte zuflüstert: Bedenke, auch du bist ein Mensch.

    Aber vielleicht hat man bei der GIZ ja auch Benin mit Berlin verwechselt. Was machen für Ideologen schon zwei Buchstaben aus? Und manche Berliner Bezirke oder besetzte Schulen erinnern dem Vernehmen nach ohnehin stark an Afrika. Da kann so eine Verwechslung schon mal vorkommen.

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