Große Konfabulation: Wie lange kann man gegen die Realität anregieren? oder: Guten Morgen Deutschland – Aufwachen im Sozialismus

Sozialisten haben über kurz oder lang immer das Problem, dass die Wirklichkeit vom Plan abweicht. So viel sie auch planen, für fünf oder sieben Jahre, nie passt sich die Wirklichkeit der Planung an. Nun ist es eine der bemerkenswertesten Manifestationen von Dummheit, dass Sozialisten nie lernen. Anstatt zu verstehen, dass man die Zukunft nicht planen kann, bestehen sie darauf, dass es möglich ist, mit immer neuen Plänen, die Anpassung der Wirklichkeit an die eigene Ideologie zu erzwingen.

Sozialisten fahren deshalb ihre Gesellschaften regelmäßig gegen die Wand, denn, wie schon F.A. von Hayek in seinem Buch, „der Weg in die Knechtschaft“, das ausschließlich den Wirkungen von Sozialismus gewidmet ist, dargelegt hat, auch sozialistische Planer können die Zukunft nicht vorhersehen. Deshalb vernichten sie die Gegenwart derer, die ihnen als Beherrschte zum Opfer fallen.

Die einzige Frage, die sich mit sozialistischen Systemen verbindet, ist die Frage, wie lange es möglich ist, in der eigenen ideologischen Verblendung gegen die Wirklichkeit anzuregieren, bis sich entweder Widerstand regt oder die Staatsinsolvenz dem sozialistischen Treiben das gewöhnliche Ende bereitet.

In Deutschland läuft derzeit ein Feldversuch dazu, was als erstes bricht: Die Geduld der Bevölkerung oder das wirtschaftliche Fundament, auf dem sich die sozialistischen Ideologen weiden.

Wir haben gestern am Beispiel der sozialistischen Phantasie gezeigt, die mit „Gleichberechtigung von Frauen und Männern“ überschrieben ist und die einfach nur meint, in allen Positionen, die die Staatssozialisten für relevant halten, müssen Männer und Frauen gleichverteilt sein, wie irrsinnig das politische Programm ist, das in den nächsten drei Jahre und 9 Monaten durchgesetzt werden soll.

Heute ist es an der Zeit, die Folgen dieses Irrsinns zu beschreiben.

Erste Folge: Demotivation der Angestellten
In Leitungsfunktionen des öffentlichen Dienstes wollen die Grokolores bis 2025 genau so viele Frauen wie Männer haben. Das ist ihr Ziel. Dieses Ziel bedeutet einen Beförderungsstopp für männliche Angestellte im Öffentlichen Dienst, denn nur so kann in nur 6 Jahren eine Ergebnisgleichheit bei Leitungsfunktionen herbeigeführt werden.

Ein solches jähes Ende ihrer Karriereträume wird die männlichen Angestellten im Öffentlichen Dienst, denen die Option, den Beruf einfach durch das Gebären von Kindern zu beenden, nicht offen steht, demotiviert lassen und sich auf deren Einsatz und Arbeitsleistung auswirken. Das haben die Grokolores nicht bedacht.

Zudem haben Sie nicht bedacht, dass man für Leitungspositionen Kompetenzen benötigt. Kompetenzen fallen nicht vom Himmel. Man muss sie sich aneignen. Dazu braucht man Zeit. Ein weibliches Geschlecht alleine ist keine Kompetenz. Um Letztere zu bilden benötigt man noch ein paar weitere Zutaten, von der Intelligenz bis zur Arbeitserfahrung. Arbeitserfahrung im Bereich IT gewinnt man nicht, wenn man Babys wickelt oder Kranke pflegt. Dennoch wollen die Grokolores die „Erfahrungen und Fähigkeiten aus Erziehung und Pflege“ bei Beförderungen GENERELL berücksichtigt sehen. Die Gleichstellung umfasst somit auch dreckige Windeln, die der Mitarbeit an z.B. einem Softwareprogramm (mindestens) gleichgestellt werden. Das ist eine weitere Methode, leistungswillige und kompetente Angestellte zu demotivieren. Warum soll sich noch jemand im Rahmen seines Berufes anstrengen, wenn er weiß, dass sein Einsatz nicht gewürdigt wird, nicht in der Weise gewertschätzt wird, wie es angemessen ist? Das haben die Grokolores nicht bedacht.

Sie können es nicht bedenken. Grokolores sind in der Regel Berufspolitiker, die keinerlei Vorstellung davon haben, welche Kompetenzen man benötigt, um in einem richtigen Beruf oder in einem Unternehmen in Führungspositionen aufzusteigen. Grokolores sind bislang immer mit ihrer großen Klappe und weitgehend ohne Kompetenzen durchgekommen. Aus Mangel an anderweitigen Erfahrungen sind sie der Ansicht, dies sei auch in richtigen Berufen alles, was man benötige, um für Führungspositionen qualifiziert zu sein.

Ein weiterer Irrtum der Grokolores.

Ein Irrtum, der sich amplifiziert.
Die Grokolores wollen alle Unternehmen verpflichten, Frauen in Leitungspositionen zu stecken. Das sind dieselben Grokolores, die jedes Jahr seit nunmehr Jahrzehnten wieder bejammern, dass weibliche Studenten in MINT-Fächern Mangelware sind. Zwei Variablen in Verbindung zu bringen, das überfordert offensichtlich die intellektuellen Fähigkeiten eines Grokolores, deshalb kann keiner den Schluss ziehen, dass in Berufen, in denen es kaum Frauen gibt, es a) ungerecht ist, eine Gleichverteilung der Leitungsfunktionen nach Geschlecht durchzusetzen und b) ein solches Durchsetzen notwendig dazu führen muss, dass ungeeignete oder im Vergleich zu männlichen Mitarbeitern weniger geeignete weibliche Mitarbeiter in Führungspositionen gelangen. Das ist eine Zwangsläufigkeit, die kein ideologischer Plan verändern kann. Es ist wieder diese Realität, die alle ideologischen Wolkenkuckucksheime zum Einsturz bringt.

Weil die Grokolores aber richtige Ideologen sind, deren Gehirne aus ideologischen Kurzschlüssen bestehen, verstehen sie diesen einfachen Zusammenhang nicht. Deshalb sind sie munter dabei, die Grundlagen einer funktionierenden und erfolgreichen Ökonomie zu zerstören: Die Motivation der Arbeiter und Angestellten; Die Meritokratie, die Kompetenz und nicht Geschlecht zum Kriterium für den beruflichen Aufstieg macht; Die Willigkeit der Leistungsfähigen, sich weiterhin von einem ideologischen System ausnutzen zu lassen, das Windenwickeln mit jahrelanger Arbeit in Unternehmen und Verwaltung (mindestens) gleichsetzt und, last but not least, den gesellschaftlichen Wohlstand.

Sozialismus ist eine kollektive Ideologie. Sozialisten wie Merkel, Schulz oder Seehofer sind nicht in der Lage, Individuen in Rechnung zu stellen. Sie denken in Gruppen. Männer und Frauen, Arbeiter und Angestellte, Erwerbslose und Erwerbstätige, Sozialisten und Rechtspopulisten. Dass jede Gruppe aus einer Vielzahl von Individuen besteht, das ist ihnen weder eingängig noch vorstellbar. Dass diese Individuen alle eigene Interessen haben, dass die Unterschiede zwischen Individuen, die die Gruppe der Männer ausmachen oder die Gruppe der Frauen größer sind als die zwischen den Gruppen, das ist ihnen schlicht unvorstellbar. Dass es Frauen geben könnte, die auf ihre Alimentierung durch die paternalistischen Sozialisten „schei…“, ist ihnen eine Häresie und dass es Männer geben könnte, die die generelle Benachteiligung, die sie erfahren, weil sie nicht als Individuum, sondern als Mitglied einer Gruppe behandelt werden, nicht mehr hinzunehmen bereit sind und deshalb Konsequenzen ziehen, die beim Rückzug vom Arbeitsplatz anfangen und bis zur Auswanderung in Länder reicht, in denen Menschen noch nach ihrer Leistung und nicht nach ihrem Geschlecht bewertet werden, ist für sie eine Monstrosität.

Und weil dem so ist, können die Sozialisten die Zeichen der Zeit nicht lesen. Sie verstehen nicht, was um sie herum vorgeht, denn alles, was sie denken können, ist Gleichstellung und Vorteilsnahme. Wer also darauf wartet, dass von Politikern der CDU, CSU oder der SPD ein Wandel ausgeht, dass ein Politiker aus diesen Blockparteien in der Lage ist, die Wirklichkeit in Rechnung zu stellen, der wird enttäuscht werden. Wie immer im Sozialismus läuft alles auf die zentrale Frage hin, was schneller ist: Die Bevölkerung oder die Wirklichkeit: Muss erst die Realität von Armut und Elend das abermalige Scheitern des Sozialismus drastisch vor Augen führen oder jagt die Bevölkerung die sozialistischen Blockheads zum Teufel bevor das Land vollständig zur Ruine geworden ist?

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Folge des Staatsfemimismus: Grundschullehrermangel

Die Bertelsmänner schlagen Alarm. In den Grundschulen fehlen Lehrkräfte: Bis 2025 müssten 105.000 Lehrkräfte neu eingestellt werden. 60.000 der fehlenden Lehrkräfte würden fehlen, weil Lehrkräfte ausscheiden. Der Rest soll Mehrbedarf sein. Ausgebildet werden nach Berechnungen der Bertelsmänner aber nur 70.000 Lehrer für Grundschulen. Also, so die Bertelsmänner, fehlten mittelfristig 35.000 Grundschullehrer.

Nehmen wir die Zahlen der Bertelsmänner einmal so hin. Dann fehlen angeblich 35.000 Grundschullehrer. Das ist kein Wunder. Wer will heute noch Grundschullehrer werden? Der Beruf ist entwertet. Jahrzehnte des Staatsfeminismus haben dazu beigetragen, den Markt für Grundschullehrer zu einem Market for Lemons zu machen. 88,5% der Grundschullehrer waren im Jahr 2016 weiblich. 51,2% der weiblichen Grundschullehrer arbeiten Teilzeit oder stundenweise. Von den 11,5% verbliebenen männlichen Grundschullehrern arbeiten 64% Vollzeit, der Rest der männlichen Lehrer ist weitgehend als stundenweiser Aushilfslehrer beschäftigt, der vermutlich die Kartoffeln in Mathematik aus dem Feuer holen soll. Unter den Lehramtsstudenten, die Grundschullehrer werden wollen, sind Männer ein noch selteneres Gut. Und wie zumeist, wenn der Anteil von Männern in einem Beruf zurückgeht, sinken die Standards und in der Regel wird auch die Bezahlung schlechter. Das hängt im Wesentlichen damit zusammen, dass der Anteil der Vollzeittätigen durch das Verschwinden von Männern zurückgeht. Von 54% auf knapp 47% ist er an Grundschulen im Verlauf der letzten 25 Jahre gesunken. Der Anteil der Teilzeitlehrer und der stundenweise beschäftigten Lehrer ist dagegen gestiegen.

Eigentlich ist es eine Binsenweisheit, aber man muss sie in Zeiten des Staatsfeminismus regelmäßig wiederholen, weil Genderisten so fest an die Eierlegendewollmilchsau glauben, dass man fast gerührt sein könnte: Kompetenz und Wissen sind in weiten Teilen ein Ergebnis von Engagement und Erfahrung. Engagement und Erfahrung hängen insofern zusammen, als derjenige, der mehr Engagement zeigt auch mehr Erfahrung sammeln kann. Ein Lehrer, der sich seinem Beruf widmet und Vollzeit tätig ist, hat entsprechend mehr Erfahrung als ein Lehrer, der seinen Beruf nur teilweise ernst nimmt und sich ansonsten lieber um seine Familie kümmert. Das ist eine ganz normale Sache, die man in der Ökonomie über Lernkurven beschreibt, Lernkurven, die dazu führen, dass Vollzeitlehrer im Aggregat innerhalb von nur wenigen Jahren deutlich mehr Kompetenz, Versiertheit, eben Erfahrung in ihren Beruf erwerben und einbringen als diejenigen, die ihren Beruf nebenbei erledigen. Und weil dem so ist, sinkt die Qualität einer Tätigkeit im Aggregat, wenn der Anteil der Vollzeitbeschäftigten zurückgeht, denn das gesammelte Humankapital, über das z.B. Lehrer verfügen, wird geringer.

Dagegen kann man schimpfen. Man kann mit den Fuß aufstampfen, rot im Gesicht anlaufen und sich die Ohren zuhalten, aber man kann es nicht ändern: Vollzeitlehrer haben mehr Kompetenz und Erfahrung als Teilzeitlehrer (das ist eine Gruppenaussage!).

Ein weiteres Problem, das mit Nebenbei-Lehrern einhergeht ist, dass man mehr Lehrer braucht, um das Stundenpatchwork, das früher Stundenplan hieß, zu füllen. Dies wird anhand der folgenden Abbildung sehr deutlich, in der wir die Zahl der Grundschüler mit der Gesamtzahl der Lehrer verrechnet haben. Eigentlich ist das Verhältnis von Schülern zu Lehrern an Grundschulen seit 1996 stetig zu Gunsten der Schüler besser geworden: Mussten sich 1996 noch 17 Schüler einen Grundschullehrer teilen, waren es 2016 nur 12 Schüler, die auf einen Grundschullehrer gekommen sind (Wer erinnert sich noch an seine Grundschulzeit als es möglich war, 30 Schülern und oftmals mehr Unterricht zu erteilen?). Uneigentlich hat der Teilzeit-Boom, den der Staatsfeminismus geschaffen hat, dazu geführt, dass sich das Verhältnis von Schülern zu Lehrern obwohl im Gesamt weniger Schüler mehr Lehrern gegenüberstehen, kaum verändert hat. Denn mehr Lehrer arbeiten in Teilzeit.

Angesichts dieses immensen Potentials von Teilzeitlehrern von einem Lehrermangel zu sprechen, erscheint nicht nur vordergründig als Panikmache. Tatsächlich ist es so, dass die Grundschullehrer, die aus Altersgründen ausscheiden, leicht durch die Absolventen, die an Hochschulen ausgebildet werden, ersetzt werden könnten, wenn da nicht die Kleinigkeit wäre, dass ältere Lehrer, auch ältere Lehrerinnen in der Regel Vollzeit arbeiten, während jüngere Lehrerinnen den Lehrerberuf als Nebentätigkeit praktizieren. Deshalb braucht man heutzutage mehr als 70.000 Absolventen um rund 60.000 ausscheidende Grundschullehrer zu ersetzen, denn die 224.119 Lehrer, die 2016 an deutschen Grundschulen beschäftigt waren, erteilen in der Summe weniger Unterrichtsstunden als die 219963, die 1995 an deutschen Grundschulen beschäftigt waren.

Dass dem so ist, ist ein Ergebnis des Staatsfeminismus, der nicht nur die Entprofessionalisierung von Berufen zu verantworten hat, er ist auch dafür verantwortlich, dass Absolventen, die von Hochschulen kommen, immer seltener nach einem Beruf Ausschau halten und immer öfter auf der Suche nach einer Nebenbeschäftigung, die sie zur Freizeit fügen können, sind. Dass dabei die Unterrichtsqualität leidet, ist eine Konsequenz, deren Logik wir oben beschrieben haben. Dass sich der Lehrermangel an Grundschulen verschärft, wie die Bertelsmann-Stiftung schreibt, ist eine Folge der Gender-Idiotie, die in Deutschland herrscht. Dass man bei der Bertelsmann-Stiftung der Ansicht ist, man müsste „Anreize für Mehrarbeit“ bei Teilzeitkräften setzen und die Pensionäre zu einem längeren Einsatz in Grundschulen bewegen, ist nicht nur das Eingeständnis eines vollständigen Scheiterns, es ist auch eine Unverschämtheit.

Wie irre ist es eigentlich, wenn man Teilzeitlehrern einen zusätzlichen Anreiz setzen muss, damit sie sich bereiterklären ihre Arbeit in Vollzeit machen? Und wie unverschämt ist es, wenn man diejenigen, die ihr Leben lang und im Gegensatz zu jüngeren Lehrern in Vollzeit, gearbeitet haben, dazu benutzen will, um für den Staatsfeminismus die Kartoffeln aus dem Feuer holen zu lassen, nur weil niemand den Mut aufbringt, die Verantwortung, für die hausgemachte Katastrophe zu übernehmen, die darin besteht, dass die meisten Menschen dann, wenn man ihnen sagt, dass sie nicht voll arbeiten müssen und statt dessen staatliche Kinderbetreuung in Anspruch nehmen und sich vor den Fernseher setzen können, genau das tun werden?

Der Staatsfeminismus hat seit Jahren Leistung und Leistungsbereitschaft untergraben und nun sollen ausgerechnet diejenigen, die sich durch Vollzeitarbeit dagegen gestellt haben, benutzt werden, um die Folgen dieser hausgemachten Probleme zu reduzieren?

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Gender-Trash-Ranking: Welche Universitäten Studenten meiden sollten

In Zeiten von Gender Mainstreaming, Frauenbevorzugung und Professorinnenprogramm ist es nicht einfach, eine Universität zu finden, an der man zumindest sicher sein kann, dass man nicht nichts lernt. Wir haben deshalb ein Maß entwickelt, um angehenden Studenten die Wahl einer Universität zu erleichtern, wobei wir uns eines Ausschlussverfahrens bedienen, das nur Universitäten berücksichtigt, an denen es Professuren für Gender Studies gibt und das auf dem Verhältnis zwischen Professuren für Gender Studies und Professuren für Wissenschaftstheorie und Logik basiert. Je größer das Missverhältnis zwischen beiden zu Gunsten der Gender Studies an einer Universität, desto größer der Trash, denn von einer Universität, die zwei, drei, vier oder gar fünf Professuren für Gender Studies in ihren Hallen duldet, kann man nicht annehmen, dass es noch rudimentäre Formen von Wissenschaftlichkeit und Erkenntnisinteresse gibt. 

Unser Ranking betrifft nur die Sozialwissenschaftlichen bzw. Geisteswissenschaftlichen Fakultäten oder Fachbereiche, in den Naturwissenschaften, der Medizin usw. mag es anders aussehen – wenngleich man befürchten muss, dass der Gender Trash auch schon die Mathematik oder die Physik oder die Ingenieurswissenschaft erreicht hat [Wer hier Genaues weiß, bitte bei uns melden. Wir wollen unser Ranking ständig verbessern).

Das Ranking stellt die Universitäten dar, für die wir von einem Studium im Bereich der Sozialwissenschaften abraten. Die Skala reicht von 0 bis 50. Je höher sich eine Universität auf der Skala findet, desto nachdrücklicher ist unsere Warnung an der entsprechenden Universität kein Fach im Bereich Sozialwissenschaften zu belegen.

“Erfolgsgeschichte”: Eine halbe Milliarde Euro für Männerdiskriminierung und Betrug

Wer regiert eigentlich derzeit in Berlin? Reagiert überhaupt jemand. Wie dem auch sei, die kleinen Fürsten auf den Positionen in den Ministerien, auf die sie von ihrer Partei gehievt wurden, machen schon einmal Nägel mit Köpfen und nutzen das Interregnum weidlich aus.

So hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern gerade beschlossen, weitere 200 Millionen Euro in das Professorinnenprogramm zu stecken um auch nunmehr bis zunächst 2022 die Diskriminierung männlicher Bewerber auf Professuren fortzusetzen. In den zurückliegenden Jahren wurden jeweils 150 Millionen Euro in zwei Phasen von 2008 bis 2012 und von 2013 bis 2017 verschwendet, um minder geeigneten weiblichen Bewerbern einen Vorteil vor männlicher Konkurrenz zu verschaffen. Nun sollen für die dritte Phase von 2018 bis 2022 gleich 200 Millionen Euro verschwendet werden. Das haben die Kultusminister der Länder und das BMBF beschlossen. Auf Grundlage welcher demokratischen Legitimation dies erfolgt ist, kann man nur mutmaßen, wobei die Mutmaßung als sogenannter „educated guess“ gelten kann, denn so wie niemand je die Bürger gefragt hat, ob sie die dauerhafte Diskriminierung männlicher Bewerber an Hochschulen befürworten, so hat sie auch nie jemand gefragt, ob sie mit der Durchsetzung des Gender-Trashs im Rahmen von Gender Mainstreaming einverstanden sind.

Zurück zum Professorinnenprogramm, das seit 2008 deutsche Hochschulen mit einer Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche zur Gefügigkeit zwingt. Die Peitsche wird von den Kultusministerien der Länder in Form finanzieller Kürzungen benutzt, um Hochschulen so verzweifelt nach Finanzmitteln Ausschau halten zu lassen, dass sie bereit sind, selbst Gender-Trash an ihren Hochschulen zu dulden. Sind sie erst bereit, dann dürfen sie als Belohnung bis zu drei und in der neuen Phase, wenn sie sich als besonders erfolgreiche Andiener ausgewiesen haben, bis zu vier neue Professuren einrichten.

Nur für weibliche Bewerber, versteht sich.

Eigentlich ist es ja verboten, Ausschreibungen nur für weibliche Bewerber zu erstellen. § 1 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz und § 2 schließen dies aus:

§ 1: Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

§ 2, Abs. 1, Satz 1
(1) Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund sind nach Maßgabe dieses Gesetzes unzulässig in Bezug auf:
1. die Bedingungen, einschließlich Auswahlkriterien und Einstellungsbedingungen, für den Zugang zu unselbstständiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit, unabhängig von Tätigkeitsfeld und beruflicher Position, sowie für den beruflichen Aufstieg,

Eigentlich ist es also gar nicht möglich, die halbe Milliarde Euro vornehmlich darauf zu verwenden, weibliche Bewerber auf Professuren zu berufen, die es nur dann gibt, wenn ein weiblicher Bewerber berufen wird. Deshalb wurde im Rahmen des Professorinnenprogramms die arglistige Täuschung perfektioniert, und zwar dadurch, dass

  • sich Ausschreibungen für Professuren generell an beide Geschlechter richten,
  • der Ausschreibungstext aber in der Regel einen Zusatz enthält, der die Einrichtung der Professur und damit die Besetzung der Stelle vorbehaltlich einer Förderung durch das Professorinnenprogramm macht.

D.h. männliche Bewerber werden arglistig darüber getäuscht, dass sie in keinem Fall eine Chance haben, auf eine Stelle, deren Ausschreibung sich an beide Geschlechter richtet (um mit dem AGG konform zu sein), berufen zu werden, denn wenn sie sich als bester Bewerber herausstellen sollten, dann gibt es die Stelle, auf die sie berufen werden müssten, nicht. Die Stelle gibt es nur, wenn ein weiblicher Bewerber berufen wird. Was wird wohl bei Berufungsverfahren herauskommen, bei denen im Vorhinein klar ist, dass es die Professur, die besetzt werden soll, nur dann geben wird, wenn ein weiblicher Bewerber gefunden wird, unabhängig davon, ob dies der beste Bewerber ist oder nicht?

Man muss wirklich nicht viel Gehirnschmalz einsetzen, um zu wissen, dass derartige Berufungsverfahren nicht fair sind, dass männliche Bewerber arglistig getäuscht und missbraucht werden und man muss sich wundern, dass die Mitglieder von Berufungskommissionen, die sich an einem derartigen Betrug beteiligen, noch der Ansicht sein können, sie hätten irgend eine Form moralischer Integrität. Man muss sich wundern, dass sie morgens noch ihrem Konterfei im Spiegel begegnen können.

Der Betrug an männlichen Bewerbern im Rahmen des Professorinnenprogramms wird also seit 2008 betrieben. Zwischenzeitlich wurden mehr als 500 Professuren mit weiblichen Bewerbern besetzt, von denen man sicher sein kann, dass bei ihnen moralische Integrität ebenso wenig vorhanden ist wie wissenschaftliche Kompetenz. Hätten sie Letztere, sie hätten sich auch im Rahmen eines fairen Berufungsverfahren durchsetzen können, dass sie keinen Anstoß daran genommen haben, im Rahmen des Professorinnenprogramms und somit mit dem Menetekel eben nicht der Beste unter den Bewerbern gewesen zu sein, berufen zu werden, zeigt deutlich, dass keine moralische Integrität vorhanden ist.

Wir fragen uns nun schon seit mehreren Jahren, was für eine Art domestizierte Dackel diejenigen männlichen Bewerber sein müssen, die sich damit abfinden, dass man sie eben einmal um Zeit und Geld geprellt hat, um den Anschein eines fairen Berufungsverfahrens zu wahren. Dass bislang 500 Professuren im Rahmen des Professorinnenprogramms besetzt wurden, auf die sich grob geschätzt 2.500 männliche Bewerber beworben haben, die ohne jede Chance auf die Stelle waren, noch bevor sie ihre Unterlagen eingereicht haben, zeigt, dass die Art des domestizierten Dackels, der Männchen macht, sich missbrauchen lässt und sich dann, nachdem er missbraucht wurde, trollt, unter männlichen Akademikern nicht selten ist.

Insofern können wir den Zynismus, den diejenigen, die das Professorinnenprogramm nun in seine dritte Phase hieven und weitere 200 Millionen Euro ausgeben, um Dackel zu domestizieren und Männchen machen zu lassen, während sie diskriminiert und betrogen werden, fast verstehen. So heißt es in der Pressemeldung der „Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz“:

„Eine Erfolgsschichte geht weiter: Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat die Fortführung des Professorinnenprogramm bis 2022 beschlossen. Bereits im Juni 2017 hat die GWK sich grundsätzlich für die Fortführung des seit 2008 von Bund und Ländern gemeinsam geförderten Programms ausgesprochen, heute wurde die bis 2022 laufende dritte Runde endgültig beschlossen.“

In der selben Weise wird auch die Mafia ihr Programm zum Schutz von Restaurantbesitzern vor den Übergriffen durch die Mafia feiern, und beschließen, das Programm nun auch auf Teile Norditaliens auszuweiten.

Solange es niemanden stört, dass Betrug zur Normalität erhoben wird, solange kann man Programme der Diskriminierung zu Erfolgsgeschichten umdeuten und damit fortfahren, Hochschulen zu erpressen. Wie oben beschrieben, sind Letztere in der Regel an finanziellen Mitteln knapp. Deshalb haben sich viele Hochschulen an das Professorinnenprogramm verkauft, das ihnen die Finanzierung von Professuren schenkt, wenn sie bereit sind, ein paar Bedingungen zu erfüllen.

Die Hochschulen müssen nur ein Gleichstellungskonzept erlassen, müssen die GWK davon überzeugen, dass sie Musterschüler des Genderismus geworden sind, so wie Hochschulen, die im Dritten Reich bestehen wollten, ein paar Zugeständnisse an die Ideologie der Nazis machen mussten, um Mittel zu erhalten oder in der DDR den Marxismus-Leninismus zur Doktrin erheben mussten oder in der Sowjetunion in allen Bereichen des Hochschullebens implementieren mussten, so muss man eben in Deutschland heute ein Gleichstellungskonzept vorlegen – auch wenn Gleichstellung niemals als Konzept diskutiert, geschweige denn in demokratischer Abstimmung als unterstützenswert ausgewiesen wurde (Man kann es nicht oft genug sagen).

Gefällt das Gleichstellungskonzept, dann bekommt die willfährige Hochschule als Belohnung die finanziellen Mittel, um ein paar Professuren auszuschreiben und ausschließlich mit weiblichen Bewerbern zu besetzen. Besondere Musterschüler unter den Hochschulen, also Hochschulen, die im Dritten Reich vom Führer persönlich besucht worden wären oder die eine Büste von Joseph Stalin in ihrem Auditorium Maximum hätten aufstellen dürfen, bekommen in der nun eingeläuteten dritten Phase des Professorinnenprogramms eine vierte Professur, mit der sie sich als besonders erfolgreich im Anbiedern an politische Vorgaben und besonders erfolgreich im Täuschen männlicher Bewerber auszeichnen können. So ist das im Totalitarismus.

Die “Erfolgsgeschichte” geht weiter. Das Schweigen der domestizierten Dackel auch.

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Akademischer Morgenthau-Plan: Intellektueller Kahlschlag an deutschen Universitäten

Gestern haben wir uns wieder einmal mit den in Deutschland endemisch werdenden Fehlschlüssen befasst. Fehlschlüsse sind ein Ergebnis mangelhaften Denkens, meist der Unfähigkeit, logisch zu denken. Aber nicht nur im Alltag wird logisches Denken seltener, werden Fehlschlüsse häufiger, auch an Universitäten verbreiten sich die Unfähigkeit, ein wissenschaftliches Argument zu machen, die Unfähigkeit, zwei Variablen logisch richtig aufeinander zu beziehen bzw. miteinander zu verbinden und die Unkenntnis darüber, was Wissenschaft, wissenschaftliche Vorgehensweise, wissenschaftliche Methode sind und was sie auszeichnet.

Die mangelnde wissenschaftliche Ausbildung hat u.a. dazu geführt, dass viele in ihrer Hilflosigkeit denken, wissenschaftlich müsse einfach das sein, was an Hochschulen gemacht und gesagt werde. Mitverantwortlich für die Zerstörung der Wissenschaft, für den Raubbau am wissenschaftlichen Erkenntnisprogramm ist die Infiltration von Universitäten mit Ideologen: Sozialisten und Gender Studierten. An den 82 deutschen Universitäten (ohne pädagogische und Verwaltungshochschulen) finden sich derzeit 53 Professuren für Gender Studies. Diesen 53 Professuren stehen 21 Professuren, die man im weitesten Sinne als Professuren für die Vermittlung der Grundlagen von Wissenschaft ansehen kann, gegenüber.

Damit wird an 64,6% der deutschen Universitäten Gender Junk gelehrt, während nur an 25,6% der deutschen Universitäten die Grundlagen wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung und Methoden gelehrt werden, von Logik ganz zu schweigen. Die Ergebnisse unserer kleinen Analyse, die wir heute durchgeführt haben, sind erschreckend.

Demnach gibt es derzeit in Deutschland nur vier Universitäten, die Logik und Wissenschaftstheorie anbieten, nämlich

  • die Goethe-Universität in Frankfurt,
  • die Technische Universität in Dresden,
  • die Friedrich-Schiller-Universität in Jena und
  • die Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Die Ludwig-Maximilians-Universität in München ist die einzige Universität in Deutschland, an der noch getrennte Professuren für Wissenschaftstheorie (Stephan Hartmann) und Logik (Hannes Leitgelb) vorhanden sind.

Neben der LMU in München bieten weitere vier Universitäten Wissenschaftstheorie als eigenständiges Fach an, nämlich:

  • die Eberhard-Karls-Universität in Tübingen,
  • die Universität Hamburg,
  • die Universität Paderborn und
  • die Universität Leipzig.

In der Kombination mit Philosophie bieten weitere sieben Universitäten das Fach „Wissenschaftstheorie“ an:

  • die Freie Universität Berlin,
  • die Technische-Universität Berlin,
  • die Universität Konstanz,
  • die Universität Augsburg,
  • die Leibniz-Universität Hannover,
  • die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und
  • die Universität Erfurt

Schließlich finden sich noch fünf Universitäten, die Wissenschaftstheorie mehr oder weniger als Feigenblatt mitführen:

  • die Universität Regensburg,
  • die Georg-August-Universität Göttingen,
  • die Universität Bielefeld,
  • die Universität Duisburg-Essen und
  • die Bergische Universität Wuppertal.

Die folgende Abbildung zeigt die Situation für die Wissenschaftstheorie in Deutschland, wie sie sich ohne Unterscheidung der Intensität, mit der jeweils Wissenschaftstheorie und Logik betrieben werden, darstellt. Wie man sieht, gibt es in Brandenburg, Bremen (wen wundert’s), Mecklenburg-Vorpommern, dem Saarland, in Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein vollständige Brachen im Hinblick auf Wissenschaftstheorie und Logik. Ein Armutszeugnis, das man als Katastrophe würdigen muss.

Beschränkt man die Analyse (nächste Abbildung) auf die Standorte, die Wissenschaftstheorie und Logik vermitteln, dann ergibt sich eine Nord-Süd-Teilung, die bezeichnend ist. Sachsen und Bayern sind die Standorte, die die Fahnen von Wissenschaftstheorie und Logik noch hochhalten, in Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen und in Hamburg weht noch ein Wimpel im Wind, in den anderen Bundesländern herrscht Windstille.

Wundert sich noch jemand darüber, dass der wissenschaftliche Niedergang in Deutschland in der rasanten Geschwindigkeit erfolgt, in der er derzeit beobachtet werden kann? Wundert sich noch jemand, dass haufenweise Studenten produziert werden, die die Frage, was denn Wissenschaft von politischer Ideologie oder Alltagswissen unterscheide, nicht mehr beantworten können?

Wir wundern uns nicht.

Wir sehen in dem Ergebnis unserer Analyse eine Bestätigung für den willentlichen Versuch, den wissenschaftlichen Standort Deutschland zu zerstören und an die Stelle von Universitäten, die dem Erkenntnisfortschritt gewidmet sind, ideologische Schulen zu setzen, die politische Aktivisten ausbilden, deren Zweck darin besteht, das Richtige, das Politiker natürlich kennen und tun, zu legitimieren. Deshalb ist es kein Zufall, dass die Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg ihren Lehrstuhl für Wissenschaftstheorie gestrichen hat und vier Professuren für Gender Studies eingerichtet hat. Und es ist kein Zufall, dass es an der Humboldt-Universität keine Professur für Wissenschaftstheorie oder Logik gibt, oder an der Universität Kassel oder an der Philipps-Universität in Marburg oder an der Universität Bremen. Dort stehen wissenschaftlicher Junk und die Produktion ideologischer Nachplapperer in hohem Kurs. Kritische Studenten, die noch eine Idee davon haben, warum und zu welchem Zweck Wissenschaft betrieben wird und warum zwischen Wissenschaft und politischer Ideologie keinerlei Überlappung zu finden ist, sind an diesen Standorten nicht erwünscht.

Es ist höchste Zeit, diesen akademischen Morgenthauplan, der die geistige Versteppung Deutschlands zum Ziel zu haben scheint, zu stoppen und das Wissen und die Erkenntnis wieder an Universitäten zu bringen.

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