Versuche am lebenden Schüler in Schleswig-Holsteins Grundschulen

Jean Jacques Rousseau hat in seinem Emile dafür plädiert, Schüler so lange wie nur möglich vor gesellschaftlichen Einflüssen und gesellschaftlicher Einflussnahmen zu schützen, sie quasi in einem extra-gesellschaftlichen Schutzraum aufwachsen zu lassen. So utopisch und illusionär diese Vorstellung heute auch sein mag, man kann sie immer besser verstehen.

Die Landesregierung in Schleswig-Holstein hat beschlossen, Versuche an Grundschülern zuzulassen. Die grundsätzliche Entscheidung, dass Versuche an Grundschülern durchgeführt werden, ist längst getroffen. Die Frage, die derzeit und angeblich vom Sozialministerium geprüft wird, ist: welche Versuchsanordnung ist die richtige, um Schüler zu den gewünschten Marionetten zu erziehen, oder wie es die Kieler Nachrichten formulieren:

„Die Landesregierung will schon bei Grundschülern Vorbehalte gegen Lesben, Schwule und Transsexuelle abbauen.“

Dazu ist zunächst Folgendes anzumerken:

Es gibt keinerlei uns bekannte Forschung, die belegen würde, dass Grundschüler überhaupt Vorbehalte gegen Lesben, Schwule und Transsexuelle haben, dass sie überhaupt wissen, was Lesben, Schwule und Transsexuelle sind bzw. was es bedeutet, sich einer der entsprechenden Gruppen zuzuordnen.

Es gibt bislang keinerlei uns bekannte Forschung dazu, wie sozialtechnologische Versuche, die in der Grundschule unternommen werden, sich im weiteren Verlauf des Lebens der Versuchs-Grundschüler auswirken, ob positiv oder negativ oder überhaupt, das ist eine offene Frage.

Schließlich wollen wir nicht vergessen, darauf hinzuweisen, dass es die Sorge und Aufgabe einer Landesregierung sein sollte, Grundschülern Rechnen und Schreiben beizubringen und z.B. dafür zu sorgen, dass Jungen nicht benachteiligt werden und Kinder aus der Arbeitschicht die gleiche Chance haben, ein Abitur zu erreichen, wie Kinder aus der Mittelschicht.

Aber: Politiker, vor allem dann, wenn sie sich in Machtpositionen wähnen, versuchen Themen aus ihrem Möglichkeitsraum umzusetzen, also aus dem Fundus von Themen, die ihnen in ihrem täglichen Leben begegnen. Und aus dem, was die Landesregierung in Schleswig-Holstein für relevant hält, muss man schließen, dass den Mitgliedern der Landesregierung im täglichen Leben ständig schwule, lesbische oder transsexuelle Menschen über den Weg laufen. In dieser Hinsicht unterscheiden sich die Mitglieder der Landesregierung erheblich von einem Normalbürger, der bestenfalls gelegentlich mit entsprechenden Menschen konfrontiert ist, wenn überhaupt (und in der Regel, ohne es zu wissen, schon weil die meisten zwischen Privatheit und öffentlichem Leben unterscheiden können), was auch kein Wunder ist, denn bundesweit gibt es derzeit  68.268 Lebenspartnerschaften zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern, in denen 3.794 Kinder aufwachsen.

Aber, nichts ist selten genug, als dass es nicht in der Grundschule bereits thematisiert werden müsste, und zwar so:

Regenbogennormalitaet

Eine Einschulung erfolgt in der Regel mit 6 Jahren, die Beispielaufgabe wird entsprechend 9- und 10jährigen zugemutet.

Wir haben an dieser Stelle weder Lust noch Zeit abermals darauf hinzuweisen, dass eine Grundschule kein Ort für Indoktrination ist. Es ist lohnender, die Absicht der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung Grundschülern Kinder wie Carol, die bei ihrer „Mutter und deren Lebenspartnerin“ lebt und Ergebnis einer künstlichen Befruchtung ist, als Normalität auszuweisen, zu analysieren.

Wir tun dies aus politikwissenschaftlicher und soziologischer Sicht und anhand der folgenden drei Stichpunkte:

  • Deutsche Demokratische Wende
  • Glaube an Sozialtechnologie
  • Schülerversuche und unbeabsichtigte Folgen

Deutsche Demokratische Wende

ist ein Begriff, den wir hiermit einführen, um eine Verballhornung von Demokratie zu beschreiben. In Demokratien gilt die Herrschaft der Mehrheit. Damit diese Herrschaft nicht despotisch über den Kopf von Minderheiten hinweg erfolgt, gibt es das Prinzip des Minderheitenschutzes. Die Deutsche Demokratische Wende (DDW) hat diese Beziehung verkehrt und sieht Minderheiten der Mehrheit vorschreiben, was sie zu tun oder zu lassen haben, ganz so als hätte die Mehrheit beschlossen, sich dem Diktat der Minderheit zu unterwerfen.

Nun ist das, was in Demokratien beschlossen und in Gesetze gegossen wird, das Ergebnis von Aushandlungsprozessen zwischen Vertretern unterschiedlicher Interessen, im günstigsten Fall, im ungünstigsten Fall ist es das Ergebnis einer Interessen-Hegemonie, d.h. davon, dass es bestimmten Interessenvertretern gelingt, ihre Interessen quasi nach Belieben durchzusetzen.

DDW zeichnet sich durch eine derartige Interessen-Hegemonie aus. Es ist wirklich erstaunlich, wie es einem kleinen Häuflein gut organisierter, vermeintlicher Vertreter der Interessen von Schwulen, Lesben und Transsexuellen gelungen ist, ihre Interessen bis in Grundschulen hinein und gegen den Willen vieler Eltern durchzusetzen. Offensichtlich wird diese Interessen-Hegemonie dadurch befördert, dass es den entsprechenden Interessenvertetern gelingt, sich als moralisch überlegen darzustellen und von ihrem moralischen Olymp aus, von anderen Akzeptanz und Toleranz zu fordern.

Bislang hat sich kein institutionalisierter Politikwissenschaftler an die Erklärung dieses doch erstaunlichen Umstands gewagt. Niemand interessiert sich für die Interessen-Seilschaften, die zwischen Schwulen- und Lesbenverbänden und Landesregierungen bestehen müssen. Das Thema ist heiß und moderne Wissenschaftler zeichnen sich durch eine blasierte Kälte ihrem Fach gegenüber aus, die man auch als unimaginative Form einer vorauseilenden Feigheit beschreiben kann.

Der Glaube an die Sozialtechnologie

Grundschule SchmidenDer Glaube an die Sozialtechnologie meint heute: die Erziehung zur Gutheit. Da Gutheit ein normativer Begriff ist, ist eine Definition von Gutheit Voraussetzung der entsprechenden Sozialtechnologie, was zurückverweist auf den Erfolg, den Schwulen- und Lesbenverbände damit hatten, ihre Lebensform als Form des guten und richtigen Lebens zu etablieren und Kritik daran als Homophobie zu brandmarken. Mit dem Kultstatus, den Akzeptanz und Toleranz von sexueller Abweichung vom Mainstream derzeit genießt, geht der Glaube einher, dass man dieselbe Akzeptanz und Toleranz einerseits verordnen, andererseits Schülern eintrichtern könne.

Die Idee, man könne Menschen wie Automaten programmieren, sie in Grundschulen zu toleranten und alles akzeptierenden Robotern erziehen und alles, was die derzeitigen Politiker als negativ ansehen, quasi aberziehen, ist eine Idee, die nur Personen haben können, die vom Leben und seiner Mannigfaltigkeit (oder sollen wir sagen: Diversität?) nichts wissen.

Dass sie nichts wissen, macht sie so gefährlich, denn die Unkenntnis lässt sie nicht davor zurückschrecken, Schülerversuche durchzuführen.

Wir haben oben bereits auf die fehlende Forschung hingewiesen, daher in aller Kürze:

  • Niemand weiß, welche psychischen Folgen es bei Schülern hat, wenn ihnen im Alter von 9 oder 10 Jahren die Beschäftigung mit Sexualität zwangsverordnet und sie zur Toleranz gegenüber Lebensformen, die die meisten von ihnen nicht kennen oder vorstellen können, abkommandiert werden.
  • Niemand weiß, ob Schüler, die zur Akzeptanz indoktriniert werden sollen, diese Akzeptanz auch dauerhaft zeigen, ob sie sie überhaupt zeigen oder ob sie mit Reaktanz und entsprechend nicht-Akzeptanz reagieren.
  • Die Schulversuche, wie sie in Schleswig-Holstein durchgeführt werden, haben mit einem Bildungsauftrag nichts gemein. Es sind offene Versuche, in die Persönlichkeitsbildung von Schülern einzugreifen und sie in eine bestimmte Richtung zu lenken.
  • Die Darstellung von schwulen Lebensentwürfen ohne einen Verweis auf Gefahren, wie sie von AIDS ausgehen, ist fahrlässig und weist eine mangelnde Abzeptanz und Verantwortungsbereitschaft für die Folgen, die die entsprechenden Lebensentwürfe haben können, aus.
  • Die Darstellung von Familien als Konsumgut, bei dem man sich zunächst entscheidet, welches Geschlecht man gerne hätte, um sich dann, je nach Notwendigkeit ein Kind zu bestellen, austragen zu lassen oder im Reagenzglas züchten zu lassen, ist eine Darstelung von Konsumerismus, die man nicht mehr als moralisch integer ansehen kann.

Schülerversuche und unbeabsichtigte Folgen

Niemand kann alle Folgen seiner Handlungen vorhersehen. Das ist eigentilch bekannt, und damit zu erklären, dass es niemanden gibt, der in die Zukunft schauen kann, Handlungen aber jetzt ausgeführt werden und in die Zukunft wirken. Das ist eine solche Binsenweisheit, dass man sich fragt, wieso es Personen in Positionen geben kann, die diese Binsenweisheit nicht kennen.

Weil niemand in die Zukunft sehen kann, deshalb versucht man, die Folgen von Handlungen einzuschätzen, z.B. durch wissenschaftliche Forschung, die zeigt, welche Konsequenzen von Handlungen wahrscheinlich zu erwarten sind und welche nicht bzw. man versucht, bekannte negative Effekte auszuschließen.

Die Schleswig-Holsteinische Landesregierung ist offensichtlich voller Hazardeure, die jedoch nicht mit dem eigenen, sondern mit dem Leben von Schülern zu spielen bereit sind. Ohne auch nur einen Funken von belastbarer Forschung, der man die Folgen einer Indoktrination von 9. und 10jährigen mit Regenbogenideologie entnehmen könnte, zu haben, wird munter am lebenden Schüler experimentiert, ganz nach dem Motto, ich will nur Gutes, also muss auch Gutes dabei herauskommen. Naiver und unverantwortlicher kann man sich nicht mehr anstellen.

Die Schleswig-Holsteinische Landesregierung spielt nicht nur absichtlich mit der phsychischen Gesundheit von Schülern, sie nimmt auch Rückschläge, die man vorhersehen kann, in Kauf, vermutlich aus derselben Ignoranz heraus, aus der sie Schülerversuche zulässt.

Was wird wohl passieren, wenn man 9- und 10jährigen in der Schule von Kindern erzählt, die in den oben beschriebenen Regenbogenfamilien aufwachsen? Die Kinder werden damit nichts anfangen können, denn die meisten, wenn nicht alle werden in einer normalen Familie oder bei einem alleinerziehenden Elternteil aufwachsen (Alleinerziehende Elternteile sind derzeit offensichtlich unter Gutmenschen out). Also werden Sie sich mit dem, was sie in der Schule an für sie unbekannter und angeblicher Normalität gelernt haben, an ihre Eltern wenden.

Echte EinfaltUnd was tun diese Eltern wohl, wenn sie urplötzlich mit einer Frage ihres 9- oder 10jährigen konfrontiert sind, die die eigene gelebte Normalität in der heterosexuellen Beziehung in Frage stellt? Sie werden im günstigsten Fall ihren Kindern erzählen, dass das, was sie in der Schule gelernt haben, im normalen Leben nicht vorkommt, und sie werden sich im ungünstigsten Fall, weil das, was ihren Kindern vermittelt wird, tiefsitzende Normvorstellungen verletzt, heftig und mit entsprechendem Ärger dagegen zur Wehr setzen. In jedem Fall werden die Schüler mit zwei konkurrierenden Normalitäten umgehen müssen und sich zwischen der Normalität, die ihnen in der Schule vorgespielt wird und der, die sie von zu Hause kennen, entscheiden müssen.

Wir halten es für weder fair noch vertretbar, Grundschüler vor eine solche Wahl zu stellen. Vielmehr zeigt sich an dieser Stelle die Verantwortungslosigkeit, mit der offenkundig ignorante und von allen wissenschaftlichen Erkenntnissen bare Politiker, Interessenvertreter und Gutmenschen aller Art, Schüler und ihre psychische Gesundheit aufs Spiel setzen, um sich selbst als guter Mensch inszenieren zu können und beim nächsten Treffen mit Gleichgesinnten sich im warm glow der eigenen angeblichen Toleranz und Akzeptanz zu wärmen, der doch nicht so weit reicht zu akzeptieren, dass es der Anstand (um nicht zu sagen, die Moral) verlangt, Grundschüler eben nicht als Kollateralschaden für die Durchsetzung der eigenen Interessen ggf. in Kauf zu nehmen.

Vielmehr sind Grundschüler als Menschen in eigenem Recht zu akzeptieren und zu tolerieren und das schließt es aus, sie als Versuchs-Schüler zu benutzen.

Im Übrigen : Toleranz kann man nicht anerziehen, schon gar nicht in inhaltlich konkreter Weise, denn Toleranz ist ein Lebensprinzip, das man entweder hat oder nicht. Das beste, was die Kieler Grundschülerversuche zu bewerkstelligen in der Lage sein werden, ist Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben, als eintrainierte Reaktion auf den Stimulus „Schwule und Lesben“. Diese Toleranz wird sich entsprechend nicht auf andere, Migranten, Politiker, Landespolitiker, Bayern oder Katholiken etc. erstrecken.

©ScienceFiles, 2015

Über Michael Klein
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35 Responses to Versuche am lebenden Schüler in Schleswig-Holsteins Grundschulen

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  2. Meier, Hans (Kempten sagt:

    Is halt Didaktik: Jemand denkt sich aus, wie man Kindern was in deren Köpfe setzen kann, was diesem jemand gefällt. Dass die Kinder damit dann als Individuen umgehen und nicht wie programmierbare Roboter… wahrscheinlich wird das Experiment nicht irgendwann abgebrochen, sondern ergänzt um weitere Programme, die nun endlich die Schüler richtig programmieren sollen.

    Bringt nix, schafft aber die Illusion didaktischen Tätig-Seins.

    • Lars sagt:

      Das vorgestellte Experiment hat nichts mit Didaktik zu tun. Didaktik ist die Lehre davon, wie man Lernenden einen Stoff am besten nahebringt, wie man Unterrichtsziele erreicht etc.
      Hier handelt es sich um übelste Indoktrination, wie sie didaktisch aufbereitet ist, steht auf einem anderen Blatt.
      In Mathematik, Physik, Biologie und Chemie ist es doch gut den Kindern etwas wissenschaftlich abgesichertes in die Köpfe zu setzen. Wie man hier Erfolge erzielt, damit sollte sich Didaktik beschäftigen.

      • meier, hans (kempten) sagt:

        „In Mathematik, Physik, Biologie und Chemie ist es doch gut den Kindern etwas wissenschaftlich abgesichertes in die Köpfe zu setzen. “

        Es gab mal Zeiten, da galt das ptolemäische Weltbild als wissenschaftlich abgesichert.

        Es gibt einen Unterschied zwischen Abrichtung, also dem Versuch, jemand etwas „in die Köpfe zu setzen“, und der Einübung kritischen Denkens. Letzteres akzeptiert nichts als „abgesichert“, sondern beruht darauf, alles zu überprüfen. Wenn es richtig ist, vollzieht man es eben denkend nach, indem man selbst alles, was in einem dagegen andenkt zähneknirschend aufgibt — „Mhmmmm – doch richtig!“

        Es geht NICHT darum, jemand etwas in die Köpfe zu setzen, sondern darum, den Menschen zu helfen, ihre Denkfähigkeit bewusst einzusetzen.

        Oder bevorzugen Sie Mathematiklehrer, die auswendig gelernte Definitionen abfragen? (Solche gibts auch.)

        • Lars sagt:

          Die Newtonsche Mechanik ist in ihrem Geltungsbereich abgesichert. Kindern diese Gesetze beizubringen , hat nichts mit Abrichtung zu tun.
          Kritisches Denken sollte auf Wissen basieren und dazu gehören in der Mathematik eben auch Definitionen.

  3. In der Konzentrationsaufgabe Blau, wird behauptet, ein Zwitter habe ein Kind gezeugt. Zeugungsfähigkeit unter Hermaphroditen ist extrem selten. Insofern legt das dargelegte Beispiel die Vermutung nahe, dass es ideologisch motiviert ist.

    Diese Vermutung verfestigt sich, sofern man auf der Seite der Gesellschaft für Trans- und Intersexualität (dgti e.V.) die Piktogramme betrachtet. Dort wird munter Zeichen- wie Theoriefindung betrieben.

    Ein Beispiel: „Aus dem Vergleich der Symbole 6 mit 11 und 7 mit 12 sehen wir, dass sich unter Verwendung der Geschlechtssymbole männliche und weibliche Zwitter von männlichen und weiblichen Scheinzwittern nicht unterscheiden lassen. Trotzdem handelt es sich natürlich um vier unterschiedliche Geschlechter.

    Für die Entdeckung des dritten und vierten Geschlechts, hätte die dgti e.V. eigentlich einen Nobelbrei verdient, anstatt sich fürderhin mit den kärglichen Beiträgen staatlicher Förderung zufrieden geben zu müssen.

    Auf der Startseite der dgti ist noch der Aufruf gegen die Demonstation der besorgten Eltern in Hamburg vom Samstag zu lesen. Eine Distanzierung oder gar eine Entschuldigung für die Totschlagsversuche der Gegendemonstanten – es wurde ein 15jähriges Mädchen verletzt – ist dort nichts zu lesen. Man bewarf die Gegendemonstranten mit in Flaschen gefrorenem Wasser. Ein solcher Treffer kann jemanden töten!

    So sieht es aus mit der Verantwortung und Toleranz der zu Tolerierenden! So sieht es aus mit der Verteilung von Steuermitteln. – Deutsche Demokratische Wende, ein passender Begriff für derlei totalitäre Entwicklungen.

    • Nachtrag. Auf ihrer Startseite ist auch eine Pressemeldung der dgti e.V. zu einem angeblichen Führerscheinverbot von Transsexuellen in Russland zu lesen. Dass es sich bei dieser Meldung um eine Ente handelt, ist mittlerweile bekannt. Der staatlich geförderte Verein hat jedoch nicht die Kapazität, seine unsinnige Pressemitteilung zu revidieren. Er hat jedoch die Kapazität, bundesweite Gegendemonstrationen anzuschieben, bei denen Totschläger randalieren.

      Hier ein Link , der über die Ente vom Führerscheinentzug für Transsexuelle in Russland aufklärt.

    • St. Elmo sagt:

      Zusätzlich finden sie noch Grammatikfehler in der Aufgabe (…wurde zu dieser Zeit schwanger wurde…)

      Und das letzte Beispiel ist auch reine Ideologie, da die neu eingetragene Lebenspartnerin der Mutter das Kind nicht adoptieren kann wenn der leibliche Vater dem nicht zustimmt.

  4. St. Elmo sagt:

    Ich bekomme immer mehr Angst um meine Kinder und meine Nichten und Neffen.
    Zum Glück lebt niemand davon in Schleswig Holstein.

    Und wie weit es mit der Toleranz der Grün/Linken ist sieht man ja im Nachbar Bundesland Hamburg in dem eine Elterndemonstration gegen Sexualkunde in der Grundschule von Linksradikalen Gewalttätern angegriffen wurde und eine 15-Jährige Demonstrationsteilnehmerin am Kopf verletzt wurde.

  5. A.S. sagt:

    Für gewöhnlich messen Utopisten sich und ihre Visionen nicht an der Realität. Rücksicht auf Kollateralschäden findet man in diesen Reihen auch eher selten, Mitleid würde ja dem Endsieg im Wege stehen.
    Und so müssen wieder mal die schwächsten der Gesellschaft die Folgen von Träumern ausbaden. Die Traumtänzer glauben anscheinend, eine Toleranzschwäche der Gesellschaft entdeckt zu haben. Ist nicht die Politik dafür zuständig die Lebenssituation von Homo-, Trans-, und Sonstwiesexuellen zu verbessern? Wie kommt man auf die Idee jetzt Kinder das Problem lösen zu lassen? Das ganze erinnert mich an den Wahnsinn des „Bussing“ in den USA, bei dem man Schüler quer übers Land auf Schulen verteilt hat um mittels Durchmischung der Schülerschaft soziale Probleme zu lösen. Da hat man ein Problem, an dem Polizei, Justiz, Sozialarbeit und Politik gescheitert ist kurzerhand den Kindern zum lösen aufgebürdet. Wenig überraschendes Ergebnis war eine Gewalteskalation, da die Kinder natürlich völlig überfordert waren.
    Ähnliches geschieht jetzt auch. Die Politik reicht ein (angebliches) Problem kurzerhand an Grundschüler weiter. Ein ungeheuerlicher Vorgang.

  6. Ach, würden sich unsere Kultusminister/innen/außen doch derart ins Zeug legen, für eine fundierte Ausblidung der lieben Kleinen in Verfassungsrecht, Staatskunde und insb. am Grundgesetz und den Grundrechten. Toleranz wäre da neben der Vermittlung von Freiheit ein eher untergeordnetes Nebenprodukt.

    • A.S. sagt:

      Das hätte aber den Nebeneffekt von echter Toleranz. Dann würde die künftigen Erwachsen wissen, dass Meinungsfreiheit auch für „politisch inkorrekte“ Meinungen gilt, dass auch „Rechte“, Kapitalisten, Atomkraft- und Gentechnikfreunde erlaubte Meinungen haben. Das wollen die selbsternannten Toleranzapostel sicher nicht.

      • Dann würden sie vor allem wissen und verstehen, dass die Grundrechte gemäß Art. 1 Abs. 3 GG die öffentliche Gewalt als unmittelbar geltendes (erlaubnisfreies) Recht unverbrüchlich binden!

  7. essi sagt:

    Naja, zunächst einmal würde hier mal wieder mit der (Glaubwürdigkeit der) Institution staatliche Grundschule ‚experimentiert‘. Diese und ähnliche Unterweisungsmaterialien stehen uns mit dem neuen Bildungsplan BaWü (der ja trotz vehementem Gegenwind kommen wird) auch im Süden ins Haus. Im Endeffekt dürften sich die konfessionellen Privatschulen über steigende Anmeldungszahlen freuen…

  8. Dr.McSchreck sagt:

    empirisch sollte man mal bei den heute 50-jährigen forschen, wie sie zum Hunger in Afrika denken, das war zu meiner Grundschulzeit das Thema, wo wir gebessert werden sollten: „Du musst Dein Schulbrot essen, die Kinder in Afrika wären froh, wenn sie überhaupt was zu essen hätten“. Ich vermute, es hat eher geschadet als genützt, denn inzwischen kenne ich mehr Leute meines Alters, die sich vom Hunger in Afrika nicht mehr beeindrucken lassen als solche, die noch immer ihre Brote aufessen, weil die Kinder dort nichts zu essen haben.
    Ist zwar nicht repräsentativ, soll aber zeigen, dass der Holzhammer manchmal eher schadet als Nutzen bringt.

  9. Sven H. Schillings sagt:

    Nach Baden-Würtemberg und Niedersachsen ist Schleswig-Holstein nun das 3. Bundesland, in dem unsere Kinder frühsexualisiert werden sollen. Überall finden zunehmend Experimente mit den hilflosesten Bürgern der Gesellschaft, den Kindern, statt. Und über die möglichen Folgen machen sich die Akteure keine Gedanken. Oder sie sind sogar beabsichtigt. In der Tat haben es die Lesben, Schwulen, Trans-, Inter- und Asexuellen und wie sie alle heißen geschafft, eine enorme mediale Präsenz zu erreichen, obwohl sie mit vermutlich 2-3% der Bevölkerung eine völlige Randgruppe darstellen. Bei uns in der Stadt haben sie es z.B. erreicht, daß der Stadtrat sich mit einem Antrag der Grünen beschäftigen musste, in dem die Stadt aufgefordert wurde, ein geschlechtergerechtes ( schwules/lesbisches ) Mehrgenerationenhaus zur Verfügung zu stellen, mit der Begründung, in Berlin gäbe es das auch schon. Wir sollten mal wieder mehr auf Mehrheitsrechte achten.

  10. Cui bono sagt:

    natürlich gibt es weibliche Pädophilie. Sie ist subtil, kommt freundlich aufklärerisch daher und ist hervoragend getarnt. Diese perverse Neigung gestehen Betroffene noch nicht mal sich selber ein. Dennoch: Die Gedanken drehen sich massiv ums Ficken und Kinder. Themen die nie zusammengehen sollten. Herauskommen verschrobene Machwerke bar jeglicher Realität, Wissenschaftlichkeit, gesellschaftlichem Konsens oder Kinderliebe. Kinder sind zur sexuellen Wesen degradiert und sind als solche zu behandeln. Erkennt was es ist!

  11. Dieter sagt:

    Also fuer mich gibt es da verschiedene Moeglichkeiten:
    1. So etwas wird deswegen angegangen, weil sowohl Politiker als auch die Utopisten, Genderisten, oder wer auch immer dahinter steht, in mehr oder weniger geschlossenen Systemen sozialisiert werden, so dass Kritik oder alternative Ideen und Gedanken ferngehalten, bzw. gefiltert an sie weitergegeben werden. Eis sich selbest verstaerkendes System sizusagen. Aus dieser Filterbubble heraus werden dann solche Entscheidungen „nach bestem Wissen und Gewissen “ getroffen, womit der Beweis erbracht waere, dass Minus (Politiker) x Minus (Gutmenschen) nicht immer Plus ergibt.
    2. Man moechte Kosten fuer die Bildung sparen und produziert dann so einen Muell, damit die Eltern, die es sich leisten koennen, ihre Kinder an Privatschulen schicken, und an den oeffentichen Schulen nur noch der Rest bleibt. Ein huebscher Nebeneffekt koennte sein, dass sich an den oeffentlichen Schulen eine vorwiegend „pflegeleichte“ Klientel (Schueler und Eltern) findet, so dass das Bildungsniveau noch weiter abgesenkt werden kann, bzw. noch mehr von solch merkwuerdigen Schulversuchen gemacht werden koennen.
    3. Selbstverstaendlich duerfte das ein weiterer Schritt in der Unternehmung „Schwaechung“ der Familie sein.
    4. Die vierte Moeglichkeit ist, dass ich gleich auf den Bildschirm kotze, und das will ich nicht, dann kann ich naemlich nichts mehr lesen. Und das will ich nicht.

  12. Martin sagt:

    Herrje, wie gestört.
    Schön auch, das man es sogar in dem an sich kurzen Text (mindestens) einen Fehler einzubauen: Orange: „Frau, wurde zu dieser Zeit schwanger wurde und…“
    Na, Rechtschreibung und Satzbau sind ja auch nicht so wichtig. Hauptsache Tolerallala.

    • Martin sagt:

      Und natürlich selbst einen Fehler eingebaut…. „geschafft hat“ fehlt. Naja. Ich schreibe ja auch keine Schulbücher oder Lehrmaterialien.

  13. wahrheit sagt:

    text xavier naidoo: „wenn ich schon kinder hätte, müsste ich EUCH bedrohen, wenn ich schon kinder hätte, könntet IHR nicht sicher wohnen, wenn ich schon kinder hätte, wärt IHR in gefahr, wenn ich schon kinder hätte, wäre EUER schlimmster alptraum wahr!!! ihr braucht unsre kinder nur für euren zweck, so schnell wie ihr könnt, nehmt ihr sie uns weg…..super lied, super text!!!!!
    das ist wahrheit! ich selbst bin mittlerweile auch dankbar dafür, dass ich KEINE!! kinder habe, denn ich wäre seeehr, seeehr zornig, wehe denen…

  14. rote_pille sagt:

    startet endlich eine sammelklage gegen diese verbrecher!!!

  15. Pingback: Nieder mit der Familie! | emannzer

  16. Maxim sagt:

    Mensch, ich kann diese schwulen, lesben, LGBT oder wie auch immer das heißt Agression nicht mehr ausstehen. Es wird hier ein LGBT TERROR ausgeübt. Ich hoffe, das Pendel wandert nicht deshalb gaaaanz in die andere Richtung und es kommt zu einem fürchterlichen flash back…. Es mag sein dass irgendwo in Moskau oder auf dem Balkan die „pride parade“ teilnehmer verprügelt werden, aber im Californien prügeln die Schwulen „pride“ jungs die am Strassenrand schweigend stehende Christen… Zwitter, Mamma und mami, —- bin ich homophob wenn ich beim gedanken an zwei sich küssenden Papis, mich erbrechen muss? es kommt mir einfach übel hoch. Oder muss ich an mir arbeiten, bis ich das nicht nur toleriere sondern gut heiße oder mich das gar anturnt? Frustrierend.

  17. Joe sagt:

    Niemand weiß, welche psychischen Folgen es bei Schülern hat, wenn ihnen im Alter von 9 oder 10 Jahren die Beschäftigung mit Sexualität zwangsverordnet und sie zur Toleranz gegenüber Lebensformen, die die meisten von ihnen nicht kennen oder vorstellen können, abkommandiert werden.

    Es wird vermutlich für die GBLTs wie in islamischen Staaten enden: am Baukran. Meine Prognose dazu: Von den grundschulindoktrinierten Erwachsenen wird dann niemand „Nein“ sagen, wenn es damit los geht. Funktioniert tatsächlich ähnlich wie „Hunger in Afrika“, womit unsereins in der Grundschule malträtiert wurde.

    Die Darstellung von Familien als Konsumgut, bei dem man sich zunächst entscheidet, welches Geschlecht man gerne hätte, um sich dann, je nach Notwendigkeit ein Kind zu bestellen, austragen zu lassen oder im Reagenzglas züchten zu lassen, ist eine Darstelung von Konsumerismus, die man nicht mehr als moralisch integer ansehen kann.

    Kinder bestellen und züchten im Reaganzglas ist ja ein Privileg, das nur Frauen und schwulen Minderheiten zur Verfügung steht. Versuchen Sie mal, als weißer heterosexueller Mann ein Kind mit einer Spendereizelle und Leihgebärmutter zu zeugen, um der Mütter-Barunterhaltsfalle zu entgehen. Das ist in der BRD schlicht gesetzlich verboten. Gleichzeitig werden Kinderlose ohne Gebärmutter vom Gesetzgeber dafür sanktioniert.

    • emannzer sagt:

      „Weitgehend unbemerkt in den hiesigen Medien gab es letztes Jahr zwei starke Trends im Familienrecht anderer Länder.

      In den USA wurden wie bei einem Dammbruch letztes Jahr in sehr vielen Bundesstaaten für Homosexuelle Ehen oder eheähnliche Konstrukte eingeführt, begleitet von vielen juristischen Auseinandersetzungen, Presseartikeln, Diskussionen. Viele Länder auf dem amerikanischen Kontinent haben nun gesetzlich geregelte gleichgeschlechtliche Partnerschaften, darunter Brasilien, Argentinien, Kolumbien. Immer wird laut diskutiert und auch demonstriert, aber früher oder später scheint es in die Ehe für Gleichgeschlechtliche zu münden.

      Weniger laut wurde international eine Reihe von Fortpflanzungsgesetzen verändert. Beispielhaft dafür Österreich, wo morgen eine Novelle beschlossen wird: Lesbische Paare bekommen dort legal offiziell Zugang zu Samenspenden, die Stiefkindadoption wurde legalisiert, Eizellenspenden werden legalisiert. Beispielhaft auch, dass homosexuelle Frauen grundsätzlich mehr Möglichkeiten und Rechte haben als homosexuelle Männer. Sie können sich Kinder ohne rechtlichen Vater per Samenspende verschaffen, während Männer keine Kinder ohne rechtliche Mutter bekommen können, Leihmutterschaft bleibt ausdrücklich verboten. Die sind nach wie vor die Ausnahme in der Gesetzen, während „Leihväter“ überall erlaubt sind und nun auch für homosexuelle Frauen in der Mehrheit der Länder.“

      Quelle: http://www.trennungsfaq.com/forum/showthread.php?tid=3790

      Das unterstreicht eigentlich alles, was „Joe“ schrieb.

      PS: Kommen meine Pingbacks hier momentan nicht mehr an. Falls es ein WordPress-Problem ist, hier meine Verlinkung auf diesen Beitrag: „Nieder mit der Familie“:

      https://emannzer.wordpress.com/2015/01/27/nieder-mit-der-familie/

  18. Geisterbahnfahrer sagt:

    Das Wahrheitsministerium hat einem Neusprecherlass befohlen die Kinder aus ihrem Leben mit den exotischen Spielartren der Sexualität sogenannter Erwachsener zu Konfrontieren.

    Der daraus zwingend folgenden Anzeige wg. Kindesmissbrauchs sieht das missbrauchende Amt und die politischen Täter gelassen entgegen. Es verweist darauf das in Deutschland die Staatsanwälte lediglich Werkzeuge des Staats sind (sog. Weisungsbefugnis) und die Geschichte lehrt das Staatsverbrechen in diese Land nicht oder so gut wie nicht geahndet werden.

  19. Arkturus sagt:

    Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

  20. Zum heulen sagt:

    Ich sprechs aus wie ich das sehe:
    Das ist verbrecherisch! und die Verantwortlich gehören vor Gericht!!!!!

  21. Pingback: Rationalität kommt von knappen Ressourcen | ScienceFiles; Kritische Wissenschaft - Critical Science

  22. Pingback: Gender Mainstreaming und Familie | Vom Leben mit Kindern

  23. Pingback: Rot-grüne Schulpolitik: Desaster im Ländle, Volksaufstand in Niedersachsen | Staseve Aktuell – Arbeitsgemeinschaft Staatlicher Selbstverwaltungen

  24. Pingback: Sind Grundschulen homophobe Orte? | ScienceFiles

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