Neues Wundermittel – Essen ohne dick zu werden?

Wissenschaft macht es möglich!

Haben Sie auch genug davon, dass Ihnen die Weltgesunheitsorganisation ständig ihren Body-Mass-Index vorhält und ihnen belegt, wie schlecht sie, gemessen am WHO-Ideal, abschneiden, dass sie adipös, mit einem Wort: FETT sind?

Dass sie zu viel essen, zu viel Falsches und zu viel Fettes essen, sich zu wenig bewegen und, dass sie einfach eine Schande für den bewusst sich ernährenden und schlanken Teil der Bevölkerung sind?

Wie wäre es mit: Essen, ohne dick zu werden?

Wie wäre es mit: Essen, ohne dick zu werden und ohne sich in lachhaften Klamotten auf einem “Bike” beim Versuch, die 4%-Steigung am Ortsende zu erklimmen, lächerlich zu machen?

Vivek Krishnan, Kevin Fettel und Baskaran Thyagarajan von der University of Wyoming scheinen genau das richtige für Sie gefunden zu haben:

chili peppersRED HOT CHILI PEPPERS

Vielleich auch weniger scharf und weniger rot, aber eine oder besser: viele Chilischoten sollten es schon sein, denn: Chilischoten enthalten Capsaicin, und Capsaicin scheint weiße Fettzellen, die sich einfach nur anlagern, z.B. um den Bauch, in braune zu verwandeln, die verbrannt werden, um z.B. die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten.

Eine geniale Methode, Fett loszuwerden – wenn sie funktioniert; verspricht Cpasaicin doch, die Fettleibigkeit, die sich ansonsten aus dem massenhaften Konsum von Chips, Schokolade, Burgern und sonstigem fettigen Nahrungsbestandteilen ergibt, zu unterbinden.

Also: Esst mehr Chilischoten, morgens, mittags und abends.

Disclaimer: Capsaicin hat keinen Effekt auf die sonstigen Begleiterscheinungen des Überfressens, und es ersetzt auch nicht den Respekt und das Bewusstsein, mit dem man Nahrungsmitteln eigentlich gegenüber treten sollte.

Mehr dazu:

Krishnan, Vivek, Fettel, Kevin & Thyagarajan, BaskaranDIETARY CAPSAICIN AND EXERCISE: ANALYSIS OF A TWO-PRONGED APPROACH TO COUNTERACT OBESITY

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About Michael Klein
... concerned with and about science

6 Responses to Neues Wundermittel – Essen ohne dick zu werden?

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Neues Wundermittel – Essen ohne dick zu werden? | netzlesen.de

  2. Essen und Gesundheit, ach du meine Güte; Knollenblätterpilz ist recht ungesund, Fliegenpilz in Maßen und möglichst geschält verwirrt nur die Sinne. Nun also Chili als Fettwandler, auch gut. Ich denke dabei an die vielen dicken Mittelstandsinder, die ja nun nicht zu wenig Chili essen. Ich schaue auf meinen Bauch, dessen Schwarte das Waschbrett darunter schön kaschiert, und frage mich, wieso hast du letzten Herbst sieben Kilo Pfefferoni von deinem Balkon geerntet und eingelegt, wo die Wampe keinen Zoll schmaler geworden ist? Also meine Forschung bestätigt das Ergebnis von Prof. Fettel – welch ein Name – und Kollegen nicht, obgleich ich jeden Morgen zum Frühstück eine Chili verspeise.

  3. Wenn Ihr diesen ganzen Blödsinn auch noch aufspießen wollt, dann habt Ihr für die nächsten hundert Jahre Stoff.

    Carsten

    “Er regierte autoritär, reformierte die Justiz, förderte die Familie, baute Autobahnen, bekämpfte viele Jahre erfolgreich den Kommunismus und verhalf den Juden zu einem eigenen Staat.”
    fiktiver Nachruf auf Adolf Hitler

  4. lernender says:

    Sorry OT, aber diese Story hier..

    http://www.heise.de/tr/artikel/Studie-Wikipedia-ist-immer-noch-eine-Maennerwelt-2539122.html

    ..ist femisoziologischer Synapseninfarkt par excellence..

    “Gravierender ist der Unterschied in der Art und Weise, wie diese Artikel über Männer und Frauen schreiben, festgestellt mit Hilfe von Computerlinguistik. Dazu zählten Wagner und Kollegen die Zahl der Worte in den einzelnen Biographie-Artikeln, die das Geschlecht der jeweiligen Person betonen.

    Laut der Studie werden in Artikeln über Frauen übermäßig oft Worte wie „Frau“, „weiblich“ oder „Dame“ verwendet, während Artikel über Männer mit wenigen Worten wie „Mann“, „männlich“ oder „Herr“ auskommen. Worte wie „verheiratet“, „geschieden“, „Kinder“ oder „Familie“ werden in Artikeln über Frauen ebenfalls deutlich häufiger benutzt.

    Für das Forscherteam sind die Ergebnisse ein Beleg dafür, dass Wikipedia-Redakteure das männliche sozusagen als das vorgegebene Geschlecht ansehen. Mit anderen Worten: Es gibt eine Tendenz, davon auszugehen, dass ein Artikel von einem Mann handelt, wenn nichts anderes gesagt wird. „Das Ungleichgewicht bei Artikeln über Männer und über Frauen lässt diese Annahme plausibel erscheinen“, so die Studie.”

    Ich sitze seit einer halben Stunde vor dem Satz und verstehe ihn nicht..

    In einer Studie wurde herausgefunden, dass Artikel in denen bspw. das Wort “Mann” nicht ebenso oft ausgeschrieben wird, wie das Wort “Frau” – also an Anzahl – dass es sich dann eher um einen Artikel handelt, den ? .. ein Mann geschrieben hat??
    Oder der von einem Mann handelt?? Oder was?

    “Mit anderen Worten: Es gibt eine Tendenz davon auszugehen, dass ein Artikel von einem Mann handelt, wenn nichts anderes gesagt wird”

    ???

  5. Die “Red Hot Chili Peppers” machen schlank? Ich habs schon immer gewusst !! 😉

  6. Meier, Hans (Kempten says:

    Ich warte noch auf ein Wundermittel, mit dem man dick werden kann, ohne zu essen.

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