Fleischesser und Veganer: Noch eine gesellschaftliche Konfliktlinie

Seit einigen Monaten beobachten wir wie eine neue Konfliktlinie in Deutschland etabliert werden soll. Nachdem sich die Konfliktlinien zwischen Feministen versus Anti-Feministen, Homosexuellen versus Heterosexuellen, Kinderbesitzer versus Kinderlose, Anti-Rassisten versus alle anderen und Anti-Faschisten versus die gesellschaftliche Mitte abgenutzt haben und Fördergelder über immer mehr Mäuler, die zu füttern sind, verteilt werden müssen, gibt es einen neuen Versuch, die Gesellschaft entlang ideologischer Einbildung zu spalten und die Spaltung zu einem einträglichen (Förder-)Geschäft zu machen: Fleischesser gegen Veganer.

Singer Animal liberationSo als wären die Essgewohnheiten etwas, was der gegenseitigen Überwachung bedarf, wird versucht, Essgewohnheiten zu problematisieren und in Syndrome zu ordnen, die letztlich auf das alte Paar von gut und böse reduziert werden können. Wir stellen dies als Vegetarier fest, die u.a. aus moralischen und ethischen Gründen kein Fleisch essen. Und obwohl wir Vegetarier sind, haben wir einiges an der angeblichen Forschung, die in Mode kommt, auszusetzen, mit der die guten Veganer von den bösen Fleischessern getrennt werden sollen. Die Einwände, die wir haben, sind wissenschaftliche Einwände. Was die Frage angeht, ob Fleischkonsum ethisch und moralisch zu rechtfertigen ist, so muss diese Frage jeder für sich selbst beantworten. Wir wollen hier nur insofern ein Urteil abgegeben als wir zugeben, dass wir, angesichts mancher fleischfressender Exemplare, die sich selbst zur Gattung „Mensch“ zählen, wirklich traurig sind, dass andere Leben geopfert wurden.

Doch zurück zum Versuch, Fleischesser mit haarigen Methoden zu einer minderwertigen Ernährungsklasse zu reduzieren und sie zu schlechteren Menschen zu stilisieren, schlechteren Menschen, die sich dadurch auszeichnen sollen, dass sie mehrheitlich männlich sind, soziale Dominanz ausüben wollen, Sexisten sind, Rassisten und vieles mehr, was den entsprechenden Sozialforschern einfällt, Sozialforschern wie Christopher A. Monteiro, Tamara M. Pfeiler, Marcus D. Patterson oder Michael A. Milburn von den Universitäten Cornell in Ithaca, Johannes-Gutenberg in Mainz und Massachusetts.

Sie argumentieren, dass Fleischessen eine Ideologie darstellt, die über eine Skala, die sie Carnism Inventory nennen, messbar sein soll. Wie üblich, setzt sich die Skala aus unterschiedlichen Aussagen zusammen, z.B. „Menschen sollten auch weiterhin Fleisch essen, weil sie das schon seit Jahrtausenden tun“ oder „Fleisch zu essen ist gut für meine Gesundheit“ oder „Ich habe das Recht, Tiere zu töten, wenn ich das will“. Wie üblich gibt es abgestufte Möglichkeiten, um diesen Aussagen zuzustimmen oder sie abzulehnen. Im vorliegenden Fall reichen die Skalen von 1 starke Zustimmung bis 7 starke Ablehnung.

Und hier beginnt der Humbug. Denn obwohl sich die Antworten über sieben Kategorien verteilen und es einen Unterschied macht, ob ein Befragter seine starke Ablehnung kundtut, in dem er „7“ ankreuzt oder sich bei 4 einpendelt, was keiner Entscheidung, also weder einer Ablehnung noch einer Zustimmung entspricht, obwohl diese Unterschiede im Antwortverhalten vorhanden sind, wird den entsprechenden Mustern im Antwortverhalten keinerlei Bedeutung zumessen.

Warum? Weil es den angeblichen Forschern nicht darum zu gehen scheint, Erkenntnis zu gewinnen, sondern darum, ihre Ideologie zu bestätigen. Dass sie darauf aus sind, sieht man schon daran, dass die Skala, die die Fleischesser-Ideologie erheben soll, mit Skalen, die Sexismus oder soziale Dominanz oder Feindseligkeit messen sollen, in Verbindung gebracht wird und nicht z.B. mit Skalen, die Glück, subjektives Gesundheitsempfinden, Lebenszufriedenheit oder ziviles Engagement messen sollen. Der Bias in der Auswahl der Skalen, wie sie z.B. die oben benannten Autoren vorgenommen haben, ist vielsagend und zeigt bereits, dass hier nicht Wissenschaft betrieben werden soll, sondern Ideologie.

Doch zurück zur Tatsache, dass die Antwortmuster, also die Angaben, die mehrere Befragte zu unterschiedlichen Items gemacht haben, nicht mehr vorkommen, dass Standards empirischer Sozialforschung, wie sie z.B. die Angabe von Mittelwerten, der Streuung oder die Darstellung der Verteilung der Antworten aller Befragten auf eine Aussage darstellen, nicht eingehalten werden, dass die entsprechenden Informationen unterschlagen werden. Vielmehr wird korreliert, die Fleischesser-Skala mit z.B. der Feindseligkeits oder der soziale Dominanz-Skala.

Go veganGehen wir der Einfachheit halber davon aus, zwei Skalen bestünden nur aus einer Variable, für die sieben Antwortmöglichkeiten von 1 „starke Ablehnung“ bis 7 „starke Zustimmung“ vorhanden sind. Wenn Sozialforscher die Verteilung der Antworten nicht angeben und statt dessen nur Korrelationen zwischen den Variablen berichten, Marke: Fleischesser sind feindlicher, sozial-dominant, eher Männer und neigen abgesehen davon zum Rechtsextremismus, dann ist Vorsicht geboten, dann liegt der Verdacht nahe, dass hier manipuliert werden soll. Um dies zu zeigen, haben wir ein kleines Experiment gemacht, dessen Daten in der Tabelle unten zu finden sind.

Unser Experiment besteht aus vier Durchgängen und basiert auf 100 Befragten deren Antworten wir zufällig verteilt haben.

Wir korrelieren Fleischkonsum (x) mit politischer Orientierung (y)
Beide Skalen reichen von 1 bis 7. Für (x): der Wert 1 gibt an, dass kein Fleischkonsum vorliegt, während bei 7 hoher Fleischkonsum vorliegt; Für (y): Der Wert 1 gibt eine linke, der Wert 7 eine rechte politische Orientierung an.
Alle Daten, die wir generiert haben, finden sich unten.

In Durchgang 1 haben für beide Variablen zufällige Werte von 1 bis 7 generieren lassen und die beiden Variablen miteinander korreliert. Die Korrelation von r = .16 zeigt, dass mit zunehmendem Fleischkonsum die politische Orientierung nach rechts rückt.

In Durchgang 2 haben wir angenommen, das wir in unserem Datensatz nur Vielfleischesser und Rechte haben. Entsprechend haben wir für beide Variablen zufällige Werte, die den Bereich von 6 und 7 umfassen, generieren lassen. Unsere Korrelation beträgt dieses Mal r = .19. mit hohem und höchstem Fleischkonsum verbindet sich eine rechte Orientierung.

In Durchgang 3 haben wir angenommen, dass wir nur mittelmäßige Fleischesser haben, die allesamt eine linke politische Orientierung haben. Entsprechend haben wir den Fleischessern Werte von 3 bis 5 zufällig zuweisen lassen und der politischen Orientierung zufällig den Wert 1 oder 2. Abermals ergibt sich eine Korrelation. Dieses Mal ist sie mit .23 sogar höher als bei den vorherigen Durchgängen. Abermals muss man aus der Korrelation ablesen, dass mit einer zunehmend rechten Orientierung ein zunehmender Fleischkonsum einhergeht und das, obwohl wir nur Linke in der Analyse haben.

In Durchgang 4 haben wir den Ausgangspunkt verkehrt: Nun stehen Personen, die sich in der politischen Mitte verorten, Personen, die einen geringen Fleischkonsum angeben, gegenüber. Entsprechend variieren die zufällig zugewiesenen Werte zwischen 1 und 2 beim Fleischkonsum und zwischen 3 und 5 bei der politischen Orientierung. Dieses Mal beträgt die Korrelation r = .12. Abermals gibt die Korrelation an, dass der Fleischkonsum zunimmt, wenn die politische Orientierung nach rechts rückt.

Vier vollkommen unterschiedliche Szenarien, die auf grundverschiedenen Verteilungen der Antworten der Befragten basieren, kommen somit zum selben Ergebnis, nämlich, dass mit rechter Orientierung hoher Fleischkonsum einhergeht. Dieses Ergebnis erhalten wir, wenn wir Antworten auf beide Fragen für den gesamten Wertebereich zufällig generieren, wenn wir einen hohen Fleischkonsum mit ausschließlich rechter Orientierung vorgeben, wenn wir nur Personen, die sich in der politischen Mitte verorten mit geringem bzw. keinem Fleischkonsum korrelieren und selbst dann, wenn wir ausschließlich Personen, die sich dem linken politischen Spektrum zuordnen mit einem mittleren Fleischkonsum im Sample haben.

Dieses kleine Experiment zeigt, dass Studien, deren Autoren sich weigern, die Verteilung von Antworten auf ihre Aussagen anzugeben, Humbug sind und bis auf Weiteres als Versuch, ideologischer Einflussnahme betrachtet werden müssen, und es zeigt, dass man die eigene Ideologie immer mit entsprechend interpretierten Daten bestätigen kann. Das ist der Grund dafür, dass Sir Karl Raimund Popper gefordert hat, dass Versuche unternommen werden, die eigene Theorie zu widerlegen, nicht, sie zu bestätigen.

Unsere Daten:

Durchgang 1 Durchgang 2 Durchgang 3 Durchgang 4
1 2 6 6 4 2 2 5
4 2 7 7 3 1 2 5
7 7 6 6 3 2 1 3
3 4 7 6 4 1 2 5
5 5 7 6 3 2 2 4
6 4 6 7 5 1 2 4
3 4 6 6 4 1 1 5
2 5 6 7 5 2 1 3
5 7 6 6 5 1 1 4
4 1 7 7 4 2 1 3
2 6 6 6 3 1 2 4
6 7 7 6 4 2 1 3
7 3 6 6 5 2 2 4
2 5 7 7 5 2 1 3
3 5 7 7 4 1 1 4
2 3 7 7 3 2 1 5
2 7 7 6 4 2 2 3
7 7 7 6 3 1 2 4
3 6 6 7 4 2 1 5
3 1 7 6 3 2 1 5
2 4 6 6 5 1 1 3
7 2 7 7 3 1 1 5
4 7 6 7 5 2 1 3
5 7 7 7 4 2 2 4
4 4 7 7 3 2 1 3
3 7 7 7 5 1 1 5
3 1 7 7 3 2 1 3
1 3 6 7 3 1 1 3
7 4 6 7 5 2 1 3
3 3 7 6 5 1 1 4
1 3 6 7 5 2 1 3
4 2 7 7 3 1 2 3
1 3 6 7 5 1 2 3
5 4 6 7 4 1 1 5
2 2 6 6 4 2 2 3
4 5 7 6 4 1 2 5
4 1 6 7 5 1 2 4
7 1 7 6 3 1 2 4
5 2 7 7 4 1 1 4
7 4 6 6 5 1 2 5
5 2 6 6 5 1 2 3
5 6 7 7 4 2 1 5
2 1 7 7 5 1 2 3
5 4 7 6 3 2 1 3
3 3 7 7 3 1 1 3
4 2 6 7 5 2 1 4
2 2 6 6 4 1 1 3
4 2 6 6 4 2 2 3
2 2 7 6 3 1 1 3
2 3 7 6 4 1 2 5
6 4 7 6 3 1 2 5
2 3 7 6 3 1 1 4
1 3 7 7 3 2 1 3
5 1 6 6 4 2 1 3
1 2 7 6 4 2 1 3
4 6 6 6 5 2 1 4
5 5 6 7 3 2 2 3
3 6 6 6 3 2 1 4
1 5 6 6 3 1 1 3
5 6 7 7 5 1 2 3
5 6 7 6 3 2 2 5
3 6 7 6 5 1 1 3
1 6 7 7 3 1 1 4
3 2 7 7 5 2 1 4
5 3 6 6 3 1 2 5
2 3 6 7 4 2 1 4
3 2 7 6 5 1 1 3
7 3 6 6 5 1 1 3
4 3 7 7 5 1 2 5
5 6 7 6 4 1 2 5
4 3 7 7 5 1 1 3
2 1 6 6 5 2 1 4
7 5 6 6 3 2 2 3
1 5 7 7 4 1 1 5
2 5 6 7 3 1 2 5
3 4 7 6 4 2 1 3
6 7 6 7 3 1 1 5
3 4 7 7 4 1 2 5
6 3 6 6 4 1 1 5
2 1 6 6 5 1 2 4
5 7 6 6 4 2 2 4
7 2 7 7 4 1 1 5
5 6 6 7 5 2 2 4
1 5 6 7 5 2 1 5
4 6 7 7 4 1 2 3
2 3 6 6 4 2 2 4
5 7 6 6 3 2 2 4
5 1 7 6 5 2 1 5
5 1 7 7 3 1 2 4
5 7 6 6 5 1 2 5
5 4 7 7 5 1 1 5
1 3 7 7 5 2 1 3
3 1 6 7 5 1 2 5
7 3 6 6 5 2 1 4
6 7 6 6 5 2 2 4
4 1 7 7 5 2 2 4
4 5 7 6 5 1 2 4
4 7 7 7 5 2 2 4
4 1 7 7 3 1 1 4
4 4 7 7 3 2 2 4
4 4 7 6 4 1 2 3
r 0,16555 0,18976 0,23364 0,11657

Literatur

Monteiro, Christopher A., Pfeiler, Tamara M., Patterson, Marcus D. & Milburn, Michael A. (2017). The Carnism Inventory: Measuring the Ideology of Eating Animals. Appetite 113(1): 51-62.

Familienverband fordert Wahlrecht ab Geburt und Wahlrecht für alle Säugetiere

Diese Namen sollten Sie sich merken:

  • Renate Schmidt, Bundesfamilienministerin a.D. (SPD) und Schirmherrin der Kampagne
  • Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D. (SPD)
  • Dr. Hermann Otto Solms, Bundestagsvizepräsident a.D. (FDP)
  • Dr. Klaus Zeh, Minister a.D. (DFV-Präsident)
  • Ingrid Arndt-Brauer, MdB (SPD)
  • Swen Schulz, MdB (SPD)
  • Thomas Silberhorn, MdB (CSU)
  • Peter Patt, MdL (CDU)
  • Alexander Schoch, MdL (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Paul Ziemiak, JU-Vorsitzender (CDU)
  • Arne Gericke, MdEP (Familienpartei)
  • Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit, Justizsenatorin a.D. (SPD)
  • Markus Löning, MdB a.D. (FDP)
  • Steffen Reiche, MdB a.D. (SPD)
  • Hellmut Königshaus, MdB a.D. (FDP)
  • Cornelia Pieper, MdB a.D. (FDP)
  • Angelika Brunkhorst, MdB a.D. (FDP)
  • Dr. Albin Nees, Staatssekretär a.D. (CDU)
  • Prof. Dr. Klaus Hurrelmann (Hertie School of Governance)
  • Prof. Dr. Kurt-Peter Merk (Hochschule Koblenz)
  • Prof. Dr. Hermann Heußner (Fachhochschule Osnabrück)
  • Prof. Dr. Herwig Birg (Universität Bielefeld)
  • Dr. Axel Adrian (Jurist)
  • Wolfgang Gründinger (Sprecher der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen)

Wahlrecht ab geburtDie Namen gehören zu Personen, die ein Wahlrecht ab Geburt fordern. Begründet wird der neueste Nagel im Sarg der Demokratie damit, dass „nur wer wählt, zählt“. Als wäre diese Zuweisung von Wert an Bürger auf Grundlage ihrer Fähigkeit, ein Kreuz in einen vorgegebenen Kreis zu machen, nicht schon peinlich genug, argumentieren die Genannten, die im Deutschen Familienverband dafür sorgen wollen, dass Wahlgeschenke an Eltern sich gleich mehrfach lohnen, ausgerechnet damit, dass „immer weniger junge Menschen … immer mehr älteren Menschen“ gegenüberstehen.

Ältere Menschen und jüngere Menschen wären somit diametral zueinander, die Interessen beider inkompatibel. Irgendwie glauben die namentlich oben Genannten wohl, dass man die Mengenverhältnisse dadurch ändern könne, dass man den wenigen jüngeren Menschen ein Stimmrecht ab Geburt gibt, damit sie den vielen älteren Menschen Paroli bieten können. Dies zeigt, wer vom Wahnsinn befallen ist, hat auch keine Bewusstseinsinseln mehr, er fabuliert in jeder Hinsicht oder es zeigt, dass es nicht darum geht, jüngeren Menschen eine Stimme zu geben, wie es pathetisch heißt, sondern darum, opportunistisches Verhalten von Parteien und Wählern zu belohnen, denn: wenn Eltern die Stimme ihrer Neugeborenen bei Wahlen vertreten, dann lohnen sich Wahlgeschenke an Eltern doppelt – wie oben bereits angemerkt wurde.

Dass es darum geht, Eltern zu opportunistischen Wählern und zur einfachen Beute für opportunistische Politiker zu machen, steht ganz offen in der Pressemeldung des Deutschen Familienverbands: „Bisher können allein ihre Eltern mit dem Kreuz auf dem Wahlzettel versuchen, die Politik in Richtung Nachhaltigkeit und Familiengerechtigkeit zu lenken.“ [Scheinbar haben Eltern nur die Eigenschaft, Nachwuchsbetreuer zu sein. Als solche besteht Interessengleichheit zwischen ihnen und ihrem Nachwuchs, jedenfalls für die Vertreter dieses frei flottierenden Wahns, die oben genannt wurden.]

Deshalb müssen Kinder ab Geburt ein Stimmrecht erhalten und Eltern es in Treuhänderschaft wahrnehmen. Natürlich, so müssen wir ergänzen, haben Eltern immer dieselbe Meinung darüber, welcher Partei ihr Kind die Stimme geben würde, wäre es dazu im Stande, und natürlich gibt es keinerlei Streit darüber, wer das Wahlrecht des Kindes ausüben darf. Dergleichen Nebensächlichkeiten können ignoriert werden. Schließlich geht es darum, Demokratie zu zerstören und dafür zu sorgen, dass es für Politiker leichter wird, Stimmen von Bevölkerungsgruppen zu kaufen.

Da sich in den letzten Jahren zunehmend die Erkenntnis durchsetzt, dass es ethisch nicht mehr vertretbar ist, Säugetiere (außer Menschen) zu töten, um ihre Leichen in Teilen Exemplaren, wie den oben namentlich genannten, zum Fraß vorzuwerfen, fordern wir nun endgültig ein Wahlrecht für Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und alle sonstigen Säugetiere, die von Menschen ermordet, gefressen oder anderweitig ausgenutzt werden.

Singer Praktische EthikBislang haben diese Säugetiere kein Wahlrecht, obwohl ihre geistige Kapazität fast durchgängig über der des menschlicher Nachwuchses liegt, wie sich schon daran zeigt, dass z.B. Lämmer bereits nach kurzer Zeit des Laufens und selbständigen Essens fähig sind, eine Fähigkeit, die zu meistern menschlichem Nachwuchs erst nach Jahren gelingt. Entsprechend können wir im Einklang mit der Forschung und den Arbeiten zur praktischen Ethik, wie sie Peter Singer veröffentlicht hat, feststellen: Andere Säugetiere sind menschlichem Nachwuchs überlegen. Wenn nun menschlicher Nachwuchs ab Geburt eine Stimme haben soll, dann ist es kaum möglich, die entsprechende Stimme für andere Säugetiere zu verweigern. Da andere Säugetiere insbesondere ein Interesse an nachhaltiger Entwicklung haben und vor allem daran, nicht zum Fleischlieferanten degradiert zu werden, da andere Säugetiere darüber hinaus und als Folge der Bevölkerungsexplosion weltweit einer wachsenden Zahl von Menschen gegenüberstehen, deren intellektuelle Reife bislang nicht dazu ausreicht, vom Fleischkonsum abzusehen, ist es notwendig, nicht-menschlichen Säugetieren eine Stimme zu geben. Diese Stimme muss, wie bei menschlichem Nachwuchs, treuhänderisch von erwachsenen Menschen ausgeübt werden. Vegetarier und Veganer sind dafür am besten geeignet. Von ihnen kann erwartet werden, dass sie dem Hauptinteresse jedes Lebewesens, nicht von anderen gefressen zu werden, Rechnung tragen.

Die Argumentation, die ein Wahlrecht für nicht-menschliche Säugetiere fordert, steht im Einklang und leitet sich logisch aus der Argumentation des Deutschen Familienverbands ab, so dass der Deutsche Familienverband letztlich keine Einwände dagegen haben kann, wenn seine Forderung danach, Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, deren Reife mit der anderer Säugetieren vergleichbar ist und zeitweise hinter der Reife und geistigen Entwicklung anderer Säugetiere zurückbleibt, eine Stimme zu geben, durch die logisch folgende Forderung eines Wahlrechts für alle anderen Säugetiere ergänzt wird. Denn: nur wer wählt, zählt, und schließlich gilt es zu verhindern, dass Lämmer, Rinder oder Schweine, die eine große Zukunft vor sich hätten, von Menschen wie den oben genannten, gefressen und um ihre nachhaltige Zukunft gebracht werden.

Kultureller Niedergang: Warum (nicht nur) Familien verfallen

Michael Gassmann hat ein Problem: Er sieht im Fernsehen nur noch Kochsendungen. Die medialen Versuche, die Komplexität der Nahrungsmittel und der Methoden ihrer Zubereitung zu reduzieren, hat bei Gassmann, Korrespondent für Handel und Konsumgüter bei der Welt, eine kognitive Dissonanz ausgelöst, denn: “Nur jeder zweite Grundschüler isst mittags zu Hause“.

Sie sehen den Zusammenhang?

Wir auch nicht.

Gassmann WeltUngeachtet dessen ist zu beklagen, dass noch vor zehn Jahren 80 Prozent der Sechs- bis Neunjährigen regelmäßig mittags zu Hause gegessen haben. Heute sind es nur noch rund 50%, weiß Gassmann. Beklagenswert. Aber das hatten wir schon.

Warum beklagenswert?

GfK-Experte für was auch immer, vielleicht für die Essgewohnheiten der Sechs bis Neunjährigen, aber genaues erfährt man nicht, jener GfK-Experte also, Robert Kecskes, weiß: “Damit fehlt immer mehr Familien ein wichtiger Treffpunkt, um sich über familiäre Ereignisse zu unterhalten und von Erlebnissen zu erzählen”.

Mit vollem Mund?

Beim Mittagessen?

Wer hat diesen Experten erzogen.

Doch zurück zum beklagenswerten Inhalt des Beitrags des Korrespondenten der Welt. Damit wir es nicht vergessen, wird es uns eingehämmert: Psychologen sorgen sich: “Die Familien (welche genau bleibt unerwähnt) erleben das gemeinsame Essen als Treffpunkt für die ganze Familie in angenehmer Atmosphäre”. Das weiß Bernd Brixius, auch einer jener Experten für atmosphärische Familienessen.

Struwwelpeter

Geschichten vom familiären Idyll unter besonderer Berücksichtigung des Mittagessens in angenehmer Atmosphäre

Brixius wie die zuvor bemühten namenlos gebliebenen Psychologen sind offensichtlich in Haushalten und an Esstischen großgeworden, an denen schlechte Noten nicht das familiäre Idyll gestört haben, es am Essen nichts auszusetzen gab und auch ansonsten nichts Störendes die “angenehme Atmosphäre”, die Familien und Familienessen inhärent ist, wenn es nach Herrn Gassmann geht, beinträchtigt hat.

Ist es nicht beklagenswert. Dass es dieses Mittagsessensidyll nicht mehr gibt oder nur noch selten oder nicht häufig genug für Herrn Gassmann, denn und zum dritten Mal und dieses Mal darf es Christine Brombach sagen: “Ernährung ist mehr als die Vesorgung des Körpers mit Nährstoffen”. Eine erstaunliche Erkenntnis, die all jene Nahrungsexperten, die denken, Nahrungsaufnahme diene dem Unterhalt des Körpers, in Erklärungsnot bringt.

Doch zurück zur angenehmen Atmosphäre des Mittagessens bei Familien: “Am Familientisch”, so zitiert Gassmann abermals Brombach, am “Familientisch werden Vorstellungen von Essen und Trinken vermittelt, lernen die Kinder von den Eltern, was als ‘richtig’ und ‘falsch’ oder ‘ungesund’ gilt und was nicht”.

So ist das.

Jetzt wissen Sie, warum sie zunehmen. Sie essen in der Kantine, unter dem schlechten Einfluss von Peers. Denn Peers sind ganz schlecht, wie Gassmann weiß, nicht wie die Familie. Die Familie und ihr Mittagstisch, die sind ganz gut und wissen, was richtiges und gesundes und richtig gesundes Essen ist. Deshalb gibt es kein Adipositas in Familien und keine Fehlernährung. Deshalb sind Familienmitglieder immer topfit und voller Mineralien und Spurenelemente.

Sie ist eben ein Idyll, die Familie, ein Ernährungsidyll.

Vor allem das Mittagessen in der Familie ist ein Idyll, eines, das gerade kaputt gemacht wird, wie Gassmann weiß, weil nämlich nur “jeder zweite Grundschüler … mittags zu Hause” isst. Diese Schreckensmeldung ist für Gassmann der Anlass, das Ende der Familien-Gesprächskultur, wie er sie wohl kennt, zu verkünden. Die Schreckensmeldung basiert auf einer Pressemeldung der Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg (GfK), die mit “Mittags bliebt die Küche kalt” überschrieben ist und die folgende denkwürde Passage enthält, die Gassmann wohl überlesen hat:

“Vor allem die Klein- und Grundschulkinder essen deutlich seltener zu Hause
als vor zehn Jahren. Bei Kindern im Alter zwischen drei und fünf Jahren sind es 41 Prozent weniger, bei den 6- bis 9-Jährigen immer noch 33 Prozent. Dies ist mit dem Ausbau der Ganztagesbetreuung in den Kindergärten sowie den Horten und offenen Ganztagesschulen zu erklären.”

Was nun Herr Gassmann?

Haben Sie auch den Mut, den prognostizierten kulturellen Niedergang aufzuhalten und sich im Sitzstreik vor die Zerstörer der Familienkultur vor Kindergärten, Horte und Ganztagsschulen zu setzen?

Sind Sie das nicht der Esskultur, der Rettung der angenehmen Atmosphäre des familiären Essens und dem gesittenten Sprechen mit vollem Mund im Kreise seiner Lieben schuldig?

Die Welt war auch schon einmal besser.

Die Versuche, hinter angeblichen wissenschaftlichen Erkenntnissen, wie denen von Psychologen versteckt, die eigenen Vorlieben als objektive Daten zu verkaufen, sind nicht mehr tolerabel. Die journalistische Angewohnheit, Hinz und Kunz als Experten für dies und das zu verkaufen, ist ermüdend.

Neues Wundermittel – Essen ohne dick zu werden?

Wissenschaft macht es möglich!

Haben Sie auch genug davon, dass Ihnen die Weltgesunheitsorganisation ständig ihren Body-Mass-Index vorhält und ihnen belegt, wie schlecht sie, gemessen am WHO-Ideal, abschneiden, dass sie adipös, mit einem Wort: FETT sind?

Dass sie zu viel essen, zu viel Falsches und zu viel Fettes essen, sich zu wenig bewegen und, dass sie einfach eine Schande für den bewusst sich ernährenden und schlanken Teil der Bevölkerung sind?

Wie wäre es mit: Essen, ohne dick zu werden?

Wie wäre es mit: Essen, ohne dick zu werden und ohne sich in lachhaften Klamotten auf einem “Bike” beim Versuch, die 4%-Steigung am Ortsende zu erklimmen, lächerlich zu machen?

Vivek Krishnan, Kevin Fettel und Baskaran Thyagarajan von der University of Wyoming scheinen genau das richtige für Sie gefunden zu haben:

chili peppersRED HOT CHILI PEPPERS

Vielleich auch weniger scharf und weniger rot, aber eine oder besser: viele Chilischoten sollten es schon sein, denn: Chilischoten enthalten Capsaicin, und Capsaicin scheint weiße Fettzellen, die sich einfach nur anlagern, z.B. um den Bauch, in braune zu verwandeln, die verbrannt werden, um z.B. die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten.

Eine geniale Methode, Fett loszuwerden – wenn sie funktioniert; verspricht Cpasaicin doch, die Fettleibigkeit, die sich ansonsten aus dem massenhaften Konsum von Chips, Schokolade, Burgern und sonstigem fettigen Nahrungsbestandteilen ergibt, zu unterbinden.

Also: Esst mehr Chilischoten, morgens, mittags und abends.

Disclaimer: Capsaicin hat keinen Effekt auf die sonstigen Begleiterscheinungen des Überfressens, und es ersetzt auch nicht den Respekt und das Bewusstsein, mit dem man Nahrungsmitteln eigentlich gegenüber treten sollte.

Mehr dazu:

Krishnan, Vivek, Fettel, Kevin & Thyagarajan, BaskaranDIETARY CAPSAICIN AND EXERCISE: ANALYSIS OF A TWO-PRONGED APPROACH TO COUNTERACT OBESITY

Endlich geklärt: “Was wir essen dürfen”

LOGO_Dr-Rainer_Wild_Stiftung“Was wir essen dürfen”, darüber hat sich ein “Internationaler Arbeitskreis für Kulturforschung”, der von der Dr. Rainer Wild-Stiftung unterhalten wird, Gedanken gemacht. Herausgekommen ist dabei u.a. eine interessante Charakterstudie der Mitglieder des Arbeitskreises, auf die ich noch zurückkommen werde. Inhaltlich sind die Mitglieder des Arbeitskreises zu der Erkenntnis gelangt, dass das derzeitige Ausmaß an Fleischkonsum weder aus ethischen noch aus praktischen Gründen aufrecht erhalten werden kann. Da die Fleischerzeugung [was für ein furchtbarer Euphemismus für die Tatsache, dass Lebewesen einzig und allein zum Gefressen-Werden gezüchtet werden und ein Dasein fristen, das man kaum als “Leben” bezeichnen kann] nicht nur Unmengen von Ressourcen verschlinge, sondern zu viel Fleischverzehr auch nicht gesund sei, müsse auf seine Reduzierung hingewirkt werden. Und obwohl der Arbeitskreis die Durchsetzung eines vegetarischen Lebensstils weder für nötig noch für möglich hält, begrüßt er den Vegetarismus als bewusste Ernährungsweise. Auch im weiteren Teil des Textes können sich die Mitglieder des Arbeitskreises nicht entschließen, deutlich zu sagen, was wir nun essen dürfen bzw. deutlich zu machen, was sie eigentlich wollen. Das Bemühen, es nur allen Recht zu machen und nur nichts zu sagen bzw. zu schreiben, was als eine klare Stellungnahme angesehen werden könnte, ist allgegenwärtig und bringt mich zurück zur Charakterstudie, die ich oben angesprochen habe.

“Angesichts der genannten Probleme [mit der Ernährung] sieht der Arbeitskreis die Tagung [seine Tagung] nicht als Höhepunkt eines Prozesses, sondern erst als Auftakt einer sich intensivierenden gesellschaftlichen Auseinandersetzung.”

Wie beruhigend, dass ein Arbeitskreis, von dessen Existenz die Mehrzahl der Deutschen mit Sicherheit noch nie gehört hat, der Ansicht ist, dass sich seine Mitglieder gerade getroffen haben, sei nicht der Höhepunkt “eines Prozesses” [welches Prozesses eigentlich?].

“Der Arbeitskreis erkennt das Konfliktpotenzial und die großen Unterschiede an, die zwischen gesundheitlichen, ökologischen, ökonomischen und sozialen Zielen bestehen. Er sieht auch die Reibung zwischen Traditionen und kultureller Prägung und der informierten Ernährungsethik. Er akzeptiert, dass VerbraucherInnen diese Konflikte sehen und daraus je eigene Schlüsse ziehen. Zugleich sollten ethische Entscheidungen” stäker Teil des individualisierten Lebensstils sein [Hervorhebung von mir].

illuminatiWie schön, dass ein Arbeitskreis, von dem kaum jemand jemals etwas gehört hat “anerkennt” und “akzeptiert”. Ich meine, die Mitglieder könnten auch nicht “anerkennen” und nicht “akzeptieren” -oder? Und auf den zweiten Blick ist es genau das, was sie tun: nicht anerkennen und nicht akzeptieren. Die hier praktizierte spezielle Form von Mittelschichts-Sprache, die der nette Psychiater von nebenan genauso pflegt, wie der Sozialarbeiter vor Ort, ist weit verbreitet, was sie nicht minder mies und fies macht. Die Technik ist einfach. Man wiegt sein Opfer in Sicherheit, sagt ihm, man verstehe es, erkenne seine Lebensentscheidungen an, wäre an seiner Stelle vermutlich seiner Meinung, und dann kommt das ABER bzw. im vorliegenden Fall das “Zugleich”. Das “Zugleich” im vorliegenden Fall ist das “ich aber sage Euch” [denn ich bin über die richtige Ernährungsethik informiert]: Alles vorher, der ganze Epos von Konflikt und Reibung, von Tradition und kultureller Prägung ist Unsinn, denn ihr habt mehr ethische Entscheidungen [die meiner informierten Ernährungsethik entsprechen] in eurem “individualisierten Lebensstil” zu berücksichtigen. Das wirft die Frage auf, was diese ethischen Entscheidungen umfassen.

Und schon kommt die nächste höchst erstaunliche Einsicht aus den Reihen dieses obskuren Arbeitskreises:

“Ethik ist eine anthropologische Konstante, aber in ihrer Ausprägung historisch und kulturell bedingt.”

Mit anderen Worten, Ethik ist eine Hülle der Art: “Du sollst …”, alles hinter “Du sollst …” steht zur Debatte offen. Diese erstaunliche Erkenntnis scheint mir die Bedeutung von Ethik doch etwas auf den Kopf zu stellen und vor allem zu konstruktivistisch oder wollen die Mitglieder dieses innovativ-obskuren Arbeitskreises wirklich z.B. den Kantschen Imperativ, sie wissen schon, “Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde” zur Dispositon stellen? Und wenn Ethik diskutabel ist, dann muss man auch über das “Du sollst nicht töten” neu verhandeln. Haben die Mitglieder dieses obskur-unbewussten Arbeitskreises nicht nachgedacht oder waren sie zu sehr mit dem Zweck ihrer Mitgliedschaft, der offensichtlich darin besteht, anderen Vorschriften zu machen, was sie essen dürfen, beschäftigt?

Persuasion DarkSo wird nämlich ein Schuh aus dem, was der Arbeitskreis predigt. Einerseits erzählt man den “VerbraucherInnen”, dass man sie versteht und weiß, in welcher Situation sie sich befinden, andererseits will man ihnen aber Vorschriften dahingehend machen, was sie essen dürfen. Dabei ist eine “offene Ethik”, die man dann als “Du sollst … essen” füllen kann, recht hilfreich, denn man kann die eigene Ansicht als ethische Vorgabe und somit als mehr als die eigene Ansicht als informierte Ernährungsethik verkaufen und andere unter moralischen Handlungszwang Levin Manipulationsetzen.

Das ihr Freimaurer des richtigen Essens, ist kein Umgang mit Menschen! Und auch wenn ich der Forderung, den Fleischkonsum einzuschränken und sich gegenüber Tieren verantwortlicher zu verhalten (den Lebenssinn von Tieren also nicht auf das von Menschen Gefressen-Werden zu beschränken) zustimme, so ist das doch keine Art mit Menschen umzugehen. Wenn man dafür werben will, dass das unbewusste Verschlingen von Tierischem aufhört und sich die Verbraucher fragen welche Folgen ihr Fleischkonsum für Tiere und Umwelt und sie selbst und andere Menschen hat, dann muss man offen darüber diskutieren, dann darf man nicht versuchen, die entsprechenden Verbraucher zu manipulieren. Aber so ist das halt in der Welt der (akademischen) Mittelschicht, die Angst vor dem anderen Menschen ist so groß, dass die einzige Form des vorstellbaren Umgangs, die fernbediente Manipulation aus dem Versteck obskurer Arbeitskreise ist.

Translate »
error: Content is protected !!
Haben Sie Lust auf Auseinandersetzung oder steht bei Ihnen eher der Frust durch Auseinandersetzungen im Vordergrund? Der individuelle Umgang mit Konfliktsituationen ist ein Feld, das in Deutschland nicht beforscht wird. Dr. habil. Heike Diefenbach ändert dies zur Zeit. Sie haben die einmalige Gelegenheit, daran mitzuwirken. Nehmen Sie an unserer Primärforschung teil. Wirken Sie mit an der Erstellung einer Skala zur Messung von Konfliktorientierung.   Zur Teilnahme geht es hier.
Holler Box
Skip to toolbar