PISA zeigt: Genderismus schadet Mädchen

Durch alle deutsche Blätter dröhnt die gleiche (dpa-)Meldung: Mädchen haben Angst vor Mathematik!

Warum nur? Immerhin werden sie für gleiche Leistungen besser benotet als Jungen.

Da sich im Bericht der PISANER nur Vermutungen finden, haben wir uns der Daten der PISA-Studie bemächtigt, und eine eigene Berechnung angestellt.

Unsere Hypothese: Schuld an der Angst der Mädchen ist der Genderismus, denn Genderismus verstärkt in Mädchen Angst und Hilflosigkeit und zerstört Selbstbewusstsein.

Warum?

cause and effect1) Genderismus versucht Mädchen einzureden, sie würden benachteiligt, wären von bösen rationalen Männern umgeben, die sie entweder ihrer naiven Intuition berauben oder auf sonst eine nicht geklärte Art und Weise benachteiligen, behindern oder … was auch immer wollen.

2) Genderismus, der angeblich von befreiten und emanzipierten Frauen predigt, erzählt gleichzeitig, dass befreite und emanzipierte Frauen nur mit HIlfe von Vater Staat möglich sind.

3) Die schrecklich maskuline Welt, der sich aus Sicht des Genderismus Frauen und Mädchen gegenüber sehen, ist durchsetzt mit männlichen Domänen, die gegen den Zugriff von Frauen und Mädchen verteidigt werden: Die Führungspositionen in der Wirtschaft, die Lehrstühle in der Wissenschaft, die Mathematik und vieles mehr.

1 + 2 basieren auf der Prämisse, dass Mädchen und Frauen hilflose Wesen sind, die nicht selbständig emanzipiert sein können, sondern emanzipiert werden müssen. Ergänzt man noch 3, dann folgt daraus, dass Mädchen und Frauen hilflos männlichen Domänen gegenüberstehen.

Mathematik ist eine männliche Domäne, so behauptet der Genderismus, und deshalb haben Mädchen Angst davor.

Und diese Angst, die haben die PISANER gemessen, und zwar über die Zustimmung zu folgenden Aussagen:

  • scared emoticonIch habe Angst, dass der Mathematikunterricht schwierig für mich sein wird.
  • Ich verkrampfe, wenn ich Mathematikhausaufgaben erledigen soll.
  • Ich werde nervös, wenn ich ein Mathematikproblem lösen soll.
  • Ich fühle mich hilflos, wenn ich ein Mathematikproblem lösen soll.
  • Ich habe Angst, dass ich schlechte Noten in Mathematik bekomme.

Diese Aussagen wurden Jungen und Mädchen in 56 Ländern vorgelegt, und sie wurden gefragt, ob sie der jeweiligen Aussage zustimmen oder nicht. So stimmen z.B. 45,7% der Jungen und 60,5% der Mädchen der ersten Aussage zu, dass sie Angst haben, dass der Mathematikunterricht zu schwierig für sie ist. Im vorliegenden Fall haben also 14,8% mehr Mädchen angeben, sie hätten Angst, dass der Mathematikunterricht zu schwierig für sie sein wird, als Jungen. Diese Differenz ist die Zahl, die uns interessiert.

Wir haben sie für 54 der 56 Länder (Makao und Shanghai haben wir nicht berücksichtigt) und für jede der oben genannten Aussagen in einen neuen Datensatz überführt.

Dogan NationsUnd dann haben wir uns an Mattei Dogan und Dominique Pelassi erinnert, die den Klassiker “How to Compare Nations” schon vor Jahrzehnten geschrieben haben, in dem sie u.a. das “most-different country design” als Methode des internationalen Vergleichs vorstellen.

Was, so haben wir uns gefragt, sind für unsere Hypothese Länder, die eine maximale ideologische Distanz zum Genderismus aufweisen, und es war nicht schwierig, bei muslimischen Ländern als der letzten Trutzburg gegen die Horden des Genderismus anzukommen. In muslimischen Ländern gibt es keine Frauenquote, es gibt keine Unisex-Toiletten, keine Professorinnenprogramme, keine Notwendigkeit, Sexualität in aller Öffentlichkeit zu verhandeln und keine Notwendigkeit, an der Sprache herumzulaborieren, weil sie nicht so ist, wie Genderisten sie gerne hätten. Ein optimaler Gegenpol für unsere Forschung.

Im nächsten Schritt haben wir deshalb aus den Daten des WorldFactbooks, das der CIA netterweise bereitstellt, die Anteile von Muslimen an der Bevölkerung über die Religionszugehörigkeit für die 54 Länder bestimmt und die entsprechenden Anteile dann mit den Differenzen der Angaben zwischen Jungen und Mädchen zu den Aussagen oben auf Länderebene korreliert.

Hier das Ergebnis:

Aussage Korrelation
Ich habe Angst, dass der Mathematikunterricht schwierig für mich sein wird. -0,53
Ich verkrampfe, wenn ich Mathematikhausaufgaben erledigen soll. -0,50
Ich werde nervös, wenn ich ein Mathematikproblem lösen soll. -0,52
Ich fühle mich hilflos, wenn ich ein Mathematikproblem lösen soll. -0,65
Ich habe Angst, dass ich schlechte Noten in Mathematik bekomme. -0,54
Index aus allen fünf Aussagen -0,64

Der Korrelationskoeffizient gibt an, wie sich die Differenz zwischen Jungen und Mädchen im Hinblick auf die vier Aussagen und einen Summenindex, den wir aus den vier Aussagen gebildet haben, im Verhältnis zum Anteil der muslimischen Bevölkerung verändert. Die Ergebnisse sind beeindruckend:

Die Differenz der Angaben zwischen Mädchen und Jungen wird geringer, je höher der Anteil an Muslimen in einer Gesellschaft ist. Anders formuliert, je mehr Mädchen im Vergleich zu Jungen einer der Aussagen oder allen Aussagen zustimmen, desto geringer ist der Anteil der Muslime in der entsprechenden Gesellschaft.

Dies gibt einen Hinweis darauf, dass die Angst vor Mathematik, die Mädchen deutlich öfter als Jungen in Ländern haben, in denen der Genderismus sich als Ideologie etablieren konnte, eben diesem Genderismus geschuldet ist, der es anscheinend dadurch, dass er Mädchen auf die Rolle des unterdrückten Opfers festlegt, dem das ratonale Denken fremd ist, das vor kalter Ökonomie zurückschreckt und das ingsesamt ein Dummchen ist, dem geholfen werden muss, und in jahrzehntelanger Kleinarbeit geschafft hat, das Selbstbewusstsein von vielen Mädchen zu zerstören, und zwar gründlich.

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21 Responses to PISA zeigt: Genderismus schadet Mädchen

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  2. Alte Mutter says:

    So einfach ist es nicht, nicht nur der Genderismus ist schuld, es sind auch die Elternhäuser. Im ländlichen katholisch geprägten Raum spielen Mädchen nicht mit Jungen. Mädchen, die mit Ihren Klassenkameraden in der Pause gar noch Fussball Spielen, werden von anderen Mädchen und Jungen, die ebenso ungewöhnlich finden mit Mädchen zu spielen, attackiert. Das hat mit Genderismus nichts zu tun – der ist bis aufs Land noch gar nicht durchgedrungen. Diese Haltung sollte ebenso einmal wissenschaftlich untersucht werden. Es gibt nicht gegenderte Mädchen, die Mathe lieben, schüchtern sind und trotzdem mit den Jungs (3. Klasse Grundschule) fussball spielen. Falls ein Studienobjekt gebraucht wird, ich kenne eines.

    • Wo ist hier der Zusammenhang zu “Angst vor Mathematik”?

    • St. Elmo says:

      @ Alte Mutter
      Wo bitte ist den dieser “ländlich katholisch geprägte Raum” und wie unterscheidet er sich vom “ländlich evangelisch geprägten Raum”

      Wie und anhand welcher Kriterien definieren sie “ländlich”
      Wie und anhand welcher Kriteriendefinieren sie “katholisch geprägt”

      Anhand welchen Kriterien haben sie festgestellt das der “ländlich katholisch geprägte Raum” wirklich durch den Katholizismus geprägt ist?

    • @Alte Mutter

      Zu dem, was Sie beschreiben, bzw. zu Ihren Erfahrungen kann ich nichts sagen, aber ich will anmerken, dass es auch wieder nicht so einfach ist, dass die Elternhäuser den Töchtern die Lust an MINT-Fächern austreiben bzw. sie gar nicht aufkommen lassen:

      Wenn man bedenkt, dass Kinder in Deutschland (und anderswo) heute frühgefördert werden, die Kindertagesstätte, den Kindergarten, die Vorschule, die Grundschule, die Sekundarstufe besuchen, bis sie mindestens 16 oder 17 sind, und man weiter in Rechnung stellt, wie viele Stunden Kinder an einem Tag in Bildungseinrichtungen verbringen und wie viel Wachzeit sie im Elternhaus verbringen, dann fragt man sich doch, wieso immer dann, wenn Beobachtungen an Schülern gemacht werden, die einem nicht gefallen, sofort an die Schüler selbst oder ihre Elternhäuser als Verursacher der schlechten Nachrichten gedacht wird, aber niemals an Einflüsse der Betreuungs- oder Bildungseinrichtungen (samt der Lehrkräfte). Und man darf getrost sagen, dass diese Einrichtungen inzwischen mehr oder weniger formal “durchgegendert” sind.

      Wenn Eltern Rollenmodelle darstellen, dann spricht kein vernünftiger Grund dafür, warum das Personal in diesen Einrichtungen nicht ebenso Rollenmodelle darstellen sollte, und wenn das so ist, dann muss man sich doch fragen, welche Rollenmodelle in diesen Einrichtungen vermittelt werden oder warum die dort angebotenen Rollenmodelle, sofern sie der Genderideologie oder dem Feminismus entsprechend dargeboten werden, für die Schülerinnen dermaßen unattraktiv sind, dass sie sich nicht für MINT-Fächer begeistern können.

      Mich persönlich wundert das nicht. Junge Leute sind junge Leute, und auch die nettesten, angepasstesten jungen Leute neigen dazu, Reaktanz oder wenigstens Gleichgültigkeit gegenüber dem zu zeigen, was ihnen von Erwachsenen aufgeschwatzt und aufgedrängt wird.

      Kurz: Je mehr Reklame für etwas gemacht wird, desto suspekter erscheint es den Adressaten, denn psychologisch gesprochen gilt die Regel: wenn das so eine gute Sache ist, warum hast du das dann nicht selbst gemacht?

      Und wie viele derer, die Mädchen so gerne für MINT-Fächer gewinnen wollen, sind Mathematikerinnen, Physikerinnen, Chemikerinnen, von mir aus auch Paläobotanikerinnen? Sie sind vielmehr gewöhnlich Berufspolitikerinnen, Sozialarbeiterinnen etc.! Wie glaubwürdig, denken diese Leute, ist ihre Botschaft wohl!?!

      • A.S. says:

        „Und wie viele derer, die Mädchen so gerne für MINT-Fächer gewinnen wollen, sind Mathematikerinnen, Physikerinnen, Chemikerinnen, von mir aus auch Paläobotanikerinnen? Sie sind vielmehr gewöhnlich Berufspolitikerinnen, Sozialarbeiterinnen etc.! Wie glaubwürdig, denken diese Leute, ist ihre Botschaft wohl!?!“

        Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Es ist stereotyp für linke Bewegungen die Umsetzung der eigenen Utopie immer von anderen zu fordern, aber selber die Wege nicht zu gehen. Für die Utopisten selber ist immer ein Funktionärsposten vorgesehen, von dem aus sie die Leistung der anderen bewerten.

      • käsebrot says:

        “Wenn Eltern Rollenmodelle darstellen, dann spricht kein vernünftiger Grund dafür, warum das Personal in diesen Einrichtungen nicht ebenso Rollenmodelle darstellen sollte, und wenn das so ist, dann muss man sich doch fragen, welche Rollenmodelle in diesen Einrichtungen vermittelt werden”

        Die Eltern sowie das Personal in den Einrichtungen leben den Kindern vor, dass Frauen sich nicht für MINT interessieren – und zwar inden sie selbst sich nicht dafür interessieren. Eine Erzieherin im Kindergarten interessiert sich für Kindererziehung, nicht für Mathematik.

        Das hat mit Genderismus insofern zu tun, als dass selbiger diese Einschränkung von Interessengebieten nach Geschlecht aufzubrechen versucht. Es handelt sich also um das genau Gegenteil von dem, was Sie dem Gendersimus an dieser Stelle zuschreiben.

        • In Zukunft ist ein MINT-Studium also die Voraussetzung für eine Stelle als Erzieher?
          Oder wie sieht “das Aufbrechen” bei Ihnen aus?

          Ich fürchte Sie haben hier so manches nicht verstanden vor allem nicht, dass dann, wenn man sagt, man wolle etwas erreichen, ein Tun, das zu diesem Erreichen ausgeführt wird, nicht gewährleistet, dass man erreicht, was man erreichen wollte.

        • @käsebrot

          Ich habe geschrieben:

          “Und wie viele derer, die Mädchen so gerne für MINT-Fächer gewinnen wollen, sind Mathematikerinnen, Physikerinnen, Chemikerinnen, von mir aus auch Paläobotanikerinnen? Sie sind vielmehr gewöhnlich Berufspolitikerinnen, Sozialarbeiterinnen etc.! Wie glaubwürdig, denken diese Leute, ist ihre Botschaft wohl!?!”

          Dem stimmen Sie ja wohl zu, wenn Sie Ihrerseits schreiben:

          “Die Eltern sowie das Personal in den Einrichtungen leben den Kindern vor, dass Frauen sich nicht für MINT interessieren – und zwar inden sie selbst sich nicht dafür interessieren. Eine Erzieherin im Kindergarten interessiert sich für Kindererziehung, nicht für Mathematik”,

          oder? Soweit sind wir also einer Meinung.

          Wenn wir aber einer Meinung sind, verstehe ich nicht, wie Ihr folgender Satz für Sie Sinn macht:

          “Es handelt sich also um das genau Gegenteil von dem, was Sie dem Gendersimus an dieser Stelle zuschreiben.”

          Denn: Genderisten interessieren sich für Genderismus, nicht für Mathematik! Was also leben Genderisten Frauen und Mädchen vor!?

          Ergo: Wir brauchen Leute, die die Einschränkungen, die der Genderismus Männern wie Frauen auferlegen will, aufzubrechen versuchen!

          Im Übrigen zementiert der Genderismus die (tatsächlich oder angeblich) vorhandenen geschlechtsspezifischen Rollen fortwährend durch seine dauernde Klage hierüber und über ihre feste Verankerung. Wer Goffman gelesen hat und tatsächlich verstanden hat, was es bedetuet, wenn soziale Rollen sozial konstruiert sind, dem ist klar, dass die Genderisten Mädchen vermitteln, dass es Teil ihrer Geschlechtsrolle sei, sich nicht für MINT-Fächer zu interessieren, und sie diese Rolle überwinden müssten. Damit geben sie jedem Mädchen in der Pubertät eine wunderbare Möglichkeit an die Hand, sich als “richtiges” Mädchen zu erweisen, nämlich dadurch, dass es sich nicht für MINT-Fächer interessiert.

          Deswegen kann Genderismus nicht funktionieren. Wer soziale Rollen aufbrechen will, also in irgendeiner Weise emanzipatorisch wirken will, muss konsequenterweise Individuen betrachten und Individualrechte einfordern. Auf Gruppenzugehörigkeiten herumzupochem, diese also erst in umfassender Weise zu konstruieren, damit man sie dann angeblich aufzulösen versuchen kann, ist kontraproduktiv – und m.E. auch hoffnungslos dumm. Naja, immerhin verschafft es einigen Leuten ja ein gutes Ein- bzw. Auskommen, ohne etwas anderes dafür tun zu müssen, als dummes Zeug zu reden.

    • Markus says:

      Na, ich glaube “Alte Mutter” ist eher eine Frauenhausmitarbeiterinnen, die von der Chefin den Auftrag erhalten hatte, das Internet mal nach frauenfeindlichen Beiträgen abzugrasen und zum 500. male irgend eine “Ich kenne da aber jemanden”-Anekdote in die Welt zu setzen (das ganze, liebe Alte Mutti, ist mir zu stereotyp, als dass ich es Dir glauben könnte …)

  3. jsbielicki says:

    Hat dies auf psychosputnik rebloggt und kommentierte:
    Weil Zahlen durch Mädchenreize nicht mädchenegerecht reagieren.

  4. Eine andere Möglichkeit wäre, dass Mädchen aus typischerweise arabischen Ländern eher besser in Mathe sind (aufgrund anderer pränataler Testosteronwerte) und daher weniger Angst haben.

  5. hgb says:

    “….dem das rationale Denken fremd ist, das vor kalter Ökonomie zurückschreckt und das insgesamt ein Dummchen ist, dem geholfen werden muss”… und dann Staatssekretär oder Profx wird.

  6. Pingback: Heute mal 1 von 6 | Meinungen und Deinungen

  7. Markus says:

    Der methodische Fehler dieser Argumentation besteht wieder einmal in einer Verwechslung von Korrelationen und Kausalitäten. “Angst vor Mathe” (oder vorsichtiger gesagt: Die – evtl. schon geschlechtsspezifisch eingegenderte – Bereitschaft, Angst vor Mathe zu bekunden …) korreliert mit schlechteren Mathenoten. Da würde doch jeder erstmal denken – “Klar, wenn ich nicht so gut Auto fahre, habe ich höhere Angstwerte und weniger Spass am Autofahren” – eine sinnvolle Argumentation wäre zu sagen “Mädchen sind schlechter in Mathe, deshalb haben sie mehr Angst vor dem Fach, vor Arbeiten, dem konzentriert-unkommunikativen Klima in der Klasse etc.”. Diese negative Einstellung könnte auch andere Gründe haben, aber sie wäre sinnvoll so erklärbar. Ein Marxist-Genderist dreht die Sache nun um: “Weil das Mädchen Angst hat, ist es schlecht in Mathe”. Das ist natürlich auch denkbar, die Korrelation so herumzudrehen, auch wenn das nicht unbedingt einleuchtet. Wenn man es tut, müsste man doch aber – will man wirklich über kausale Zusammenhänge und nicht nur Korrelationen reden – nachweisen, dass das Mädchen, wenn es diese Angst nicht mehr hat (bei ansonsten gleichen Bedingungen) tatsächlich besser in Mathe zurechtkommt. Dieser Nachweis aber fehlt – noch nicht einmal, dass niedrigere Angstwerte überhaupt mit besseren Noten bei Mädchen korrelieren.

  8. Markus says:

    Das wirklich perfideste ist nun aber in diesem Machwerk, dass die Jungenschwäche in Sprachen gegen die Mädchenschwäche in Mathe (Werte, die wohlgemerkt in entgegengesetzte Richtungen gehen !) einfach “verrechnet” wird und man hinterher zeigen kann: Die Geschlechterunterschiede sind eigentlich gar nicht existent. So wie es in einer Strasse mit einem Millionär und drei Verhungernden keine Armut gibt. Das ist dermassen unredlich, dass man es kaum glauben mag. Hier wird einfach von den Schmalspurakademikern, die auf der Politschiene zur OECD gekommen sind, bewusst getäuscht, anders ist das nicht mehr zu erklären. Auch der ständige Wechsel der Bezugsgrössen in PISA funktioniert genauso: Die Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen sind kleiner als die Unterschiede innerhalb beider Populationen ist so ein nichtssagender Dauerbrenner.

  9. Pingback: Matthias' Woche - nicht-feministische Links der KW 10 - NICHT-Feminist

  10. rote_pille says:

    nette these, aber zu weit hergeholt. ich habe eine andere: jungen sind entspannter und es juckt sie meistens nicht, ob sie ein matheproblem lösen können oder nicht. so habe ich es jedenfalls in meiner schulzeit erlebt.
    der genderismus hat übrigens derzeit sehr wenig einfluss auf die kinder (weshalb sie nun damit zugedröhnt werden sollen). denen fällt es nämlich nicht im traum ein, dass sie das andere geschlecht in einem erbarmungslosen konkurrenzkampf niederringen oder um irgendwelche “rechte” kämpfen müssten. einen sichtbaren effekt erzielt er nur bei älteren jugendlichen und erwachsenen in einer hinsicht: frauen werden dazu gedrängt, sich beruflich stärker zu engagieren und erst später kinder zu bekommen. es wird gesellschaftlich druck aufgebaut, karriereorientierter zu leben und auch keine rollenverteilung in der partnerschaft zu haben.

  11. lernender says:

    Nach dem die Pisa Studie nun festgestellt hat, dass Mädchen Angst vor Mathe haben und Jungen, die nachweisbar von Lehrer_innen vorsätzlich in der Benotung diskriminiert und die Schuldigen allein innerhalb der Familie zu suchen ist, verquicke ich das Thema auch mit dem Beispiel Fußball. (Vielleicht sollte man trotzdem hinterfragen, warum Jungs in logischen Fächern trotz Videospielen etc.. einfach besser sind, früher nannte man das eine geschlechtsspezifische Begabung, die auch durch die unterschiedliche Interessenslage zu verorten sind, aber egal)

    Fußball

    Würde ich der allgemeinen Gender”logik” folgen und der feministischen im einzelnen, so wundere ich mich warum die Geschlechtergerechtigkeit und Gleichstellungspolitik noch nicht im teilweise absurd bezahlten Mannschaftssport Einzug gehalten hat.
    Eine Mannschaft (schon das Wort ist diskriminierend) hat 11 Spieler.
    Warum also nicht künftig 5 Frauen und 5 Männer aufstellen – im Tor steht eine Transe, die gegen die andere Mannschaft der gleichen Geschlechtsauswahl spielt?
    (Der SchiedsrichterX ist eine Gleichstellungs – und Gleichergebnisbeauftragte)
    Natürlich müssten die Frauen das gleiche verdienen wie der männliche Spitzenspieler, aber mindestens..
    Irgendwie scheint den Feministen bzw. Genderisten entgangen zu sein, welch tolle Möglichkeiten im Entgelt (nicht zu verwechseln mit Verdienst) zu bieten hat.

    Ich sehe, außer der Einäscherung des Bundestages spätestens zwei Tage nach dem Beschluss noch ein weiteres, viel schwierigeres Problem..

    Wie in aller Herrgottsnamen prügel ich die Jungs zum Synchronschwimmen??

  12. Pingback: OECD findet wieder ein deutsches Bildungsproblem | Basedow1764's Weblog

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