Gewerkschaft: Männer arbeiten 30% länger als Frauen – im Durchschnitt

Da schau her!

Ausgerechnet das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftseigenen Hans-Böckler-Stiftung hat einen Bericht veröffentlicht, der die Realität der Erwerbstätigen in Deutschland abbildet und geeignet ist, Mythen wie dem Gender Pay Gap, das von einer Schar Gläubiger nach wie vor in öffentlichen Andachten gepredigt wird, den Garaus zu machen.

Hat man sich bei der Hans-Böckler-Stiftung am Ende daran erinnert, dass die Mehrzahl der Gewerkschaftsmitglieder männlich ist?

Der WSI-Report ist überschrieben mit „Gender News: Große Unterschiede in den Arbeitszeiten von Frauen und Männern“.

Die großen Unterschiede addieren sich zu dem im Titel genannten Ergebnis: Männer arbeiten im Durchschnitt 30% länger als Frauen. Die wöchentliche Arbeitszeit für Männer beträgt im Durchschnitt 39,6 Stunden, die von Frauen im Durchschnitt 30,3 Stunden. [Beim WSI hat man es vorgezogen, die Pressemeldung aus der Sicht von Frauen aufzuziehen, was dazu führt, dass sich die Prozentuierungsbasis ändert, und Frauen um 23% weniger arbeiten als Männer. So ganz kann man die Manipulation zu Gunsten von Frauen beim WSI offensichtlich doch nicht lassen.]

Unter diesem Gesamtergebnis verbergen sich eine Vielzahl interessanter Einzelergebnisse:

WSI_Arbeitszeit frauen
Bei abhängig beschäftigten Frauen wird die Teilzeitarbeit immer beliebter: Während 1991 noch 68,1% der abhängig beschäftigten Frauen mehr als 35 Stunden pro Woche gearbeitet haben, waren es 2013 nur noch 46,5%. Die Füllhornpolitik der Bundesregierung zeigt hier Wirkung: Viele Frauen haben es weder für Rentenansprüche noch für ihren unmittelbaren Unterhalt nötig, mehr als 35 Stunden zu arbeiten.

Dagegen ist der Anteil der Männer, die wöchentlich 40 Stunden und mehr arbeiten, von 44,9% im Jahre 1991 auf 63,7% im Jahre 2013 gestiegen. Wer die Kosten der Umverteilung in die Taschen von Frauen, die Kosten der Füllhornpolitik, steigender Abgaben und Steuern zu zahlen hat, wird anhand dieser Zahlen mehr als deutlich.

Je höher die Qualifikation, desto länger die Arbeitzszeit. Im Durchschnitt arbeiten hochqualifizierte Männer 42,6 Stunden pro Woche, während hochqualifizierte Frauen es auf 40,8 Wochenstunden bringen und somit auf ungefähr die selbe Anzahl von Wochenstunden, auf die mittel-qualifizierte Männer kommen.

WSI_Arbeitszeit maennerDiese Ergebnisse sprechen eine eindeutige Sprache, nicht nur darüber, wer die Steuerlast und die Wohltaten finanziert, die es immer mehr Frauen erlauben, sich auf Teilzeitbeschäftigung zu beschränken, während Männer immer länger arbeiten müssen, um den Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Wir sehen hier eine völlig neue Variante des Alleinernährers. Waren Männer in der Mittelschicht früher häufig Alleinernährer, so sind sie heute die  zwei-Drittel-Ernährer, wobei ihnen früher eine normale Arbeitswoche von nicht mehr als 40 Stunden gereicht hat, um den Lebensstandard auch bei Untätigkeit ihrer Frauen zu sichern.

Heute gehen viele Frauen aus der Mittelschicht einer Teilzeitbeschäftigung oder einer Alibi-Beschäftigung nach, gleichzeitig sind immer mehr Männer genötigt, den Opportunismus oder moral hazard ihrer Frauen durch Arbeitswochen von 45 und mehr Stunden zu kompensieren. Entsprechend ist der Anteil der Männer, die mehr als 45 Stunden arbeiten, von 8,7% der abhängig beschäftigten Männer im Jahre 1991 auf 13,7% der abhängig beschäftigten Männer im Jahr 2013 gestiegen.

Fazit:

Männer arbeiten im Durchschnitt 30% länger als Frauen. Immer mehr Männer arbeiten mehr als 45 Stunden in der Woche, immer weniger Frauen arbeiten mehr als 35 Stunden in der Woche.

Wenn man nun bedenkt, dass es in Deutschland Aktivisten gibt, die von einem Gender Pay Gap faseln und es als Beleg für ungerechte Entlohnung anführen, dann muss man nunmehr die Existenz eines Gender Time Gap konstatieren und fordern, dass Männer entsprechend der Mehrzeit, die sie für Arbeit aufwenden, kompensiert werden, z.B. durch Ruhetage, Tage, an denen es Genderisten verboten ist, den Mund aufzumachen.

P.S.

Der Bericht basiert auf den Daten des Mikrozensus des Statistischen Bundesamts.

Über Michael Klein
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33 Responses to Gewerkschaft: Männer arbeiten 3033 länger als Frauen – im Durchschnitt

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  2. Kürzlich gab es auch einen Artikel, wonach zwar 21% mehr Frauen arbeiten, aber gleichzeitig deren Arbeitsvolumen gerade mal um 4% zunahm. Frauen arbeiten also immer weniger, gleichzeitig will uns aber eine feministisch indoktrinierte Politik- und Medienlandschaft erzählen, die seien angeblich unterbezahlt und das – natürlich – nur wegen ihres Geschlechts.

  3. Matze sagt:

    Aber ja, aber nein, aber ja, aber ja, aber nein… Frauen werden beim Lohn trotzdem diskriminiert *fussaufstampf*

    Ich hatte das bei der TAZ mal kommentiert:

    „Gerade Frauen gehen immer öfter einem Teilzeit-Job nach. Elf Millionen weibliche Beschäftigte hatten nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Jahr 2014 keine volle Stelle. Das waren doppelt so viele wie vor rund 20 Jahren. Dabei war fast die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland weiblich.

    Die Zahl der beschäftigten Frauen stieg zwar seit der Wiedervereinigung um 21 Prozent; die von ihnen geleistete Arbeit aber nur um 4 Prozent. Die Teilzeitquote bei Frauen lag im Jahr 2014 bei knapp 58 Prozent. Dagegen haben nur 20 Prozent der Männer keine volle Stelle. Frauen entscheiden sich meist wegen der Familie für einen Teilzeit-Job, Männer vor allem, weil sie keine Vollzeit-Stelle finden. Lange Teilzeitphasen können Nachteile bei Einkommen, Karriere und Alterssicherung mit sich bringen.“

    http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article137613387/So-viele-Erwerbstaetige-in-Deutschland-wie-noch-nie.html

    Folgt man unter dem Welt-Artikel dem Link zur IAB-Studie findet man eine Dokument über die „Arbeitszeit und Arbeitsvolumen von vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern in Deutschland – Frauen und Männer 1991 bis 2014″. Setzt man diese ins Verhältnis Männer/Frauen ergibt sich über den Zeitraum von 1991 – 2014 ein durchschnittlicher Faktor von 1,4. Das bedeutet Männer arbeiten durchschnittlich 40% mehr wie Frauen. Und jetzt kommst: Sie kriegen aber durchschnittlich nur 23% mehr Lohn! XD“

    Aber ein Frau Schleswig wird sich weigern diese Tatsachen zu akzeptieren und erst glücklich sein wenn Frauen durchschnittlich MINDESTENS genauso viel wie Männer, unabhängig von der geleisteten Arbeit. Und wenn sie dann mehr verdienen, brauchen diese Frauen natürlich noch mehr und bessere Unterstützung. Das es für Frauen wichtig ist, das der Partner mehr verdient als sie selbst, wird sicherlich noch zu vielem Frust auf dem Partnermarkt führen…

    https://www.elitepartner.de/magazin/studie-frauen-wollen-mann-der-mehr-verdient.html

    da müssen Männer dann eben noch mehr arbeiten.

    • dentix07 sagt:

      Ich fürchte eher das wird auf die Forderung hinauslaufen die Männer müssten WENIGER arbeiten, denn durch ihre Bereitschaft viel zu arbeiten nehmen sie den Frauen die Arbeit weg, wodurch diese natürlich diskriminiert werden!
      In Ansätzen war das schon mal zu hören/zu lesen!

  4. PeNCoe sagt:

    Also, wenn ich das jetzt recht sehe, dann gilt (bei gleicher Betrachtungsrichtung): Frauen arbeiten 23% weniger und erhalten dafür 22% weniger Lohn als Männer, richtig? Kurz gesagt: der durchschnittliche Stundenlohn von Frauen müsste geringfügig über dem von Männern liegen… Soviel zum Gender Pay Gap.

  5. hgb sagt:

    Welch ein Zufall: Frauen arbeiten 23% weniger als Männer und verdienen 22% weniger als Männer. Also verdienen sie doch eigentlich 1 % mehr als die Männer bei gleicher Arbeit(szeit).

    • diegeorgi sagt:

      Sorry, aber das kann man ja nicht mehr mitanlesen. Die Studien zum Gender Pay Gap vergleichen STUNDENlöhne. Es ist also durchaus nicht so, dass das Monatseinkommen von Frauen und Männern verglichen wird, bei dem es offensichtlich ist, dass eine zusätliche Stunde mehr Einkommen bedeutet.

      Beispiel: Frau verdient 50 Euro die Stunde, Mann verdient auch 50 Euro die Stunde. Frau arbeitet 35 Stundenm Mann arbeitet 40 Stunden. Daraus folgt: Einkommen der Frau ist gleich 1750 Euro und das des Manns liegt bei 2000 Euro. Frau verdient also 12,5% weniger als Mann im Monat. Berechnen wir nun in unserer zwei Personen Ökonomie den GPG dann ist der gleich 0%.

      Soviel Ehrlichkeit gehört schon dazu. Aber man sollte auch sagen, dass um so mehr man arbeitet, Freizeit auch wertvoller wird und somit auch der Lohn steigen muss, damit ich bereit bin noch eine weitere Stunde zu arbeiten.

      Beispiel: Wenn jemand bereits 18 Stunden am Tag arbeitet, wird er vielleicht nicht bereit sein für 100 Euro noch eine Stunde länger zu arbeiten. Wenn aber jemand nur 7 Stunden arbeitet, wird die Person wahrscheinlich sehr gerne bereit sein für 100 Euro noch eine Stunde länger zu arbeiten.

      Aber die 23% (oder 30%) mit den 22% zu vergeichen ist schwachsinnig.

      • Aber die 23% (oder 30%) mit den 22% zu vergeichen ist schwachsinnig.

        So einfach ist das nicht.
        Die Stundenlöhne sind eine Funktion von Arbeitszeit.

        • Wer mehr arbeitet,
        • wer länger arbeitet
        • wer in Branchen arbeitet, in denen seine Arbeitskraft nachgefragt ist (was sich in der Länge der Arbeitszeit niederschlägt,
        • der erhält auch mehr Lohn. Insofern besteht eine Korrelation zwischen der Arbeitszeit und dem Gender Pay Gap.
          Wir haben schon vor Jahren gezeigt, dass das Gender Pay Gap verschwindet, wenn man Überstunden berücksichtigt, was das Statistische Bundesamt nicht einmal beim bereinigten Gender Pay Gap und aus nicht nachvollziehbaren Gründen tut.

          Insofern kann man die 23% mit den 22% dann verleichen, wenn man die Variablen zu Grunde legt, die sowohl die 23% als auch die 22% erklären.

        • Goofos sagt:

          Vielleicht habe ich einen Denkfehler darin, aber müsste nicht der Gender Pay Gap viel größer als der Gender Time Gap sein?

          Schließlich war es bisher nur eine Erklärung für den Gender Pay Gap, dass Frauen für weniger Arbeitszeit auch entsprechend weniger bezahlt bekommen. Sondern es gibt noch andere Erklärungen wie längere Babypausen, Berufswahl, Qualifikation oder Leistungsbereitschaft.

          Demnach müsste entweder der Gender Pay Gap größer sein, der Unterschied in der Arbeitszeit die einzige Ursache für den Gender Pay Gap sein oder Männer werden schlechter bezahlt als Frauen.

      • NightFlight sagt:

        Das ist doch alberner Kram. Wenn Frauen weniger Kosten würden Sie mehr eingestellt. Wenn Sie mehr zu leisten im Stande wären auch zu höheren Arbeitszeiten „motiviert“. Ein Unternehmer ist doch nicht mit Männern solidarisch sondern mit seinem Bankkonto.

        Auch sind solche Kennzahlen ähnlich dem Durchschnittsfieber aller Patienten in einem Krankenhaus.

        Wenn man schon diesen hirnlosen Femohokuspokus heranzieht:
        Auf Märkten (und der Arbeitsmarkt ist einer) stellt sich ein Preis ein der eine Vielzahl von Faktoren enthält die einzeln gar nicht ermittelbar sind. Frauen können doch froh sein das die durchschnittliche Arbeitszeit aller in Deutschland arbeitenden Frauen in allen Berufen und allen Modellen in etwa der Entlohnung der Männer im gleichen Rahmen entspricht.

        Sonst wären Sie schlicht weniger Wert. Am Arbeitsmarkt.

  6. Mr. P sagt:

    Ich wundere mich jetzt nicht mehr darüber das in jedem 2. teuren Auto Frauen sitzen, die anscheinend auch nie das Ziel eines Betriebes ansteuern, sondern meistens Einkaufstempel. Ja sehr subjektiv – aber ich komme mir schon lange ver*****t vor…mir scheint es als Arbeiten Frauen sehr selten, zumindest so wie ich Arbeit definiere und haben trotzdem immer mehr als Genug Geld für allerlei Annehmlichkeiten wie scheinbar neue Autos, Urlaube und Designer Klamotten…Gibt es ein geheimes Ministerium, dass Frauen Zuschüsse gibt? Mir kommt es vor als ob sich jede 2. Frau einen Lenz macht, dass Leben genießt und auch sonst anscheinend nichts als Spaß hat, aber nichts dafür tun muss oder gar bezahlen….und ich soll mir den Buckel krumm machen und den Zirkus bezahlen?

    • petpanther sagt:

      Das ist in der Tat mittlerweile sehr auffällig.

      Vor allem in Großstädten nimmt man das wahr. Gerne auch SUVs mit denen dann zum Bioladen gefahren oder viel Platz eingenommen wird. Gern auch recht neckisch falsch und allen den Weg verstellend cool geparkt, um sich dann an der Kasse vorzudrängeln.

      Die ach so unterdrückten Frauen der Mittelschicht.

      • Mr. P sagt:

        „Die ach so unterdrückten Frauen der Mittelschicht.“

        Genau das denke ich mir auch immer, wenn ich eine dieser „benachteiligten Frauen“ sehe…

        • Nicola sagt:

          Bitte nicht verallgemeinern….😦

          Ich kann doch nichts dafür, dass die Politiker diesen Nonsens-Feminismus vorantreiben und viele geistig minderbemittelte Frauen auf diesen Zug aufspringen und laut rumkrakelen.

          Um mal Öl ins Feuer zu gießen:
          Ich arbeite gar nicht, bin zumindest kein Lohnsklave. Dafür arbeitet mein Mann, tut dies gern und wird dafür von mir zu 100% rundum-sorglos-versorgt, ich halte ihm den Rücken frei und übernehme sämtliche Dinge, die nichts mit seiner Arbeit zu tun haben damit er, wenn er Feierabend hat seine Ruhe hat.
          Ganz so wie früher halt, wo noch nicht der Staat die Frauen auf perfiede Weise (Stichwort: Selbstverwirklichung) dazu brachte Lohn- und Einkommensteuern zu zahlen. Für den Staat ist es doch viel lustiger, wenn nicht nur 50% der Einwohner Steuern bezahlen sondern 100% (die Arbeitlosen und Erwerbsunfähigen mal ausgenommen)

          Nö, da machen wir als Familie nicht mit und leben lieber das alte und bewährte traditionelle Familienmodell. Bin gut ausgebildet: Kauffrau für Bürokommunikation und Internetfachkraft für Webdesing (bevor jetzt wieder einer auf die Idee vom dummen blonden Heimchen am Herd kommt😉 ).

          Ich schäme micht zumindest ganz oft für meine Geschlechtsgenossen!

          P.S. Ich selber fahre einen PickUp (und kann mit dem auch rückwärts, gerade und mit gleichem Abstand zu beiden Begrenzungslinien einparken…😛 ), den hatte mein Mann aber schon als wir uns kennenlernten und er hat einen Firmenwagen und ich brauche so ein Statussymbol nicht – Autos sind schöne Spielzeuge, die einen von A nach B und zurück bringen, so man denn den Weg findet….😦

          • Mr. P sagt:

            Wieso Öl ins Feuer? Ich persönlich habe überhaupt nichts gegen Frauen die nicht oder wenig arbeiten bzw. Zuhause die Arbeit erledigen, dafür würde jeder Mann der es sich leisten kann gerne 100% zum Einkommen beitragen. Die Frauen die hier gemeint waren machen zuhause aber eben so wenig wie auf der Arbeit und haben trotzdem alles was sie sich wünschen(zumindest habe ich so meinen subjektiven Eindruck beschrieben)… so wie Sie sich beschreiben, klingt das ja eher nach einer wirklichen Traumfrau😉.

            Bitte nicht falsch verstehen, mein Beitrag zielte natürlich nicht auf alle Frauen, nur auf eine bestimmte Zielgruppe. Ich gebe allerdings zu, dass es hier nicht so rüber kam. Das Problem sind ja nicht die Frauen als solches, sondern dieses pervertierte System, dass solche Zustände ermöglicht.

            • Nicola sagt:

              Ja, sagt mein Mann auch immer🙂
              Wer legt heute noch die Wäsche für seinen Mann raus (damit er daheim nicht mehr nachdenken muss), wo steht noch das Essen wohltemperiert auf dem Tisch und das Badewasser für ein gemeinsames Bad ist eingelassen, wenn er von der Arbeit kommt, .. usw?
              Das einzige, was er tun muss ist Rasen mähen (2000qm!) und Spinnen und ähnliches Getier wegmachen – da streike ich!!!
              Mir gehen diese Gender-Feministen-Geschwafeltanten auch gehörig auf die Nerven mit ihrem Gejammer!

              Wo bleibt eigentlich die Quote für den Straßenbau, das Maurerhandwerk, die Müllabfuhr und die Dachdeckerzunft?

              Ach, es macht Spaß ganz anders zu sein als diese ganzen Jammer-Emanzen, die wohl in Wahrheit lieber ein Mann wären. Es ist so schön eine Frau zu sein, High Heels zu tragen und einen Rock, lange Haare zu haben und sich zu schminken – es lebe der Unterschied zwischen Mann und Frau!

    • Wolfgang R. sagt:

      Die Frau von heute braucht nur 4 Tiere:

      1.) den Nerz an der Garderobe

      2.) den Jaguar in der Garage

      3.) den Tiger im Bett

      4.) den Esel, der alles bezahlt

      • Nicola sagt:

        1. Mag keinen Pelz! Aber nicht, weil es der derzeitigen PC entspricht
        2. Lieber einen RS4 Avant
        3. Einverstanden
        4. Was soll man mit einem Esel? Einen Partner, der dann alles von der Frau bekommt ist doch viel schöner, oder? 😉

  7. Michel Houellebecq sagt:

    Bemerkenswerterweise wird in der ganzen Studie nicht erwähnt, wie viele Frauen, die Kinder (oder Erwachsene) betreuen, ihr Erwerbsverhalten ändern würden, wenn die Betreuungsfrage gelöst wäre. Dabei gibt es darüber bereits mehrere Studien, die sich zwar nicht explizit diesem Thema widmen, es aber mit einbeziehen.

    • Michel Houellebecq sagt:

      Thumbs down? Wer sich einmal mit diesen Zahlen aktiv auseinandersetzt, dürfte ausgesprochen überrascht sein! Sie liegen weit jenseits dessen, was uns die Feministinnen weis machen wollen! Es ist halt schon so: Die meisten Frauen wollen (Verb kommt vom vom Substantiv Willen, oder in diesem Falle: Unwillen) partout nicht so leben, wie das der Feminismus von ihnen erwartet! Das ist ähnlich wie bei gewissen ökonomischen Modellen: Sie würden sehr gut funktionieren, wenn da nur nicht diese lästigen Menschen wären..!

  8. Marcel Elsener sagt:

    Meines Wissens bezieht sich der unbereinigte Gender Pay Gap auf Normarbeitszeiten. D.h. der Lohn bei Teilzeitarbeit wird auf einen Norm-Vollzeitjob hochgerechnet. Das ist aber die einzige Adjustierung, die vorgenommen wird.

    Insofern stimmt die Formel, dass Männer 40% mehr arbeiten aber nur 23% mehr Lohn bekommen nicht. Hingegen sind Überzeiten, die von Männern statistisch gesehen wesentlich häufiger und länger geleistet werden, nicht in der Normarbeitszeit eingerechnet.

    Summa summarum kann man wohl davon ausgehen, dass bezogen auf die geleistete Wertschöpfung Männer und Frauen nahezu gleich entlohnt werden. Alles andere würde in einer freien Marktwirtschaft sofort wieder nivelliert.

    Selbstverständlich bezieht sich meine obige Hypothese, dass es bei Einrechnen aller wesentlichen Einflussfaktoren keinen Gender Pay Gap gibt, nur auf die Privatwirtschaft, wo die Marktwirtschaft noch vorherrscht – wenn auch inzwischen erheblich verzerrt durch diverse Gesetze. Innerhalb der Staatswirtschaft (wo Frauen übrigens besonders häufig erwerbstätig sind) gibt es keine Marktwirtschaft.

  9. Wunderlich sagt:

    Es ist doch wirklich verwunderlich, dass hier nur die Zeiten der arbeitenden Männer und Frauen gegeneinander aufgestellt werden. Hat jemand schon mal eine Studie der Unterschiede in der Effizienz der Arbeitsweise von Frauen und Männern gemacht? Es bringt doch nichts, 45-46 Stunden bei der Arbeit zu sein, wenn man sein Programm genau so gut in 40 Stunden schaffen würde. Das kostet die Firma nur Geld und gewonnen wird dadurch gar nichts, ausser vielleicht ein paar Euro für den mehr arbeitenden Mann, der ganz nebenbei, bei der Zeit, die er für die Arbeit aufwendet, bestimmt eine teilzeit arbeitende Frau zu Hause hat, welche den Job den Haushalt und die gemeinsamen Kinder zu betreuen hat. Das hinkt, dafür braucht man kein Mann zu sein, sondern nur klar denken können. Bevor eine solche Studie nicht vorliegt und dadurch klar erkenntlich wird, wieviel Effizienz Männer und Frauen im Job zu Tage legen, braucht man sich nicht über Arbeitzeitunterschiede Gedanken zu machen. Ich bin übrigens eine von den ca. 50 % vollzeit arbeitenden Frauen mit einem normal Vollzeit arbeitenden Partner (sprich 40 Stunden), was aber auch organisatorisch nur geht, weil keine Kinder vorhanden sind. Denkt mal drüber nach.

    • Ich habe nichts dagegen die Effizienz am Arbeitsplatz (denn darum geht es, nicht um Kinderbetreuung) mit in die Kalkulation enzubeziehen, denn auch da dürften sich die Verhältnisse sehr zu Gunsten der Männer aufzeigen. Wenn noch weitere Faktoren gefunden werden, die sich negativ auf die Arbeitsplatzbilanz von Frauen auswirken, stellt sich irgendwann die Frage, warum Frauen für ihre Tätigkeit überhaupt noch Entgelt einfordern, oder ob es nicht wirtschaftlich sinnvoller wäre, sie für entgangene Mehrleistung zur Kasse zu bitten. Allgemein ist es doch üblich, dass derjenige, der Leistungen erbringt dafür entgolten wird. Derjenige aber, der die Leistungen (ab)nutzt muss gewöhnlich dafür bezahlen.

    • NightFlight sagt:

      Ach jetzt auf einmal. Wenn die femorassistische Lüge des Pay Gap als das dargestellt wird was Sie ist. Eine Kampagne, von der Lügenpresse in die Gesellschaft getragen und von den Nutznießern nur zu gern aufgegriffen.

      Effizienz ist in der Entlohnung enthalten, Sie ist sogar Kernbestandteil. Des weiteren müssten auch die exorbitant überhöhten Krankenkassenbeiträge der Männer mit eingepreist werden. Sie zahlen ja das gleiche, benötigen aber weit weniger Leistung.

      Das ist auch bei den Rentenzahlungen der Fall. Frauen leben länger müssen also auch zwangsläufig höhere Beiträge einzahlen.

      Wo sind die Studien über die Lebensleistungsbilanz von Männern und Frauen?

  10. rote_pille sagt:

    „den Opportunismus oder moral hazard ihrer Frauen durch Arbeitswochen von 45 und mehr Stunden zu kompensieren“
    also, den frauen zu unterstellen sie würden opportunismus betreiben finde ich nicht fair, frauen arbeiten auch weniger für lohn, um sich um die kinder kümmern zu können. warum sollte man über eine persönliche entscheidung ein negatives werturteil fällen? es ist nichts moralisch verwerfliches daran, sorgearbeit zu leisten anstatt einer erwerbsarbeit nachzugehen. selbstverständlich kann man daraus keine ansprüche auf irgendwelche privilegien oder transferleistungen von der gesellschaft oder von der wirtschaft herleiten. nur weil die genderisten und sozis diese privilegien am laufenden band schaffen und fordern, muss man nicht jede frau in den beruf drängen um zu verhindern, dass sie von den möglichkeiten gebrauch macht. man muss die politik ändern und diese privilegien wieder abschaffen. für die meisten menschen ist arbeit zweck, nicht selbstzweck. die meisten jobs werden so schlecht bezahlt, dass es gar nicht wirtschaftlich ist zu arbeiten und die kindererziehung zu „outsourcen“, von menschlichen gefühlen mal ganz abgesehen! eine gesellschaft zerstört sich nach und nach selbst, wenn sie glaubt, ressourcen aus der dem bereich der reproduktion in beliebigen umfang in die wirtschaft leiten zu können.

    • Mr. P sagt:

      Genau, selten so gelacht…Frauen arbeiten weniger um sich um die Kinder zu kümmern. Vielleicht 1960 aber anno 2015 stirbt dieses Volk aus. Es gibt kaum noch Kinder um die sich gekümmert werden könnte, und wenn dann wurden die zumeist in Kitas abgeschoben und werden von Gender Pay Gap-Überzeugungstäterinnen schon mal auf die feministische Linie gebracht.

      Die Frauen, die Sie meinen, leben in einer Parallelwelt und tragen Kopftücher. Und die arbeiten laut deren Gesetzen schon mal überhaupt nicht. Immerhin können die noch richtig kochen.

    • NightFlight sagt:

      Mir kommen gleich die Tränen. Frauen wollen Kinder, damit sind Sie am Arbeitsmarkt weniger Wert. Das ist einzig und allein ihre Sache, oder die des Paares.
      Frauen bekommen komischerweise dann oft Kinder wenn die Probezeit beendet ist. Das Risiko Preisen kleinere Firmen mit ein, bei den großen weiß ich es nicht.

      Wer die Logik des Kapitals propagiert und sich dem Markt aussetzt (nichts anders ist dieser ganze Gleichstellungsfaschismus) muss sich im übrigen nicht wundern wenn die Gesellschaft an die Wand fährt bzw von Bevölkerungskreisen mit traditionellen Werten übernommen wird.

      • rote_pille sagt:

        haben sie meinen kommentar überhaupt durchgelesen? ich bin nicht auf der seite der gleichsteller, aber ich gebe frauen keine besondere schuld an der heutigen politik, die ihnen privilegien verschafft. wenn es nach mir ginge, wären alle sozial- und familienleistungen abgeschafft und es gäbe auch kein geld für gleichstellungspropaganda. trotzdem würden in dem fall wahrscheinlich auch viele frauen nicht arbeiten, weil die private kidnerbetreung ihren ganzen lohngewinn kosten würde.

  11. Gunslinger sagt:

    Hat dies auf Gunslinger's Wilder Süden rebloggt und kommentierte:
    Männer arbeiten im Schnitt 30% länger als Frauen. Die Hans-Böckler-Stiftung präsentiert in ihrem Bericht interessante Zahlen, die das Gedöns um den EqualPayDay und den sogenannten GenderGap in einem anderen Licht erscheinen lassen. Lesenswerter Artikel der zudem noch durch die Erfahrungen aus meinem persönlichen Umfeld bestätigt wird. Gibt es keine Studie oder Statistik zum Thema „Krankheitstage der Gender“? Wäre bestimmt mehr als interessant.

  12. feel'n good on a wednesday sagt:

    Man(n), Man(n), Man(n) sollte den Gender Pay Gap und die Gleichstellung der Löhne unterstüzen. Danach wechselt Man(n) einfach in die Teilzeit und lässt sich den gleichen Lohn auszahlen wie bei einer Vollzeitbeschäftigung, falls nicht Klagt Man(n)
    die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts an.

    Fazit: Weniger Arbeit gleicher Lohn

    P.s.: Wenn die Welt doch nur so einfach wäre, hach.

  13. Daniel B. sagt:

    Männer zahlen im Schnitt mehr Steuern!

    Gültig für Österreich
    Steuerpflichtige, Bruttobezüge und Lohnsteueraufkommen 2013:

    Bruttobezüge:
    Männer: 3.341.733
    Bruttobezüge gesamt [Mio]: 106429,9
    Durchschnittliche Bruttobezüge/Mann: 31848,71€

    Frauen: 3.326.151
    Bruttobezüge gesamt [Mio]: 66146,9
    Durchschnittliche Bruttobezüge/Frau: 19886,92€

    Einbehaltene Lohnsteuer:
    Männer: 2.748.846
    Lohnsteuer gesamt [Mio]: 18188,2
    Durchschnittliche Lohnsteuer/Mann: 6616,67€

    Frauen: 2.071.968
    Lohnsteuer gesamt [Mio]: 7504,3
    Durchschnittliche Lohnsteuer/Frau: 3621,82€

    Quellen:
    http://www.statistik.at/web_de/static/steuerpflichtige_2013_nach_geschlecht_sozialer_stellung_und_bruttobezugsst_021847.pdf

    http://www.statistik.at/web_de/static/steuerpflichtige_bruttobezuege_und_lohnsteueraufkommen_2013_nach_bundeslae_021854.pdf

    http://www.statistik.at/web_de/static/arbeitnehmer_und_arbeitnehmerinnen_und_bruttobezuege_2013_nach_geschlecht__021853.pdf

    http://www.statistik.at/web_de/statistiken/oeffentliche_finanzen_und_steuern/steuerstatistiken/lohnsteuerstatistik/index.html

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