Studie belegt: Linke Regierungen richten Schaden an

Vor einiger Zeit haben wir auf ScienceFiles die Politikwirkungsforschung begründet. Darauf erheben wir entsprechend ein Copyright.

Politikwirkungsforschung zielt darauf, die Folgen von Politiken zu evaluieren. Im Wesentlichen geht es bei der Politikwirkungsforschung darum, die Ziele, die mit Politiken erreicht werden sollen, mit dem zu vergleichen, was tatsächlich erreicht wird oder wurde, es geht darum, die unbeabsichtigten Folgen von Politiken aufzuzeigen, und, last but not least geht es darum, Politiken, die der Bereicherung der eigenen Klientel dienen und keinerlei gesellschaftlichen Nutzen erbringen, offen zu legen.

Bislang ist die Politikwirkungsforschung noch nicht in der institutionalisierten Politikwissenschaft angekommen. Das mag daran liegen, dass die empirische Forschung und die Kenntnisse der Methoden und Statistik erodiert sind. Und vermutlich ist Politikwirkungsforschung nicht populär bei denen, deren Politiken evaluiert werden. Unpopuläre Forschung kann dazu führen, dass Professoren nicht mehr von politischen Stiftungen in ihren wissenschaftlichen Beiräten durchgefüttert und ab und an mit Stiftungs- also Mitteln der Steuerzahler finanziert werden. Entsprechend gibt es bislang nur die Ergebnisse, die wir auf ScienceFiles erarbeitet haben.

Die Ergebnisse basieren auf unserem Linkslastigkeitsindex, der misst, wie lange linke Regierungen in Bundesländern an der Regierung waren/sind bzw. daran beteiligt waren/sind und wie stark der Einfluss linker Parteien über diese Zeit war (wobei wir die letzten vier Legislaturperioden in den Ländern berücksichtigen, also im Schnitt mehr als 14 Jahre).

Mit diesem Linkslastigkeitsindex haben wir bislang eine Reihe von Zusammenhängen aufgezeigt, die auf Folgen linker Politik hinweisen, die man nicht anders als schädlich bezeichnen kann:

factsJe linker eine Landesregierung, je länger Linke an einer Landesregierung beteiligt sind, desto schlechter schneiden Jungen im Bildungssystem ab.

Dieser Zusammenhang ist plausibel, denn linke Parteien haben sich die Mädchenförderung auf die Fahnen geschrieben und betreiben dieselbe in intensiver Weise, so intensiv, dass sie dabei offensichtlich über die Bildungsleichen von Jungen gehen.

Je linker eine Landesregierung, je länger Linke an einer Landesregierung (beteiligt) sind, desto höher ist die Arbeitslosigkeit und desto höher sind die Schulden in bzw. des entsprechenden Bundeslandes.

Auch dieser Zusammenhang ist plausibel, denn linke Parteien sitzen mit Gewerkschaften in einem Boot und entsprechend streben sie nach hohen Löhnen und nach aktiver Arbeitsmarktpolitik. Beides erweist sich in ökonomischen Untersuchungen regelmäßig als Variable, die die Arbeitslosigkeit steigert. Und dass linke Parteien besonders intensiv Klientelpolitik betreiben, und entsprechend viel Geld an Organisationen verteilen, die es nicht gäbe, wären linke Parteien nicht an der Regierung, ist vermutlich keiner weiteren Erwähnung wert.

Die Gleichgerichtetheit der Einzelergebnisse weist darauf hin, dass es eine Kausalität zwischen der Regierungsbeteiligung bzw. -verantwortung linker Parteien und dem schlechteren Abschneiden von Jungen im Bildungssystem bzw. der höheren Arbeitslosigkeit und der höheren Schulden gibt, dass, mit anderen Worten, linke Parteien und somit linke Politiker dafür verantwortlich sind, dass Jungen im Bildungssystem deutlich schlechter abschneiden als Mädchen und dass die entsprechenden Bundesländer bei Arbeitslosigkeit und Schulden ganz vorne rangieren.

Eine neue Untersuchung, die wir im Rahmen der Politikwirkungsforschung mit unserem Linkslastigkeitsindex durchgeführt haben, bestätigt abermals den schädlichen Einfluss von linken Politiken auf die Lebensbedindungen der Bürger, die der entsprechenden Politik ausgesetzt sind.

Dieses Mal haben wir Daten aus der Polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2013 ausgewertet, und zwar die Aufklärungsquote über alle Delikte, sowie die Aufklärungsquote für Raubdelikte und für Diebstahl unter erschwerenden Umständen, also für z.B. Einbruchsdiebstahl.

Abermals ergibt sich das Bild, das wir zwischenzeitlich schon gewohnt sind:

Je linker eine Landesregierung und je länger eine entsprechend linke Landesregierung amtiert, desto geringer ist

  • generell die Aufklärungsquote (r = -,51),
  • die Aufklärungsquote für Raubdelikte (r = -,58),
  • die Aufklärungsquote für Einbruchsdiebstahl (r = -,58).

Die Ergebnisse passen perfekt in die Reihe der bereits berichteten Ergebnisse und führen zu der Feststellung, dass linke Regierungen schlecht für

    • Jungen im Bildungssystem,
    • Arbeitslose,
    • die Landeskasse,
    • die Sicherheit der Bürger im Land,
    • das Eigentum der Bürger im Land

sind.

Sicheres EinbrechenAuch die neuerlichen Ergebnisse sind plausibel, denn linke Parteien zeichnen sich durch eine Missachtung des Eigentums anderer aus, das sie als freie Verfügungsmasse ansehen, das immer dann, wenn es die linke Regierung angeraten sieht, über Steuern abgeschöpft werden kann. Dies vermittelt letztlich ein Klima, in dem Eigentum nicht geachtet wird, ein Umstand, den linke Vandalen, die sich selbst Demonstranten nennen, regelmäßig und nachdrücklich unter Beweis stellen und es führt dazu, dass Diebstahl und Raub nicht in der Weise stigmatisiert sind, wie dies in Ländern der Fall ist, in denen der Einfluss linker Parteien gering ist.

Das neuerliche Ergebnis ist eigentlich nur für Kriminelle erfreulich und für diejenigen, die Eigentum sowieso missachten: Erstere können in Ländern mit linken Landesregierungen prosperieren, denn das Erfassungsrisiko ist für sie gering, Letztere können sich weiterhin an fremdem Eigentum vergehen, Häuser besetzen und Buttersäureanschläge auf Mövenpick-Hotels verüben, ohne Gefahr zu laufen, ermittelt zu werden.

Generell ist die Liste der Schäden, die linke Landesregierungen anrichten, abermals länger geworden, und es wird aufgrund ihrer Systematik immer schwieriger die Ergebnisse nicht als Kausalität linker Politiken zu interpretieren.

Nähere Informationen zum Linkslastigkeitsindex gibt es hier.

©ScienceFiles, 2015

Über Michael Klein
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24 Responses to Studie belegt: Linke Regierungen richten Schaden an

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  2. rote_pille sagt:

    (Das soll jetzt keinesfalls so interpretiert werden, dass ich die linken Parteien in Schutz nehme, ich habe eine Abneigung für jede Art von Sozialismus)
    Wodurch unterscheiden sich die „linken“ Parteien eigentlich noch von den „rechten“? Unsere Bundeswehr wird doch gerade von einer schwarzen Ministerin durchgegendert. Dabei geht sie nicht weniger ambitioniert vor als die in den Ministerien, die den Linken schon zum Opfer gefallen sind. Wenn man sich die Grundsatzprogramme der Parteien durchliest kann man auch kaum einen Unterschied ausmachen, ob es sich um SPD oder FDP handelt. Die Sozialisten sitzen längst in ALLEN Parteien und geben den Ton an. Das gesamte System ist korrupt. Es gibt allenfalls eine Zeitverzögerung, wie weit der Verfall schon fortgeschritten ist, aber die Marschrichtung in die Knechtschaft ist überall dieselbe.

    • janik sagt:

      Schwarze Ministerin?Haben sie noch nicht mitbekommen das die CDU Farbe Orange geworden ist?Und so ist auch die Politik geworden…DIE CDU ist doch Linker als die SPD vor 30 Jahren.

    • jakob sparrov sagt:

      Werte rote_pille! Wir haben etwas gemeinsam! Die Abneigung gegen jedwede Art von Sozialismus! Ich darf von mir auf Sie schließen, dass Sie ein SEHR freiheitsliebender und individueller Mensch sind. Da hat Sozialismus einfach keinen Platz, was aber über SOZIALE Kompetenzen absolut nichts aussagt! Mich verwundert, dass es zur Erkenntnis dieses Artikels einer Studie bedarf! Es ist doch allgemein bekannt, dass Sozialismus, seit er das erste Mal Staatsmacht wurde (Russland November 1917) nur Schaden angerichtet hat! Egal wo und wann er sich breitmachte! Auch bin ich (Österreicher), auf Grund einer Äußerung Renners (Vorsitzender der SPÖ) 1938 und der ideologischen Herkunft B. Mussolinis (war den ital. Kommunisten zu weit links und zu extrem), zur Erkenntnis gelangt, dass Sozialismus nur ein anderes Wort für Faschismus ist! Es geht, hie wie da, um die Gleichschaltung und gewaltsame Gleichmachung (Versklavung) der Menschen! Das führte mich zu einem, ursprünglich russischen, Pamphlet aus der Mitte des 19ten Jahrhunderts, kurz nach der Veröffentlichung von Marx Schriften entstanden, in dem es um die Verflechtung des Kapitals mit dem Sozialismus, zum Zwecke der Errichtung eines „Kommunistischen Eine-Welt Sklavenstaates“ geht. Genau diese Konstrukt steht in Europa kurz vor seiner Verwirklichung! Ausgerechnet Russland, wo der erste Probelauf dafür abgehalten wurde, jetzt mit Putin an der Spitze, steht nun dieser Realisierung im Wege. Unterstützt wird dieses Konstrukt aber von den USA (Kapital). Das erklärt dann auch die Spannungen EU/USA – Russland! Ich kann verstehen, dass die Russen nach 70 Jahren „real-sozialistischen“ Terrors die Schnauze gestrichen voll von derartigen Utopien haben und jeden Versuch in diese Richtung bereits im Ansatz erkennen und ablehnen! Die EU-Europäer, sind anscheinend zu blind, zu blöd, zu faul oder zu uninteressiert um dieses erkennen zu können/wollen und gegen zu steuern!

      • rote_pille sagt:

        Sozialismus ist noch viel schlimmer als Faschismus, weil konsequenter in der falschen Richtung. Alle Genozide wurden von Sozialisten und Nationalsozialisten begangen, während faschistische Diktaturen einfach nur eine autoritäre Regierungsform sind, die aber noch lange nicht so destruktive Züge zeigen wie die (National-)Sozialisten.
        Die Gefahr geht nicht nur von den „harten“ Formen des Sozialismus aus, auch die im Westen angewendeten „weichen“ Formen sind äußerst destruktiv und werden eines Tages genauso in den Bankrott führen wie ’90 im Osten – nur dass es noch viel schlimmer kommt weil keiner es auffangen kann.
        Die Verantwortungslosigkeit wird auf allen Ebenen massiv gefördert und es werden gigantische Probleme für die Zukunft aufgebaut. Was soll mit all den Rentnern passieren, wenn die wenigen Jüngeren keine Lust mehr haben diese hohe Abgabenlast zu tragen und auswandern? Oder wenn der Staat zahlungsunfähig wird? Das Problem ist doch überhaupt erst entstanden, weil die Anreize falsch gesetzt sind, der Sozialstaat fängt einen auf ob man Kinder hat oder nicht.
        Was passiert dann mit all den „Fluueechtilingen“ (ein paar absichtliche Fehler damit’s nicht wieder im Wortfilter landet), die niemand mehr bezahlen kann und von den immer weitere hereinströmen, weil auch hier falsche Anreize gesetzt werden? Gibt es dann Bürgerkrieg? Was passiert mit den ganzen Arbeitslosen, von denen nach so vielen Jahren viele schon das Arbeiten verlernt haben, wenn die Hilfen nicht mehr kommen und die Wirtschaft abstürzt? Und was passiert mit allen Guthaben, wenn das Bankensystem sich verabschiedet?
        Keine der Parteien wagt es das überhaupt nur anzusprechen. weder die Etablierten (zu denen ich FDP auch zähle), noch die AFD. Weil es keine einfachen Lösungen gibt. Keine demokratische Regierung würde richtige Veränderungen überleben, deshalb ist das Wählen von links-Mitte-rechts völlig unwichtig. Wir können höchstens erreichen, dass dem gesellschaftspolitischen Schwachsinn wie dem Genderismus vielleicht – wenn die oben nicht ganz so starken Druck über die Medien machen – die Mittel entzogen werden. Wenn ich mir aber die amerikanischen Serien ansehe, bei denen in jeder Serie ständig irgendwelche Homos und Personen, die es mit der sexuellen Orientierung nicht ganz „ernst“ nehmen, rumlaufen und ständig erzählt wird wie toll das Ganze ist, glaube ich, dass wir nicht mal diese Position lange halten können.
        Die Demokratie wird die anstehende Katastrophe sicherlich nicht überleben, ob es die Freiheit tun wird, hängt ganz von der Intelligenz unserer Eliten ab.

    • Sven H. Schillings sagt:

      In der Tat ist die CDU nur noch schwerlich von der SPD zu unterscheiden. Unter Merkel hat es einen starken Ruck nach links gegeben, um den Sozen und Grünen die Themen wegzunehmen ( siehe Energiewende). Eine richtige bürgerliche Partei gibt es kaum noch, wenn man von der FDP mal absieht, die sich noch klar für die bürgerliche Freiheit einsetzt. Am schlimmsten ist in unserer Gesellschaft der Trend zur Gleichheit und Gleichmacherei. Dabei wird die Individualität der Menschen negiert und alles gleichgesetzt.

      • A.S. sagt:

        Schau ma mal wie die AFD sich noch macht. Im Parteiensystem ist die Lücke rechts der Mitte enorm groß und die AFD wird versuchen sich da zu etablieren. Wenn das klappt bleibt die AFD die wichtigste Hinterlassenschaft von Merkel.

  3. Gerd 1111 sagt:

    je höher die Arbeitslosigkeit desto mehr Leute wählen links – wäre auch eine Interpretationsmöglichkeit

    • anvo1059 sagt:

      Das dürfte eher umgekehrt sein ! Schau dir die Herkunft der „Linkswähler“ mal genauer an ! Da sind nur wenige Langzeit-Hartzer drunter aber um so mehr Leute, denen es in unserem System (zu) gut geht und denen es nur um Umsturz um jeden Preis geht………

    • Da unser Index der Linkslastigkeit einen Zeitverlauf abbildet ist diese Möglichkeit relativ unwahrscheinlich. Zumindest muss man feststellen, dass sich über rund 4 Legislaturperioden durch eine linke Regierung/Mitregierung die Arbeitslosigkeit in den entsprechenden Ländern relativ zu den anderen Bundesländern verschlimmert hat …

  4. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG sagt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:

    Glück, Auf, meine Heimat!

  5. Eber sagt:

    „Studie belegt: Linke Regierungen richten Schaden an“
    Weshalb brauchte es dazu denn eine Studie und wer hat die bezahlt ???

    Man braucht doch nur die Augen offen zu halten um zu erkennen, dass bisher sämtliche (!!!) von Linken regierten Staaten im Orkus versanken.

    Wer regiert denn all‘ diese EU- / Euro-Pleite-Staaten ???

    Ja ja, ich weiß, es gibt welche, in denen angeblich „Rechte“ regierten und die dennoch pleite gingen.
    Betrachtet man deren „Geschäftsgebaren“ aber näher, erkennt auch der Dümmste sogleich, dass diese angeblich „Rechten“ nichts anders sind / waren als „Linke“.
    Wölfe im Schafspelz eben.

    Siehe an erster Stelle Frankreich und Italien – und in Griechenland war es ja auch noch niemals anders.

    • „Weshalb brauchte es dazu denn eine Studie und wer hat die bezahlt ???“

      Eine Studie ist deshalb notwendig, weil gerade diejenigen, die linke Regierungen für wünschenswert oder gar nützlich halten, keinesfalls akzeptieren werden, was Sie und die anderen Kommentatoren oder wer auch immer für offensichtlich halten. Wenn man jemanden von etwas überzeugen möchte oder ihn zumindest in Argumentationszwang bringen möchte, dann muss man ihn mit Fakten konfrontieren, die er nicht einfach als persönliche Erfahrungen oder Anekdoten oder willkürlich herausgegriffene Beispiele abweisen kann.

      Wäre allen offensichtlich, was Ihnen und anderen Kommentatoren offensichtlich erscheint, würden nur diejenigen linke Parteien wählen, die direkt von ihnen profitieren, also ihren Lebensunterhalt im Günstlingsnetzwerk bestreiten. Bedauerlicherweise ist das aber – offensichtlich!🙂 – nicht so.

      U.E. ist es eine der wichtigsten Aufgaben, wenn nicht DIE wichtigste Aufgabe von Sozialwissenschaften zu prüfen, welche Effekte Dinge haben, die unser aller Lebensqualität betreffen, und das gilt besonders für Dinge, die Institutionen sind oder institutionell verankert sind. Oder in wissenschaftlich: u.E. ist die Evaluationsforschung die wichtigste, weil für die Allgemeinheit ebenso wie die Wissenschaft nützlichste Art der Sozialforschung. Sie gibt Informationen über die Wirkungen von Regelungen und Praktiken, sowohl über erwünschte als auch über unerwünschte Wirkungen bzw. über Wirkungslosigkeit. In einer vernünftigen Gesellschaft wird man die Praxis an dem, was über ihre Wirkungen bekannt ist, ausrichten. Leider leben wir derzeit nicht in einer Gesellschaft, die man angemessen als vernünftig bezeichnen könnte, und außerdem haben staatliche Institutionen die Sozialforschung sehr stark für sich monopolisiert (d.h. sie bezahlen sie und geben die Themen vor, teilweise leider auch die gewünschten Ergebnisse – mir sind solche Fälle durch Kollegen bekannt geworden). Und deshalb ist auch die Evaluationsforschung und speziell die Politikwirkungsforschung (durch unabhängige Wissenschaftler, nicht durch die, die in den Projekten und Maßnahmen arbeiten!) derzeit nicht beliebt, nein, das ist untertrieben: sie ist in Deutschland nahezu nicht existent.

      Es wird Sie daher kaum überraschen zu hören, dass die Studie von uns selbst stammt. Sie ist einfach und relativ schnell anhand vorhandener und öffentlich zugänglicher Statistiken zu machen. Studien wie diese macht außer uns kaum jemand – aus den oben genannten Gründen und vielleicht noch anderen; immerhin muss man das technische und statistische know-how haben… Weil wir es haben, und weil die für die Studie notwendigen Daten leicht zugänglich sind, konnten wir sie zwischendurch, zwischen unserer täglichen Erwerbsarbeit und Feierabend, machen.

      So etwas ist möglich. Man muss es nur wollen und die Ideen haben, versteht sich.
      Sie würden sich vermutlich die Augen reiben, wenn Sie sehen würden, für welche Arbeit mehrere Leute für mehrere Jahre auf Projektstellen bei irgendeinem Bundesamt beschäftigt werden, nur, um ein paar Interviews mit anderen Leuten, womöglich ebenfalls auf Projektstellen, zu führen und diese Interviews dann auszuwerten! Da evaporieren Steuergelder regelrecht…. Aber das ist ein anderes Thema.

  6. asisi1 sagt:

    kann nur bestätigen, dass wenn linke an der Regierung sind, nichts mehr vernünftig läuft.
    wohne seit 50 jahren in Bremen und hier wird es immer konfuser.
    letzte Wahl wieder. SPD und grüne spinner sind wieder am werk. in Bremen funktioniert nichts mehr, aber die wähler scheinen das zu geniessen. könnte mir vorstellen, dass die wahlen nicht korekt ablaufen, zumindest das zählen nicht.

  7. A.S. sagt:

    Das kann einen aber nicht verwundern. Die Erfahrung zeigt doch: Je linker um so Faktenresistenter. Links sein, das scheint mir häufig zu bedeuten, dass man sich auf Probleme fixiert (z.B. Frauenunterdrückung oder Fremdenfeindlichkeit), einen Schuldigen ausmacht (Männer bzw. Rassisten), alle weiteren Aspekte ignoriert und jeden der mal andere Gedanken ins Gespräch bringen will (z.B. Verschiedene Interessenslagen bzw. Integrationsbereitschaft) ins moralische Abseits drängt.
    Und dann noch wilder wird wenn einem irgendwann der Laden um die Ohren fliegt, weil z.B. die stoppende Angleichung der Geschlechter nicht an Patriarchen liegt oder die Ghetto-Probleme in bestimmten Stadtvierteln nicht an Rassisten.

  8. arno wahl sagt:

    also bitte, die RAUTENFRAU hat schon genug Schaden angerichtet, unter Anderem
    wurde meine Stromrechnung auch 60% teuer, wg. dieser Laecherlichen Energiewende.

    • A.S. sagt:

      Daran ist aber nicht die Handraute schuld sondern Jürgen Tritt-Ihn und das EEG-Gesetz.
      Es ist von einem Grünen wohl zu viel verlangt zu erahnen, dass eine Lizenz zum Gelddrucken wie das EEG-Gesetz auch einschlagen wird und die Zwangszahler viel kostet.
      Wie oben geschrieben: „Je linker um so Faktenresistenter.“

  9. Capt. Nemo sagt:

    Mir ist das ja herzlich egal. Politik ist die Verwaltung öffentlicher Angelegenheiten zu eigenem Vorteil. So sehen die Ergebnisse dann auch aus. Der Grüne Punkt z.B. wurde von der CDU nur eingeführt weil daraus ein Geschäft zu machen war, die EU wg. der winkenden Diäten und Posten, absurde Wärmedämmung wg. der generierten Umsatzszeuer etc. pp.

    Zum Artikel. Verwechselt der nicht mal wieder Kausalität mit Korrelation?

    Das diebische Bayerische Bergvolk z.B. ist natürlich konservativ weil Sie den Rest abziehen. Das Sein bestimmt nun mal das Bewusst sein sei es auch noch so dreckig. Das geraubte „Eigentum“ wird halt auch mit Ideologie verteidigt. Da kann man dann auch bessere Schulen bezahlen und der Genderrassismus hält sich in Grenzen. „Never change a running system“ wird auch in der Provinz verstanden.

    Anders in ärmeren Regionen. Die Menschen dort drängen auch an die Fleischtöpfe, ihr gutes Recht. Das läuft ideologisch nun mal darüber den Räubern von früher nun ihrerseits etwas wegzunehmen. Was wiederum den ganzen Sozialschmarotzern ihre Berufe ermöglicht die dann ihren Genderdreck aus purem Egoismus durchziehen. Durch diese Fehlsteuerungen wird das ganze noch mehr an die Wand gefahren was aber den Schmarotzen so egal ist wie dem diebischen Bergvolk der Rest. Dann wird es mangels Masse schwieriger die KumpelInnen und sonstige RattenInnen mit ins Boot zu holen womit die ideologische Dosis erhöht wird was dann Statistiker zu seinen Annahmen fehlverleitet.

    Kann doch sein das es so herum ist oder?

    • Dazu habe ich schon einmal einen Kommentar, s. oben, gschrieben. Unser Index geht über Zeit. Insofern beinhaltet er eine Entwicklung. Deshalb ist es schwierig, die Korrelation anders herum zu interpretieren, denn dann müsste man annehmen, dass wie im vorliegenden Fall eine geringe Aufklärungsquote rückwirkend auf die Dauer und Intensität linker Regierungsbeteiligung wirkt.

  10. Pingback: Politikwirkungsforschung: Große Worte und keine Taten – Bildungspolitik von links | ScienceFiles

  11. Wahr-Sager sagt:

    Diesbezüglich unbedingt empfehlenswert:

    „Warum ich kein Linker mehr bin“ (http://antaios.de/gesamtverzeichnis-antaios/reihe-kaplaken/1087/warum-ich-kein-linker-mehr-bin)

    und

    „Die Sprache der BRD“ (http://antaios.de/gesamtverzeichnis-antaios/einzeltitel/3854/die-sprache-der-brd.-131-unwoerter-und-ihre-politische-bedeutung)

    Beide Bücher sind vom Soziologen Manfred Kleine-Hartlage.

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