Wie Schulkinder: Maas und Merkel von Donald Trump bloßgestellt

Es ist immer gut, Vergleiche zu ziehen.

Helmut Kohl: Bundeskanzler
Hans-Dietrich Genscher: Außenminister
Ronald Reagan: US-Präsident

Glaubt jemand, wenn Reagan den Plan gehabt hätte, US-Truppen aus Deutschland abzuziehen, dann hätte er die deutsche Bundesregierung nicht vorab informiert?

Helmut Schmidt: Bundeskanzler
Hans-Dietrich Genscher: Der ewige Außenminister
Gerald Ford: US-Präsident

Abermals die Frage: Hätte Gerald Ford Entscheidungen, die Deutschland betreffen, ohne Absprache mit Helmut Schmidt oder Hans-Dietrich Genscher getroffen?

Sicher nicht.



Donald Trump hat dies augenscheinlich getan. Wie das Wall Street Journal gestern berichtet hat, gibt es Pläne, 9.500 US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen und die Truppenstärke der GIs in Deutschland bei einer Obergrenze von 25.000 festzuschreiben. Eine erhebliche Reduktion um knapp 28%. Und in Deutschland hat man nichts davon gewusst. Merkel und Maas sind davon vollkommen unvorbereitet getroffen worden. Ein derartiges Vorgehen eines US-Präsidenten unter einem Kanzler Schmidt oder Kohl und einem Außenminister Genscher wäre undenkbar gewesen.
Warum?

  • Deutschland war Verbündeter der USA noch dazu ein verlässlicher.
  • Antiamerikanismus war in der DDR kaserniert und nach deren Insolvenz nur bei Linksextremen zu finden. Heute ist er in Deutschland endemisch. Und wenn mehr als 30.000 US-Soldaten in Deutschland stationiert sind, dann kann man davon ausgehen, dass viele Geschichten über den ganz normalen deutschen Ami-Hass in den USA die Runde machen.
  • Hans-Dietrich Genscher hat als Politiker und als Diplomat Respekt genossen, wo er hingekommen ist. Heiko Maas… die traurige Gestalt aus dem Saarland – ach lassen wir das.
  • Hans-Dietrich Genscher hätte sich nicht dadurch lächerlich gemacht, seinen Senf zu inneren Angelegenheiten der USA abzusondern und dem US-Präsidenten Ratschläge dazu zu geben, wie er zu regieren hat. Weder Helmut Schmidt noch Helmut Kohl hätten das toleriert. In der Laienspielschar von Angela Merkel, in der die Profilneurose das herrschende Antriebsmotiv und die alleinige Qualifikation der meisten Darsteller zu sein scheint, ist das anders.
  • Helmut Kohl und Helmut Schmidt hatten mit ihren Gegenüber Beziehungen, die auf gegenseitigem Respekt basierten. Kohl und Bush, so geht die Kunde, waren miteinander befreundet, eine Freundschaft, die man mit Fug und Recht als Grundlage für die Vereinigung Deutschland ansehen kann. Ohne die Unterstützung von George H. W. Bush wäre es Helmut Kohl kaum gelungen, die Bedenken, die Margaret Thatcher, aber vor allem Francois Mitterand gegenüber einer deutschen Einigung hatten, aus dem Weg zu räumen.
  • Zwischen Donald Trump und Angela Merkel gibt es keine Beziehung, die auf Respekt gebaut ist. Merkel hat das unmöglich gemacht, u.a. dadurch, dass sie sich verhält, wie ein Elefant im diplomatischen Porzellanladen.

Zum Beispiel durch Affronts wie diesen:

Ein Beispiel vom kleinen Mann aus dem Saarland, der es dennoch schafft, der größte diplomatische Trampel weit und breit (selbst Justin Trudeau hat gegen Maas keine Chance) zu sein:

  • Als Kohl und Schmidt Kanzler waren, hatte Deutschland, obwohl es an keinerlei Militäreinsätzen teilgenommen hat, einen festen Stand nicht nur in der NATO. Heute ist Deutschland eine internationale Lachplatte, das Land, dessen Soldaten mit Besen antreten, weil die Gewehre fehlen oder das sich Material von Verbündeten leihen muss.

Die Welt hat sich verändert. Die strategische Lage ist eine vollkommen andere. US-amerikanische Interessen haben nicht mehr Russland zum Widersacher, sondern China. Das an sich reduziert bereits die Bedeutung von Europa. Nimmt man die Animositäten hinzu, die vor allem Maas und seine Genossen von der 13%-Partei in Richtung USA verbreiten, dann ist es kein Wunder, dass der veränderten strategischen Lage in einer Weise Rechnung getragen wird, die in Deutschland viele Arbeitsplätze kosten wird.

Soweit so gut.



Nun zu dem, was lange bekannt ist, jedem bekannt sein kann, der z.B. das UK Defence Journal liest. Polen und die USA verhandeln schon seit längerem über eine größere US-Präsenz in Polen. Polen ist ein konstanter Partner für die USA, der am Irak-Abenteuer beteiligt war und nicht wie Deutschland durch stete anti-Amerikanische-Provokation auffällt. Die NATO ist ein Bündnis mit schwindendem Wert. Schon im Jugoslawien-Krieg haben sich US-Generäle über die Trägkeit der europäischen Partner beschwert und die Einbindung in die NATO als Belastung empfunden. Seither haben die USA zumeist außerhalb der NATO agiert. Das war unter Bush so, und es war unter Obama der Fall. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern kann man argumentieren, dass Trump versucht hat, die NATO wiederzubeleben, z.B. durch sein Insistieren auf erhöhten Verteidigungsausgaben des Westens. Offenkundig hat er die Lust daran verloren, einigen angeblichen Verbündeten ständig in den Hintern zu treten, damit sie ihren vertraglichen Verpflichtungen nachkommen.

Und jetzt tut Donald Trump das, was er seit Antritt seiner Präsidentschaft höchst erfolgreich getan hat: Er treibt die lahmen Europäer vor sich her. Die Aufregung in Deutschland ist groß.

“Eine Entscheidung über einen möglichen Abzug von US-Truppen aus Deutschland in dieser Größenordnung hätte besser vorher bilateral oder in der NATO beraten werden müssen”, sagte der verteidigungspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Henning Otte.”

oder:

“Dass die Bundesregierung über die Entscheidung nicht vorher informiert worden sei, sei ein “sehr ungewöhnlicher Vorgang”, sagte der CDU-Außenpolitiker Andreas Nick der Deutschen Welle”

Eine kleine Nachricht, die ihren Weg in das Wall Street Journal gefunden hat, rückt die Gewichte in der internationalen Politik wieder gerade und macht deutschen Politdarstellern Beine. Denn: Donald Trump ist nicht nur Präsident. Er ist auch Oberbefehlshaber der US-Armee. Er hat die Ressourcen zur Verfügung. Er ist der Präsident des Landes mit der stärksten Armee. Er ist derjenige, der beim Poker alle Karten hält. Er ist derjenige, bei dem die deutschen Politdarsteller gutes Wetter hätten machen müssen. Stattdessen haben sich Maas und Merkel zu einem Kurs entschieden, der größtmöglichen Schaden für ihre Bevölkerung verspricht. An den Haupt-Standorten der US-Armee in Rheinland-Pfalz und Bayern gibt es bestimmt jetzt schon viele bei der US-Army beschäftigte Deutsche, die sich überlegen, wie sie Maas und Merkel für ihre Anstrengung, sie arbeitslos zu machen, danken können.

Aber natürlich haben Maas und Merkel die Folgen ihrer diplomatischen Amokfahrt der letzten Jahre bedacht und bereits Pläne in der Schublade, wie die Bundeswehr in die Lage versetzt werden kann, das Sicherheitsvakuum, das der Abzug der US-Soldaten in Deutschland hinterlässt, zu füllen, mit geliehenen Waffen und Besen, wenn es sein muss. Überhaupt kann man doch von einem Land mit einer Merkel und einem Maas an der Spitze erwarten, dass es für seine Sicherheit selbst sorgen kann und nicht als Bittsteller bei den USA antreten muss. Jahrzehntelang war die NATO ein Miltärbündnis, das die Sicherheit der Europäer gewährleistet hat. Dafür Hauptverantwortlich waren die Soldaten der USA, die Waffen der USA, die Ressourcen der USA, von Pershing II bis Cruise Missile und F35. Der Vorsprung durch Technik, den VW gerne für sich reklamiert, ist – wenn es um Waffensysteme geht – einer, den sich die USA und das Vereinigte Königreich teilen. Sicher haben sich Maas und Merkel überlegt, wie sie den technologischen Rückstand einst erfolgreicher Waffensysteme wie des Leopard aufholen wollen, um selbst für die Sicherheit von Deutschland zu sorgen.

Aber halt, es bedarf gar keiner Sicherheit. Es gibt ja die LINKE, die durch Geschwätz für Sicherheit sorgt, allen voran Vorschwätzer Bartsch, der Folgendes von sich gegeben hat:

DDR-Propaganda aus den 1950er Jahre; Seither bei Linken keine Entwicklung.

“Der Vorsitzende der Links-Fraktion Dietmar Bartsch sieht in den Plänen hingegen auch eine Chance. “Die Bundesregierung sollte ihn dankend annehmen und zeitnah einen Komplettabzug der US-Soldaten mit der Trump-Administration vorbereiten. Wenn die Soldaten abgezogen werden, sollten sie gleichzeitig die US-Atombomben mitnehmen”, erklärte Bartsch. “Das hätte den Kollateralnutzen, dass der Steuerzahler Milliarden sparen würde, weil neue Kampfjets nicht angeschafft werden müssten.”

In einer Welt zunehmender chinesischer Aggression setzt die LINKE auf Demilitarisierung. Welche Hintergedanken die Kommunisten aus Deutschland leiten, ist nicht wirklich ein Geheimnis. Pazifismus ist eine schöne Sache. Die meisten Kinder und Jugendlichen zollen ihm Lippenbekenntnisse. Wenn man jedoch ein biologisches Alter erreicht hat, in dem die Annahme, eine gewisse Maturität gehe damit einher, nicht von der Hand zu weisen ist, dann sollte man gelernt haben, dass nicht alle Menschen gut sind, die längste Phase des Friedens in Europa auf dem Konzept der Abschreckung basiert und es immer schlecht ist, sich dem Wohlwollen eines Stärkeren zu überantworten. Wer nichts ins Feld zu führen hat, der kann nicht mitspielen. Manche Linke scheinen aus dem Bauklotzalter nicht herausgekommen zu sein und verbinden die Erscheinung eines Erwachsenen mit einem kindlichen Gemüt, das nur in Punkto Boshaftigkeit entwickelt wurde, und zwar dadurch, dass der Wunsch, andere zu schädigen, zum tragenden Motiv der eigenen Existenz geworden ist.

Wir sehen dieser Entwicklung, die uns beunruhigen würde, lebten wir in Deutschland, relativ gelassen entgegen. Warum? Nun, wir haben das hier:

Und das hier:

Aber Deutschland, das haben wir vergessen obwohl wir längst davon berichtet haben, hat ja auch einen Flugzeugträger. Den Flugzeugträger “Maria Göppert”

Alles halb so schlimm. Deutschland braucht die Amis nicht. Wenn Putins Horden vor den Toren von Berlin stehen, dann schicken wir einfach die Gender Studierten zu Abschreckung. Das wirkt.




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