Jahrhundertverbrechen: Wie die ARD an ihrer Rechtsextremismus-Störung bastelt – Proud Boys in Washington

Der ehemalige Chefredakteur der Tagesschau, wie hieß er doch gleich, ah: Kai Gniffke, hat einst erklärt, dass Meldungen, die es in die Nachrichten der ARD-tagesschau schaffen, folgenden Kriterien genügen müssen:

Sie müssen von (1) gesellschaftlicher, (2) nationaler oder internationaler Relevanz und für (3) die „Mehrzahl der 83 Millionen Deutschen von Bedeutung” sein.

Eine Meldung, die offenkundig diesen Kriterien genügt, findet sich heute auf den Seiten der ARD-tagesschau. Es ist eine schreckliche Meldung, eine, die Horror verbreitet, eine, die man als Indiz für die geistige Störung, die in der Redaktion der ARD-tagesschau endemisch zu sein scheint, ansehen kann:

“Henry “Enrique” Tarrio hat im Dezember nach eigenen Angaben am Rande von Protesten ein “Black Lives Matter”-Plakat einer Kirche gestohlen und verbrannt. Das hatte er in einem Gespräch mit der “Washington Post” erzählt. Dieser Vorfall war nun die Grundlage seiner Verhaftung in Washington. Außerdem trug er bei der Festnahme zwei Magazine für Schnellfeuerwaffen bei sich. Dies ist in Washington verboten.””

Wie man sieht, ist Tarrio a popular guy. Innerhalb kürzester Zeit wurden bereits mehr als 62.000 US-Dollar für seine Freilassung gespendet (pending bail) – mehr Info bei Klick auf das Bild.

Henry Enrique Tarrio ist der Anführer der Proud Boys, jener Gruppierung in den USA, die linksextreme Medien schon seit Monaten als rechtsextrem darzustellen versuchen. Indes, die Proud Boys machen bislang keinerlei Anstalten, dieser Etikettierung der Linksextremen auch gerecht zu werden. In krassem Kontrast zu dieser Zuschreibung “rechtsextrem” zu den Proud Boys, eine Zuschreibung, die der verantwortliche Schmierfink auch heute nicht vergisst, steht natürlich die Berichterstattung über die linksextremen Mobs von Antifa und BLM, denen in der ARD-tagesschau offenkundig, obschon die Schäden, die alleine in Portland angerichtet wurden, in die dreistelligen Millionen gehen und selbst Portlands Bürgermeister Ted Wheeler, der Freund der Antifa, neuerdings zum Freund der National Guard mutiert ist, keinerlei Relevanz, weder national noch international noch gesellschaftlich zugeschrieben wird.

“Unterstützt werden die Proteste auch von der rechtsextremen Proud-Boys-Bewegung”, heißt es gleich in der Unterüberschrift, die man wohl als von einem linksextremen Schmierfinken stammend, werten muss.



Man kann diese Fixierung, die sich heute an dem Verbrechen des Jahrhunderts festmacht, als Ausdruck von Agenda Setting ansehen, als Beleg dafür, dass in den Medien Personen sitzen, die aus dem Angebot der Informationen, die Meldungen auswählen, die sie zu Nachrichten machen wollen. Aber das ist trivial und schon zu oft gesagt. Nein, es ist viel spannender, die geistige Verfassung von Personen zu rekonstruieren, den Personen, die darin, dass man den Fetisch einer kommunistischen Splittergruppe, die von Linksextremen hofiert wird, weil sie u.a. bei der neuerlichen Durchsetzung von Rassensegregation hilfreich ist, das Verbrechen des Jahrhunderts erblicken, das man den deutschen Konsumenten der Tagesschau sofort servieren muss.

Wie sieht es im Gehirn eines Journalisten-Darstellers aus, der die Tatsache, dass der Führer der Proud Boys in Washington DC festgenommen wird, weil er ein “Black-Lives-Matter Plakat verbrannt hat”, als eine Nachricht von internationalem Stellenwert ansieht, als Verbrechen, das so unglaublich unglaublich ist, dass man es aller Welt mitteilen muss: “Stellen Sie sich vor, der hat ein Black Lives Matter Plakat verbrannt, ein BLACK LIVES MATTER Plakat! Stellen Sie sich das vor! Häresie. Inquisition. Kreuzigung.

Das alles erinnert an das Kleinkind, das zum ersten Mal in der Lage ist, die eigenen Schnürsenkel zu binden und nun allen, die des Wegs kommen, diese Errungenschaft als Meisterleistung nahebringen will.

Im Verbrennen eines Black Lives Matter Plakates kann man nur dann ein mitteilungswertes Sakrileg erblicken, wenn dem Plakat ein verklärt-ritueller, ja liturgischer Status zugewiesen wird, wenn das Plakat zu einem Fetisch stilisiert wird, dem die ARD-Journalisten-Darsteller huldigen. Wäre dies der Fall, man müsste die Verantwortlichen zu Irren erklären.



Es gibt natürlich noch eine andere Erklärung, eine, die von dem geradezu panischen Bemühen der ARD-Schmierfinken ausgeht, alle, die vom Wahlbetrug sprechen, der bei den US-Wahlen stattgefunden hat und durch den ein seniler Greis mit langer Korruptionsgeschichte in das höchste Amt der USA gehievt werden soll, als Rechtsextreme darzustellen. Diesem Bemühen, dem jede journalistische Ethik geopfert wird, sofern Ethik nicht ohnehin bei der ARD ein Fremdwort ohne bekannte Bedeutung darstellt, ist es geschuldet, dass die reinen Konsumenten der ARD-Tagesschau keine Ahnung davon haben, wie umkämpft die Präsidentschaftswahl in den USA nach wie vor ist. Sie wissen nicht, dass Abgeordnete mehrerer Staaten, in Arizona, Pennsylvania und Wisconsin, derzeit dabei sind, die Wahlzertifizierung für Joe Biden zu annullieren. Sie wissen nicht, dass aus sechs Staaten konkurrierende Slates, also Electoral College Votes, nach Washington geschickt wurden, die einmal Joe Biden, einmal Donald Trump zum Wahlsieger erklären. Sie wissen nichts davon, dass am 6. Januar eine der größten Rallys in der Geschichte der USA in Washington stattfinden wird.

Sie wissen nichts davon, dass im US-Congress derzeit mehr als 100 Abgeordnete des Repräsentantenhauses und im Senate 12 Senatoren um Ted Cruz, zu Senatoren wie Josh Hawley, den Senator für Missouri, gestoßen sind, die ebenfalls angekündigt haben, Einspruch gegen die Zertifizierung von Stimmen der Wahlmänner aus Arizona, Georgia, Michigan, Nevada, Pennsylvania und Wisconsin, die Joe Biden zugeschrieben werden sollen, einzulegen, wegen des endemischen Wahlbetrugs:

“”I cannot vote to certify the Electoral College results on January 6 without raising the fact that some states, particularly Pennsylvania, failed to follow their own state election laws,” Hawley said in announcing his decision. “At the very least, Congress should investigate allegations of voter fraud and adopt measures to secure the integrity of our elections. But Congress has so far failed to act.””

Und vor allem wissen die Konsumenten, die immer noch denken, sie würden bei der ARD-tagesschau informiert, nichts von dem linksextremen Mob, der mobilisiert wird, um all diejenigen einzuschüchtern, die es immer noch wagen, ihre Stimme gegen den wohl größten Wahlbetrug in der Geschichte US-amerikanischer Wahlen zu erheben. Diesen linksextremen Mob:

Der Einblick in die geistige Verfassung derer, die für die konsequente Desinformation der Konsumenten der ARD-tagesschau verantwortlich sind, offenbart einen verstörten Geist, dessen ideologische Welt derzeit aus den Angeln geraten ist, weil es außerhalb der Echokammer, in der der Geistinhaber lebt, Menschen gibt, die anderer Ansicht sind, die die linksextreme Heilslehre, der die ARD-Kultisten huldigen, für absurden Quatsch halten und die Realität der Ideologie vorziehen.

Aber immerhin wissen Sie nun, dass Henry “Enrique” Tarrio ein Plakat von Black Lives Matter verbrannt hat. Und er lebt immer noch. Kein göttlicher Blitz hat ihn niedergestreckt. Kein Stalin aus der kommunistischen Hölle hat ihn verflucht. Nur der panische Gouverneur von Washington DC hat ihn unter einem Vorwand festnehmen lassen. Ein Journalist, der sein Geld wert ist, hätte natürlich diesen Aspekt der Geschichte beleuchtet, wenn er die Geschichte schon als mitteilenswert ansieht.



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