ARD will Gebührenzahler verschaukeln

oder veralbern,

oder sind die so dumm?

Gestern haben wir unsere Leser Zahlen der ARD nachrechnen lassen.

Ausgangspunkt ist diese Passage auf Tagesschau.de:

Von Astrid Corall, NDR

ARD mehr geldDas Zahlenwerk der ARD ist gut 2400 Seiten dick. Detailliert steht dort, wie viel Geld der Senderverbund in den kommenden vier Jahren aus seiner Sicht benötigt. Und das sind knapp 400 Millionen Euro mehr pro Jahr als jetzt – das entspricht rund 2,2 Prozent.

Die Passage behauptet, die 400 Millionen Euro, die die ARD mehr haben möchte, entsprächen einer Steigerung von nur “rund 2.2 Prozent”.

Zwischenzeitlich haben das 272 unserer Leser nachgerechnet und 185 (68%) haben die richtige Lösung: Wenn 400 Millionen Euro eine Steigerung von 2,2% darstellen, dann muss die ARD ein Budget von rund 18,2 (18,181818…) Milliarden Euro haben.

Hat sie aber nicht.

Die ARD hat ein Jahresbudget von rund 6,3 Milliarden Euro.

Entsprechend stellen 400.000.000 Euro zusätzlich ein Wachstum von 6,35% dar, nicht 2,2%, also rund dreimal so viel.

Die 400.000.000 Euro sollen jährlich fließen, was bedeutet, in vier Jahren beläuft sich das Budget der ARD auf 7,9 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 25,4% entspricht, also 12Mal so hoch, wie die ARD behauptet.

Will die ARD ihre Leser verschaukeln, bewusst hinters Licht führen oder sind die Verantwortlichen bei der ARD, hier Astrid Corall und ihr Intendant Lutz Marmor, zu dumm, um einen Taschenrechner zu bedienen und eine Prozentzahl richtig auszurechnen?

Wie immer, wenn wir etwas nicht wissen, fragen wir unsere Leser:

Verschaukeln oder zu dumm?
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