Inquisition 2.0: Vom genderistischen Pack

Vorrede: Wir sind Anatol Stefanowitsch wirklich dankbar, für seine Klärung der Bedeutung der Begriffe „Pack“ und „Mob“. So weiß man doch, dass die Meldung auch ankommt.

Die Zeit der Zurückhaltung ist vorbei!

Es gibt in Deutschland eine Sekte, deren Mitglieder so sehr mit ihrer physischen Existenz unzufrieden sind, dass sie sie am liebsten verleugnen wollen. Dabei steigern sie sich so sehr in die Ablehnung ihrer physischen Existenz, dass sie sich einbilden, sie könnten ihr Geschlecht frei wählen, denn Geschlecht, sei sozial konstruiert. Dieser Irrtum, der sich spätestens dann als solcher herausstellen wird, wenn zwei, die sich einbilden, Trans zu sein, beim Versuch, ihren (sozial konstruierten) Kinderwunsch zu verwirklichen, feststellen, dass sie beide männlich sind, hat bei den von ihm Befallenen die Form einer Manie angenommen.

Nun wäre das alles kein Problem, würden die entsprechenden Sektenmitglieder unter sich bleiben, sich in geschlossenen Räumlichkeiten aufhalten und den Kontakt mit der normalen Welt meiden. Das tun sie aber nicht. Ihre Psychose ist so weit entwickelt, dass sie die Existenz von anderen Menschen, die die Fakten dieses Planeten und des biologischen Lebens auf ihm anerkennen, nicht ertragen können und entsprechend versuchen, Letztere zu missionieren und wenn das nicht klappt, sie (bislang nur) mundtot zu machen.

Wer wissen will, wie es möglich war, dass Hitler und seine Konsorten, die Opportunisten, die Hühnerzüchter und die Wahsinnigen ein Land übernehmen konnten, das man bis dato – selbst nach dem 1. Weltkrieg noch – als der Rationalität zugänglich betrachtet hat, der muss nur beschreiben, wie es den Genderista seit mehreren Jahrzehnten gelingt, öffentliche Positionen zu besetzen, Verwaltungen zu infiltrieren und selbst Hochschulen vor ihren Karren zu spannen.

Hochschulen sind besonders wichtig, sind sie doch der Ort, an dem sich Faktensucher und -finder sammeln, also ein Ort, von dem die größte Gefahr für die Genderisten ausgeht, die größte Gefahr für ihr Projekt der Realitätsverweigerung. Daher müssen Hochschulen zerstört werden.

Und wie im Dritten Reich, so sehen auch heute die meisten derjenigen, die man als Wissenschaftler ansehen können sollte, dem irren Treiben derer zu, die keine Idee von Wissenschaft haben, aber wissen, dass sie das, wofür Wissenschaft steht, die Erkenntnis über die Wirklichkeit, zerstören müssen.

Nicht alle sehen zu.

Wir sehen nicht zu.

Und Prof. Dr. em. Günter Buchholz sieht nicht zu.

Und Prof. Dr. Walter Krämer sieht nicht zu.

Und Prof. Dr. Ulrich Kutschera sieht nicht zu.
U.Kutschera

Kutschera hat dabei fast so deutliche Worte gefunden wie wir oder Prof. Dr. Buchholz und die Gendersekte als ebensolche bloßgestellt. Der Genderismus sei eine „quasi-religiöse Strömung“, die „unter dem Schlagwort, Deckmantel oder der Tarnkappe des Gender Mainstreaming Fuß fasst und immer mehr – gleich einem Krebsgeschwür – auch Fachgebiete erobern möchte“.

Das sagt Kutschera nicht einfach so, sondern nachdem er sich intensiv mit dem, was Genderisten zusammenschreiben und als wissenschaftlich verkaufen wollen, auseinander gesetzt hat. Das Lesen der Gender-Literatur habe ihn, so sagt er, entsetzt und verärgert zurückgelassen und weiter: Genderismus ist ein „Frontalangriff gegen rational-naturwissenschaftliches Denken, die Biomedizin als Ganzes sowie unsere naturalistische Wissenschaftstheorie“.

Damit ist Genderismus hervorragend charakterisiert, denn die Verleugnung der Realität, die wir oben beschrieben haben, sie erfordert es, rationales Denken zu suspendieren und Willkür wie Irrationalität Tür und Tor zu öffnen. Beides, Willkür und Irrationalität, hat jedoch an Hochschulen nichts verloren. Um so schlimmer, dass sich mit 190 Lehrstühlen für Gender Studies die Anhänger der Sekte bereits fest an deutschen Hochschulen installieren haben.

Nun könnte man denken, einer wie Ulrich Kutschera, der den Mut hat, die Fakten so darzustellen, wie sie sind und der gegen die Unterminierung der Wissenschaften, ihre Zerstörung durch den Genderismus zu Felde zieht, ihm laufen die Wissenschaftler in Massen zu: Studenten, die einmal Wissenschaftler werden wollen, Dozenten, die es angeblich schon sind, sie alle, die dem wissenschatflichen Programm verpflichtet sind, das Erkenntnisgewinn durch die Aufstellung und Prüfung von Aussagen über die Wirklichkeit anstrebt und deshalb Nachvollziehbarkeit und Falsifizierbarkeit von Aussagen erfordert, also genau das, was Genderisten fürchten wie der Teufel das Weihwasser, sie alle sammeln sich hinter Ulrich Kutschera, um gemeinsam mit ihm die Genderista zu bekämpfen.

Weit gefehlt.

Wie sich im Dritten Reich kaum jemand sich getraut hat, gegen den grassierenden Wahnsinn, der sich auch an Hochschulen eingenistet hat, seine Stimme zu erheben, so schweigt die Mehrzahl der angeblichen Wissenschaftler auch heute.

Die, die den Mund aufmachen, das sind die Ideologen.

Z.B. die Ideologen im ASta der Universität Kassel. Den ASta-Mitgliedern ist ein Interview von Ulrich Kutschera im RBB aufgestoßen, in dem Kutschera nicht nur darlegt, dass er Genderismus für einen „Frontalangriff gegen rational-naturwissenschaftliches Denken“ hält und entsprechend der Genderismus als Kult und nicht als wissenschaftliche Disziplin zu betrachten ist, sondern seine Aussagen auch begründet.

Ein wissenschaftliches Vorgehen, das die Argumente prüfbar macht. Selbst Mitgliedern des ASta, die ja einmal Wissenschaftler sein wollen, angeblich, wäre es möglich, die Aussagen von Kutschera und die Begründung seiner Aussagen zu prüfen. Dazu müssten sie die Fachliteratur lesen, die Forschungsergebnisse zur Kenntnis nehmen und sich ein Urteil bilden, ein Urteil darüber, ob es empirische Fakten gibt, die den Aussagen von Kutschera widersprechen. Das wäre eine wissenschaftliche Vorgehensweise.

Aber im ASta der Universität Kassel sitzen keine angehenden Wissenschaftler. Dort sitzen Ideologen. Entsprechend üben sie sich im ideologischen Meuchelmord und haben nicht die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Kutschera gesucht, sondern die Denunziation hinter seinem Rücken, und zwar bei den großen Brüdern, die im Präsidium der Universität Kassel sitzen:

Kassel asta-logo„Unserer Auffassung nach sind die Behauptungen Kutscheras bezüglich der Genderforschung unhaltbare Unterstellungen, die dazu dienen die Forschung zu diffamieren. Er bezeichnet wörtlich die Genderforschung als „Krebsgeschwür“, „Pseudowissenschaft“ und „quasi-religiöse Strömung bzw. Weltanschauung“. Weiter vergleicht er die Genderbewegung mit spirituellen Praxen, dem Kreationismus und sektenförmigen Strukturen. Er spricht von „ein bisschen seriös klingende deutsche Genderbücher“, nennt diese aber nicht explizit und sagt, die Lehrenden/Forschenden seien „Gott sein Dank nur noch W2 besoldet. Das ist ein besseres Lehrergehalt. Ein kleiner Trost.“ Mit dieser Aussage beleidigt er offenkundig seine Kolleg*innen und impliziert gleichzeitig, dass immer noch zu viel Geld für diese Forschung ausgegeben werde. Außerdem erzeugt er mit der Aussage „Wir stehen kurz vor einer Genderisierung der Biologie, dagegen werden wir uns
verwahren“ ein klares Feindbild.“

Mit diesem Schreiben haben sich die Möchtegern-Wissenschaftler aus dem ASta komplett disqualifiziert, denn es findet sich auch nicht die Spur eines Arguments in ihrem Schreiben. Wir wissen nun, welche Aussagen Kutscheras den ASta-Ideologen missfallen haben. Wir wissen nicht, warum sie ihnen missfallen haben, wobei warum nicht nach einer psychologischen Begründung fragt, sondern nach einer empirischen in den Fakten basierten Begründung – jedenfalls in der Wissenschaft. Es wäre also zu zeigen, dass Kutschera Unrecht hat, wenn er die Metapher des „Krebsgeschwürs“ verwendet. Es wäre zu zeigen, dass die Gender Studies keine Pseudowissenschaft sind. Es wäre zu zeigen, dass die Gender Studies keine quasi-religiöse Strömung sind und so weiter.

Wissenschaftler und solche, die es werden wollen, würden sich so verhalten, sie würden versuchen, Gegenargumente zu formulieren. Ideologen wählen andere Wege, sie schwärzen diejenigen, die ihnen nicht passen, hinter deren Rücken beim Papa an.

Und der Papa, in diesem Fall das Präsidium der Universität Kassel, es hat in der Zwischenzeit eine an Armseligkeit nicht mehr zu überbietende Stellungnahme verbreitet:

Uni Kassel„Die Universität Kassel legt in ihrem Entwicklungsplan dar, dass sie Gleichstellung und Diversity (Vielfältigkeit) als zentrale Themen ihrer Entwicklung begreift. Dazu gehört u.a. die Erhöhung des Anteils von Frauen in wissenschaftlichen Spitzenpositionen. Sie hat sich verpflichtet, eine Organisationskultur zu pflegen, die von gegenseitiger Anerkennung und Teilhabe aller Mitglieder der Hochschule geprägt ist.

Die Universitätsleitung wird mit Herrn Prof. Kutschera das Gespräch suchen, um ihn an diese Grundsätze zu erinnern. Den Lehrenden der Universität steht es grundsätzlich frei, sich an der öffentlichen Debatte zu beteiligen; dieses Recht respektiert die Leitung der Universität Kassel selbstverständlich. Die Hochschulleitung ist zugleich der Auffassung, dass diese Debatte in einer Atmosphäre des gegenseitigen Respekts stattfinden soll, auch des Respekts gegenüber anderen wissenschaftlichen Disziplinen.“

In Deutsch: Die Universität Kassel hat sich schon mit dem Genderismus ins Bett gelegt und die Wissenschaft an eine staatliche Alimentierung verkauft. Letztere gibt es nur dann, wenn Gleichstellung und Diversity verwirklicht wird, was nicht Meinungsvielfalt meint, wie man im vorliegenden Fall deutlich sehen kann, sondern Meinungseinfalt und in jedem Fall keine Kritik an der Gender Sekte umfasst. Entsprechend wird die Universitätsleitung mit Herrn Prof. Kutschera das Gespräch suchen, nicht etwa mit den Vertretern der Gender Studies, die auch an der Univeristät Kassel ihr Unwesen treiben.

Die Universitätsleitung hat offensichtlich nichts dagegen, dass die Einrichtung von Kindertagesstätten die Forschung ersetzt und Gender Sektenmitglieder ihre Messen an Universitäten lesen. Nein, die Universitätsleitung lässt sich im Rahmen des Professorinnenprogramms vielmehr dafür bezahlen, dass sie Wissenschaft an die Gender Sekte verhökert.

Und natürlich dürfen die Männleins nicht fehlen, die sich schützend vor die armen Gender Sektierer stellen. Dieses Mal in Form von Winfried Streitkamp, der die Gender Studies als Dekan der Gesellschaftwissenschaften, also des Fachbereichs, in dem die Gender Studies in Kassel angesiedelt sind, in Schutz nimmt und den Kollegen Kutschera ob seines „beleidigenden Stils“ anfeindet. Auch Streitkamp ist nicht an wissenschaftlichem Austausch und Argumenten interessiert, sondern daran, Wissenschaft an die Gender Sekte zu verhökern und ansonsten den Schwanz einzuziehen.

Langsam wird es Zeit, dass sich diejenigen, die noch wissen, dass Wissenschaft keine Ideologie und keine al Gusto-Behauptungen umfasst, hinter Ulrich Kutschera stellen und mit ihm das „Krebsgeschwür“ des Genderismus an einer weiterer Verbreitung hindern.

PetitionslogoEs wird Zeit, dass sich Studenten, die studieren, weil sie etwas wissen wollen, weil sie an methodischem Vorgehen und am Erkenntnisprozess interessiert sind, die nicht Ideologie, sondern Wissenschaft betreiben wollen, zu Wort melden und den AStA der Universität Kassel, dessen Mitglieder sie über ihre Studiengebühren dafür finanzieren, dass sie sich als Denunzianten verdingen und ansonsten jede Wissenschaftlichkeit vermissen lassen, in die Wüste jagen, wo man ihn vermutlich auch nicht haben will. In jedem Fall ist die große schweigende Mehrheit der Studenten, jene 90%, die sich nicht an der Wahl des ASta beteiligt haben, aufgerufen, dessen ideologischem Treiben ein Ende zu setzen.

Zudem ist es an der Zeit, der Gleichstellung, zu der sich die Universität Kassel verpflichtet haben will, ein Ende zu setzen, denn weder gibt es einen demokratischen Beschluss dazu, dass Gleichstellung in der Gesellschaft oder an Universitäten umgesetzt werden soll, noch verträgt sich Gleichstellung, die auf Ergebnisgleichheit zielt, mit den Grundsätzen der Meritokratie, also der Belohnung von Leistung und nicht von Geschlecht, auf denen das gesamte Bildungswesen angeblich basiert. Wenn an der Universität Kassel nicht mehr die studentische Leistung oder die Leistung von Dozenten honoriert wird, sondern die Tiefe der Verneigung vor der Genderista, dann sollte das Präsidium der Universität seinen Studenten reinen Wein einschenken, damit Studenten, die an Wissenschaft interessiert sind, die Universität Kassel, bei der es sich ja dann nicht mehr um eine Universität, sondern um eine Gleichstellungsanstalt handelt, meiden können.

Schließlich hat niemand den Vertretern der Gender Studies verwehrt, sich gegen die Kritik, bei Gender Studies handle es sich um einen Kult, eine pseudo-Wissenschaft, eine religiöse Sekte, zu wehren und die Gründe darzulegen, warum die Kritik falsch und die Gender Studies doch eine Wissenschaft sind. Wir haben es den Genderista sogar sehr einfach gemacht, in dem wir ein paar Fragen aufgestellt haben, deren Beantwortung einem Wissenschaftler sehr leicht fallen sollte, die er quasi im Schlaf beantworten können muss, Fragen nach Methode, Methodologie, Erkenntnisgewinn und Nutzen seiner Forschung.

Leider hat sich bislang kein Genderist bereit gefunden, die entsprechenden Fragen zu beantworten, woraus man nur den Schluss ziehen kann, dass die Genderisten nicht in der Lage sind, die entsprechenden Fragen zu beantworten, was wiederum bedeutet, dass Genderisten keine Wissenschaftler sind.

Hadmut Danisch hat die Stellungnahme des Präsidiums der Universität Kassel zum Anlass genommen, um den Verantwortlichen der Universität Kassel u.a. die folgenden Fragen zu stellen:

  • Wie ist es mit der Freiheit von Forschung und Lehre vereinbar, wenn Druck auf Wissenschaftler ausgeübt wird, weil deren fachliche Überzeugung den politischen Vorgaben nicht entspricht?
  • Auf welcher formalen Rechtsgrundlage muss sich ein Wissenschaftler für die von ihm vertretene fachliche Auffassung vor dem Präsidium einer Universität, also Teil der Exekutive, „verantworten”?
  • Wie steht die Universität Kassel zum Thema „Gender”?
  • Worin liegen nach Auffassung der Universität Kassel die wissenschaftlichen Grundlagen für die in „Gender Studies” und „Gender Mainstreaming” vertretenen Thesen, dass Geschlechter keinen biologischen Ursprung haben, sondern nur gesellschaftlich-sozial erzeugt würden?

Auf die Antworten der Universitätsleitung darf man gespannt sein.

Über Michael Klein
... concerned with and about science

19 Responses to Inquisition 2.0: Vom genderistischen Pack

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  2. Es gibt keine Satire wie die Realsatire!:

    Studenten, die ihre Dozenten auf persönlich missliebige Aussagen prüfen, statt sich von ihnen Fachwissen vermitteln und dann dieses statt die persönliche Gesinnung durch die Dozenten prüfen zu lassen, und die „klare Feindbilder“ bei allen verorten, die sie nicht mögen und vor allem nicht bei sich selbst, auch dann, wenn sie eine Person anschwärzen, nur, weil diese Person ihre Arbeit tut, für die sie im übrigen bezahlt wird – das ist dann wohl etwas anderes als ein „klares Feindbild“,

    Universitätsdozenten, die an einer angeblich wissenschaftlichen Institution Fachwissen und die Idee der Wissenschaft vermitteln sollen, aber zu einem Gespräch mit der Universitätsleitung gebeten werden, wenn sie just dies tun,

    eine Universitätsleitung, die aus mit akademischen Titeln versehenen Leuten besteht, die dennoch keinerlei Verbindung zur Wissenschaft aufzuweisen zu haben scheinen und meinen, sie seien nur oder vor allem Verwaltungsbeamte, die jede ideologische Marotte mit erbarmungswürdiger Halbwertzeit ihrer in der Verwaltung Vorgesetzten mit dienstfertigem und vorauseilendem Gehorsam zu bedienen hätten, statt sich auch nur dunkel an die Idee der Wissenschaft zu erinnern und daran, dass sie eine wissenschaftliche Einrichtung zu leiten haben, keine ideologische Kaderschmiede,

    ein Kultusministerium, das dem bunten Treiben zusieht und sich nicht um den Auftrag wissenschaftlicher Einrichtungen, Wissenschaft zu betreiben und zu vermitteln, statt ideologischen Schwachsinn zu verbreiten, schert,

    – da ist doch irgendetwas falsch herum, oder!?

    Auch der letzte Beobachter sollte sich inzwischen fühlen wie der Erzähler in Edgar Allan Poes „The System of Dr Tarr and Professor Fether“, der sich in einer Irrenanstalt wiederfindet, in der die Patienten und das Personal die Rollen getauscht haben (auf Seiten des Personals ist das in der Geschichte allerdings nicht freiwillig passiert):
    „Upon the whole, I could not help thinking that there was much of the bizarre about every thing I saw – but then the world is made up of all kinds of persons, with all modes of thought, and all sorts of conventional customs“ –

    aber nicht an einer wissenschaftlichen Einrichtung, die eine Universität nun einmal ist oder unbedingt sein sollte, denn nur in der Ausübung und Vermittlung von Wissenschaft ist sie legitimiert, aber ganz sicher nicht in der Verbreitung abstruser Ideologien!

    Und mir ist auch vollständig neu, dass eine Universität ein Instrument der Gleichstellung zugunsten von Frauen sei, statt Verdienste um die Wissenschaft gemäß des Leistungsprinzips anzuerkennen. Das wirft die Frage auf, wonach an der Uni Kassel studentische Leistungen bewertet werden – und DAS scheint mir den Ruf der Uni Kassel ganz erheblich zu beschädigen!

    Mir scheint, an der Uni Kassel herrscht „[their] own treatment“, wie es der Erzähler in Poes Geschichte der Irrenanstalt unter der Leitung der Patienten bestätigt, ein „treatment“ das „a very capital one of its kind“ ist: „simple – neat- and [it] gave no trouble at all – not the least“. Die Uni Kassel ist eine Ruhigstellungsanstalt, keine wissenschaftliche Einrichtung!

    • Martin M. sagt:

      Liebe Frau Dr. habil. Diefenbach,

      Sie schreiben, dass hier doch irgendetwas falsch herum sei – und Sie haben Recht. Der Genderismus hat die Wissenschaften – bis auf einige Bastionen in den Naturwissenschaften – auch in Österreich mittlerweile fest im Griff. Einigen promovierten Kollegen von mir wurde aufgrund Ihres Geschlechtes der Einstieg in die akademische Philosophie verwehrt (sei es nun als WMA oder Postdoc). Dies zu belegen fällt schwer, darum belasse ich es bei dieser Behauptung.

      Stipendien, Forschungsstipendien werden mittlerweile nur noch in den seltensten Fällen an Projekte ohne den Zusatz „Gender“ vergeben.

      Und was bleibt? Eine nachrückende Generation an weiblichen Philosophen, die sich vermehrt und zu einem großen Teil nur mehr um Fragen der feministischen Ethik bemühen.

      Ich bin überzeugt davon, dass die Tradition der analytischen Philosophie, die sich heutzutage in stark logisch und wissenschaftstheoretisch fundierten Instituten vorfindet, in einer Generation postmoderner Sophisterei gewichen sein wird.

      Das ist sehr schade; für uns Philosophen, für die Wissenschaft und auch, wie ich finde, für die ganze Gesellschaft.

      Beste Grüße und Dank für Ihre aufklärerische Tätigkeit!
      Martin M.

  3. rote_pille sagt:

    „Pack“: Das Unwort des Jahres.

  4. gs850 sagt:

    Hat dies auf schlussmitlustigdotcom rebloggt und kommentierte:
    Wann hat der Wahnsinn ein Ende !

  5. Alfred sagt:

    Wenn es nach den Gender Spinnern geht ist die Erde bald wieder eine Scheibe und Hexenverbrennung auch ein Mittel zur Wahrheitsfindung!

  6. Umberto Hans sagt:

    Meiner Meinung nach müssten diese Genderwahnsinnigen alle verhaftet werden, wegen vorsätzlicher Volkszersetzung!
    Nichts anderes steckt hinter dieser perfide ausgeheckten Strategie, die meines Wissens aus USA gesponsert wird, um die Deutschen zu vernichten.

    • Roland sagt:

      Na dann stellen sie mal bitte ihr Wissen dar. Wir sind hier alle interessiert was die bösen Amis diesmal wieder im Schilde führen.

  7. GixGax sagt:

    Kurze Anmerkung bzw. Frage zum Thema: In wiefern handelt es sich bei einer Formulierung wie der folgenden aus einer aktuellen Ausschreibung einer Soziologie-Professur an einer HAW eigentlich schon um einen expliziten Eingriff in die Lehrfreiheit?

    „Die Einbeziehung von Gender-Aspekten in die Lehre ist erforderlich.“

    sowie das (schon bekannte):

    „Bewerbungen von Frauen, die entsprechend §21 Abs. 3 Satz 2 NHG bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden sollen, sind erwünscht. Auf diesbezügliche Fragen gibt das Gleichstellungsbüro (…) gern Auskunft.“

    Merke: Die Professur ist nicht einmal nominal als Gender-Professur deklariert!

    Ach ja, für alle Interessierten – hier noch der Quellenlink:http://jobs.zeit.de/jobs/hildesheim_professur_w2_sozialwissenschaftliche_und_soziologische_grundlagen_der_sozialen_arbeit_117677.html

    • Hosenmatz sagt:

      “Die Einbeziehung von Gender-Aspekten in die Lehre ist erforderlich.”

      Na, wenn das mal kein Eingriff in die Lehrfreiheit ist, was denn dann?

      Aber da die Person (mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Frau), die diesen Posten bekommt, eine Anhängerin der Gender-Ideologie sein wird (alle anderen werden beim Bewerbungsverfahren aussortiert), wird diese sich auch nicht in ihrer Freiheit beschränkt fühlen.
      Wir sind also wieder da angekommen, wo man die rechte (richtige) Gesinnung haben muss, um ein Amt bekleiden zu dürfen.
      Gute Nacht, armes Deutschland!

  8. preussin sagt:

    Ach einfach nur klasse „hat sich mit ihnen ins Bett gelegt“. Habe zitiert aus dem Artikel. Dieses ins Bett gelegt scheint mir ein gefälliges Verhalten in unserer Zeit zu sein. Sich mit jedem ungeprüft ins Bett zu legen, endet nicht gut. Insofern macht es mir wieder Hoffnung. Die Krankheiten, die man sich dabei holt, zerfressen nicht selten das Hirn der Betroffenen. Huch ist „man“ Gendergegackere? Ich hoffe, die Gedankenpolizei schläft! Also zerfaserte, angeknabberte Gehirne werden schnell auffällig. Für mich kann ich sagen, einige Gehirngefressene laufen hier rum. Eigentlich sehe ich sie öfter in der medialen und politischen Öffentlichkeit. Ich will nicht prophetisch unterwegs sein, aber haben sie sich zu oft „in ein anderes Bett“ gelegt? Wäre es nicht an der Zeit, ihnen eine deutsche Rosskur angedeihen zu lassen? Nun, wir werden sehen, was die Zeit bringt. Nehmt mich bitte nicht beim Wort, ich habe fabuliert.

  9. Heiner sagt:

    Nur mal rein aus Interesse: Bietet die Uni Kassel auch den Abschluß „Jodel-Diplom“ oder vergleichbares an?

    Bei einer wissenschaftlich derart fundierten Reaktion des ASTA und der Universitätsleitung liegt der Verdacht nahe.

  10. Hier die Stellungsnahme von Prof. Kutschera zum aktuellen Fall, er schreibt darin auch, dass er ein ausgewiesener Frauenversteherförderer ist, was ihm gar urkundlich durch den Präsidenten der Uni-Frankfurt bestätigt wurde:
    http://www.hna.de/bilder/2015/08/30/5438891/1325234453-kutschera.pdf

  11. Bill sagt:

    „Die Universität Kassel legt in ihrem Entwicklungsplan dar, dass sie Gleichstellung und Diversity (Vielfältigkeit) als zentrale Themen ihrer Entwicklung begreift.“
    Für die Entwicklung hin zu einer Speerspitze der Forschung ist da natürlich keine Energie mehr übrig.

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