Physik wird der Genderlächerlichkeit preisgegeben

Wir nehmen unsere Leser jetzt mit auf eine Reise in die Welt der MINT-Fächer.

Sie kennen doch MINT-Fächer, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, jene Fächer, für die es so wichtig ist, den Anteil von weiblichen Studenten zu erhöhen? Schon an Schulen beginnt das gezielte Anwerben von Mädchen durch die MINT-Häscher, Ministerien rühren die Werbetrommel, Gender-Nutznießer haben Projekte durchgeführt, um mehr Frauen in MINT-Berufe zu kanalisieren.

Was hat das alles genutzt? Nicht viel bis gar nichts.

Wem hat das alles genutzt? Den Gender-Nutznießern und all denjenigen, die sich auf einer Genderfahrkarte ein Auskommen verschaffen wollen.

Es gibt daher realistische Geister, die feststellen, dass es Genderisten nicht darum geht, mehr weibliche Studenten zu einem Studium naturwissenschaftlicher Berufe zu bewegen, (sonst hätten die Genderisten etwas Entsprechendes studiert) sondern darum, Stellen für mehr Genderabsolventen zu schaffen, damit diese von den entsprechenden Stellen aus, den Umstand beklagen können, dass es immer noch viel weniger weibliche als männliche Studenten in MINT-Fächern gibt und ansonsten auch noch in den nächsten 20 Jahren die Frage erforschen können, die sie schon in den vergangenen 20 Jahren erfolglos erforscht haben: Warum wollen so wenige Mädchen Nobelpreisträger für Physik werden?

In die Kategorie „Stellenbeschaffung für Gender-Vasallen“ gehört die folgende Ausschreibung der Universität Münster, die uns ein Leser zugeschickt hat. Sie dokumentiert eindrücklich, wie MINT-Fächer genderisiert werden, d.h. wie in MINT-Fächern Stellen für Gender geschaffen werden, die mit dem entsprechenden MINT-Fach so viel zu tun haben, wie das Puppenhaus mit der Weltraumstation. Diese Brückenköpfe der Genderideologie in MINT-Fächern, sie dienen entsprechend auch nicht dazu, den Anteil weiblicher Studenten zu erhöhen, sondern dazu, weitere Möglichkeiten auszuloten, die genutzt werden können, um Genderabsolventen als fachfremden Brückenkopf in MINT-Fächern anzusiedeln.

WWU muenster GenderPhysik„Im Institut für Angewandte Physik der Universität Münster sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Stellen einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin / eines wissenschaftlichen Mitarbeiters (Entgeltgruppe 13 TV-L, 50%) im Rahmen des Schwerpunkts Geschlechterforschung in der Physik [zu] besetzen“.

Der Gegenstand der Physik, er wird somit erweitert, nämlich um Fragen der Geschlechterforschung, nicht jedoch um Fragen der Art, ob sich die Aufprallgeschwindigkeit bei einem Umfall auf Frauen anders auswirkt als auf Männer oder ob Elektrizität nach Geschlecht unterscheidet oder sich Schwingungen und Wellen geschlechtsspezifisch verhalten. Diese Fragen wären zwar Unsinn, aber sie hätten noch etwas mit Physik zu tun.

Nun ist bekannt, dass Genderisten vor allem MINT nicht können, neben all dem anderen, was sie sonst noch nicht können. Entsprechend kann man die beiden Inhaber (Entgeltgruppe 13 TV-L, 50%) der einen Stelle nicht überfordern, ihnen Kenntnisse in Mathematik oder am Ende Atomphysik abverlangen. Sie sollen ja auch keine Erkenntnisse der Physik behandeln oder gar neu begründen, sondern ideologische Arbeit betreiben, die Bastion Physik auf den Ansturm der Genderhorden vorbereiten, und zwar so:

„Im Rahmen des Projekts Geschlechterforschung in der Physik sollen neben dem bereits etablierten Themenstrang zur Geschlechtergleichstellung mit dem Schwerpunkt Studien-und Berufsorientierung von Mädchen, die Themenfelder Gendergerechtigkeit in der Physik sowie Genderinhaltsforschung in der Physik als weitere Schwerpunkte der genderspezifischen Forschung etabliert werden.“

Es geht also darum, Stellen zu beschaffen für Berufslamentierer mit Genderhintergrund, die dann lamentieren, dass es immer noch zu wenige weibliche Studenten in der Physik gibt, die Papier vollschreiben mit ihren Genderergüssen und dafür sorgen, dass es demnächst den Sonderforschungsbereich „Geschlechterforschung in der Physik“ geben wird, in dem dann weiterhin lamentiert werden kann. Dies alles wird zwar nichts daran ändern, dass nach wie vor mehr, viel mehr männliche als weibliche Studenten Physik studieren, aber es wird dazu führen, dass Physik als Studienfach der Lächerlichkeit preisgegeben wird – und das ist offensichtlich das Ziel von Genderisten, die wie Misteln von anderer Früchte Arbeit leben und durch ihre Vermehrung und Unersättlichkeit dafür sorgen, dass es immer weniger gibt, die Früchte durch Arbeit erwerben und immer mehr, die davon leben wollen.

Die beim Stellen, Entgeltgruppe 13 TV-L, 50%, sie haben auch eine regelmäßige Arbeitszeit: „Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt zurzeit 19 Stunden 55 Minuten.“ 19 Stunden und 55 Minuten pro Woche. Das sind 1.195 Minuten pro Woche oder 239 Minuten pro Tag oder 3 Stunden 59 Minuten tägliche Arbeitsstunden. Ob in den 3 Stunden 59 Minuten täglicher Arbeit eine tarifliche Mittagspause von 25 Minuten und 19 Sekunden eingerechnet ist, konnten wir nicht in Erfahrung bringen.

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19 Responses to Physik wird der Genderlächerlichkeit preisgegeben

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Physik wird der Genderlächerlichkeit preisgegeben

  2. Gereon sagt:

    Ich weiß nicht, ob es wünschenswert ist, Professor in einem Fach zu sein, von dem ich keine Ahnung habe. Aber im Rahmen der Gleichstellung beantrage ich hiermit auch eine Professorenstelle. Wenns geht in Informatik, da wüsst ich wenigstens etwas, und könnt zumindest Grundlagen vermitteln.

  3. Gernot Meyer sagt:

    Mein Vorschlag an die Genderisten wäre, auf eine 50 Prozent Quote hinzuarbeiten: es darf nur soviel männliche Physikstudenten geben wie weibliche. Dann könnte man auch mal Erfolge feiern und es gäbe gleichzeitig jede Menge an Arbeit in Schulen, um Jungs ihre Flausen auszutreiben.

  4. Hans Meier sagt:

    Ich finde es schon fast unglaublich, was sich unter den „Genderistinnen“ so entwickelt, wo quasi kultische Anführerinnen in der Politik, dem Wahnsinn Tor und Tür öffnen.
    Sogar Merkel soll theoretische Physik studiert haben und blickt praktisch hinten und vorne nicht durch, wie sich ständig zeigt.
    Siehe Energiewende ohne jeden Sinn, keine Ahnung von Wirtschaft Währung und Banken, ohne Rechtsgrundlagen das Land mit Zuwanderung zerstören, was zeigt, wie verrückt und gefährlich Frauen wirklich sein können.
    Faktisch haben die Frauen ab der Pubertät, über viele Jahrzehnte nicht nur monatlich einen Eisprung und ihre Menstruation, bis sie in die Wechseljahre kommen.
    Sie haben sogar die Chance schwanger zu werden, Kinder zu gebären und groß zu ziehen und intensiv am Gefühlsleben teilzuhaben, wenn sie es wollen, dann können sie was richtig Gutes tun, was uns als Menschen glücklich macht.
    Mir kommt es absolut verrückt vor, wenn also erwachsene Frauen der Öffentlichkeit vormachen wollen, das biologische Geschlecht sei eine gesellschaftliche, eine soziale Konstruktion und über „Gender-Sprache wollen diese frustrierten Damen das dann öffentlich besoldet begackern“.
    „Da lachen ja die Hühner“, wie man auf dem Hof sagte.
    „Je theoretischer desto schwimmt es“, ist ja schon ein Refugium der Physik, die als Hilfswissenschaft für die Ingenieure, so wie auch die Mathematik hilfreich sind, sich aber einen metaphorischen Überbau wie einen „geschwollenen Kamm“ zugelegt haben, den Ingenieure als Praktiker mit ihren funktionierenden Produkten vorlegen, statt zu Theoretisieren.
    Wer sich z. B. die Berufsabschlüsse der Zerspanungs-Mechaniker, der Industrie-Mechaniker, der Mechatroniker usw. nach Frauen und Männern über Jahrzehnte anschaut, wird feststellen noch nicht einmal 5 % Frauen haben diese Qualifikationen durchlaufen.
    Die Fach-Kräfte in diesen Berufsgruppen können sich nicht in elitären, theoretischen Hochschul-Gruppen vor der Realität vornehm verstecken und dabei auch noch „Rumgockeln und Gender-Gegacker“ pflegen. Die Realität ist und bleibt ein objektiver Maßstab.

  5. rote_pille sagt:

    Mir kommt es immer so vor, als seien gerade westliche Frauen in diesen Bereichen noch seltener zu finden als Frauen im Allgemeinen. Irgendwie merkwürdig. Kann es sein, dass die westlichen Frauen nur noch zur Dekoration da sind? Studieren irgendeinen Mist und haben später dann weder Familien noch irgendeine nützliche Arbeit. Die wären doch alle erledigt ohne Regierungsjobs.

  6. Pingback: Dies & Das vom 3. Februar 2016 | freistaatpreussenblog

  7. Gender Studies ist genau so eine pseudowissenschaft wie Homöophatie oder Astrologie. Nix als Geschäftermacherei aus kosten der Allgemeinheit, nur eben das das keine Hausierer sind die an der Haustüre Schlangenöl verkaufen sondern Leute die sich im Getriebe der Bürrokratie ihre Lukrativen Posten auf Steuerzahlerkosten ergattern wollen.

    Zum Wissenschaftsbetrieb wird diese Spezies von Leuten jedenfalls nix mit bei tragen.

    • Hans Meier sagt:

      Der Clou ist eigentlich, alle die eine IHK-Facharbeiter-Prüfung in Deutschland ablegen, müssen bundesweit an gleichen Prüfungstagen die zuvor geheimen gleichen Prüfungsfragen richtig lösen.
      Wobei ein Wertungs-Schlüssel angewendet wird, bei dem alle unter 50 % durchgefallen sind.
      Neben dieser theoretischen zentralen Prüfung die den verlässlichen Standart sicher, erfolgt noch eine umfangreiche praktische Prüfungsarbeit.
      Jede Wette, weder die Abiturienten noch ihre Professoren sind mehrheitlich fähig diese Facharbeiter-Prüfungen zu verstehen oder zu lösen, obwohl sie sich gerne über die „Techniker“ lustig machen.
      Diese Überheblichkeit ist die Ursache für absolut naive, emotionale Fehleinschätzungen im gesamten Bildungsbereich.

  8. Hosenmatz sagt:

    „Im Bereich der Genderinhaltsforschung steht die Frage im Vordergrund, ob und in welcher Form der Habitus des Fachs Physik in Arbeitsweisen, Arbeitsstrukturen und fachlicher Kommunikation geschlechtlich geprägte Handlungsmuster enthält. Dieses „doing gender“ soll ebenfalls Untersuchungsgegentand in ethnographischer Form sein.“

    Also so ein Verbrennungsmotor, bei dem ein Kolben im Zylinder oszillierende Bewegungen ausführt und dann auch noch Treibstoff eingespritzt wird, – das ist schon sehr sexistisch.🙂
    Das soll mal so eine Genderista eine gendergerechte Vorlesung dazu gestalten – wird bestimmt lustig.

  9. Dunder sagt:

    Dass es sowenig erfahrene Ingenieurinnen gibt, kann auch daran liegen, dass es bei den geforderten Praktika in den Ausbildungsbetrieben (2 Wochen spanende Fertigungsverfahren, 2 Wochen Umformverfahren usw. zusammen mit den fast ausschließlich männlichen Schlosserlehrlingen) es offiziell keine sanitären Anlagen für Frauen in den Werkstätten gab. Da wurde eine gesetzliche Vorgabe vorgeschoben, um die Frauen aus den technischen Berufen rauszuhalten. War in den 80er-Jahren zumindest so.

  10. IB sagt:

    Die Verantwortlichen machen schon lange keinen Hehl mehr daraus, dass es ihnen nicht um eine bessere Wissenschaft geht mit besserer Passgenauigkeit von größeren (auch weiblichen oder farbigen) Talenten oder so etwas. Es geht schlicht und ergreifend um das Brechen der „männlichen Vorherrschaft“. Das kann man gerade wieder in Großbritannien erleben, wo sie in Oxford auf die brilliante Idee kamen Portraits priviligierter weißer Männer zu ersetzten durch Portraits exakt gleich priviligierter weißer Frauen.. Hauptsache Mann ist weg!

    Im Begründungstext geht es sogar wörtlich um die zu brechende Dominanz der Männer..

    http://inselpresse.blogspot.de/2016/02/the-spectator-oxfords-strategie-fur.html

    Wenn es so weitergeht, dann dauerts noch 1,5 Generationen (also bis die jetzigen Studenten auf breiter Ebene in alle Ränge aufgestiegen sind und die Erstsemester flächendeckend auswählen dürfen) und dann ist die universitäre Wissenschaft tot. Ich nehme stark an, dass dann die interessanten Arbeiten (auch im sozial- und geisteswissenschaftlichen Bereich) aus der Privatwirtschaft kommen werden.

  11. Adept sagt:

    Diese Entwicklung war abzusehen.
    In Deutschland gibt es noch 1 (!) Wissenschaftsverlag, vor hundert Jahren gab es über einhundert davon – das seit Einstein unverrückbare Weltbild führt dazu, dass unser historisch erarbeitetes Wissen von Profesorinnen aus den Bibliotheken entfernt wird.
    Das Wissen über die geometrischen Grundlagen aller Dinge wurde ersetzt durch eine Fata Morgana von Behauptungen. In einer Debatte mit einem Professor behauptete dieser sogar, Einstein wäre bewiesen – es bleibt aber eine Theorie, und wenn man noch weitere hundert Gottesteilchen postuliert.
    Gender ist nur ein weiterer Anschlag auf ordentliche und aufrechte Forschung.
    In den Wissenschaften regieren wie in der Politk, in den Medien, in der Justiz etc Seilschaften, die sich untereinander stützen, Orwell eben.
    Ich bin einundsechzig Jahre alt und habe über zwanzig Jahre Forschung über wissenschaftliche Außenseiter hinter mir: ein Traum an Vielfalt von Gedanken und Hinterfragen der Wirklichkeit.
    Dagegen ist der heutige Wissenschaftsbetrieb ein ‚Hort‘ gedanklicher Armseligkeit.

    • CCR sagt:

      Zwanzig Jahre Forschung über wissenschaftliche Arbeit und keine Ahnung von Grundlagen ?
      Einstein wäre bewiesen – es bleibt aber eine Theorie ?
      Wissen sie was eine Theorie ist ? anscheinend nicht. Was gibt es noch besseres als eine Theorie ? suchen sie leicht nach Wahrheiten, dann sollten sie von der Wissenschaft zur Religion wechseln.

  12. Bernd sagt:

    Wie weit sind wir gekommen, dass sich selbst die Chinesen sorgen um uns machen? (Auch wenn Gender nicht erwähnt wird)
    http://zuerst.de/2015/11/05/china-sorge-um-stabilitaet-in-deutschland-und-europa/
    „Shanghai. Angesichts der zunehmend chaotischeren Auswirkungen der Asylpolitik in Deutschland beginnt man in China an der Stabilität in Mitteleuropa zu zweifeln. So sorgen sich nicht nur chinesische Akademiker um den Hochschulstandort Deutschland, auch die fernöstliche Wirtschaft ist beunruhigt.“

  13. Heiner sagt:

    In Anlehnung an den „Fromet und Moses Mendelsohn-Platz“ in Berlin schlage ich die Umbenennung in „Marie und Max Planck Gesellschaft“ vor!🙂

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