Down Breeding: Hartz-IV macht Kinder

Schon 2014 haben wir einen Beitrag zum Thema „Down Breeding“ veröffentlicht, in dem wir auf den Zusammenhang zwischen der Anzahl der Kinder in einer Familie und dem sozio-ökonomischen Status der Familie hingewiesen haben.

Nun, zwei Jahre später, gibt es einen Beitrag in der WELT, der wiederum auf einen Beitrag bei BILD hinweist, in dem Daten eines Beitrags des Statistischen Bundesamts verarbeitet wurden, die wiederum einem Bericht entstammen, der BILD vorliegt, den man aber nicht angegeben kann. Dieser Journalismus vom Hörensagen scheint eine neue Form der Arbeitserleichterung in Redaktionen darzustellen. Statt selbst zu recherchieren, verlässt man sich auf das, was andere recherchiert haben, in diesem Fall die BILD-Zeitung.

Putzfrauen haben in Deutschland die meisten Kinder“, so ist der Beitrag der WELT überschrieben, der sich mit Kinderlosigkeit befasst. Bereits der Begriff der Kinderlosigkeit ist ein ideologisch belegter Begriff, suggeriert er doch einen Mangel, wie z.B. bei phantasielos oder chancenlos. Da in der Regel jedoch eine Entscheidung notwendig ist, um keine Kinder zu bekommen, ist der Begriff der Kinderfreiheit angebrachter.

An dem, was die BILD-Zeitung da recherchiert hat, ist zunächst einmal seltsam, dass sich die Zahlen für Kinderfreiheit auf Frauen im Alter von 35-49 Jahre beziehen. Das ist etwas Ungewöhnlich, denn das Statistische Bundesamt ist in seinen Veröffentlichungen meist konservativ und betrachtet die Kinderfreiheit bei Frauen im Alter von 45 bis 49 Jahren, denn Frauen ab 50 gelten für die Reproduktionsmedizin als weitgehend verlorene Gruppe. Da der Anteil der Kinderfreien größer wird, wenn man die Untergrenze bei 35 Jahren zieht, mag die ungewöhnliche Vorgehensweise dazu dienen, die Fallzahl für die eigenen Analysen zu erhöhen.

Die Analysen kommen zu den Ergebnissen, zu denen entsprechende Analysen seit mindestens einem Jarhzehnt kommen:

  • Mit der formalen Bildung von Frauen steigt der Anteil der Kinderfreien;
  • Kinderfreie finden sich häufiger in Städten und seltener auf dem Land;
  • Kinderfreiheit ist im Westen Deutschland (noch) verbreiteter als im Osten Deutschlands;
  • Nicht-erwerbstätige Frauen haben häufiger Kinder als erwerbstätige Frauen;
  • Mit sinkendem sozio-ökonomischen Status steigt die Wahrscheinlichkeit und die Häufigkeit, Kinder in die Welt zu setzen;

Nichts Neues im statistischen Deutschland. Entsprechend kann man zum x-ten Mal feststellen, dass alle finanziellen Anreize, die erdacht wurden, um die Kinderzahl in Deutschland zu erhöhen, nur dazu beigetragen haben, dass diejenigen, für die die staatliche Bestechung im täglichen Leben einen Unterschied macht, diese auch annehmen oder wie man bei der WELT in einem Anflug von Erkenntnis schreibt:

“Diese Zahlen bestätigen einen langfristigen Trend, demzufolge seit Jahrzehnten der Anteil derjenigen Kinder steigt, die in arme, meist bildungsferne Elternhäuser hineingeboren werden – und mit ihren Eltern vom Staat leben. Während 1965 nur 0,6 Prozent aller Kinder in Familien lebten, die Sozialhilfe bezogen, ist heute jedes siebte Kind „in Hartz IV““.

Der Bezug von Hartz IV macht für staatliche Bestechung empfänglich. Als Ergebnis werden Kinder geboren, weil sich mit Ihnen mehr Hartz-IV und mehr staatliche Transferzahlungen erzielen lassen als ohne sie. Und für die angeblichen Armutsforscher in Deutschland eignen sich die Hartz-IV-Kinder, die in der Regel nur aufgrund staatlicher Bestechung geboren werden, um zu beklagen, dass so viele Kinder in Armut, zu der Hartz-IV-Bezug dann stilisiert wird, geboren werden und leben müssen. So wie diejenigen, die das beklagen, leben müssen, von Steuergeldern in der Regel. Deshalb haben sie auch keinen Anreiz dafür zu fordern, dass die staatliche Bestechung für die Produktion von Kindern gestrichen wird, um auf diese Weise die Anzahl der Kinder die in Hartz-IV-Familien oder von relativ Armen geboren werden, deutlich zu verringern.

Immerhin ist es erfreulich, dass es mittlerweile möglich ist, das Down Breeding zu benennen, wenngleich man sich noch nicht traut, die Ursache des Down Breedings, die eben in Kindergeld und entsprechenden Vergünstigungen für Kinderbesitzer zu finden ist, festzustellen. Überhaupt legt ein Absatz im Text der Welt nahe, dass die Lehren, die aus dem Down Breeding gezogen werden, einmal mehr die falschen sind:

“Die Statistik zeigt eindeutig: Je höher die Bildung der Frau, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Mutter wird. Allerdings gibt es auch Ausnahme-Berufe. So haben nur 27 Prozent der Lehrerinnen zwischen 35 und 49 keine Kinder. Offenbar ist das eine Folge der familienfreundlicheren Arbeitszeiten im Lehrerinnenberuf sowie der Gewissheit, selbst als alleinerziehende Lehrerin keinen „Karriereknick“ befürchten zu müssen.“

Offensichtlich soll hier der Weg für das derzeitige Lieblingsprojekt des Genderismus bereitet werden: Die Work-Life-Balance, die man so zusammenfassen könnte, dass es auch dem Manager in der Krisensitzung möglich sein muss, die Windeln seines Säuglings zu wechseln. Erst wenn noch der letzte Bereich menschlichen Lebens von der Sorge um das Kind übernommen ist, erst wenn der letzte Normale von der Kindermanie der Genderisten angesteckt ist, werden wir feststellen, dass man sich zwischen Beruf und Familie entscheiden muss, weil man nämlich nicht alles mit gleicher Intensität und Aufmerksamkeit und deshalb nicht mit gleichem Erfolg machen kann, wie man z.B. an Lehrern sieht, deren Zunft einen rasanten Niedergang der Standards sieht, einen Niedergang, an dem die Tatsache, dass die Teilzeit in den Lehrerberuf Einzug gehalten hat, wie in kaum einen anderen Bereich, sicher einen erheblichen Anteil trägt.

Im übrigen zeigt die familienfreundliche Arbeitszeit von Lehrerinnen genau nichts, denn wie man dem Datenreport des Statistischen Bundesamts von 2016 und dem dortigen Kapitel 2.2 „Kinderlosigkeit“ entnehmen kann, sind es vornehmlich „Beamtinnen und Richterinnen“, die ohne Kinder bleiben. Und wer, wenn nicht Beamte und Richter haben familienfreundliche Arbeitszeiten?

Nein, die Ursache für die zunehmende Anzahl der Kinderfreien, 2% waren es alleine zwischen 2008 und 2012 (22% der 40 bis 44-jährigen Frauen und 20% bei den 45- bis 49-jährigen Frauen) mehr, sie liegt nicht bei der Ausgestaltung der Arbeitszeit. Wenn dem so wäre, hätte es nicht gerade zu der Zeit einen Babyboom in Deutschland gegeben, zu der die Vollzeitbeschäftigung beider Geschlechter am höchsten war. Die Abstinenz vom Kinderkriegen, sie hat andere Gründe als die „langen Ausbildungszeiten“, „Suche nach einem sicheren Arbeitsplatz“ oder nach einer „verlässlichen Partnerschaft“, die regelmäßig das Work-Life-Balance Geplapper ergänzen.

Was also sind die Gründe dafür, sich gegen Kinder zu entscheiden und kinderfrei zu bleiben. Es müssen grundsätzliche Gründe sein, denn die entsprechenden Menschen lassen sich auch nicht durch moralischen Druck oder finanzielle Bestechung zu einer anderen Entscheidung bewegen.

So könnte die Tatsache, dass die gesamte Diskussion unter dem Rubrum „Kinderlosigkeit“ im Hinblick auf Frauen geführt wird, ganz so, als seien Männer nicht notwendig, um Kinder in die Welt zu setzen, eine Rolle spielen. Die Anreize, die für die Produktion von Kindern gesetzt werden, sie richten sich entsprechend auch vornehmlich an Frauen, z.B. in Form einer Anrechnung von Rentenansprüchen. In der Ehe wie der Scheidung sind es vornehmlich Männer die die Kosten für Kinderbesitz stemmen, im Gegenzug stehen ihnen immer weniger Rechte im Hinblick auf die Erziehung der entsprechenden Kinder zu. Wie asymmetrisch die Vertragsverhältnisse zwischen Männern und Frauen gestaltet sind, zeigt sich nicht zu letzt im Falle einer Scheidung. Warum sollten Männer ein Interesse an einem solchen asymmetrischen Vertrag, bei dem sie nur verlieren können, haben?

Gleichzeitig mit der Verlagerung der Risiken, die sich mit Kinderbesitz verbinden, auf Väter und der entsprechenden Entlastung für Mütter, haben staatliche Regulierer und Kinderfetischisten ein Korsett geschaffen, das die Frage, wem denn Kinder gehören, Eltern oder dem Staat, eindeutig beantwortet, so eindeutig, wie dies das Bundesverfassungsgericht unlängst getan hat. Und warum sollten sich Menschen, die noch alle Fünfe beisammen haben, auf ein lebenslanges Abhängigkeitsverhältnis von ihrem Nachwuchs einlassen, das ihnen keinerlei Möglichkeit belässt, ihrer angeblichen Verpflichtung für die kindlichen Könige jemals zu entkommen?

Da es keinen biologischen Kinderwunsch gibt, denn Menschen haben einen Wunsch nach Sexualität und Verhüten die Zeugung von Kindern so gut es nur möglich ist, ist die Entscheidung für Kinder ein rationales Kalkül, das auf Grundlage der Nutzen und Kosten von Kindern getroffen werden muss. Nutzen wie Kosten können materiell oder emotional eintreten, Kinder somit entweder einen geldwerten Vorteil über staatliche Bestechung oder einen emotionalen Vorteil z.B. durch die mit ihnen einhergehende Möglichkeit der psychologischen Herrschaft der Älteren über die Jüngeren bereitstellen..

Wenn der materielle Vorteil damit erkauft werden muss, sich zum Büttel des Staates und zum Prellball der Kinderinteressenverbände und des Jugendamts zu machen, dann sinkt die Attraktivität von Kindern bis sie nur noch für diejenigen attraktiv sind, die sowieso schon in fast vollständiger Abhängigkeit von ihrem Staat leben. Wenn ein Staat immer intensiver in die Art und Weise der Erziehung von Kindern eingreift und vorgibt zu wissen, was der einzig richtige Weg ist, Kinder zu erziehen, dann sinkt auch der emotionale Wert, den Kinder für ihre Eltern darstellen. Sie sind nur noch für Eltern attraktiv, die eine Befriedigung daraus ziehen, sich im Einklang mit staatlichen Vorgaben zu sehen.

Und in jedem Fall stellt sich ein Down Breeding deshalb ein, weil die elterliche Qualität, das Humankapital der Gruppe der Eltern und somit das Humankapital, das an Kinder weitergegeben werden kann, sinkt.

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15 Responses to Down Breeding: Hartz-IV macht Kinder

  1. corvusalbusberlin sagt:

    Das Kinderkriegen zu subventionieren ist eine ganz gefährliche Entwicklung.

    • Armin Decker sagt:

      Weshalb soll „Kinderkriegen“ subventionieren eine gefährliche Entwicklung sein? Können sie mir das näher erklären?

      • corvusalbusberlin sagt:

        Eine Erklären bräuchte es eigentlich nicht, sondern lediglich ein „Erkennen“.
        Es veranlasst Frauen, aus finanziellen Gründen Kinder zu bekommen.

        • corvusalbusberlin sagt:

          Fortsetzung des vorherigen Kommentars „…. ohne zu überlegen, wie teuer ihnen(den beiden) der „Spaß“ letztendlich kommt.

          Und was ist , wenn die Ehe scheitert und der Mann plötzlich auf der Suche nach einer jüngeren ist.
          Soll alles schon vorgekommen sein.
          Wer quält sich dann in den meisten Fällen mit den Gören ab? Die Mutter.
          Trotz Gleichberechtigung.

          Wer heute Kinder in die Welt setzt, sollte sie sich leisten können.

          Und wer kann das schon? Und die, die sich Kinder leisten könnten, bekommen keine. So sieht das zur Zeit aus.

          Meine Familie ist das beste Beispiel dafür.

          Eine Frage an Sie: Wie viele Kinder haben Sie?

      • Heike Diefenbach sagt:

        Weil es Leuten vermittelt, dass sie ihre persönlichen Wahlen und Lebensentscheidungen nach Lust und Laune treffen und erwarten können, dass es schon irgend jemanden da draußen geben wird, der für diese Wahlen und Entscheidungen finanziell aufkommt.

        Statt dazu, Verantwortung für eigene Entscheidungen selbst zu tragen, auch finanziell, werden Leute dazu „erzogen“, sich einzubilden, sie hätten ein Recht, anderen auf der Tasche zu liegen.

        Niemand hat ein Recht, sich eigene Lebensentscheidungen von anderen finanzieren zu lassen. Und deshalb kann man keine Entscheidungen treffen, für deren Folgen man nicht einstehen bzw. aufkommen kann.

        Wenn deshalb überhaupt etwas staatlich subventioniert werden sollte, dann die Abgabe von Verhütungsmitteln, um zu verhindern, dass Leute, die es sich nicht leisten können, die Kosten, die durch ihre Kinder entstehen, von anderen bezahlen lassen – mehr sicherlich nicht!

        Und überhaupt: die öffentliche Hand trägt ohnehin schon die Hauptkosten für die Aufzucht und Erziehung von Kindern. Wer finanziert beispielsweise das gesamte Bildungssystem?!

        • Jurko sagt:

          Sehr geehrte Frau Diefenbach, das ist allerdings ein Punkt (die organisierte Verantwortungslosigkeit), der mittlerweile nicht nur den Bereich Kinderaufzucht betrifft, sondern nahezu alle Aspekte der modernen Gesellschaft kontaminiert hat.
          Ich möchte hierzu folgende Gesichtspunkte festhalten, die aus meiner Sicht wesentlich sind:
          1) Vor Einführung des heutigen Wohlfahrtsstaates konnte ein (Ehe)-Mann so viele Kinder haben, wie er (oder eventuell seine Großfamilie) materiell versorgen. Reiche und erfolgreiche Männer hatten demzufolge früher meist mehr Nachkommen. Dies hatte, wenn ich den bösen Begriff Eugenik verwenden darf, einen langfristig eugenisch positiven Effekt.
          2) Da Männer, als Versorger, den größten materiellen ( ich meine ausdrücklich nur den finanziellen Aspekt) Beitrag zum Unterhalt leisten mußten, haben sie im Regelfall über das Familienvermögen disponiert und die Zuweisungen getätigt. Wie beispielsweise F. Engels zu dem meines Erachtens unlogischen Schluß gekommen ist, daß Frauen, wie seine Mutter, unterdrückt seien, erschließt sich mir nicht. Diese hat, als Ehefrau eines reichen Mannes, ein großes Haus mit Dienstboten (damals üblich) geführt und war nicht gezwungen außer Haus zu arbeiten. Sie war in meinen Augen eindeutig eine Privilegierte. Kinder und Ehe-Frauen sind die materiellen Nutznießer dieses Arrangements.
          3) Kinder hat man nicht in erster Linie aus Altruismus, sondern aus Egoismus, was ich nicht tadeln will, da ich die Beweggründe verstehe und nachvollziehen kann. Ich denke, den Menschen ist der Zusammenhang zwischen Sex und dem Entstehen von Kindern schon seit langem klar und deshalb müssen positive egoistische Gründe existieren, weshalb man Kinder aufzieht. Das sind im Regelfall (zumindest früher) die Erzeugung von Erben für den Hof/Firma ect., emotionale Freuden und die Weitergabe der eigenen Gene (das ist ein brutal egoistischer Aspekt)
          4) Eltern, insbesonders der Vater, hatten das Verfügungsrecht (uneingeschränktes Erziehungsrecht) über die Kinder, zumindest bis zur Volljährigkeit bzw. dem Zeitpunkt, zu dem diese in der Lage waren auf eigenen Füßen zu stehen und zu gehen (wie man so schön sagt).
          All diese traditionellen Voraussetzungen sind in der modernen Gesellschaft mit einem ziemlich weit entwickelten Wohlfahrtsstaat nicht mehr gegeben. Die Erziehung ist weitgehend verstaatlicht (die Wünsche der Eltern spielen kaum mehr eine Rolle), die materielle Versorgung wird, wie im Beitrag erwähnt, teilweise oder gänzlich vom Staat bestritten und die Rolle des Vaters ähnelt in vielen Fällen eher einer Witzfigur, als dem unbestrittenen Versorger früherer Zeiten. Oftmals ist er bestenfalls als Zahlknecht noch geduldet. Nun steht er da, der Staat und wundert sich warum die Zahl der Hartz4-Kinder pausenlos steigt. Ja Ursache und Wirkung würde ich vermuten. Materiell ist nur für die unteren Schichten das Kinderkriegen lukrativ. So nimmt die Entwicklung, wie im Film Idiocracy geschildert, Fahrt auf.
          Na dann Prost Mahlzeit.
          PS: Ich habe selbst Kinder. Natürlich auch aus genetisch selbstsüchtigen Motiven.

  2. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Down Breeding: Hartz-IV macht Kinder

  3. In der DDR gab es etwas was ähnlich funktionierte. Kredite für frischverheiratete Paare wurden gemindert und beim 3. Kind getilgt. Das nannte man „abkindern“.

  4. ein Zuschauer sagt:

    Jaques Monod, Nobelpreisträger für Chemie, gab mal 1970 ein Büchlein raus, in dem er auch auf die drängendsten Zeitfragen einging. Darunter eben auf den negativen Zusammenhang zwischen Fruchtbarkeit u. Bildung. Das Thema ist ideologisch tabubeladen u. für Politiker, die nur in 4-Jahres-Zyklen denken, komplett irrelevant. Daher wird das auch so weitergehen, bis wir für „Planet der Affen“ keine Statisten mehr brauchen…vorher wird uns aber die Überbevölkerung plattkriegen.

  5. waldbaer sagt:

    Es wundert mich etwas, dass der Film „Idiocracy“ in diesem Kontext noch nicht erwähnt wurde.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Idiocracy
    …oder ist dieser Gedankengang dann doch etwas zu primitiv und nur Ausdruck meiner abgrundtief finsteren Seele?

  6. Winfred.Neu sagt:

    Ich bin kürzlich auf dieses Blog aufmerksam geworden und ich bin momentan richtig begeistert.
    Während man bei Ayn Rand immer nur gefühlsmäßig angesprochen wird, bekommt man hier die Fakten.
    Vielen Dank.

  7. St. Elmo sagt:

    Durch diese Subventionierung von armen Familien entstehen teilweise sehr skurille Situationen

    Z.b. bei Kindergartengebühren,
    In meiner Gemeinde sind Familien mit niedrigem Haushaltseinkommen von der Zuzahlung zum Kindergarten befreit, Familien mit normal Haushaltseinkommen zahlen niedrige Gebühren. Familien mit gutem Haushaltseinkommen zahlen dafür allerdings überproportional höhere Gebühren.

    Zur Berechnung der Gebühren wird das Haushaltseinkommen der Eltern die ihren Hauptwohnsitz zusammen mit dem Kind haben herangezogen, bzw. bei verheirateten Eltern immer das gemeinsame Einkommen.

    Bsp.
    Vater (54.000) und Mutter (28.000) wohnen gemeinsam mit dem Kind in Haus A
    Haushaltseinkommen zur Berechnung der Gebühren = 86.000
    Kita Gebühr = 520€

    Dieses Gebührenberchnung führt dies zu der verrückten Situation, dass es für unverheiratete Eltern mit hohem gemeinsamen Haushaltseinkommen günstiger seien kann, wenn der Vater eine kleine zweit Wohnung mietet in die er seinen Hauptwohnsitz verlegt, weil dadurch sein Einkommen nicht (mehr) am Wohnsitz des Kindes ist und so nicht mehr zur Berechnung der Kindergartengebühren herangezogen werden kann, was am Ende zu einem finanziellen Vorteil führt.

    Vater 54.000 Haus B (330€ WM)
    Mutter 28.000 + Kind Haus A Kitagebühr 60€
    Ersparnis 1560€ im Jahr = 1 Monatsnetto Gehalt der Mutter.

    • Seitdem Deutschland ein Familienministerium hat, geht die Zahl der Familien zurück. Das schafft zwar vorübergehend gut bezahlte Jobs, – aber Deutschland stirbt aus. Der deutsche Untertanengeist macht es möglich. Heil Bürokratie.

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