Wo all die rechtsextremen Straftaten herkommen: SPD und Linke fälschen Statistik

Ein Leser von ScienceFiles hat uns auf Folgendes hingewiesen:

In Bezug auf die Statistik erklärte Woidke [Ministerpräsident des Landes “Brandenburg”] im Inforadio des rbb, in Brandenburg habe es hinsichtlich der Erhebung rechtsextremer Straftaten Änderungen gegeben. “Bei der Polizei wird jeder Übergriff, bei dem nicht erwiesen ist, dass er keine rechtsextreme Motivation hat, in die Statistik hineingezählt.” [Hervorhebung durch SF]

So berichtet es der rbb.

Logik f dummiesDie Art und Weise, Straftaten in der Statistik als bestimmte Fälle zu erfassen, die die SPD geführte Landesregierung in Brandburg praktizieren lässt, kann zwar eine gewisse Originalität für sich reklamieren, stellt aber dennoch Datenfälschung dar. Warum wird leicht deutlich, wenn man zunächst einmal abstrahiert und sagt:

Straftaten, die nicht eindeutig als nicht rechtsextrem eingeordnet werden können, werden ab sofort als rechtsextrem gezählt.

Abstrahieren wir noch etwas:

Wenn eine Straftat nicht nicht rechtsextrem ist, dann ist sie rechtsextrem.

Machen wir daraus eine logische Regel:

Wenn X nicht nicht-Y ist, dann ist X Y.

Das ist die generalisierte Form eines Fehlschlusses, der in der Logik als Fehlschluss der Bejahung des Konsequens bekannt ist. In Brandenburg ist er die Grundlage der Erfassung statistischer Daten. Kein Wunder, dass manche von einer flächendeckenden Verblödung in Deutschland reden und schreiben.

Um deutlich zu machen, wo der Fehlschluss liegt, hier ein paar Anwendungen der logischen Regel:

Ab sofort werden bei Wahlen in Brandenburg alle Stimmzettel, auf denen nicht eindeutig nicht die SPD gewählt wurde, als Stimme für die SPD gezählt, also alle ungültigen Stimmzettel und alle Stimmzettel, auf denen einer der beiden Kreise für Erst- oder Zweitstimme leer geblieben ist.

Ab sofort werden alle Angeklagten denen vor Gericht nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte, dass sie die Straftat(en) nicht begangen haben, die ihnen zur Last gelegt wurden, verurteilt.

Ab sofort werden alle Autofahrer, für die nicht eindeutig nicht bestimmt werden konnte, dass sie am 21. September auf der A9 zwischen Ingolstadt und München nicht nicht zu schnell gefahren sind, wegen Geschwindigkeitsüberschreitung verwarnt und erhalten drei Punkte in Flensburg.

Ab sofort werden alle Linken, für die nicht eindeutig nicht bestimmt werden kann, dass sie Steine auf Polizisten geworfen haben, in Gewahrsam genommen.

Ab sofort werden alle Politiker, für die nicht eindeutig nicht bestimmt werden kann, dass ihr IQ unterhalb des Durchschnitts der Normalverteilung liegt, generell zu Ministerpräsidenten erklärt und sofort verrentet – wegen Demenz.


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13 Responses to Wo all die rechtsextremen Straftaten herkommen: SPD und Linke fälschen Statistik

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  2. Friedrich Jungeleit says:

    »Bei der Polizei wird jeder Übergriff, bei dem nicht erwiesen ist, dass er keine rechtsextreme Motivation hat, in die Statistik hineingezählt.«

    Da ging eine Bevölkerung für Meinungsfreiheit und Demokratie auf die Straße und stürzte eine kommunistische Diktatur in Deutschland, um wenige Jahre später erneut von linken Strömungen im Kollektiv als Nazis stigmatisiert zu werden. Hier wird, um eine fehlgeleitete Politik zu vertuschen, erneut der Bevölkerung ein »Kampf gegen das Recht auf eine eigne Meinung« erklärt. Glauben die Verantwortlichen wirklich, solche Angriffe gegen die eigene Bevölkerung enden mit einem Happy End? Deutschland war laut der bekannten BBC-Umfrage jahrelang weltweit mit das beliebteste Land. Dieses Image wird durch die Verantwortlichen mit ihren überbordenden Anklagen gegen die Mitbürger zerstört; und das alles nur aus purem Machtkalkül und einem nach innen gerichteten Hass.

  3. dentix07 says:

    Das ist nicht die einzige Statistikmanipulation im Bereich Rechtsextrem/Straftaten/Flüchtlinge!
    Auf Zeit Online war am 23.7.2015 im Artikel “Asylbewerber: Deutlich mehr Übergriffe auf Flüchtlingsheime” [http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-07/fluechtlingsunterkuenfte-uebergriffe-anstieg] zu lesen: “Zu Übergriffen (= Gewalt) werden Brandanschläge ebenso gerechnet wie Proteste vor Asylbewerberheimen.”, und de Maiziere ließ derzeit verlauten, daß ein Großteil der Täter ortsansässig und bisher noch nie als extremistisch aufgefallen wären!
    Es werden folglich die Zahlen nicht nur dadurch manipuliert, daß alles was nicht eindeutig nicht-rechtsextrem ist als rechtsextrem gezählt wird, nein, man erhöht auch künstlich die Zahlen indem auch ein friedliches Wahrnehmen demokratischer Rechte (sobald vor einem Asylbewerberheim) als Gewalttat definiert wird!
    Das Schlimmste daran, daß kein Medium, kein “Journalist”, ja nicht mal die ZEIT selbst, diese Aussage zum Anlass nahm nachzuhaken! Genau wie jetzt zu Woidkes Erklärung Stille im Blätterwald herrscht, obwohl beides echte Skandale sind!
    Entweder haben heutige “Journalisten” von Statistik (und Rechnen) nicht den blassesten Schimmer [was, wenn man sich ansieht wie sie die Zahlen jeder neuen durchs Dorf getriebenen Studien-Sau unreflektiert glauben (zumindest nicht hinterfragen), z.B. wenn Foodwatch mal wieder einen “Skandal” wie Glyphosat in Bier und Muttermilch “aufdeckt”, wenn (wozu ich mich schon geäußert habe) die GRüNEN sich über Arztwartezeiten beschweren, wenn mal wieder der Gender-Pay-Gap heraufbeschworen wird, oder wenn Dobrindts Ministerium unglaubwürdige PKW-Maut Erträge verkündet, …., ziemlich eindeutig ist], oder sie sind zu faul, oder es paßt zu gut ins ideologische Konzept!
    Ich fürchte, es ist alles drei!

  4. Livia says:

    Das ist eine ganz alte Jacke, daß sich Regime / Herrschaftssysteme ihre Daten so zurechtbiegen, daß es ihnen paßt. So gab es im Mittelalter niemanden, der nicht an Gott glaubte und in der DDR keine Mörder; jedenfalls offiziell.
    Ob es nun Churchill war oder nicht – Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selber gefälscht habe! – passen würde es auf ihn; denn es zeigt nur die Tatsache, daß die jeweils Herrschenden dieses Werkzeug benutzen, um ihre Vorstellungen beim Publikum zu unterstreichen.
    So wird denn aus jedem “Rührkuchen” (alter Polizeijargon für häusliche Gewalt) eine rechtsradikale Tat – vielleicht schon deswegen, weil das sich streitende Paar verehelicht ist, was ja auch konservativ / nicht mehr zeitgemäß ist …

    • dentix07 says:

      Die alte Jacke stimmt. Nur ist es ein Zeichen eines totalitären Regimes wenn die 4. Gewalt dem nicht nur nicht widerspricht, sondern auch noch die offiziellen Datenmärchen verbreitet und jeden der daran zweifelt zum Feind erklärt!

  5. Martin1 says:

    Und dann macht Küstenbarbie mehr Steuergeld locker für marxistische Projekte “gegen rechts” – was auch immer das sein soll.

  6. Solche Beiträge sind dringend notwendig und müssen auch, der Wahrheit wegen, verbreitet werden https://rundertischdgf.wordpress.com/2016/09/24/cui-bono-wem-nuetzen-faelschungen/

  7. reinikeup says:

    In den Kontext fällt auch der heutige Aufreger über die angeblich stark gestiegene Gewalt rechts. Was mich irritiert, sind die 7 “Tötungsdelikte”, die dort behauptet werden. Das ist nach meiner Einschätzung entweder eine sprachliche Unschärfe, die gezielt von der Seilschaft Grüne/ Spiegel eingebracht wird, oder Inkompetenz.

    Die PMK 2015 führt aus:

    “Im Jahr 2015 kam es in 20 Fällen zu versuchten Tötungsdelikten. Acht Taten sind jeweils der PMK -rechts- und PMK -links-, drei dem Bereich PMK-Ausländer zuzurechnen.”

    Es ware dies alles “versuchte Tötungsdelikte”,. Sowohl die aktuellen Statistiken des BKA als auch des BMI für 1. HJ geben das nicht her, wie “Lagebild zur Kriminalitätsentwicklung im Zusammenhang von Zuwanderung”:

    http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2016/02/bka-lagebild-kriminalitaet-zuwandeung.html?nn=3314802

    Es ist möglich, daß in den Bereich Zuwanderung noch Straftaten außerhalb dieses Komplexes zur besseren Skandalisierung reingerechnet wurden, aber das nur eine Hypothese. Könnt ihr hier etwas Klarheit reinbringen?

    • Johannes Asch says:

      Genau diese 7 Tötungsdelkte kann ich nirgendwo finden .Wenn ein Deutscher einen Flüchtling umgebracht hätte, hätten die Medien doch groß berichtet mit anschliessender Lichterkette.Die Tötungsdelike die ich kenne sind die
      wo sich die Flüchtlinge untereinander tötenVielleicht zählt man dazu auch andere Todesursachen wie ertrinken oder Verkehrsunfälle . Man überfährt einen Betrunkenen der mitten auf der Strasse liegt .Nachher stellt sich heraus das es ein
      Flüchtling ist schon hat man ein Tötungsdelikt.

      • reinikeup says:

        Vollendete Tötungsdelikte mit Opfer “Zuwanderer” wären in der Tat der Aufreger des Jahres gewesen. Auffälligerweise hat die “Zeit” die über die Grünen zum Spiegel und dann in Richtung dpa gewanderte PM zwar wiedergegeben, mit Ausnahme der behaupteten Tötungsdelikte. Die Grünen können ja alle Propaganda der Welt im Konzert mit dem Spiegel absondern, nur warum fragt da niemand mal kritisch nach?

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