Die Epidemie der Persönlichkeitsstörungen in Deutschland
Ein Hinweis in der Mailbox. Gegenstand vermeintlich ein wissenschaftlicher Text. Titel: Narzissmus: An diesen Merkmalen erkennen Sie einen Narzissten. Ein Klick. Der Text. Bei Bento. Das lässt schon nichts Gutes ahnen. Es ist ein Interview, mit Heiner Keupp, einst Professor für Sozialpsychologie an der LMU in München. Heute Pensionär und Interviewgeber, z.B. zum Thema „Narzissmus“.
Und als gäbe es kein anderes Thema als den US-Amerikanischen Präsidenten Donald Trump, so dauert es nur wenige Zeilen, bis die Frage auftaucht, „Ist Donald Trump ein Narzisst?“. Allein die Fixierung, die boshafte Fixierung deutscher Medienschaffender auf Donald Trump, die keinen Tag verstreichen lässt, an dem nicht ein kleines Redaktionslicht versucht, Trump anzupinkeln, ist bereits ein Indiz dafür, dass in Deutschland Störungen der Persönlichkeit, die einen normalen Umgang mit anderen Menschen verunmöglichen, endemisch sind.
Und institutionalisierte oder ehemals institutionalisierte Wissenschaftler, deren wichtigste Aufgabe eigentlich darin besteht, entsprechend psychotisch anmutenden Fixierungen die man fast schon als fanatische Persönlichkeitsstörung (F60.0 im ICD 10) diagnostizieren muss, einzudämmen und zu behandeln, sie beteiligen sich daran, das entsprechende Krankheitsbild einer gestörten Persönlichkeit in Deutschland zur Normalität zu machen.
Heiner Keupp beteiligt sich daran, und zwar in einer Art und Weise, die nicht nur ethisch verwerflich ist, sondern auch zeigt, wie wenig er doch von Wissenschaft versteht oder verstanden hat.
Keupp gibt folgende Antwort auf die Frage nach dem Narizissmus von Donald Trump:
“Mit Ferndiagnosen sollte man grundsätzlich zurückhaltend sein, schließlich hatte ich keine Chance, diese Person selbst zu untersuchen. Durch die Medien können wir aber trotzdem täglich Donald Trumps Handlungen verfolgen. Sein Verhalten ist für eine narzisstische Persönlichkeitsstörung tatsächlich sehr typisch.
Woran machen Sie das fest?
1. Er zeigt eine sehr starke Tendenz, sich selbst zu überhöhen und demonstriert immer wieder sein Gefühl der eigenen Großartigkeit und Überlegenheit. Gleichzeitig wertet er andere ab. Bei Trump äußert sich das in einer brutalen Selbstüberschätzung und dem Glauben, dass ihm niemand das Wasser reichen kann.
2. Ich beobachte bei Trump einen Mangel an Empathie. Er urteilt ohne Einfühlungsvermögen über Personen, über deren Schicksal er letztlich entscheidet.
3. Man sieht bei Donald Trump ein großes Wutpotential, sobald die eigene Großartigkeit nicht akzeptiert wird. Das zeigen seine heftigen Reaktionen auf Kritik. Er kann die Wahrheit nicht ertragen und rückt sich die Wirklichkeit zurecht. Statt Fehler einzugestehen, reagiert er mit alternativen Fakten und Verunglimpfungen. Lügen und Beschimpfungen sind bezeichnend für eine narzisstische Persönlichkeitsstörung.
Damit hat sich Keupp öffentlich und medienwirksam als Wissenschaftler verabschiedet, denn: Wissenschaftler suchen nicht nach Bestätigung ihrer Vorurteile, sondern danach, die eigenen Sicht auf die Welt zu falsifizieren.
Der Hintergrund dieser Aussage ist die Unterscheidung zwischen Verifikation und Falsifikation. Ersteres ist ein unmögliches Unterfangen, letzteres eine wissenschaftliche Methode. Ersteres ist gefährlich und trägt den Kern des Totalitarismus in sich, Letzteres ist die einzige Methode, um Erkenntnis zu gewinnen.
Warum?
Ganz einfach. Wenn man danach sucht, sich ein Vorurteil zu bestätigen, dann wird man immer Belege dafür finden, dass es zutrifft. Nehmen wir an, Sie sind der Ansicht, die Grünen seien eine totalitäre Partei, deren Ziel darin besteht, Deutschland in eine Grüne Diktatur zu verwandeln. Nehmen wir zudem, die Kriterien dafür, dass eine Partei totalitär ist, seien eindeutig bestimmt. Nun suchen Sie im Internet nach Belegen dafür, dass diese Annahme zutrifft. Sie werden viele Belege dafür finden und sich freuen, dass Ihr Vorurteil zutrifft. Belge, die gegen ihre Annahme sprechen, kommen ihnen gar nicht in den Blick.
Nun versuchen Sie, Belege dafür zu finden, dass die Annahme nicht zutrifft. Sie formulieren Annahmen über Situationen, in denen man erwarten würde, dass die Annahme nicht zutrifft und testen die entsprechenden Annahmen. Trifft die Annahme dennoch zu, dann hat sich die Hypothese, dass die Grünen eine totalitäre Partei sind, bestätigt, trifft sie nicht zu, wurde sie in einem Test falsifiziert und muss entsprechend modifiziert werden. Sie sind also mit dieser Vorgehensweise in der Lage, Belege, die für ihre Annahme und Belege, die dagegen sprechen, wahrzunehmen.
Während die zweite Vorgehensweise, also die Möglichkeit des Falsifikationismus beinhaltet, dass das, was man für richtig hält, sich als falsch erweist, gibt es bei der Verifikation nur die Möglichkeit, dass sich das, was man für richtig hält, als richtig erweist. Wer nach Belegen für seine Annahmen sucht, der schließt bereits durch diese Art des Vorgehens aus, dass er mit seiner Annahme daneben liegen könnte.
Und aus diesem Grund ist Heiner Keupp kein Wissenschaftler. Nicht, weil es ihm Spaß zu machen scheint, seine Stimme dem Chor derjenigen hinzuzufügen, die Donald Trump zu ihrem Lieblingsfeind erklärt haben und nun gegen ihn ansingen, sondern deshalb, weil er mit Interviews, wie dem, das er Bento, einem Journal, das sich an junge Leute richtet, gegeben hat, die Wissenschaft verrät und sich zum Handlanger totalitärer Ideen macht.
Dass dem so ist, kann man sehr einfach zeigen, in dem wir unsere Annahme, dass Heiner Keupp senil ist, verfiizieren, also seine Vorgehensweise auf ihn selbst anwenden.
Wir wissen, dass Menschen, die senil sind, Dinge nicht mehr erinnern und mit zunehmender Senilität vergessen, was sie einst, als sie noch nicht senil waren, als normale Verrichtungen beherrscht haben. In der Extremform „Demenz“ werden nicht nur tägliche Verrichtungen unmöglich, der Demente zeichnet sich auch häufig durch erratisches und unberechenbares Verhalten aus.
Nun sollte man mit Ferndiagnosen ja grundsätzlich vorsichtig sein, aber Heiner Keupp gibt durch seine Präsenz in den Medien genügend Material, um auf der Grundlage dessen, was er von sich gibt, die Ferndiagnose zu stellen: Keupp ist senil.
1. Er zeigt eine sehr starke Tendenz, sich innerhalb nur weniger Sätze zu widersprechen. Wenn die Diagnose Narzissmus nämlich aufgrund eigener Beobachtung in direktem Kontakt erstellt werden muss, und die meisten Psychiater, wenn nicht alle Psychiater werden hier zustimmen, dann ist es ein Widerspruch, die Ferndiagnose, obwohl unmöglich, dennoch vorzunehmen. Derartige Widersprüche sind Kennzeichen einer fortgeschrittenen Senilität. Dass mit der Senilität auch jedes Gefühl der Beschränkung der Aussagekraft eigener Aussagen verloren geht, wird mit den Aussagen belegt, die Keupp trifft und in denen er z.B. Trump eine „brutale Selbstüberschätzung“ unterstellt. Dies ist ein, wie man sagen muss, brutaler Indikator dafür, dass Keupp all das vergessen hat, was er in seiner wissenschaftlichen Karriere an Methodenkenntnissen erworben haben sollte, Kenntnisse, auf deren Grundlage er z.B. Bewertungen, die nicht quantifizierbar sind, brutal zum Beispiel, unterlassen hätte. 2. Entsprechend müssen wir bei Keupp einen Mangel an nicht nur Empathie beobachten, der sich darin bahnbricht, dass er Trump nicht die Empathie entgegenbringt, die ihn, Keupp, sich fragen lässt, wie er sich fühlen würde, wäre er Gegenstand von Ferndiagnosen jedes dahergelaufenen Wald- und Wiesenarztes, sondern auch deshalb, weil Keupp letztlich jedes Vermögen zu einer Gewichtung von Fakten, pro und contra, verloren zu haben scheint. 3. Fortgeschrittene Senilität im Zusammenhang mit Demenz wird zuweilen durch Inseln der Einsicht unterbrochen, die es dem Patienten erlauben, seine eigenen Mängel und Fähigkeiten, deren er verlustig gegangen ist, zu erkennen. Auf diese Einsicht reagieren die Patienten in unterschiedlicher Weise. Manche werden depressiv, andere ergeben sich in ihr Schicksal, wieder andere reagieren mit Wut, die sie auf Dritte richten, Dritte, die nicht ihr Schicksal teilen und erfolgreich in dem, was sie tun, sind. Dass Keupp mit Wut auf Donald Trump reagiert und ihn unbedingt zum Narzissten erklären will, obwohl er nicht einmal ansatzweise über die dazu notwendige Grundlage von Informationen, ganz zu schweigen von im persönlichen Kontakt gewonnenen Information zurückgreifen kann, zeigt wie weit fortgeschritten die Senilität, die sich wohl an der Grenze zur Demenz befindet, bei Keupp schon ist.
So einfach ist es, die Bestätigung für die eigene Hypothese zu finden, und so einfach wird Heiner Keupp per Ferndiagnose zu einem senilen, an der Grenze zur Demenz stehenden Emeritus erklärt. Unsere Ferndiagnose ist natürlich genau so präzise, wie die Ferndiagnose, die Heiner Keupp über Donald Trump erstellt hat.
Keine Ferndiagnose, sondern und leider, ein Faktum ist die Feststellung, dass sich Deutschland in einer Phase befindet, in der Persönlichkeitsstörungen endemisch zu sein scheinen. Die Vielfalt der Boshaftigkeit, mit der Personen, die sich für gut halten, andere, die sie zwar nicht kennen, aber für böse halten, verfolgen, ist ein Indikator, den man z.B. bestätigen kann, wenn man auf Amazon negative Kundenbesprechungen zu Büchern liest, über deren Inhalt man unterschiedlicher Meinung sein kann. Man kann die Vielfalt der Boshaftigkeit auch in den mannigfaltigen Versuchen von Linken sehen, Personen, die sie wiederum nicht kennen, die sie aber als rechtsorientiert oder rechts, in jedem Fall eben nicht links ansehen, zu diskreditieren und zu schädigen. Letztlich zeigt sich die Epidemie der Persönlichkeitsstörungen auch in der Art und Weise, in der in Deutschland über Donald Trump berichtet bzw. über ihn hergefallen wird. Wenn journalistische Grundwerte wie z.B. eine faire Berichterstattung fallen, wenn sich ehemalige oder vermeintliche Wissenschaftler öffentlich dabei inszenieren lassen, wie sie auf der Basis von Nullinformation weitreichende negative Bewertungen über ihnen persönlich nicht bekannte Menschen abgegeben, wenn Boshaftigkeit und die Lust, andere zu schädigen, verbal, wirtschaftlich oder an deren Leumund, offenkundig zur einzigen Triebkraft geworden sind, dann kann man nicht anders als festzustellen, dass die an der Persönlichkeit Gestörten zur Normalität geworden sind.
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Wie sagte Karl Kraus: Psychoanalyse ist jene Geisteskrankheit, für deren Therapie sie sich hält.
Das gilt in dieser Herkunft auch für die sog. Sozialpsychologie.
Nicht nur unter Medizinern kursiert die Frage: Was ist der Unterschied zwischen einem Psychiater und den Patienten in seiner Anstalt? Der Psychiater hat die Schlüssel.
@ G-Punkt
Die Geisteskrankheit beginnt eigentlich schon mit der Persönlichkeitsentwicklung. Persönlichkeit kann man mit einem Computervirus gleichsetzen, der sich verfügbare Ressourcen des Nervensystems erschlossen hat. Weil Persönlichkeitsentwicklung eine Identität bzw. Abgrenzung gegenüber anderen Personen anstrebt, bringt sie eine vom Umfeld verschiedene Persönlichkeit hervor, um sich einen Platz im sozialen Netzwerk zu erobern.
Persönlichkeitsstörungen sind daher keine Geisteskrankheiten, sondern Abartigkeiten oder Derivate davon. Psychoanalytiker müssen zwischen der Persönlichkeit und ihrer Störung differenzieren und Psychotherapeuten sollten die Störung beheben können, ohne den Gestörten von der in seiner Persönlichkeit liegenden Geisteskrankheit zu heilen.
Heilung hätte zur Folge, dass sich der Therapeut selbst entbehrlich macht und der Geheilte dem Netzwerk verloren geht. Das Ziel der Behandlung liegt deshalb darin, die soziale Stellung des Gestörten zu erhalten oder wiederherzustellen, so dass er dem Netzwerk als Persönlichkeit erhalten bleibt und die Kosten seiner Behandlung möglichst selbst tragen kann.
Achtung: Viele medizinische Gutachten – gerade auch in der Psychiatrie, siehe z.B. den Fall “Mollath” – beruhen ihrerseits auf bereits existierenden Gutachten, die als “fraglich” umstritten sind und neu begutachtet bzw. bewertet werden sollen. Und das ohne jeglichen Patientenkontakt.
Was “Sciencefiles” hier kritisiert – Ferndiagnosen, ist leider in Deutschlands Gerichtspraxis Normalfall.
Ich möchte nicht wissen, wie viel Unzutreffendes dieser Professor emeritus im Laufe seiner Tätigkeit dadurch “ergutachtet” hat, indem er den zu Begutachtenden niemals zu Gesicht bekommen hat.
Durch die Medien – aber auch durch direkte Beobachtungen und Gespräche – können wir (aber trotzdem) täglich feministische Handlungen verfolgen. Sein Verhalten ist für eine narzisstische Persönlichkeitsstörung tatsächlich sehr typisch.
Woran machen Sie das fest?
1. Er zeigt eine sehr starke Tendenz, sich selbst zu überhöhen und demonstriert immer wieder sein Gefühl der eigenen Großartigkeit und Überlegenheit. Gleichzeitig wertet er andere ab. Bem Feminismus äußert sich das in einer brutalen Selbstüberschätzung und dem Glauben, dass ihm niemand das Wasser reichen kann.
2. Ich beobachte beim Feminismus einen Mangel an Empathie. Er urteilt ohne Einfühlungsvermögen über Personen, über deren Schicksal er letztlich entscheidet.
3. Man sieht beim Feminismus ein großes Wutpotential, sobald die eigene Großartigkeit nicht akzeptiert wird. Das zeigen seine heftigen Reaktionen auf Kritik. Er kann die Wahrheit nicht ertragen und rückt sich die Wirklichkeit zurecht. Statt Fehler einzugestehen, reagiert er mit alternativen Fakten und Verunglimpfungen. Lügen und Beschimpfungen sind bezeichnend für eine narzisstische Persönlichkeitsstörung.
@ Herr Unbekannt
Narzissmus ist für den Feminismus ebenso existenziell notwendig, wie für das Prekariat insgesamt. Er zielt jedoch nicht unbedingt auf eine herrschende Stellung ab, sondern will eine gesteigerte Wahrnehmung erzwingen, Schuldgefühle wecken aus Angst, verloren zu gehen.
Narziss liegt idR ein ausgewachsener Minderwertigkeitskomplex zugrunde. Vermögende selbstbeholfene Frauen und Männer haben Hysterie und Geltungsdrang gar nicht nötig.
Welche Dominanz sprechen Sie dem Feminismus denn selbst zu, wenn Sie meinen, dass er über das Schicksal anderer entscheidet? Würde er bereits ein hohes Durchsetzungsvermögen besitzen, wäre sein Geschrei doch gar nicht nötig.
Haben Sie ihre Freundin denn inzwischen abserviert oder zumindest mal ordentlich eingenordet?
Ich sehe ein: Herr Prof. Keupp geht´s unwissenschaftlich an. Ich vermute (widerlegbar), daß er von der Methode der Falsifikation noch nie gehört hat.
Daher bin ich jetzt gespannt, ob mir jemand (vielleicht Michael Klein) erklären kann, wie man eine narzisstische Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.80) richtig(!) diagnostiziert…also unter Zuhilfenahme der Methode der Falsifikation. Ich bin nicht nur gespannt, sondern bitte darum…
Man müsste erst einmal zeigen, dass es eine narzisstische Persönlichkeitsstörung überhaupt gibt.
1. Konzept: Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung äußert sich wie folgt: [Liste beobachtbarer Dinge].
2. Hypothese: Wenn eine narzisstische Persönlichkeitsstörung vorliegt, dann verhält sich ein Proband in einer typischen Situation X in der Weise Y.
3. Test: Proband A verhält sich in der typischen Situation X in der Weise Y -> Verdacht auf Narzissmus -> weiter mit Kriterium Y+1.
3. Text: Proband A verhält sich in der typischen Situation X in der Weise -Y -> kein Narzissmus.
Um einen Menschen tatsächlich als Narzissten zu klassifizieren, wird es natürlich nicht reichen, einen einzigen Test durchzuführen bzw. ein Konzept “Narzissmus” zu formulieren, das aus genau einem Kriterium besteht. In keinem Fall wird man eine Diagnose ohne konkrete und individuelle Verhaltensdaten erstellen können.
Bin keine Wissenschaflerin, doch sehe auch die Gefahr. Der Unterschied zwischen der eigenen Meinung und narzisstischen Zügen und einer Persönlichkeitsstörung liegt zwar so gesehen nah, aber auch fern. Es ist ein durchaus komplexes Thema und die GoldwaterRegel gibt es nicht umsonst. Aus der Sicht von Menschen die unter narzisstischem Missbrauch leiden nicht immer gerecht, doch zumindest die Medien sollten sich doch daran halten. Denn wer im Glashaus sitzt…
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Wie sagte Karl Kraus: Psychoanalyse ist jene Geisteskrankheit, für deren Therapie sie sich hält.
Das gilt in dieser Herkunft auch für die sog. Sozialpsychologie.
Nicht nur unter Medizinern kursiert die Frage: Was ist der Unterschied zwischen einem Psychiater und den Patienten in seiner Anstalt? Der Psychiater hat die Schlüssel.
@ G-Punkt
Die Geisteskrankheit beginnt eigentlich schon mit der Persönlichkeitsentwicklung. Persönlichkeit kann man mit einem Computervirus gleichsetzen, der sich verfügbare Ressourcen des Nervensystems erschlossen hat. Weil Persönlichkeitsentwicklung eine Identität bzw. Abgrenzung gegenüber anderen Personen anstrebt, bringt sie eine vom Umfeld verschiedene Persönlichkeit hervor, um sich einen Platz im sozialen Netzwerk zu erobern.
Persönlichkeitsstörungen sind daher keine Geisteskrankheiten, sondern Abartigkeiten oder Derivate davon. Psychoanalytiker müssen zwischen der Persönlichkeit und ihrer Störung differenzieren und Psychotherapeuten sollten die Störung beheben können, ohne den Gestörten von der in seiner Persönlichkeit liegenden Geisteskrankheit zu heilen.
Heilung hätte zur Folge, dass sich der Therapeut selbst entbehrlich macht und der Geheilte dem Netzwerk verloren geht. Das Ziel der Behandlung liegt deshalb darin, die soziale Stellung des Gestörten zu erhalten oder wiederherzustellen, so dass er dem Netzwerk als Persönlichkeit erhalten bleibt und die Kosten seiner Behandlung möglichst selbst tragen kann.
Achtung: Viele medizinische Gutachten – gerade auch in der Psychiatrie, siehe z.B. den Fall “Mollath” – beruhen ihrerseits auf bereits existierenden Gutachten, die als “fraglich” umstritten sind und neu begutachtet bzw. bewertet werden sollen. Und das ohne jeglichen Patientenkontakt.
Was “Sciencefiles” hier kritisiert – Ferndiagnosen, ist leider in Deutschlands Gerichtspraxis Normalfall.
Ich möchte nicht wissen, wie viel Unzutreffendes dieser Professor emeritus im Laufe seiner Tätigkeit dadurch “ergutachtet” hat, indem er den zu Begutachtenden niemals zu Gesicht bekommen hat.
Seit dem Eintritt in den Ruhezustand hat Herr Keupp seine Wohnung nicht mehr verlassen.
Ist der Feminismus narzistisch?
Durch die Medien – aber auch durch direkte Beobachtungen und Gespräche – können wir (aber trotzdem) täglich feministische Handlungen verfolgen. Sein Verhalten ist für eine narzisstische Persönlichkeitsstörung tatsächlich sehr typisch.
Woran machen Sie das fest?
1. Er zeigt eine sehr starke Tendenz, sich selbst zu überhöhen und demonstriert immer wieder sein Gefühl der eigenen Großartigkeit und Überlegenheit. Gleichzeitig wertet er andere ab. Bem Feminismus äußert sich das in einer brutalen Selbstüberschätzung und dem Glauben, dass ihm niemand das Wasser reichen kann.
2. Ich beobachte beim Feminismus einen Mangel an Empathie. Er urteilt ohne Einfühlungsvermögen über Personen, über deren Schicksal er letztlich entscheidet.
3. Man sieht beim Feminismus ein großes Wutpotential, sobald die eigene Großartigkeit nicht akzeptiert wird. Das zeigen seine heftigen Reaktionen auf Kritik. Er kann die Wahrheit nicht ertragen und rückt sich die Wirklichkeit zurecht. Statt Fehler einzugestehen, reagiert er mit alternativen Fakten und Verunglimpfungen. Lügen und Beschimpfungen sind bezeichnend für eine narzisstische Persönlichkeitsstörung.
@ Herr Unbekannt
Narzissmus ist für den Feminismus ebenso existenziell notwendig, wie für das Prekariat insgesamt. Er zielt jedoch nicht unbedingt auf eine herrschende Stellung ab, sondern will eine gesteigerte Wahrnehmung erzwingen, Schuldgefühle wecken aus Angst, verloren zu gehen.
Narziss liegt idR ein ausgewachsener Minderwertigkeitskomplex zugrunde. Vermögende selbstbeholfene Frauen und Männer haben Hysterie und Geltungsdrang gar nicht nötig.
Welche Dominanz sprechen Sie dem Feminismus denn selbst zu, wenn Sie meinen, dass er über das Schicksal anderer entscheidet? Würde er bereits ein hohes Durchsetzungsvermögen besitzen, wäre sein Geschrei doch gar nicht nötig.
Haben Sie ihre Freundin denn inzwischen abserviert oder zumindest mal ordentlich eingenordet?
Demenz und Senilität implizieren unbewußtes Verhalten und damit dass er nichts dafür könnte. Das liegt hier aber sicher nicht vor.
Ich sehe ein: Herr Prof. Keupp geht´s unwissenschaftlich an. Ich vermute (widerlegbar), daß er von der Methode der Falsifikation noch nie gehört hat.
Daher bin ich jetzt gespannt, ob mir jemand (vielleicht Michael Klein) erklären kann, wie man eine narzisstische Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.80) richtig(!) diagnostiziert…also unter Zuhilfenahme der Methode der Falsifikation. Ich bin nicht nur gespannt, sondern bitte darum…
Man müsste erst einmal zeigen, dass es eine narzisstische Persönlichkeitsstörung überhaupt gibt.
1. Konzept: Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung äußert sich wie folgt: [Liste beobachtbarer Dinge].
2. Hypothese: Wenn eine narzisstische Persönlichkeitsstörung vorliegt, dann verhält sich ein Proband in einer typischen Situation X in der Weise Y.
3. Test: Proband A verhält sich in der typischen Situation X in der Weise Y -> Verdacht auf Narzissmus -> weiter mit Kriterium Y+1.
3. Text: Proband A verhält sich in der typischen Situation X in der Weise -Y -> kein Narzissmus.
Um einen Menschen tatsächlich als Narzissten zu klassifizieren, wird es natürlich nicht reichen, einen einzigen Test durchzuführen bzw. ein Konzept “Narzissmus” zu formulieren, das aus genau einem Kriterium besteht. In keinem Fall wird man eine Diagnose ohne konkrete und individuelle Verhaltensdaten erstellen können.
Bei “hart aber fair” hat sich ein Prof Bandelow in ähnlicher Weise geäußert, wieder der von Ihnen erwähnte Heiner Keupp.
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=5&ved=0ahUKEwizstPA25fSAhXIjSwKHXlRDXgQFgguMAQ&url=http%3A%2F%2Fwww.huffingtonpost.de%2F2017%2F02%2F06%2Fhart-aber-fair-trump-psyc_n_14632842.html&usg=AFQjCNGZORqLC0-WavgXgD_RDsuJpxAkcw
Ich war über diese Äußerungen entsetzt und habe ihm empfohlen, sich doch einmal Frau Merkel vorzunehmen.
Von: ……..
Betreff: Amerikanischer Präsident
Datum: 6. Februar 2017 22:04:02 MEZ
An: Sekretariat.Bandelow@med.uni-goettingen.de
Sehr geehrter Prof. Bandelow,
es ist einfach ungeheuerlich, zu was sich Menschen – in diesem Falle Sie, hergeben.
Was würden Sie tun, wenn Sie nur diffamiert werden würden?
Sie urteilen über den amerikanischen Präsidenten, anstatt sich mal Frau Merkel anzunehmen.
“Wir schaffen das!” Wer ist wir und was will sie schaffen?
Wenigstens sie haben genug Knete dafür bekommen.
……..
Bin keine Wissenschaflerin, doch sehe auch die Gefahr. Der Unterschied zwischen der eigenen Meinung und narzisstischen Zügen und einer Persönlichkeitsstörung liegt zwar so gesehen nah, aber auch fern. Es ist ein durchaus komplexes Thema und die GoldwaterRegel gibt es nicht umsonst. Aus der Sicht von Menschen die unter narzisstischem Missbrauch leiden nicht immer gerecht, doch zumindest die Medien sollten sich doch daran halten. Denn wer im Glashaus sitzt…