Azubi-Hysteria: Wie die Normalität zur Katastrophe inszeniert wird

Die Erzeugung einer öffentlichen Medien-Hysterie durch Schreckensszenarien wie sie im Zusammenhang mit dem Klima, Herbiziden und Pestiziden, Gen- und Kerntechnik, Rechtsextremismus und Rassismus, Adipositas und anderen Mode-Themen der professionell Erregten erfolgt, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um die Grundlage für eine eigene Bereicherung (bzw. eine Bereicherung der eigenen Klientel) zu legen und gesetzliche Regulationen durchzusetzen, mit denen der gerade erst inszenierte Missstand gelöst werden soll. Wie könnte man den Ausstieg aus der Kernkraft legitimieren, wenn nicht manche glauben würden, dass die Menschen, die im Jahr 2536 leben, sofern es noch welche gibt, von den Resten des Endlagers in Gorleben erlegt werden?

Die heutige Hysterie, die in der Tagesschau verbreitet wird, geht auf einen Artikel in der Alpenprawda zurück. Die Zahl der Lehrlinge, die ihre Ausbildung abbrechen, sie sei besonders hoch, so berichtet das Blatt mit Verweis auf einen „Entwurf für den Berufsbildungsbericht“ 2018, in dessen Besitz es gelangt sein will. Wer auch immer diesen Bericht zum Zwecke der Erzeugung von Hysterie an die Münchner Menschen, die sich für Journalisten halten, geschickt hat, er hat einen gewissen Sinn für Humor.

So schreiben die Süddeutschen Journalismusazubis, dass dem Bericht zufolge, also dem Bericht, der erst noch veröffentlicht werden wird, aus dem die Alpenprawda vorab etwas berichtet, von dem behauptet wird, es sei ganz neu, gut 146.000 Auszubildende im Jahre 2016 ihre Ausbildungsvertrag vorzeitig gelöst hätten. Die Abbruchquote sei mit 25,8% sehr hoch, viel höher als in den Jahren zuvor, in denen sie stets zwischen 20 und 25 Prozent gelegen habe.

Katastrophe: „Immer mehr Azubis schmeißen hin!“

Und wenn es um die Schaffung Hysterie geht, dann dürfen Gewerkschaftler nicht fehlen. Sie laben sich an Hysterie, gibt sie ihnen doch die Gelegenheit, ihre wiederkehrende Forderung nach „Gesetzen“ und ihre eindimensionale Gedankenwelt, in der immer genau zwei Variablen Platz haben, unter das, was sie für das dumme Volk halten, zu bringen (Gewerkschaftler leben eben in ihrer Funktionärsluftblase). So sagt die DGB-Vizechefin Elke Hannack: „Viele steigen vorher aus, da sie mit der kargen Vergütung nicht über die Runden kommen“.

Die eindimensionale Welt, die Hannack bewohnt, sie kennt nur böse Arbeitgeber, die geringe Löhne bezahlen und nur geringe Löhne können der Grund für einen Abbruch der Ausbildung sein.

Doch beginnen wir vorne.

Die Daten, die die Süddeutsche Ausgabe der Prawda als neu verkaufen will, sind seit dem 30. August 2017 beim Statistischen Bundesamt in der Fachserie 11 Reihe 3 Bildung und Kultur „Berufliche Bildung“ veröffentlicht. Es sind somit keine neuen Daten, sondern die neusten, die man seit gut einem dreiviertel Jahr haben kann. Es sind auch die Zahlen, die man auf der Seite des Statistischen Bundesamts in einer eigens erstellten Tabelle abrufen kann. 2016: 146.376 vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge. Ein richtiger Journalist, also einer, der recherchieren kann, der weiß natürlich, dass die neuen Daten, die man ihm vorab untergejubelt hat, gar keine neuen Daten sind, sondern bestenfalls neu aufbereitete alte Daten.

Die Abbrecherquote sei in bestimmten Berufen besonders hoch. Bei Sicherheitsfachkräften liege sie bei 50,6% weiß man bei der Tagesschau unter Berufung auf die Süddeutsche, auch bei Köchen, Restaurantfachkräften und Friseuren sei die Quote sehr hoch. Etwa jeder Zweite breche dort seine Ausbildung ab.

Damit ist der Boden für die Behauptung von Hannack bereitet, nach der der Abbruch von Ausbildungen durch arme und gute Azubis bösen Ausnutzer-Arbeitgebern geschuldet sei. Nur: Der Boden ist aus Sand.

Wie berechnet man eigentlich eine Abbrecherquote? Wir kommen jetzt in die Abteilung: Statistiken lesen ist nicht jedermanns Sache und fällt schon gar nicht in den Kompetenzbereich von Journalisten der Süddeutschen und von Gewerkschaftlern, wo auch immer sonst ihre Kompetenzen liegen mögen.

Beginnen wir ganz von vorne und fragen wir: Was ist die Basis der Berechnung der Abbrecherquote?

Wer sich mit den Daten des Statistischen Bundesamts auskennt, der weiß, dass die 146.376 Azubis, die 2016 vorzeitig ihren Ausbildungsvertrag gelöst haben, dies nicht alle im ersten Ausbildungsjahr getan haben. 48.228 haben ihren Ausbildungsvertrag in der Probezeit gelöst (dafür ist sie da), 83.727 im ersten Ausbildungsjahr, 42.171 im zweiten Ausbildungsjahr, 19.242 im dritten Ausbildungsjahr und 1.236 im vierten Ausbildungsjahr. Wie wird man der Tatsache gerecht, dass die gelösten Ausbildungsverträge sich auf alle Ausbildungsjahre verteilen?

Nun, man könnte die Abbrecherquote auf Basis aller Auszubildenden berechnen. Das haben wir getan. Ergebnis: 11,1% für 2016 und nicht die 25,8%, die die Süddeutschen in ihrem Vorabbericht gefunden haben wollen. Welche statistische Eselei die Süddeutschen begangen haben, welche Eselei man ihnen untergeschoben hat bzw. welcher Eselei sie aufgesessen sind, das zeigt sich, wenn man rekonstruiert, woher die 25,8% Abbrecherquote kommen.

Tatsächlich handelt es sich dabei um 28,7% und diesen Anteil erhält man, wenn man die aufgelösten Ausbildungsverträge für das Jahr 2016 auf die Basis der 2016 neu geschlossenen Ausbildungsverträge prozentuiert. Wie die folgende Abbildung zeigt, variieren die entsprechenden Anteile von 1991 bis 2015 zwischen 25% und 20%, was die Aussage, dass „seit Anfang der 1990er Jahre … Quoten von 20 bis 25 Prozent“ üblich gewesen sein sollen, die die Tagesschau mit Bezug auf die Süddeutschen macht, insofern nachvollziehbar macht, als nunmehr klar ist, was die statistisch Unkundigen da berechnet haben. Nur die Zahl für 2016, die haben sie falsch abgeschrieben, nicht 25,8% lautet der Anteil, sondern 28,7%.

Wie wir oben gezeigt haben, sind in der Anzahl der in einem Jahr gelösten Ausbildungsverträge gut 43% Ausbildungsverträge enthalten, die keine im laufenden Jahr neu geschlossenen Ausbildungsverträge sind, sondern Ausbildungsverträge, die in den Jahren zuvor geschlossen wurden. Die Statistik-Unkundigen berechnen hier also die Abbrecherquote auf falscher Basis und weil sich 25% oder 28% immer besser machen als mickrige 11%, wenn man Hysterie verbreiten will.

Wenn wir schon bei Abbruchquoten von Ausbildungsverträgen sind: Wer sich Seite 100 in der oben zitierten Fachserie 11 Reihe 3 des Statistischen Bundesamts zur Hand nimmt und Abbruchquoten berechnet, der sieht schnell, dass die höchsten Abbruchquoten (Zahlen für 2016) im Handwerk zu finden sind (14.5%; Basis: Alle Ausbildungsverträge), dass die Abbrecherquote unter Frauen (11,8%) höher ist als unter Männern (10,6% – schon weil Männer nicht die Option „Schwangerschaft“ haben, die heutzutage einen anerkannten Grund für einen Ausbildungsabbruch darstellt) und dass der Anstieg der Abbrecherquote, der in den letzten Jahren zu verzeichnen ist (siehe Abbildung), fast ausschließlich auf ausländische Auszubildende zurückzuführen ist. Während die Quote für alle Auszubildenden in den letzten Jahren von 10,7% (2013) auf 11,1% (2016) gestiegen ist, ist sie bei ausländischen Auszubildenden von 15,0% (2013) auf 16,1% (2016) gestiegen.

Kurz: Alles, was die Tagesschau mit Bezug auf die Süddeutschen JournalismusAzubis schreibt, ist unvollständig, falsch oder irreführend. Aber es ist als Boden geeignet, um eine Gewerkschaftstante in Stellung zu bringen, die dann den Satz sagt, den sie wohl wochenlang eintrainiert hat: „Viele steigen vorher aus, da sie mit der kargen Vergütung nicht über die Runden kommen“.

Wir haben uns die Mühe gemacht, die Ausbildungsberufe aus einer unglaublich detaillierten Statistik des Bundesamts herauszusuchen, die die höchste Anzahl von Ausbildungsabbrüchen vorzuweisen haben. Das Ergebnis ist in der folgenden Tabelle abgelegt. Nach Ansicht von Hannack ist diese Tabelle eine Rangliste der schlecht bezahlten Ausbildungsberufe, denn geringe Ausbildungsvergütungen sind ja für die Gewerkschaften der Grund dafür, dass Auszubildende ihre Ausbildung vorzeitig beenden.

Man muss diesen gewerkschaftlichen Unsinn nach dieser Tabelle nicht weiter kommentieren.

Funktionäre sind eine eigenartige Spezies, Gewerkschaftsfunktionäre im Besonderen. Während normale Menschen Wissen und Kenntnisse akkumulieren wollen, damit sie sich in der Welt zurechtfinden, ist es bei Funktionären in der Regel so, dass sie Wissen und Kenntnisse meiden wie der Teufel das Weihwasser. Beides, Wissen und Kenntnisse, könnten ihre Ideologie gefährden, als falsch erweisen und überhaupt, in einem eindimensionalen Gehirn ist kein Platz für mehr als zwei Variablen. Wäre darin mehr Platz, dann würden insbesondere Gewerkschaftsfunktionäre mit Sicherheit Kenntnisse und Wissen über die Gründe von Auszubildenden für einen Abbruch der Ausbildung vortragen, die man finden kann, wenn man Auszubildende fragt.

Das Bundesinstitut für Berufliche Bildung, liebevoll von seinen Mitarbeitern „BiBB“ genannt, hat eine solche Studie ausgeführt. 2.325 Auszubildende, die ihre Ausbildung abgebrochen haben, wurden nach den Gründen gefragt. Hier eine Zusammenfassung der Ergebnisse:

  • In 57% der Fälle geht die Initiative, die Ausbildung abzubrechen, von den Auszubildenden aus.
  • 70% nennen betriebliche Gründe für den Abbruch der Ausbildung, darunter:
    • Unzufriedenheit mit der Ausbildung bzw. dem gewählten Beruf
    • Unzufriedenheit wegen mangelnder Qualität der Ausbildung;
    • Konflikte mit Ausbilder oder Kollegen
    • Vermittlung durch Jobcenter erfolgte in einen unerwünschten Beruf
  • 45% nennen persönliche Gründe für den Abbruch der Ausbildung, darunter:
    • Gesundheitliche Beeinträchtigungen
    • Konflikte mit anderen Auszubildenden oder dem Ausbilder
    • Schwangerschaft
    • Prüfungsangst
    • Finanzielle Schwierigkeiten
    • Familiäre Schwierigkeiten

Erfolgt die Kündigung auf Initiative des Ausbildungsunternehmens, so finden sich die Gründe regelmäßig in einer unzureichenden Schul- oder Allgemeinbildung, unzureichenden sozialen Kompetenzen oder fehlendem Engagement der Azubis, wie man einer Studie leider angejahrten Studie von Emnid entnehmen kann (darin wurden 400 Auszubildende und 300 Ausbilder befragt).

Der Abbruch einer Ausbildung, so kann man als Fazit feststellen, ist kein eindimensionales Unterfangen, sondern das Ergebnis eines Prozesses, in dessen Verlauf eine Reihe von Gründen eine Rolle spielen.

Haben Sie bemerkt, was bei all den Gründen überhaupt nicht vorgekommen ist?

  • Ausbildungsvergütung.
  • Geld.
  • Bezahlung.
  • Lohn.

Geld, Dollarzeichen in den Augen wie bei Dagobert Duck, das ist ein Motiv, das nur bei Gewerkschaftsfunktionären in der Prominenz zu finden ist, wie sie sie anderen unterstellen. Sie sind die einzigen, die von morgens bis abends in Freund und Feind und in Geld denken. Fast, dass man Funktionäre bei Gewerkschaften als Ergebnis eines Neidprozesses ansehen könnte, der psychische Schäden herbeigeführt und vor allem die Fähigkeit, mehr als zwei Variablen zu berücksichtigen, beeinträchtigt hat.


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Soziologie hat nichts mit Gender Studies, Whiteness Studies oder sonstigem Unsinn zu tun

Hadmut Danisch, den wir sehr schätzen, hat leider die Angewohnheit, den Begriff “Soziologie” für alles zu benutzen, was an Unsinn aus den sozialwissenschaftlichen Fakultäten der Hochschulen an die Öffentlichkeit dringt.

Weder Gender Studies, Whiteness-Studies oder Feminism haben auch nur entfernt etwas mit Soziologie zu tun. Deshalb ärgert es uns, dass Hadmut willig den Etikettenschwindel mitmacht, der von Gender Studierten und anderen Nichtwissenschaftlern betrieben wird, um dem eigenen Unsinn unter Missbrauch der Bezeichung “Soziologie” wissenschaftliche Anerkennung zu verleihen. Einen Soziologen aus den USA hat der Etikettenschwindel so sehr geärgert, dass er den Twitter-Account “RealPeerReview” ins Leben gerufen hat. RealPeerReview hat es sich zur Aufgabe gemacht, die größter Schwätzer, die es in wissenschaftliche Zeitschriften geschafft haben, also den größten publizierten Unsinn zusammenzustellen.

Wie nicht anders zu erwarten hat die Sammlung von Unsinn, der nichtsahnenden und naiven Konsumenten als Soziologie und als Wissenschaft verkauft werden soll, einen Schwerpunkt im Bereich des Feminismus, des Anti-Rassismus, der Gender und der Whiteness Studies. Und wie ebenfalls nicht anders zu erwarten, kamen aus diesen Lagern handfeste Drohungen an und Angriffe auf die Seite des RealPeerReviewers, so dass er sich entschieden hat, seinen Account auf Twitter zu löschen.

Es ist nicht überraschend, dass sich diejenigen, deren Unsinn durch RealPeerReview öffentlich identifiziert wurde, Drohungen und andere Formen von verbaler Gewalt als Mittel der Wahl auserkoren haben, wären sie mit normaler Intelligenz begabte, zu wissenschaftlicher Argumentation fähige Wesen, sie wären nicht in Gender Studies, Whiteness Studies oder bei anderem Blödsinn, der vorgeben will, Wissenschaft zu sein, gelandet.

Hadmut kommentiert diese Episode aus dem Jahre 2016 wie folgt:

“In den USA gab es einen anonymen Twitter-Account, unter dem jemand – offenbar selbst Soziologe – reihenweise auf soziologische akademische Arbeiten lächerlichsten Niveaus hinwies. Ist wohl international so, dass Soziologie den Täuschern und Schwätzern anheim gefallen ist und eigentlich nur noch so eine marxistische Titelmühle ist. Der Account wurde nun entfernt, nachdem aufgebrachte Soziologen drohten, ihn zu enttarnen und seine Karriere damit zu beenden.”

Wie deutlich wird, ist Hadmut mindestens ein Soziologe bekannt, der den Unsinn unter dem Dach von Gender Studies, Feminism usw. kritisiert. Der nächste Schritt bestünde nun darin, uns in der Argumentation zu folgen, dass Soziologie nichts mit diesem Unsinn zu tun hat. Es handelt sich dabei um Gender Studies, um Feminism, um Geder oder Whiteness Studies und ähnlichen intellektuellen Müll, den der Konstruktivismus an Hochschulen ausgeschüttet hat, nicht um Soziologie!

Der Gegenstand der Soziologie ist ein anderer. Soziologen sind keine Weltverbesserer, keine Missionare, sie sind nicht damit beschäftigt, Personen zu bekämpfen, die ihrem Weltbild nicht entsprechen, sie sind keine politischen Aktivisten und keine Schwätzer, sondern Wissenschaftler, die an der ERKLÄRUNG sozialer Fakten und sozialer Prozesse interessiert sind. Dazu wurde ein Kanon wissenschaftlicher Methoden entwickelt und eine Vielzahl soziologischer Theorien von der Konflikttheorie über die Austauschtheorie bis zur Rational-Choice-Theorie geschaffen und mehrfach geprüft. Bis heute gibt es viele Soziologen, die dem alten Ziel von Max Weber, soziales Handeln deutend verstehen und dadurch in seinem Ablauf und in seinen Wirkungen ursächlich erklären“ zu wollen, verpflichtet sind. Jeder, der im Zusammenhang mit Idiotien, die aus dem Feminismus entsprungen sind, von Soziologie spricht, zertrampelt damit das Feld, das Soziologen bestellt haben.

Dass es immer mehr Soziologen, Politikwissenschaftler, Sozialwissenschaftler gibt, denen das Gender-Treiben und das Ausmaß an konstruktivistischem Wahnsinn, das an Hochschulen herrscht, zu groß geworden ist, darüber berichten wir in letzter Zeit recht häufig auf ScienceFiles. Man könnte fast schon von einem TakeBackScience-Movement sprechen.

Die Geschichte von RealPeerReview, die Hadmut erzählt und die mit der Löschung des Twitter-Accounts von RealPeerReview geendet ist, ist dafür abermals ein Beleg, denn: Die Geschichte geht weiter. Eine Reihe von Wissenschaftler hat sich zusammengeschlossen und @NewRealPeerReview gegründet, ein Twitter-Account mit mittlerweile 42.300 Followern, der das gute Werk von RealPeerReview, das übrigens hier gesammelt wurde, fortsetzt. Insofern haben diejenigen, die versucht haben, RealPeerReview zum Schweigen zu bringen, das Gegenteil erreicht: Aus einem Betreiber sind fünf geworden und aus ein paar tausend Followern ein regelrechtes Movement.

Soziologen aller Länder vereinigen sich, um die konstruktivistischen Auswüchse zu beseitigen.

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LfM-Fake-News Studie: Fachkräfteportal für Kinder- und Jugendhilfe verbreitet Falschnachrichten

Es ist immer wieder erstaunlich, dass Menschen, die bar jeder Ahnung darüber sind, was empirische Sozialforschung ist und wie man die Ergebnisse, die im Rahmen von z.B. Meinungsumfragen gewonnen werden, interpretiert, sich dennoch auf diese Ergebnisse stürzen und eine phantasievolle Narration weben, die mit den Daten überhaupt nichts zu tun hat.

morons2Wir haben eine solche Narration beim Fachkräfteportal für Kinder- und Jugendhilfe gefunden, für das wir bislang nur feststellen können, dass sich dort keine Fachkräfte finden, wenn es um die Interpretation von Umfrageergebnisse geht. Statt dessen findet sich dort der Ausdruck dessen, was man im Englischen raving madness nennt.

Zunächst die Narration. Die Zahlen in Klammer beziehen sich auf unsere kostenfreie Überprüfung dieser Fake-News:

“Falschmeldungen im Internet sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Dies hat eine Studie der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfahlen (LfM) ergeben [1].

Fast 80% der Jugendlichen sind bereits mit Fake News in Berührung gekommen, erkennen diese aber häufiger als Erwachsene. [2]

Neben der Hassrede im Netz, deren steigende Brisanz erst vor zwei Wochen durch eine Studie der LfM belegt wurde, ist auch das Thema der verfälschten Information, der sogenannten Fake News oder auch “alternativen Wahrheit” inzwischen in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das belegt eine weitere Studie der Landesanstalt für Medien NRW (LfM). [3]

Danach ist mehr als die Hälfte der deutschen Onlinenutzer (59%) schon einmal mit Fake News in Berührung gekommen. [4]

Jüngere Nutzer erkennen dabei eher als Ältere Falschmeldungen. In der Gruppe der 14- bis 24-jährigen haben bereits 77 Prozent Fake News im Internet gesehen. [5]

Kennzeichnungsmöglichkeiten und neue Löschgesetze werden von vielen Befragten befürwortet. [6]”

Und nun zur Berichtigung der Fake-News, die von keinerlei Fachkräften aus dem Fachkräfteportal für Kinder- und Jugendhilfe verbreitet werden.

[1]
Falschnachrichten im Internet sind nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Aussage ist zum einen Unsinn, zum anderen wurde in der Umfrage, auf die sich diese Behauptung bezieht, keinerlei Versuch unternommen, die gesellschaftliche Mitte zu bestimmen. Fake-News.

Frosa LfM Fake News 1[2] Fast 80% der Jugendlichen sind nicht mit Fake News in Berührung gekommen, weil in der Umfrage überhaupt nicht danach gefragt wurde, ob Jugendliche mit Fake-News in Berührung gekommen sind. Die Umfrage wurde von Forsa, dem Institut zur Forcierung gewünschter Ergebnisse durchgeführt, und deshalb muss man genau hinsehen. Wenn man genau hinsieht, dann liest man das Wörtchen „(vermutliche)“ vor Fake News. D.h. Forsa hat seine Befragten gefragt, ob sie „persönlich schon (vermutliche) Fake News bzw. Falschnachrichten im Internet bemerkt haben“. Was also erfragt wurde ist, ob die Befragten GLAUBEN, dass sie schon einmal eine Fake News gesehen haben. 13% der Jugendlichen, das sind 14 bis 24jährige für Forsa, weil das Institut zu wenige Befragte hat, um bei 18 Jahren einen Schnitt zu machen, sagen, dass sie häufig etwas, das sie für Falschnachrichten gehalten haben, gesehen haben (ob es sich dabei um Fake News gehandelt hat, ist eine ganz andere Frage), 35% sagen, sie haben ab und zu etwas gesehen, das sie für Falschnachrichten gehalten haben und 29% sagen, dass sie selten etwas gesehen haben, was sie für Falschnachrichten gehalten haben. Das macht in der Addition 77% der 15 bis 24jährigen. Daraus werden beim Fachkräfteportal für Kinder- und Jugendhilfe fast „80% der Jugendlichen“, die bereits mit Fake News in Berührung gekommen sein sollen. Ob derartige Phantasien unter dem Einfluss von Designerdrogen, Opiaten, Selbstüberschätzung oder Dummheit zu Stande kommen?

[3]
Fake News haben nichts mit alternativen Fakten zu tun. Alternative Fakten und Fake News sind auch immer noch nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Hier geht die Phantasie eines offensichtlich linken Schreibers mit ihm durch. Jedenfalls ist in keiner der Studien, auf die sich der Phantast bezieht, auch nur entfernt versucht worden, die Mitte der Gesellschaft zu operationalisieren.

[4]
Noch einmal zur Erinnerung: Forsa fragt danach ob man „persönlich schon (vermutliche) Fake News bzw. Falschnachrichten im Internet bemerkt“ hat.

Für die 59% der deutschen Onlinenutzer gilt deshalb, dass sie nicht mit Fake News in Berührung gekommen sind, sondern in 9% der Fälle angeben, häufig etwas, das sie für Fake News gehalten haben (unabhängig davon, ob es sich tatsächlich um Fake News gehandelt hat), bemerkt zu haben, 28% wollen ab und zu etwas, das hätte Fake News sein können, bemerkt haben und 22% selten. Deshalb ist die Aussage, dass 59% der deutschen Onlinenutzer mit Fake News in Berührung gekommen sind, schlicht falsch. Das sollte auch bei den Fachkräften für was auch immer ankommen.

[5]
Die 80 % aus der Unterüberschrift, die dort Jugendlichen zugeschrieben wurden, sind nun zu 77% in der Gruppe der 14 bis 24jährigen mutiert. Die Aussage ist dennoch falsch, denn die 77% der 14 bis 24jährigen, bei denen es sich nach aller Erfahrung um nicht mehr als 195 Befragte handeln dürfte, wurden nicht nach tatsächlichen Fake News befragt, sondern nach etwas, das ihnen wie Fake News vorgekommen ist. Wenn die Befragten ungefähr dasselbe Urteilsvermögen haben, wie die Fachkräfte des Fachportals, dann dürfte alles, was ihnen wie Fake News vorgekommen ist, keine Fake News gewesen sein.

[6]
Frosa LfM Fake News 2Die Behauptung haben wir anhand der Daten (Tabelle links) näher betrachtet. Auf den ersten Blick stimmen 86% der Befragten der Aussage zu „Es braucht neue Gesetze, damit Facebook und Co, Fake News schneller löschen müssen“. Auf den zweiten Blick sagen 35% der Befragten, dass sie die ganze Aufregung nicht verstehen, weil es Fake News schon immer gegeben habe, ebenso viele geben an, nicht an Fake News interessiert zu sein. Wenn sie nicht an Fake News interessiert sind, werden sie wohl kaum der Aussage zustimmen, dass es neue Gesetze braucht, um Facebook und Co zum schnelleren Löschen von Fake News zu zwingen, denn: Sie interessieren sich ja nicht für Fake News. Das lässt zwei Möglichkeiten: Die Daten von Forsa sind falsch oder die Befragten haben tatsächlich beidem zugestimmt, mehr Gesetzen gegen und keinem Interesse an Fake News. In beiden Fällen ist die Itembatterie Junk, im ersten Fall qua Datenfälschung im zweiten Fall qua Zustimmungs-Bias, denn offensichtlich haben eine Reihe von Befragten generell ihre Zustimmung erklärt und nicht darauf gehört, was ihnen am Telefon als Aussage präsentiert wurde.

Eine der wenigen Freiheiten, die in Deutschland noch zu bleiben scheinen, ist die Freiheit, in der Öffentlichkeit die eigene Unkenntnis zur Schau zu stellen. Die Verantwortlichen des Fachkräfteportals für Kinder und Jugendhilfe haben davon gerade ausgiebig Gebrauch gemacht.


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Sind Grüne Politiker dümmer als der Rest der Republik?

Die Grünen sind, wie wir in unserer Wahlprognose berechnet haben, ein Auslaufmodell. Nach unserer Vorhersage sind Bündnis90/Grüne im nächsten Parlament nicht vertreten.

Dass die Grünen nicht nur ein Auslaufmodell sind, wenn es um die Gunst der Wähler geht, sondern auch ansonsten alle Anzeichen einer Organisation im Niedergang zeigen, von der moralischen bis zur intellektuellen Degeneration, wird derzeit u.a. im Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen deutlich, in dem sich die Grünen mit Inhalten wie dem folgenden hervortun:

 

Nur wenig Text reicht den Grünen aus, um nicht nur ihre ideologische Degeneration, sondern auch ihre komplette Unkenntnis deutlich zu machen.

  • Weiblich zu sein ist nicht generell damit verbunden, intelligent und parlamentstauglich, nicht einmal damit, kandidierwillig zu sein. Wer dennoch meint, Listenplätze müssten zwischen Geschlechtern gleichverteilt sein, der macht drei implizite Annahmen:
    • Männer und Frauen haben die gleiche Motivation (zu haben) für eine Partei zu kandidieren.
    • Männer und Frauen haben die gleiche Motivation (zu haben) für jede Partei zu kandidieren.
    • Männer und Frauen haben die gleiche Motivation und die gleiche Fähigkeit (zu haben) für jede Partei zu kandidieren
  •  Zwangsläufig führen diese kollektiven Prämissen zu der Konklusion, dass nicht Fähigkeiten, sondern Geschlecht die Besetzung von Listenplätzen da bestimmt, wo eine Gleichverteilung nach Geschlecht herbeigeführt worden ist, wie z.B. bei den Grünen und zu der Konklusion, dass da, wo offensichtlich Listenplätze nicht nach Geschlecht gleichverteilt wurden, Kompetenzen für wichtiger gehalten wurden.

Dass bei den Grünen Listenplätze nicht nach Kompetenz (oder Intelligenz oder Fähigkeit) vergeben werden, dass die drei Kriterien nicht einmal dann eine Rolle spielen, wenn sich Grüne in der Öffentlichkeit äußern, macht das Beispiel oben deutlich, in dem die Grünen beklagen, dass bei der FDP 13% Frauen auf Listenplätzen zu finden seien, weniger als im Parlament von Saudi Arabien.

Nun muss man Folgendes wissen:

Saudi Arabien hat kein parlamentarisches Regierungssystem, sondern eine absolute Monarchie mit König Salman von Saudi Arabien an der Spitze.

Als König ernennt er nicht nur seine Minister, er ernennt auch die Mitglieder dessen, was die Grünen als Parlament ansehen, nämlich des Majlis Ash-Shura oder des Shura Rats, einem Gremium, dem beratende Funktion zukommt und das tatsächlich mit der Besetzung grüner Listen eine Gemeinsamkeit aufweist, denn seit Januar 2013 gilt ein Dekret des damaligen Königs Abdullah, nachdem 20% der Plätze im Majlis Ash-Shura mit Frauen besetzt werden. Doch das, was die Grünen gerne als Parlament verkaufen wollen, ist ein Rat, dessen Mitglieder alle vom König ernannt werden.

Offensichtlich sehen grüne Politiker eine gewisse Affinität zwischen ihrer Vorstellung darüber, was ein Parlament ist und der des Saudi-Arabischen Königs, was auch nicht verwunderlich ist, denn wie der König von Saudi Arabien, so besetzen auch die Grünen ihre Listen nicht durch Wahl, sondern durch Ernennung und durch Quoten.

Die Eingangsfrage kann sich nun jeder selbst beantworten.

„Faszination Verschwörung“: Die ARD versucht/vergeht sich an Wissenschaft

Meistens, wenn sich Journalisten in öffentlich-rechtlichen Medien mit Wissenschaft beschäftigen und ihre Leser über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse unterrichten wollen, wird es peinlich, für die Journalisten. Erinnert sei nur an die Berichte über den Beitrag in der „Spaß-Ausgabe“ des British Medical Journal, in dem britische Forscher um Dennis Lendrem eben einmal die „Male Idiot Theory“ erfunden und sehr erfolgreich vor allem deutschen Journalisten untergeschoben haben..

sheepr-conspiracy-tvNun hat die ARD, ausgerechnet die ARD, ein Portal eröffnet, auf dem sie über FakeNews aufklären will. Tobias Jaecker vom RBB ist einer, dem diese für öffentlich-rechtliche Medien scheinbar so wichtige Aufgabe zufällt. Jaeckers Aufgabe besteht darin, Verschwörungstheorien zu verarbeiten und das tut er dann auch, und zwar in einer Weise, die man nicht anders zusammenfassen kann, als dass Jaecker eine Verschwörungstheorie über Verschwörungstheorien aufstellt. Finstere Verlage wie der Kopp-Verlag, verschlagene Medien wie „Epoch Times“ oder ganz dunkle Vertreter eines alternativen Journalismus wie Ken FM und Compact-Magazin sind es, die hinter den Verschwörungstheorien stecken, so die Meta-Verschwörungstheorie von Jaecker.

Das besonders Peinliche an der Darstellung von Jaecker, er schreibt einen Text, der sich nach seinen eigenen Kriterien, die Jaecker zur Identifikation einer Verschwörungstheorie gibt, als eine Verschwörungstheorie darstellt.

Verschwörungstheorien zeichnen sich für Jaecker dadurch aus, dass (1) „willkürlich herausgegriffene Fakten … in kausale Zusammenhänge gestellt werden“, (2) dass sie ein Körnchen Wahrheit enthalten, dass sie (3) auf Vorurteilen oder Ressentiments aufbauen und (4) dass sie auf mächtige Gruppen abstellen, die im Hintergrund die Fäden ziehen.

Alle vier Kriterien befriedigt Jaecker mit seinem eigenen Text

(1) Willkürlich herausgegriffene Fakten in kausalem Zusammenhang

Jaecker behauptet: Verschwörungstheorien seien in Krisenzeiten der Renner, wenn Menschen von politischen und wirtschaftlichen Umbrüchen überrollt würden, lieferten solche Theorien „simple, scheinbar schlüssige Erklärungen“. Die offiziellen Erklärungen würden als Lug und Trug abgetan, die die Wahrheit verbergen sollen.

Alles, was Jaecker hier behauptet, trifft auf seine eigene „Theorie“ zu (und abgesehen davon ist es die reine Erfindung, da es keinerlei empirisch belastbare Daten gibt, die zeigen, was Jaecker hier behauptet). Er hat keinerlei Beleg dafür, dass Verschwörungstheorien in „Krisenzeiten der Renner“ sind, er hat nicht einmal einen Beleg dafür, dass wir derzeit in einer Krisenzeit leben, wie er suggerieren will. Er liefert vielmehr eine simple, aus seiner Sicht schlüssige Erklärung dafür, warum Verschwörungstheorien florierten und macht seine eigene Theorie somit zur Verschwörungstheorie, mit der alles, was nicht der offiziellen Erklärung genügt, als Lug und Trug abgetan und die Wahrheit offizieller Erklärungen in Abrede gestellt werden soll.

(2) Körnchen Wahrheit

Das Körnchen Wahrheit ist leicht zu finden, es muss ja nur ein Körnchen sein, im Fall von Jaecker besteht es in der Aussage, Verschwörungstheorien basierten darauf, einer kleinen Gruppe zu unterstellen, sie wolle das Volk täuschen. Da Verschwörungstheorien so definiert sind, wie es Jaecker hier schreibt, ist es nicht verwunderlich, dass man in seiner Aussage ein Körnchen Wahrheit findet.

(3) Vorurteile und Ressentiments

Conspiracy TheoriesVorurteile und Ressentiments finden sich im Text von Jaeckel, mit dem alles, was nicht offizielle Theorie ist, diskreditiert werden soll, zu Hauf: Triebkräfte hinter Verschwörungstheorien seien Hass, so befindet Jaeckel, im Fokus von Verschwörungstheorien seien immer „die gleichen Gruppen“, nämlich „Juden“, „Amis“ oder „Politiker“. Dem Herrn Jaeckel, der doch Journalist sein will, sei eine Recherche zum Thema Verschwörungstheorie empfohlen, um seine doch engstirnigen Vorurteile darüber, gegen wen sich Verschwörungstheorien richten, zu erweitern. Nur so viel: Verschwörungstheorien werden nicht nur von Rechten in die Welt gesetzt. Es gibt auch linke Verschwörungstheorien…

(4) Mächtige dunkle Mächte im Hintergrund

Eine regelrechte „Verschwörungsindustrie, … die auf die Verbreitung derartiger Gerüchte spezialisiert sei“, so weiß Jaecker zu berichten, habe sich in Deutschland etabliert. Warum? Um Geld zu verdienen, quasi eine anti-jüdisch-kapitalistische Weltverschwörung, die uns Jaecker hier nahebringen will. Insofern zeigt sich Jaecker als bestes Beispiel eines Verschwörungstheoretikers, der wie er schreibt – für ihn „undurchschaubare Ereignisse in ein geschlossenes Weltbild einordne[t] und alte Feindbilder bediene[t]“.

Bei/mit der ARD hat man, im Bemühen FakeNews und Verschwörungstheorien zu bekämpfen, wieder einmal den Bock zum Gärtner gemacht. Es ist, wie so oft, wenn man bei öffentlich-rechtlichen Anstalten in die erste Reihe gezwungen wird – in den Worten Jaeckers: alles „ein großer Bluff“.

Und der positive Teil zum Schluss:

Eine Verschwörungstheorie ist eine Theorie, die eine Verschwörung als Ursache einer Entwicklung oder eines Ereignisses behauptet.
Wie jede Theorie müssen sich auch Verschwörungstheorien an drei Kriterien, die Theorien auszeichnen, messen lassen:

  • Die Theorie muss einen empirischen Gehalt haben: Es muss möglich sein, aus der Theorie singuläre Aussagen abzuleiten, die an der Realität scheitern können.
  • Die Theorie muss in sich stimmig sein und darf keine logischen Widersprüche enthalten. Warum nicht? Weil man dann etwas und sein Gegenteil aus der Theorie ableiten kann (z.B.: Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist.).
  • Singuläre Aussagen, die aus der Theorie abgeleitet, die an der Empirie getestet wurden und die sich als falsch erwiesen haben, müssen zu einer Veränderung der Theorie führen. Die Theorie muss entsprechend modifiziert werden, so dass die falsifizierende Beobachtung nicht mehr im Gegensatz zu den Aussagen der Theorie steht. Ist eine solche Modifikation nicht möglich, ist die Theorie zu verwerfen.

Wenig verwunderlich genügt der Text über Verschwörungstheorien, den Jaecker fabriziert hat, seine Theorie der Verschwörungstheorie keinem der drei Kriterien, womit seine Verschwörungstheorie der Verschwörungstheorie hinter einer Vielzahl von Verschwörungstheorien zurückbleibt.

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