Deutsche Forscher beweisen: Es gibt ein Leben nach dem Tod

So oder so ähnlich lauten Schlagzeilen, die derzeit (wieder) durch die englischsprachige Internetwelt wandern:

German Scientists prove, there is life after death
hier oder hier  oder hier wird es „bewiesen“.
People want to believe.

Life after Death.jpgBesonders in Zeiten, in denen das Hier und Jetzt wenig zu bieten hat, wenn man nicht an Events und sonstigen oberflächlichen Arten und Weisen interessiert ist, die genutzt werden, um die allgegenwärtige Langeweile zu bekämpfen, die die eigene, nicht selbständig mit Sinn füllbare Existenz dauerhaft bedroht, gerade in solchen Zeiten haben Mythen, religiöse oder pseudoreligiöse, esoterische Vorstellungen Konjunktur. Wenn Menschen glauben wollen, dann hindert sie keine noch so absurde Behauptung daran, zu glauben.

Und viele wollen glauben, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, denn das, was sie täglich als Leben umgibt, kann nicht wirklich alles gewesen sein – oder?

Entsprechend glauben sie, glauben sie an Dr. Berthold Ackermann von der TU-Berlin, der einem Team von Wissenschaftlern vorgestanden haben soll, das 944 Freiwillige in einen komatösen Zustande versetzt hat, der sich vom Tod nicht mehr unterscheiden lässt. Eine geniale Mischung von Drogen und Substanzen hat diesen Zustand ermöglicht, Epinephrine and Dimethyltryptamine waren darunter. 18 Minuten waren die Freiwilligen tot, dann wurden sie wieder animiert, zurück ins Leben geholt mit AutoPulse. Berthold Ackermann habe anschließend ihre Geschichten, die Beschreibungen ihrer Erlebnisse im Todeszustand aufgeschrieben:

Sie berichten davon, sich von ihrem Körper zu lösen. Schwerlosigkeit, Ruhe, Gelassenheit, Sicherheit und Wärme, die Erfahrung vollständiger Auflösung und die Gegenwart eines unwiderstehlichen Lichts, sind die Gemeinsamkeiten, die sich in den Erfahrungsberichten der 944 freiwilligen Toten finden lasen, sagt der zitierte Dr. Berthold Ackermann, von der TU-Berlin, der die Berichte gesammelt hat.

Wir wissen, so weiß der zitierte Dr. Ackermann, dass viele von unseren Ergebnisse geschockt und verstört sein werden, aber wir haben gerade eine der größten Fragen der Menschheit beantwortet: Ja, es gibt ein Leben nach dem Tod, und es gibt dieses Leben für jedermann.

Leidet nicht am Diesseits, so möchte man anfügen, freut Euch vielmehr auf das Jenseits!

Und was Machthabern gefallen mag und die katholische Kirche entzücken würde, es ist dennoch ein Fake, eine Fälschung, ein recht gut gemachter Hoax, um Leichtgläubige ins Jenseits der Irrationalität zu schicken.

Zunächst gibt es keinerlei Dokumentation der Experimente, keine Veröffentlichung, keinen Nachweis, dass es die Forschung überhaupt gegeben hat und, wichtiger fast, keinerlei Erlaubnis der Universitären Ethikkommission, eine derartige Forschung überhaupt durchzuführen. Warum gibt es diese Erlaubnis nicht? Niemand hat sie beantragt, denn der zitiert Dr. Berthold Ackermann, ihn gibt es auch nicht.

Schade für alle, die auf den Beweis für das Jenseits gehofft hatten, weil sie es im Diesseits nicht aushalten. Wer gedacht hat, er könne seine Verantwortung für die Welt in der er lebt und das Leben, das er lebt, ablegen und sich auf das Jenseits freuen, sieht sich getäuscht (im wahrsten Sinne des Wortes). Es gibt keine Alternative als das Leben in dieser Welt zu gestalten und für dieses Leben zu kämpfen, denn es ist das einzige, das wir nachweislich haben.

Epinephrin erhöht übrigens u.a. den Blutdurchsatz im Herzen und den Blutzucker, nicht unbedingt das, was man als Toter brauchen kann. 

Dimethyltryptamin war in den 1960er Jahren als Geschäftsmann-Trip bekannt, Drogen, der das Aktivitätslevel steigert, durch Erhöhung des Blutdrucks, des Blutzuckers und der Körpertemperatur. Wieder etwas, was man als kalter Toter nicht brauchen kann.

Offensichtlich ist die TU-Berlin nicht nur in Deutschland eine der ersten Adressen, wenn man behaupten will, Esoterik und Mystik sei eine Wissenschatfliche Disziplin. Das hat vermutlich damit zu tun, dass an der TU-Berlin das Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung zu finden ist.


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20 Responses to Deutsche Forscher beweisen: Es gibt ein Leben nach dem Tod

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  2. Till Sitter sagt:

    Was, wenn das Licht, das man am Ende sieht, der nächste offene Geburtskanal ist und es ohne Pause weiter geht? Ich denke, es ist müßig sich mit solchen Fragen überhaupt zu befassen. Außer einer leichten Neugier löst der Gedanke an den Tod bei mir nichts weiter aus, aber wenn ich mir die heutigen Umstände näher betrachte ist der Tod eine verlockende Alternative, schlimmer kann es nicht mehr werden. 😉

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  4. Max Mertens sagt:

    Lieber Till Sitter, es sei denn, Sie werden per Pfählung vom Leben zum Tode gebracht, oder?

    • Till Sitter sagt:

      Lieber Max Mertens,

      ich meinte ja dass der Tod eine verlockende Alternative ist, nicht das Sterben. Es ist auch müßig darüber nachzudenken ob die Art des Sterbens Auswirkungen auf den Tod hat, aber generell gehe ich davon aus, dass es belanglos ist wie man stirbt, der Tod bleibt wohl immer gleich insofern er denn überrhaupt ist. Ich gehe auch davon aus, dass das Sterben immer gleich ist, Unterschiede gibt es vielleicht nur in den Momenten davor. Zu wissen, dass man gepfählt wird, kann einem sicher den Spaß am Sterben verderben. 🙂

  5. Roland sagt:

    „Besonders in Zeiten, in denen das Hier und Jetzt wenig zu bieten hat, wenn man nicht an Events und sonstigen oberflächlichen Arten und Weisen interessiert ist, die genutzt werden, um die allgegenwärtige Langeweile zu bekämpfen, die die eigene, nicht selbständig mit Sinn füllbare Existenz dauerhaft bedroht, gerade in solchen Zeiten haben Mythen, religiöse oder pseudoreligiöse, esoterische Vorstellungen Konjunktur.“

    Ob es ScienceFiles dieses Jahr schafft die Goldmedaille in der Kategorie „längster sinnvoller Satz“ zu sichern? Es bleibt spannend meine Damen und Herren.

  6. Michael Kohlhaas sagt:

    Da steht er nun, der arme Wissenschaftler.
    Er hält sich für einen Kompetenten Experten, weil ihn jemand, den er für dasselbige hielt, dazu ernannt hatte.

    Doch wie kann man’s ihm begreiflich machen?
    Daß er garnichts weiß, über das Leben, das Universum, und Allem.

    Ich z.B. lebe seit vielen Jahrhunderten auf der Erde, habe, wie man so sagt, die ganze Welt gesehen. Und ich kann Euch versichern: Es gibt keinen Tod.

    Wir wünschen allen jenen, die weiterhin an
    die Begrenztheit des Daseins glauben wollen „ein Leben vor dem Tod“.

    Michael Kohlhaas

  7. Elisabeth Kübler-Ross hat Menschen interviewt, die klinisch tot waren und reanimiert wurden. Manche haben ähnliches Erleben geäußert, wie in der getürkten Story. Kübler-Ross hat jedoch niemanden gesprochen, der von den Toten auferstanden war. Dies blieb bislang einzig den verbliebenen 11 Aposteln vorbehalten, die den Auferstandenen sprachen. Also bleibt: wer tot ist, der ist tot. Wer ihn dennoch interviewt, spricht entweder mit dem Gesalbten – der sich nach seiner Himmelfahrt aber niemandem mehr persönlich mitteilte – oder einem Menschen, der nicht tot war.

  8. Pingback: Dies & Das vom 15. Oktober 2016 | freistaatpreussenblog

  9. J.K. sagt:

    Wir haben es hauptsächlich mit zwei Gruppen zu tun:
    Die eine glaubt an die Hypothese für ein „Überleben nach dem Tod“
    Die andere (sich selbst als Skeptiker bezeichnend) glaubt an die Hypothese, das sei alles Quatsch, es gibt kein „danach“; alles, was wir erleben, ist von unserem Gehirn erzeugt.

    Beide Gruppen könne ihre Hypothese nicht beweisen. Allerdings geht die zweite Gruppe davon aus, fest im Besitz der Wahrheit zu sein, und sich entsprechend herablassend über die erste Gruppe äußern zu dürfen. Dabei _glauben_ auch sie nur an die Richtigkeit ihrer Hypothese, sind also ebenfalls Gläubige.

    Was sagt die Wissenschaft: Ich empfehle das aktuelle Buch „Kann das Gehirn das Gehirn verstehen“, welches neun(oder so) Interviews zu diesem Thema mit den führenden Neurowissenschaftlern Deutschlands enthält. Die Quintessenz der Interviews: unser Verständnis des Gehirns befindet sich übertragen gesprochen auf Steinzeit-Niveau. Wir (Neurowissenschaftler) wissen noch nicht einmal die richtigen Fragen zu stellen. Wir wissen auch nicht, was Bewußtsein ist oder wie das Gedächtnis funktioniert, geschweige denn, was das überhaupt ist. Wir können mit verschiedensten Sensoren Areale im Gehirn ausmachen, die bei verschiedenen Tätigkeiten mehr oder weniger aktiv sind, was und wie es funktioniert, wissen wir nicht. Wenn die „Tagesschau“ in der ARD läuft, ist das Empfangsteil des Fernsehers in bestimmter Weise aktiv, und doch wird hier das Programm nicht produziert. So ähnlich nimmt dies Gruppe zwei für das Gehirn an.
    Ohne echte Beweise „glaubt“ jede Gruppe nur an ihre eigene Hypothese. Überhebliche Arroganz ist unangebracht und vor allem unwissenschaftlich und sciencefiles nicht würdig.

    • Till Sitter sagt:

      @J.K.:

      Zitat: “Wir haben es hauptsächlich mit zwei Gruppen zu tun:
      Die eine glaubt …
      Die andere (sich selbst als Skeptiker bezeichnend) glaubt …“

      Sie haben vielleicht hauptsächlich mit zwei Gruppen zu tun und können auch gerne mit Ihren Gläubigen unter sich bleiben. Aber vergessen Sie nicht die Gruppe Derjenigen, die glauben dass ein fettes Huhn ne fette Suppe gibt. Es ist mir ein Rätsel wie Sie auf Grund des Artikels Sciencefiles in die Gruppe der Gläubigen einordnen können. Sie haben den Artikel offensichtlich nicht verstanden. Selektiv gelesen? 😉

      • J.K. sagt:

        Nein, nicht selektiv gelesen, sondern nur den ersten Teil kommentiert.

        Zitat: „, gerade in solchen Zeiten haben Mythen, religiöse oder pseudoreligiöse, esoterische Vorstellungen Konjunktur. Wenn Menschen glauben wollen, dann hindert sie keine noch so absurde Behauptung daran, zu glauben.
        Und viele wollen glauben, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, denn das, was sie täglich als Leben umgibt, kann nicht wirklich alles gewesen sein – oder?“

        Weil dieses Zitat alles an überheblicher, unwissenschaftlicher Arroganz und (Anders-)Gläubigkeit dokumentiert, was ich oben beschrieben habe.
        Was den Teil über den „Wissenschaftler“ der TU-Berlin, der scheinbar Dinge behauptet ohne jeden Beleg, Veröffentlichung, nachlesbare Versuchsbedingungen usw. ist Kritik natürlich korrekt und angebracht. Aber wenn ich derart herablassend vom Leder ziehe wie obiges Zitat, dann erwarte ich genauso seriöse Beweise (die es ebenso nicht gibt) für diese (meine) Haltung wie ich sie von dem Berliner verlange. Oder messen wir mit unterschiedlichen Maßen unsere Wissenschaftlichkeit?

        • Till Sitter sagt:

          Was sagt der Artikel denn aus? Dass gutgläubige Menschen über den Tisch gezogen wurden und dass es besser wäre, sich um die Realität zu kümmern statt sich unbeweisbaren Hirngespinsten hinzugeben.

          Einen Teil des Ganzen nehmen ist selektieren. Im Zusammenhang ergibt sich, zumindest für mich, dass der Verfasser kein Gläubiger ist, womit der Vorwurf der (Anders-)Gläubigkeit also schon mal unberechtigt ist. Und was Sie als Arroganz empfinden ist, zumindest für mich, nichts weiter als die klare Darstellung einer gemeingefährlichen Verhaltensweise, nämlich die Vernachlässigung der Realität zu Gunsten esoterischer Vorstellungen. Was ist daran unwissenschaftlich? Wie sagte Nietzsche? “Glauben ist, nicht wissen wollen was wahr ist.“ Man kann das Glauben gar nicht genug verachten und hätte ich den Artikel geschrieben wärt ihr Gläubigen noch viel schlechter weggekommen. 😉

          • J.K. sagt:

            gemeingefährlichen Verhaltensweise, nämlich die Vernachlässigung der Realität zu Gunsten esoterischer Vorstellungen. Was ist daran unwissenschaftlich? Wie sagte Nietzsche? “Glauben ist, nicht wissen wollen was wahr ist.“

            Aha, was ist denn die Realität? Während die bekanntesten Neurowissenschaftler Deutschlands – ich empfehle nochmals den Kauf des Buches – sich in vornehmer Demut zurückhalten, weil sie – wie sie selbst sagen – noch nicht einmal die richtigen Fragen wissen, haben Sie offenbar schon die sicheren Antworten und Urteile parat. Ihr Standpunkt ist ebenso ungesichert wie die der Gruppe zwei meines ersten Postings. Erstere mit „Vernachlässigung der Realität“ und „esoterischer Vorstellungen“ zu bezeichnen, ist unwissenschaftlich, weil weder der eine noch der andere Standpunkt bewiesen ist. Da können Sie sich drehen, wie Sie wollen. Und zum Nietzsche-Zitat kann man nur ergänzen: Und was „wahr“ ist und was „Glauben“, definieren und beurteilen scheinbar Sie, die Wissenschaft kann es nämlich (noch) nicht.

            • Till Sitter sagt:

              “Und was „wahr“ ist und was „Glauben“, definieren und beurteilen scheinbar Sie, die Wissenschaft kann es nämlich (noch) nicht.“

              Soetwas in der Art habe ich schon erwartet. 😉

              “Wahrheit sag‘ ich euch, Wahrheit und immer Wahrheit, versteht sich:
              Meine Wahrheit; denn sonst ist mir auch keine bekannt.“
              (Goethe)

              Werter J.K., mir sind die Schwierigkeiten, Realität und Wahrheit zu definieren bewusst. Trotzdem kann ich mich auf Grund von Empirie mit vernunftbegabten Wesen auf eine Realität und Wahrheit einigen. Dass ein fettes Huhn ne fette Suppe gibt muss ich nicht glauben, darüber bin ich mir mit allen vernunftbegabten Menschen einig. Verstehen sie den Unterschied bsw. zum Glauben an einen lieben Gott oder ein Leben nach dem Tod? Die Geschichte, wie ich sie kenne, beweist, dass Glauben aus eigentlich vernünftigen Menschen ziemlich dumme Menschen macht, zunächst schon mal deshalb, weil sie in der Regel ihrem Glauben zuwider handeln. Ich könnte mir jetzt über die Auswirkungen die Finger wund tippen, aber ich denke, Sie verstehen mich, auch wenn Sie es vielleicht nicht unbedingt wollen. 😉

              • J.K. sagt:

                Ihre Überzeugung, zu wissen, was Realität und Wahrheit sind aufgrund von „Empirie mit vernunftbegabten Wesen“ sind so dominant und festgelegt, dass es Ihnen leider unmöglich ist, eine andere Meinung als die Ihre und die Ihrer Glaubensbrüder (auch wenn Sie dies nicht gern hören, denn beweisen können Sie Ihre Empirie ebenfalls nicht) jemals auch nur in Betracht zu ziehen. Auch der Ätherwind war damals allgemein wissenschaftlich anerkannte Lehrmeinung. Die Form Ihrer Argumentation lässt deshalb leider vermuten, dass Sie keine wissenschaftlich Ausbildung genossen haben.
                Neben der bereits von mir empfohlenen Lektüre vielleicht noch ein paar Denkansätze: Gibt es für Sie einen Unterschied zwischen Religion, dem Glauben an ein Leben nach dem Tod oder an den „Lieben Gott“, oder ist das für Sie alles „eine Soße“? Vermutlich ja, wie Ihr vorletzter Satz nahelegt. Halten Sie also auch z.B. den Nobelpreisträger Richard Feynman, der zwar zeitlebens Atheist war (aus jüdischen Verhältnissen stammend), aber kurz vor seinem Tod seinem Biographen mitteilte, er sei neugierig, wie es auf der anderen Seite aussehe, deshalb auch für einen dummen Menschen?
                Haben Sie schonmal mit Menschen gesprochen, die eine erfolgreiche Reanimation erlebt haben? Ich finde es erstaunlich, sich so sicher über Wahrheit zu Realität auszulassen, wenn es selbst die führenden Neurowissenschaftler nicht tun, aus gutem Grund. Respekt!

                • Till Sitter sagt:

                  Es kommt mir vor als reden wir aneinander vorbei. Es geht um Glauben an sich, nicht darum woran man glaubt. Und selbstverständlich kann ich beweisen dass ein fettes Huhn ne fette Suppe gibt. Und Nein, ich habe keine wissenschaftliche Ausbildung, nur einen gesunden Menschenverstand (denke ich jedenfalls). Deshalb streite ich auch ein Leben nach dem Tod oder einen lieben Gott nicht ab, ich halte es nur für müßig sich näher damit zu beschäftigen und für schädlich, daran zu glauben und darauf zu hoffen während die Welt zum Teufel geht (Metapher, ich glaube nicht an den Teufel). Im Übrigen teile ich die Neugier Feynmans, wie Sie unschwer am ersten Kommentar oben sehen können.

                  Lassen Sie uns hier enden, es führt zu nichts. Trotzdem Dank für die Konversation.

  10. B.Bonifer sagt:

    „Dimethyltryptamin war in den 1960er Jahren als Geschäftsmann-Trip bekannt, Drogen, der das Aktivitätslevel steigert, durch Erhöhung des Blutdrucks, des Blutzuckers und der Körpertemperatur. Wieder etwas, was man als kalter Toter nicht brauchen kann.“

    Dimethyltryptamin auch DMT genannt, ist eine „normale“ halluzinogene Droge, die nachweislich im Körper kurz vor dem Tod produziert und ausgeschüttet wird. Diese Droge verursacht auch ohne dem Tod nahe zu sein, Nahtoderfahungen wie sie die Patienten berichtet haben. Das Ergebnis der sich überschneidenden Aussagen beruht auf der DMT Erfahrung, nicht auf der „Tatsache“ das es ein Leben nach dem Tode gibt.

    „Höhere Dosierungen führen teils zum Erleben anderer Wirklichkeiten, die durchaus als real existent wahrgenommen werden.“

    In der TU Berlin ist es anscheinend möglich, auch ohne Intelligenz Arzt zu werden.

  11. Rhea Fischer sagt:

    bei all‘ diesen wissenschaftlichen Diskussionen fällt auf, dass sich Menschen, die tatsächlich aussersinnliche Erlebnisse hatten, nicht daran beteiligen. Ich gehöre dazu, mein Erlebnis hatte ich vor 30 Jahren, und das am helllichten Tag, bei vollem Bewußtsein und auch voll ausgeschlafen. Es war so eindrucksvoll, dass kein Tag vergeht, an dem ich nicht im Unterbewußtsein daran denke. Da können sich noch so viele Atheisten oder Besserwisser, die meiner Meinung nach über etwas diskutieren wollen, was sie NIE genau wissen werden, wenn sie es nicht selbst erlebt haben, äußern. Ich weiß es besser, aber ich werde mich damit an keiner Diskussion beteiligen, und schon garnicht damit nie an die Öffentlichkeit gehen. Thea

  12. Koksdioxyd-Katastrophe sagt:

    Wenn ich das recht verstehe, dann hat dieser Ackermann zugegeben 944 Freiwillige ermordet zu haben. Daß diese danach wieder auferstanden sein sollen, ist in den entsprechenden Gesetzen nicht berücksichtigt und somit im weiteren belanglos.

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