Gegendemonstrationen zum 1. Mai: Freiheit statt gewerkschaftliches Diktat

Eigenverantwortung, Selbständigkeit und gerechte Entlohnung: Gegen Funktionäre,

DGB AfDSeit Jahren arbeiten Gewerkschaften gegen Arbeitnehmer. Statt die Interessen von Arbeitnehmern zu vertreten, sehen Funktionäre ihre wichtigste Aufgabe darin, ihre eigenen Taschen zu füllen und ihre Weltanschauung zu verbreiten. Zwischenzeitlich liegen eine Vielzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen vor, die zeigen, dass ohne Gewerkschaften die Anzahl der Arbeitslosen geringer wäre, die Löhne gerechter und nach Leistung und nicht mit der Gießkanne verteilt würden, dass Arbeitnehmer mobiler wären, ihre Fähigkeiten besser vermarkten, sich den Arbeitgeber mehr oder weniger aussuchen könnten.

Unsere Alternative heißt Eigenverantwortung, Selbständigkeit und gerechte Entlohnung

Wir haben noch viel zu tun. Funktionäre verhindern einen funktionierenden Arbeitsmarkt deutschlandweit. Es geht nicht gerecht zu. Tariflöhne verhindern, dass Arbeitnehmer nach Leistung bezahlt werden. Funktionäre leben von dem, was Arbeiter verdienen und leben besser als die Arbeiter, die sie finanzieren. Die Chancen der Globalisierung werden durch Gewerkschaften zerstört, die freie Wahl des Arbeitsplatzes durch die Gewerkschaftsmafia im Betrieb unmöglich gemacht. BREXIT, Krieg und Terrorismus, Bankenkrise oder die politische Wende in den USA, sie alle werden von Funktionären instrumentalisiert, um Arbeitnehmer nicht nur um einen Teil ihres Lohnes zu erleichtern, sondern in eine Abhängigkeit von Gewerkschaften und deren Funktionären zu reden. Obwohl die Mitgliederzahlen von Gewerkschaften seit Jahrzehnten sinken, obwohl nur noch 14% der Erwerbstätigen Gewerkschaftsmitglied sind, treten deren Funktionäre mit einem Alleinvertretungsanspruch für alle Arbeitnehmer auf, instrumentalisieren sie Tage wie den 1. Mai um sich als unverzichtbaren Bestandteil der deutschen Gesellschaft zu inszenieren. Es wird Zeit, die Fessel der Gewerkschaftsfunktionäre, die Arbeitnehmer an freier Bewegung auf dem Arbeitsmarkt hindert, loszuwerden.

heraus zum ersten mai 1.pngVor diesem Hintergrund rufen wir alle Arbeitnehmer Deutschlands dazu auf, am 1. Mai 2017 gegen die Vereinnahmung des Tages der Arbeit durch ausgerechnet Gewerkschaftsfunktionäre, die von Arbeit nichts verstehen, zu protestieren. Die Gewerkschaftsfunktionäre stehen der Vielfalt der Arbeitsentwürfe und der Zugänge zum Arbeitsmarkt im Weg. Anstelle der Diversität in der Arbeitswelt wollen sie die Diktatur der Einheitsentlohnung und das Diktat des Tarifvertrages durchsetzen. Die Gewerkschaften propagieren ein überholtes Bild vom Arbeitnehmer, der vor Arbeitgebern geschützt werden müsse und ohne die Hilfe der Gewerkschaftsmitglieder, die sich vor und nach Aufsichtsratssitzungen vor allem am kalten Buffet laben und ihre Mitglieder in der Weise vergessen, die bereits Robert Michels im Jahre 1911 in seiner Oligarchiethese beschrieben hat, hilflos wäre. Dabei ersetzen die Funktionäre die phantasierte Ausbeutung der Arbeiter durch die Arbeitgeber mit der tatsächlichen Ausbeutung der Arbeiter durch die Gewerkschaftsfunktionäre. Die Gewerkschaftsfunktionäre streben danach, ihre Hegemonie über die Arbeitnehmer und deren Freiheit auszubauen und Letzteren die Möglichkeiten, ein selbstbestimmtes Arbeitsleben zu führen, zu nehmen. Ein Teil des Führungspersonals der Gewerkschaften sucht aktiv und demonstrativ die Nähe zu linksextremen Organisationen wie Attac oder Antifa und von Linkspopulisten, Marxisten und Kommunisten.

Für uns gilt: Die Gewerkschaften sind Nutznießer. Sie sind eine Gefahr für die Freiheit der Arbeitnehmer. Sie zerstören die Autonomie von Arbeitnehmern. Sie beschädigen den Eigenwert von Arbeitnehmern. Sie reduzieren das Gehalt von Arbeitnehmern und leben selbst üppig von dem, was die Produktivkräfte erwirtschaften.

Lasst uns daher am 1. Mai deutlich machen, dass Gewerkschaftsfunktionäre den Tag der Arbeit nicht für ihre Zwecke benutzen können wie sie wollen. Lasst uns für einen von Gewerkschaften und ihren Funktionären ungehinderten und freien Zugang zum Arbeitsmarkt kämpfen.

Lasst uns am 1. Mai für die folgenden Ziele und gegen die Vereinahmung des Tages der Arbeit durch Gewerkschaftsfunktionäre und ihre Claqueure gegendemonstrieren:

  • Die üppigen Renten von Gewerkschaftsfunktionären sind zur Hälfte zur Sicherung der soziale schwachen Rentner zu verwenden, deren Rente häufig unter der relativen Armutsgrenze und um ein Vielfaches unter den Bezügen von Gewerkschaftsfunktionären liegt.
  • Die Tarifbindung ist generell zu aufzuheben.

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  • Den Gewerkschaften ist das Mandat, für alle Arbeitnehmer einer Branche zu verhandeln, zu entziehen: Gewerkschaftsfunktionäre sprechen für weniger als ein Siebtel der Arbeitnehmer. Es ist nicht einzusehen, warum die Freiheit der Mehrheit dem Spleen der Minderheit geopfert werden soll.
  • Die soziale Spaltung, die durch hochbezahlte, unproduktive Funktionäre auf der einen und Arbeitnehmern, die die trotz geringerer Bezahlung die Funktionäre mit ernähren müssen, auf der anderen Seite entsteht, muss beendet werden. Das Gehalt von Gewerkschaftsfunktionären muss gedeckelt werden und darf 2/3 des durchschnittlichen Verdiensts einer Branche nicht übersteigen.
  • Arbeitnehmer brauchen keinen institutionalisierten gewerkschaftlichen Fürsprecher für ihre Interessen. Sie sind in der Lage, ihre Interessen selbst zu vertreten.

 

  • Arbeitnehmer brauchen endlich einen demokratischen, freien und gleichen Zugang zum Arbeitsmarkt, der frei ist von der Einflussnahme durch Gewerkschaftsfunktionäre, damit jeder Arbeitnehmer seine Arbeitskraft gemäß ihrem Wert anbieten und zu einem Höchstpreis und nicht zu einem tariflich garantierten Tiefpreis verkaufen kann.

 

 

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11 Responses to Gegendemonstrationen zum 1. Mai: Freiheit statt gewerkschaftliches Diktat

  1. rote_pille says:

    Man kann nur staunen, wie pervertiert mittlerweile alles ist. Gewerkschaftler, die sich als Monopolisten des Arbeitsangebots eigentlich mit allen Mitteln gegen Einwanderung stemmen müssten (und das in der Vergangenheit auch getan haben), weil diese der Verknappung entgegenwirkt, schießen sich freiwillig selbst in das eine Knie und wenn sie den Schmerz schon spüren auch noch ins andere. Alle linken Organisationen sind mittlerweile leere Hüllen, die nur existieren, weil noch niemand Order 66 gegeben hat.

  2. Brockenteufel says:

    Richtig!! Und deswegen brauchen ja die Arbeitgeber die Gewerkschaften! Man stelle sich vor, jeder Arbeitnehmer z.B. bei VW würde sein Gehalt, seinen Urlaubsanspruch etc. explizit mit dem Personalchef aushandeln wollen, es würde ja endlose Verhandlungen geben, die dem Unternehmen viel “zu teuer” kämen. Deswegen ist es ja einfacher mit sagen wir mal 5 Gewerkschaftsvertretern , einen Tarifvertrag auszuhandeln, als mi t 40.000 einzelnen Arbeitnehmern.

    Ansonsten hat der “böse Adolf” ja erst den 1. Mai zum gesetzlichen Feiertag erklärt. Nur von dieser Erklärung distanziert sich heute niemand.

  3. myosotis says:

    Können sie eine Liste der Vielzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen vor, die zeigen, dass ohne Gewerkschaften die Anzahl der Arbeitslosen geringer wäre, die Löhne gerechter und nach Leistung und nicht mit der Gießkanne verteilt würden, dass Arbeitnehmer mobiler wären, ihre Fähigkeiten besser vermarkten, sich den Arbeitgeber mehr oder weniger aussuchen könnten, hier einstellen?

    • Sicher. Die gibt es bereits auf ScienceFiles, Sie müssen nur die Suchfunktion benutzen. Gewerkschaft als Stichwort oder Nikell oder Scarpetta suchen und schon finden Sie … Ansonsten können wir die Lektüre von Pissarides empfehlen und wenn Sie sich wirklich Mühe machen wollen und die Suchbegriffe auch noch in Google eintippen, dann tut sich Ihnen ein ganzes Universum auf … ganz zu schweigen von Google Scholar.

      There are more things in heaven and earth, Horatio, Than are dreamt of in your philosophy.

      • PeWi says:

        Statistiken und wissenschaftliche Untersuchungen sind geduldig und das wirkliche Leben straft sie meist Lügen. Wirkliche Gewerkschaften, die den Arbeitnehmer vertreten, sind vom Vorteil. Eine Vereinzelung der Interessen, das ist eigentlich das Interesse der Arbeitgeber. Jeder ist besser zu handhaben, wenn er keine starke Organisation im Hintergrund hat. Niemals wird ein Arbeitgeber unterschiedliche Urlaubsansprüche z.B. mit sich aushandeln lassen. ER sitzt IMMER am längeren Hebel, wenn ein Einzelner es sich wagt, irgendetwas zu fordern. Der Einzelne ist auch sofort ersetzbar, falls er nicht ein Ausnahmetalent ist, aber davon sprechen wir ja nicht. Dass heutzutage die Gewerkschaften dies alles nicht leisten, liegt nicht am Fakt “Gewerkschaft”, sondern an der inneren Befasstheit der Gewerkschaften selbst. Sie sind korrumpiert worden, weil eine starke Arbeitnehmerorganisation nicht im Interesse der Arbeitgeber ist. Sie sind hörig geworden und verraten ihre Klientel bzw. ihre Beitragszahler am laufenden Band. Allein ist der Arbeitnehmer schutzlos. Vielleicht könnte der eine oder der andere seinem Arbeitgeber Paroli bieten, aber das wäre die Ausnahme und der Tatsache geschuldet, dass dieser besondere Talente besitzt, auf die man nicht so leicht verzichten kann.

  4. Gereon says:

    Ich wäre für eine Gegendemonstration und Solidaritätskunggebung für die Polizei in Hamburg und Berlin am 1. Mai.

    Was da alljährlich abgezogen und geduldet wird, ist unsäglich.
    Die reine Zerstörungswut. Und weils von Links kommt, wirds geduldet, nicht sanktioniert sanktioniert und verharmlost.

  5. Pingback: Gegendemonstrationen zum 1. Mai: Freiheit statt gewerkschaftliches Diktat – MoshPit's Corner

  6. Theresia Schmelzer says:

    Meine Devise lautet seit den 80iger Jahren, “Gewerkschaften abschaffen”! Damals bekam ich ein wenig Hintergrundwissen von einer Mitarbeiterin der Gewerkschaft.
    ‘Diese möchtegern Arbeitsbeschaffer, sind seitens der Politik gewollt. Ich kann mich nicht erinnern, dass es schon mal Streiks vor Wahlen gab. Sie sind und waren die schlechtesten Arbeitgeber! Unternehmerisch sind sie auch total auf den Bauch gefallen und von der Wirklichkeit eingeholt worden. Ich erinnere da nur an “Neue Heimat”, Bank für Gemeinwirtschaft, Konsum/Co op und jede Menge Produktionsbetriebe, die sie selbst vor die Wand gefahren haben. Die Löhne bei Streiks, der öffentlich Bediensteten, zahlen inzwischen die Steuerzahler. Deshalb waren die Gewerkschaften für mich immer ein rotes Tuch und die Funktionäre der Gewerkschaft aus den 50iger und 60iger Jahren, die wirklich noch etwas bewirkt haben, drehen sich heute sicherlich noch in ihren Gräbern um.

    • merxdunix says:

      @Theresia Schmelzer
      Versteh’ einer die Malocher! Sie sind nicht nur gern Staatsbürger, sondern auch Parteisoldaten, Vereinsmitglieder, Kirchensteuerzahler, Zwangsversicherte und auch noch Gewerkschafter, um ihr sauer verdientes Geld schnellstmöglich an ihre Antreiber und Saboteure weiterreichen zu können, nicht dass am Ende etwas für sie übrig bleibt, außer noch mehr Arbeit.

  7. Tapmedie Ulpanius says:

    Wer sich näher mit dem Thema beschäftigen will, dem empfehle ich:
    Ludwig von Mises – Die Gemeinwirtschaft – 2. Aufl. Seite 445 ff.
    Gibts bei Mises.de gratis als pdf

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