49%-Beteiligung – Der Staat als stiller Nutznießer von Arbeitnehmern

Steuern dienen dazu, das Gemeinwesen zu finanzieren. Zum Gemeinwesen gehört die Amadeu-Antonio-Stiftung, das Jugendamt, die Füllung der Hartz-IV-Kassen, die Finanzierung der Versuche von augenscheinlich Unfruchtbaren, sich den eingebildeten Kinderwunsch zu erfüllen, die Überweisung von rund 24,3 Milliarden Euro jährlich an die EU in Brüssel, die Finanzierung von Programmen, die der Erziehung der falsch-ideologischen Bundesbürger dienen, damit sie „Demokratie“ auch richtig „leben!“, die Bestechung von Hochschulen mit dreistelligen Millionenbeträgen, damit sie weibliche Bewerber bevorzugen, die Bevorzugung von Familien mit rund 300 Milliarden Euro im Jahr, die Gewährung einer Fortpflanzungsprämie für die Dauer von 27 Jahren pro Fortpflanzungserfolg, die Finanzierung der Asylindustrie, die Umverteilung von Geldern aus den Taschen der Arbeitnehmer in die Taschen der politischen Stiftungen, die die Parteien zu just diesem Zweck gegründet haben, die Finanzierung des Aufbaus von Netzwerken, die dem Zweck dienen, ein Netzwerk aufgebaut zu haben und vieles mehr, was Politiker als sinnvolle Methode der Umverteilung von Arbeitenden zu von ihnen Auszuhaltenden erachten.

Damit diese Ausgaben auch finanziert werden können, nehmen sich die politischen Umverteiler die Freiheit, 52,4% des Einkommens des Durchschnittsdeutschen zu konfiszieren, über allerlei Steuern und Abgaben.

Was vom Euro bleibt

Diese Konfiszierung von Einkommen ist jedoch bereits ein nachgeordnetes Phänomen, denn der Staat findet sich bereits als stiller Teilhaber am Ertrag der Erwerbsarbeit derer, die einer Arbeit nachgehen. 49% dessen, was Arbeitnehmer und Arbeitgeber an Mehrwert in Form eines Bruttoeinkommens schaffen, wird vom stillen staatlichen Teilhaber enteignet, um es den oben beispielhaft aufgeführten Verwendungen zuzuführen.

Die staatliche Beteiligung an der Arbeitsleistung, die ein Nettogehalt von 1.828,65 Euro für einen Arbeitnehmer übriglässt, beläuft sich auf 1.758,60 Euro (49%). Damit ein Arbeitnehmer das genannte Nettoeinkommen erzielen kann, muss ein Arbeitgeber 3.587,25 Euro aufwenden. Während der Arbeitgeber für seinen Aufwand Arbeitsleistungen im Umfang von 1.828,65 Euro netto erhält, erhält ein Arbeitnehmer Anrechte auf eine Rentenzahlung, die es ihm nicht ermöglicht, seinen Lebensstandard zu halten, die Gewissheit, bei Arbeitslosigkeit das selbe Schicksal zu erleiden, das ihm bei Renteneintritt droht und die Sicherheit, im Krankheitsfall Versicherungsleistungen aus der gesetzlichen Krankenkasse zu beziehen, die am untersten Standard ausgerichtet sind. Er kann sich damit trösten, solidarisch gewesen zu sein, andere mitversichert zu haben, die keinen Beitrag in die Krankenversicherung leisten, Ausgaben aus der Rentenversicherung ermöglicht zu haben, die an Personen vergeben werden, die keine entsprechenden Beitragszahlungen geleistet haben und – last but not least – Stiftungen wie die Heinrich-Böll-Stiftung oder die Amadeu-Antonio-Stiftung finanziert zu haben.

Wenn das keine Solidarität ist?

Dass ein derartiges Schröpfen von Erwerbstätigen nicht mit dem Konzept von Gerechtigkeit, also dem Anspruch auf eine Auszahlung, die dem eigenen Einsatz in Relation zum Einsatz anderer entspricht, vereinbar ist, ist offenkundig. Dass Solidarität hier nichts anderes ist als das Ausnutzen derjenigen, die einer Erwerbsarbeit nachgehen, die Mehrwert produziert, ebenso.

 

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15 Responses to 4915-Beteiligung – Der Staat als stiller Nutznießer von Arbeitnehmern

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  3. Gereon says:

    Ja, und dann kommen noch ca. 30% indirekte Steuern, Mehrwert,Branntwein,Tabak,Benzin,Diesel und was weis ich noch alles an Steuern, dann KFZ-Steuern, Grundsteuern, etc… Letztendlich landen wir bei 80-85%

    Wer da noch mitmacht….

    • Die indirekten Steuern sind in der Grafik mit drin.

      • Arno says:

        es steht zwar Mehrwertsteuer dabei, die betraegt aber von jedem Euro 19 cent. ich lese da nirgends die Zahl 19 – da steht 9,5 und das kann nur stimmen, wenn der Anteil des verminderten Steuersatzes bei den Gesamtausgaben deutlich groesser ist als der Anteil der Waren und Dienstleistungen, die mit dem normalen Satz von 19% besteuert werden. Also kann man die Grafik auch beruhigt vergessen, sieht schlimm aus, ist aber noch schoengerechnet.

        • Frank Besserossi says:

          Die 9,5% beziehen sich auf die 100% des Bruttoeinkommens. Mehrwertsteuer wird aber nicht auf Sozialabgaben, Einkommensteuer etc. gezahlt.
          D.h. Nach Abzug aller nicht mehrwertsteuerpflichtigen Abgaben bleibt eine Art Nettoeinkommen übrig, auf deren Ausgaben ein Euro-Absolutbetrag an Mehrwertsteuer gezahlt werden muß, welcher in Bezug auf das gesamt Bruttoeinkommen 9,5 % ausmacht. Das ist rechnerisch plausibel.

          Schlimm wäre es, wenn dort 19% stehe würde, weil es bedeuten würde, daß selbst auf Sozialabgaben und Einkommensteuer noch Mehrwertsteuer zu zahlen wäre.
          Dann wäre glaube ich der Zeitpunkt für eine Revolution überfällig.

        • Uranus says:

          Der Vollständigkeit halber sei auf den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7% hingewiesen, der auf den Nettowarenwert von z.B. Lebensmitteln und Büchern erhoben wird. Dies muß bei der Ermittlung eines durchschnittlichen Mehrwertsteuersatzes berücksichtigt werden.

          Wie hoch der Anteil der tatsächlich gezahlten Mehrwertsteuer von einem Bruttoverdienst ist, hängt davon ab, wieviel von einem Bruttoverdienst, bzw. vom übrig bleibenden Nettoverdienst, der Einkommensempfänger für welche Dinge ausgibt. Der genaue Anteil der Mehrwertsteuerlast und der anderer Verbrauchssteuern wie die EEG-Umlage an einem Bruttoverdienst kann deshalb nur individuell ermittelt werden.

      • Gereon says:

        Ich bin mir nicht sicher, ob der Posten nicht zu klein angesetzt ist.
        Müsste man nochmal genau nach Ausgaben aufschlüsseln.

        Ich hatte das mal für mich ausgerechnet, und da kam ich ca. 75% Abgabenlast.

        Da ich aber nicht mehr im System mitmache, komme ich inzwischen auf 25-30%.

        • Kathrin says:

          Hallo Gereon,

          was genau heißt, dass Sie im System nicht mehr mitmachen? Ich bin immer für einen guten Ratschlag zu haben.

          • Gereon says:

            Ist nicht einfach.
            Job aufgeben, sich aufs Abstellgleis stellen lassen, Hartz4
            Selbstversorgerlandwirtschaft auf schuldenfreinem Grund und Boden (4 Morgen Acker, kleiner Hof, Nebengebäude). Kleines Dorf, weitab größerer Städte, hoch genud, viel Wald drum herum, Wasser vorhanden (Bach durch den Garten) Scheitholzvergaserheizung, zwei kleine Schlepper, gutes Werkzeug.
            Weinberg angelegt, Grundnahrungsmittel gepflanzt Küchengarten bestellt, Hühnerhaltung. Katzen, Hunde, Abstriche machen, Urlaub ins Fremdwortverzeichnis, Arschlecken. Kein GEZ, keine materielle Erpressung, Steuerlast nur indirekte Steuern, kommt durch H4 wieder rein.

            Wenn das alle 2 Wochen machen würden, wär der Wahnsinn vorbei.
            Wir könnten Friedensvertrag und Verfassung verlangen, den Ständestaat nach dem Subsidaritätsprinzip über die Gemeindeordnung wiederbeleben und den ganzen kranken Haufen in Berlin und sonstwo in die Wüste schicken.

            So Typen liess man nicht mal zum Nachlesen auf den Acker. (D.h. sie durften noch nicht mal nach der Ernte danach suchen, ob zufällig ne Kartoffel zurückblieb.)

            Kleine Landwirtschaft kam in Krisenzeiten immer durch. Und die in Berlin fahren den Karren in voller Wucht voe eine Wand namens Bürgerkrieg.

            Das ganze linke Gesindel wird des Hungers sterben, jeder wird sich dran erinnern, wem wir das Unheil zu verdanken haben. Aus großen Städten kommt sowieso niemand heraus, und wenn es jemand auf Land schafft wird geschaut, ob der Schwielen an den Händen hat.

  4. Karl Schurz says:

    Ergänzung: der Arbeitsgeber hat noch weitere Kosten für den AN zu schultern, wie z. B. Berufsgenossenschaftsbeiträge, Haftpflicht- und Rechtsschutzbeiträge, ggf. Betriebsrente, für kleinere Betriebe zusätzliche Beiträge zur Absicherung von Arbeitnehmerinnen, wenn diese bei Schwangerschaft wg. bestimmten gesundheitlichen Richtlinien von der Arbeit freigestellt werden müssen. Sowie weitere Kosten durch vorgeschriebene, Aufklärungen, Fortbildungen bezgl. Arbeitssicherheit etc. Glücklich der Betrieb, der diese kosten auf seine Kunden abwälzen kann. Glücklich der, der mit seinem Eid Beamter ist und damit als sofort als Vermögensmillionär (Pension) gilt und einen Arbeitsplatz hat, für den er kein Investitionsrisiko tragen musste wie andere “Arbeitsplatzbeschaffer” des Handwerkes und Freien Berufe. Letztere finanzieren eben den vorgenannten “Vermögensmillionär” nicht unerheblich mit.
    Auch wenn das Wahnsinn ist, hat es doch Methode.

    By the way: nach einer – vermutlich – anderen Berechnungsmethode soll die Abgabenquote um 70% liegen. Diese lag 2005 bei fast 75% während, bei gleicher Berechnungsmethode, diese in DK bei 49,5% lag. (FAS, 2007, geschrieben von einem ehemaligen hess. Landessozialrichter)

  5. Alois says:

    Sehr guter Beitrag

  6. Koe says:

    Der Konsum scheint jedoch nicht berücksichtigt. Bei einer Mehrwertsteuer von 19%, die man sogar auf eine Mineralölsteuer von derzeit ca. 60% usw. zahlt möchte ich behaupten, dass der Staat einen um gute 70% beraubt…

  7. Jakob Sparrov says:

    Soliarität ist kein demokratisches Konzept!
    Solidarität ist ein kommunistisches Konzept!
    Für einen FREIEN Menschen gibt es nur einen Kampf auf diesem Planeten!
    Das ist der Kampf gegen JEDE Art von Sozialismus, egal ob national oder international!

  8. Andreas Damm says:

    Das Schlimme ist, daß die meisten Arbeitnehmer immer noch die unsinnigen Begriffe von “Arbeitnehmer-Anteil” und “Arbeitgeber-Anteil” mit Blick auf ihre Lohn- und Gehaltsabrechnungen glauben.
    Dieser Schwachsinn wird von der SPD, den Gewerkschaften und der CDU mit bösartiger Hartnäckigkeit weiterverbreitet.

    Man sollte den Abeitnehmern ein-für-alle-mal klar machen, daß es ein Lohnkonto für jeden einelnen Mitarbeiter in einem Unternehmen gibt und daß auf diesem Konto eine sehr hohe Summe X steht, welche die Aufwendungen für den einzelnen Mitarbeiter darstellt.
    Dem gegenüber steht die im Verhältnis dazu lächerlich kleine Zahl am unteren Ende der dem Arbeitnehmer überlassenen Lohnabrechnung, welche das tatsächlich zu überweisende Netto-Gehalt darstellt.

    Wann begreift der deutsche Tüffel das endlich mal???

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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