Ralf Stegner ist ein gruppenbezogener Menschenfeind

Die Amadeu-Antonio-Stiftung, die es wissen muss, schließlich wurde und wird sie von SPD-Ministerien finanziert, definiert gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wie folgt:

„Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit umfasst verschiedene Einstellungen, die Feindlichkeit gegenüber Gruppen anderer Menschen ausdrücken. Die einzelnen Ausprägungen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit sind (nach Heitmeyer): Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Etabliertenvorrechte (d.h., dass diejenigen, die zuerst da sind, mehr Rechte haben sollen als etwa Zugezogene), Sexismus und Heterophobie (d.h. Angst vor Menschen, die von der Mehrheitsgesellschaft als „anders“ definiert werden, z.B. Homosexuelle, Behinderte oder Obdachlose).“

Hauptmerkmal ist somit: Feindlichkeit gegenüber einer oder mehreren Gruppen anderer Menschen. Die einzelnen Ausprägungen sind lediglich Bestimmungen dafür, worauf die Feindlichkeit gegenüber einer Gruppe oder Gruppen anderer Menschen zurückzuführen ist.

Das folgende ist ein Zitat von Ralf Stegner:

Quelle: Olaf Kosinsky / kosinsky.eu

“Guten Morgen aus Bordesholm.

[…]
Die Aufarbeitung unserer Wahlschlappe vom Sonntag beschäftigt uns alle. Heute bin ich bei der DL 21 in Berlin, um über die Konsequenzen für die Partei zu diskutieren.
[…]
Zudem haben wir die staatspolitische Verantwortung gegen die rechten Drecksäcke anzugehen, mit denen die Merkel-Union inzwischen in Sachsen-Anhalt und Thüringen (besonders schändlich gegen ein Mahnmal für die Opfer des NSU-Rechtsterroismus) fröhlich gemeinsame Sache macht.

Beim Auftritt von AFD Führer Gauland am Wahlabend fehlten nur Ledermantel, Fackeln und Hunde….
Viel zu tun für die SPD.

Wenig hilfreich sind dabei die als Ratschläge getarnten Schläge der SPD-Rentner an die gegenwärtige SPD Führung. Eitelkeiten, die ausschließlich der parteipolitischen Konkurrenz nützen, just let it be!

[…]

Einem anderen Großmaul (diesmal nicht der Provinzaufschneider aus Strande 😎) der seit seine[r] Wahl vor 11 Monaten mehr gefährlichen Unsinn verzapft hat als George Bush Jr. in dessen gesamter Amtszeit gilt mein Musiktipp […]”

Gibt es tatsächlich jemanden, der sich von jemandem, dessen Versuch einer Argumentation darin besteht, mit Schimpfworten und Expletiven aller Art, seine Unfähigkeit zu argumentieren auch dem Letzten vor Augen zu führen, repräsentiert fühlt? Wenn ja, was sagt das über seinen Intellekt?

Aus dem Schwall der Beleidigungen ragt, man glaubt es kaum, eine Passage heraus. Sie lautet:

„Zudem haben wir die staatspolitische Verantwortung gegen die rechten Drecksäcke anzugehen, mit denen die Merkel-Union inzwischen in Sachsen-Anhalt und Thüringen (…) fröhlich gemeinsame Sache macht.“

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit findet, so weiß die Amadeu-Antonio-Stiftung, ihren Niederschlag in einer Feindlichkeit gegenüber einer Gruppe. Das Bedenkliche an dieser Art der Feindlichkeit ist, dass eine Gruppe aus Individuen besteht, denen jedoch jede Individualität abgesprochen wird. Stattdessen werden sie alle über einen Gruppen-Kamm geschoren und zur homogenen Masse der Feinde gemacht, der „rechten Drecksäcke“ im Falle von Ralf Stegner, die man gemeinsam denunzieren und auf ein einziges Merkmal, das des Drecksacks, reduzieren kann.

Dass Stegner nicht differenzieren kann, wenn ihn die Feindseligkeit leitet, die sein ganzes politisches Dasein anzutreiben scheint, ist die eine Sache, dass er sich öffentlich als gruppenbezogener Menschenfeind outet, ist eine andere Sache. Dass Personen wie Stegner es in Deutschland ins öffentliche Leben geschafft haben, zeigt, dass Politik keinen Anspruch auf Ernsthaftigkeit mehr hat. Sie ist zum Politainment geworden, bei dem die Darsteller gemäß ihrer Fähigkeiten um die Gunst der Konsumenten buhlen. Der, dessen Fähigkeiten sich darauf beschränken, Dritte zu beleidigen, der hat eben keine anderen Mittel, als Dritte zu beleidigen, wenn er wahrgenommen werden will.

Der Erfolg dieses Mittels ist bedingt. Applaus erhält Stegner bestenfalls von denen, die den unmoralischen Morast, in dem er sich aufhält, teilen. Alle anderen werden sich, je nach der Bedeutung, die sie Anstand, gebührendem Verhalten, Moral und Argumentation zuweisen, entweder befremdet oder angewidert abwenden.

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6 Responses to Ralf Stegner ist ein gruppenbezogener Menschenfeind

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  2. “Guten Morgen aus Bordesholm.” Da ist der Stegner ? In diesem wunderschönen Ort und lässt seine Hasstiraden raus!! Unglaublich ! Da sterben die Bäume ja weg.
    Allein die Visage von dem gehört in den Müll.

  3. Gereon says:

    Nunja, SPD. Wetten dass für die die neuen ‘Hassredebestimmungen’ nicht gelten?

    Egal, investigativen Journalisten ist es gelungen, eine geheime Notstandssitzung der Strategiekommission der SPD – Führung zu infiltrieren: http://www.wiedenroth-karikatur.de/KariAblage201709/20170929_SPD_vulgaer_Nahles_Fresse_Kahrs_Arschloch.jpg

  4. Bei der “Führung” wie auf Ihrem Link kann einem wirklich nur noch schlecht werden.
    Nur mit “Wortspielereien” um sich zu schlagen, bringt natürlich nichts.

    Aber denken Sie mal einige Jahrzehnte zurück, an Herbert Werner, der schon auf dem Weg zum Rednerpult im Bundestag vor Wut überschäumte.
    Das aber waren durch die Bank fast alles leidenschaftliche Politiker bis auf einige wenige und nicht wie heute, Schlafmützen, die nur noch anwesend sind, um ihre Sitzungsgelder zu kassieren . Sonst kämen sie nämlich erst gar nicht erst.

  5. oprantl says:

    “Ralf Stegner ist ein gruppenbezogener Menschenfeind” ?
    Antwort oben, aber :

    Es ist ja nicht nur ein Problem des Herrn Stegner, es ist vielmehr ein Probelem der SPD, ganz besonders der der SPD-Führung,
    Der Mann ist gewählt, d.h. er hat nicht nur erhebliche Zustimmung in diversen Abstimmungen, er hat auch eine Mehrheit hinter sich, z.B. :
    Am 26. Januar 2014 wurde Stegner auf einem Sonderparteitag der SPD in Berlin mit 78,3 % der Stimmen zu einem der sechs Stellvertreter des Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel gewählt.
    Man kann also annehmen, dass annähernd 76 % der SPD-Parteitagsrepräsentanten, also führende Vertreter der SPD, ebenfalls Menschenfeinde sind, zumindest aber Menschenfeidlichkeit für eine tolerierbare Charaktereigenschaft halten.
    Mir scheint, dass einige ehemalige SPD-Wähler dieses bei der Wahl berücksichtigt haben.

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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