G20-Kriminelle beklagen zu “harte Matratzen“ im Polizeigewahrsam

Eine der Grundeigenschaften, die Menschen nach Ansicht mancher Philosophen auszeichnet, ist die Empathie für andere, z.B. für die, denen G-20-Kriminelle die Läden zerstört und geplündert haben, z.B. für diejenigen, die von Zwillen-Geschossen getroffen im Krankenhaus genesen, z.B. für diejenigen, die unter dem, was angeblich Protest gewesen sein soll, physisch, psychisch und finanziell zu leiden haben.

Abermals ist für manche Philosophen, Immanuel Kant ist hier an erster Stelle zu nennen, jeder Mensch ein Projekt. Das menschliche Projekt sieht es vor, eine entsprechende Würde und Haltung zu erreichen, an sich zu arbeiten und dabei vor allem die Fähigkeit zur Empathie, wie sie von Kant im kategorischen Imperativ verewigt wurde, zu entwickeln.

Wenn man die folgende Rede eines Mitgliedes des G20-EA liest, dann muss man feststellen, dass es mit der Entwicklung zum Menschen und mit einem erfolgreichen Abschluss des Projekts „Mensch“ bei manchen der G20-Teilnehmer nicht soweit her ist, dass sie sich – geht man von Kant aus –bislang nicht als Mensch qualifizieren.

EA ist die Abkürzung für den Ermittlungsausschusses, in dem die G20-Veranstalter wie z.B. Attac! Anwälte unterhalten, die sich um die Demonstranten kümmern sollen, die im geringsten Fall wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und im schlimmsten Fall wegen versuchten Mordes inhaftiert sind.

Die folgende Rede eines Mitglieds dieses Ausschusses geben wir komplett wieder. Sie ist bei Indymedia zu finden und zeigt in erschütternder Weise, dass man bei Linksextremisten nicht davon ausgehen kann, dass sie zu menschlichen Regungen in der Lage sind. Denn: während Hamburg die Schäden beseitigt, die Linke angerichtet haben, während die Steuerzahler die Kosten schultern, die die Linken verursacht haben, sorgen sich die Linken um ihre Nachtruhe und klagen darüber, dass die Matratzen im Polizeigewahrsam zu hart sind.

Hier die „Rede“ (inklusive der Rechtschreibfehler):

„Heute fand eine kraftvolle Antirepressions-Demo zur “G20-GeSa” in Harburg statt. Viele Reden wurden gehalten. Die Rede des G20-EA ist im Folgenden dokumentiert: Wir stehen hier vor der sogenannten „Gefangenensammelstelle“ – extra eingerichtet für den G20-Gipfel. Mehrere hundert Aktivistinnen und Aktivisten wurden in den letzten Tagen hier eingesperrt. Viele von ihnen sitzen immer noch hier ein. Schicken wir ihnen lautstark unsere solidarischen Grüße! Ihr seid nicht allein. Wir warten auf Euch.

Die Bedingungen in dieser Container-Gesa sind unterirrdisch! Was wurde im Vorfeld nicht alles versprochen? Wieviele Kommissionen haben die Zellen im Vorfeld begutachtet und für tauglich befunden? Die Realität sieht anders aus: In den Containerzellen ist es brütend heiß, Klimatisierung gibt es nur für die Polizei. Acht Gefangene statt fünf in einer Zelle, obwohl längst nicht alle Zellen belegt sind. Zu essen gibt es Knäckebrot – zwei Scheiben in 24 Stunden. Toilettengänge werden nur selten gewährt. Decken gibt es keine und die Matratzen sind steinhart, wenn denn überhaupt welche vorhanden sind. Außerdem wurde uns berichtet, dass die Festgenommenen durch regelmäßige Tritte gegen die Zellentüren vom Schlafen abgehalten wurden. Schlafentzug ist Folter! Mit der Einhaltung der Menschenrechtskonventionen hat das nichts zu tun, obwohl ja genau darauf im Vorfeld so viel Wert gelegt wurde!

Neben diesen beschissenen Bedingungen in den Zellen wurde den Gefangenen in vielen Fällen das Gespräch mit den Anwältinnen und Anwälten des Anwaltlichen Notdienst verweigert oder um viele Stunden verzögert. Einige wurden sogar ohne anwaltlichen Beistand dem Haftrichter vorgeführt. Gefangene mussten sich vor und nach dem Gespräch mit den Anwält_innen nackt ausziehen. Insgesamt wurde die Arbeit unserer Anwältinnen und Anwälte massiv behindert. Sie wurden von den Bullen belogen. Es kam sogar zu körperlichen Übergriffen auf Anwälte und Hausverbot! Das ist nicht zu akzeptieren!Mittlerweile wurden viele Gefangene in die JVAs Billwerder und Hannöversand überführt. Auch wenn uns diese Genossinnen und Genossen gerade nicht hören können, schicken wir ihnen von hier aus unsere Solidarität! Lasst uns die Gefangenen auch von dort gemeinsam abholen. Meldet Euch beim Prisoner Support für weitere Infos. Heute früh erreichte uns die Info, dass die Bullen heute keine Leute aus dieser GeSa in Harburg rauslassen wollen. Sie nutzen unsere Demo hier als Vorwand dafür Gewahrsame zu verlängern und weitere Gefangene nach Billwerder zu verlegen. Damit wird unsere Demo zum Teil ihrer absurden Gefahrenprognose!

Unsere Genossinnen und Genossen wurden eingesperrt, weil sie gegen die menschenverachtende Politik der G20 und ihren unsinnigen Gipfel hier in Hamburg auf die Straße gegangen sind. Sie wollten sich nicht ihr Recht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit nehmen lassen, auch wenn die Hamburger Justiz sich vielfach das fragwürdige Rechtsverständnis der Polizei um ihren Einsatzleiter Dudde zu eigen machte. Auch wenn dieser Gipfel zu Ende ist, unser Kampf für eine bessere Welt ohne Krieg, Unterdrückung und Knäste ist es nicht. Und diesen werden wir gemeinsam mit unseren jetzt noch eingesperrten Genossinnen und Genossen führen!

Nichts und niemand wird vergessen!“

Die Inhaftierten „Genossinnen und Genossen“, bei denen es sich natürlich, wie uns Genosse Stegner, St. Ralf aus dem Norden, gestern belehrt hat, nicht um Linke handelt, sind natürlich alle unschuldig inhaftiert. Keiner von Ihnen hat je einen Stein gesehen, die meisten wissen nicht, was ein Molotow-Cocktail ist, alle wollten sie friedlich ihres Demonstrationsweges gehen, als eine Horde wilder Polizeibeamte über sie hergefallen und sie misshandelt hat.

Die Art und Weise, in der Linke versuchen, die Realität zu verdrehen ist entweder dreist oder sie verdient unser Mitleid, denn wenn die glauben, was sie hier schreiben, dann muss man feststellen, dass es offensichtlich möglich ist, sich mit ideologischen Inhalten um den Verstand zu reden, immer vorausgesetzt, es war ein Verstand vorhanden.

Auch in dieser Hinsicht ist das Projekt „Mensch“ hier also gescheitert.

Lyrics zu True Colors

Time reveal a lot of things
Waan fi tek your life just like an assassin, yeah

It’s unfortunate, but a just so life set
You do good fi people and they will forget
Though it make I upset, man move on and just step
A so it go, yeah
‘Cause some will use you fi di money, use you fi your fame
Use you fi the car and dem will use you fi your name
Now dem a use weh dem did gain
And things weh dem a do a nuh di same

‘Cause man see dem true colours, yeah
That’s why me lose nuff a.. dem
Man see dem true colours, yeah
That’s why me lose nuff a.. dem

You can pretend for so long, but no more, yeah
Time a di master and I’m so sure
Dem smile inna your face and go see behind close door
Dem waan you lose your way after we’ve been so poor

But man see dem true colours, yeah
That’s why me lose nuff a.. dem
Man see dem true colours, yeah
That’s why me lose nuff a.. dem

Give dem the strength when dem weak
Man make dem ends meet
Never know dem selfish
Me think we have one dream
No, no, no

The consequence
Mek we people haffi pay the consequences

‘Cause man see dem true colours, yeah
That’s why me lose nuff a.. dem
Man see dem true colours, yeah
That’s why me lose nuff a.. dem

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2 Responses to G20-Kriminelle beklagen zu “harte Matratzen“ im Polizeigewahrsam

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] G20-Kriminelle beklagen zu “harte Matratzen“ im Polizeigewahrsam

  2. [Neuer Beitrag] G20: Polizisten mussten am Boden ausruhen von “gegen den Strom” sowie auf verschiedenen Internetseiten. Aber die Plünderer verlangen eine Daunenbettchen.

    Ich bin gar nicht einmal überzeugt davon, dass das bei der G20 Demonstration alles nur Links- oder auch Rechtsradikale waren, sondern auch ganz normale Bürger, die inzwischen einfach die Schnauze voll haben und auf alles einschlagen, was sie vorfinden.Sie nutzen die Situation.
    Und ich bin überzeugt davon, dass dies nur ein erstes kleines Leuchtfeuer war.
    Es wird in den nächsten Jahren noch ganz anders kommen.
    Am besten, man druckt die Wahlunterlagen für 2017 auf Klopapier, damit jeder weiss, wohin sie gehören.

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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