Studentenjob als Almosen: Gender-Lehrstuhl knüpft Jobvergabe an „soziale Lage“

Arbeiterkinder mit Migrationshintergrund, die nach Möglichkeit weiblich oder intersexuell oder was auch immer, nur nicht männlich sind, die am besten in Armut leben und vielleicht nur auf einem Bein oder mit einer sonstigen Behinderung werden gebeten, sich an der „Lebenswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, Lehrstuhl Dr. Christine Bauhardt, Fachgebiet „Gender und Globalisierung“, um einen studentischen Hilfsjob (41 Monatsstunden á 10,98 Euro pro Stunde) zu bewerben.

Am aussichtsreichsten sind mehrfach Behinderte und mehrfach diskrimierungsfähige Bewerber, die auf der Straße leben und dennoch für die Aufgaben qualifiziert sind. Die Aufgaben umfassen die Mitwirkung an Lehrveranstaltungen, was, wenn studentische Hilfskräfte an Lehrveranstaltungen mitwirken und gar Lehrmaterialien erstellen können, einen vielsagenden Einblick in das Niveau der entsprechenden Lehrveranstaltungen erlaubt.

Bewerber, behindert oder nicht, sollen zudem in Gender Studies eingeschrieben sein, was die Frage der Behinderung in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Wie dem auch sei: Wir ermuntern alle armen und behinderten männlichen Studenten mit Migrationshintergrund, sich auf die Stelle als studentische Hilfskraft zu bewerben, schon weil wir wissen wollen, was passiert, wenn sie in Konkurrenz zu einem weiblichen oder transsexuellen Bewerber ohne Migrationshintergrund aber aus der Mittelschicht treten, der im von Papa finanzierten Apartment residiert.

Wer natürlich als Student eine Würde sein eigen nennt und zu stolz ist, als dass er sich von einem eingebildeten Professor ob seiner „sozialen Lage“ von oben herab behandeln lassen will, weil dieser Professor irrtümlich meint, er habe als Professor eine statushöhere Position als Gender-Professo [!sic]r, der darf sich gar nicht erst bewerben.

Hier die Ausschreibung im Original:

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