Kleine deutsche Sozialisten mit Schaum vor dem Mund – Was Grenell wirklich gesagt hat

Sir Humphrey Appleby: “Politicians like to panic. It’s their substitute for achievement!”

Wir beobachten schon seit längerem Verhaltensweisen, die wir als Ergebnis eines verbalen Rorschach-Test ansehen. Es funktioniert wie folgt:

Ein Politiker mit großem Erregungspotential schnappt etwas auf. Das, was er aufgeschnappt hat, wird von ihm genutzt, um seiner Phantasie freien Lauf zu lassen und dem, der das, was aufgeschnappt wurde, angeblich gesagt hat, so viel wie nur möglich Negatives zu unterstellen. Und natürlich dient das Aufgeschnappte dazu, sich zu erregen und zu echauffieren, immer im Bemühen, sich selbst moralisch über denjenigen, von dem man etwas aufgeschnappt hat, zu stellen.

Das Problem mit diesem verbalen Rorschach-Test besteht darin, dass das Aufgeschnappte in aller Regel nicht das ist, was wirklich gesagt wurde, sondern das, was sich der Aufschnapper vorstellen will, dass gesagt wurde, das, was er unterstellen will, das, was ihm und seinem Denken besonders nahe liegt, das, was ihm sofort einfällt.

Damit sind wir bei dem, was tagesschau.de ohne es zu zitieren, den Stilbruch des US-Botschafters in Deutschland, Richard Grenell, nennt. Von Journalisten muss man eigentlich erwarten, dass sie das Originalmaterial sichten und sich vergewissern, dass das, was sie als Stilbruch bezeichnen, auch wirklich ein Stilbruch ist. Aber es ist halt tagesschau.de. Dort angestellte Journalisten wollen nicht Nachrichten, sondern Bewertungen verbreiten, sie wollen ihren Lesern nicht sagen, was ist, sondern was sie glauben sollen, dass ist.

Der angebliche Stilbruch, den er aufgeschnappt hat, veranlasst, Thorsten Schäfer-Gümbel, der seine Lebensleistung im Doppelnamen zur Schau stellt, zu folgender Äußerung:

Das, was sich Thorsten Schäfer-Gümbel vor allem vorstellen kann, was ihm als Erstes in den Kopf kommt, ist, dass jemand versuchen könnte, Europas Bürgern zu sagen, wen sie wählen sollen. Das sagt alles darüber, was sich der Genosse Schäfer, … Gümbel vorstellen kann, hat aber keinen Bezug zu dem, was der US-Botschafter gesagt hat (dazu kommen wir gleich). Gümbel-Schäfer hat sich im verbalen Rorschach-Test als einer geoutet, der Bürgern in Europa gerne vorschreiben will, wie sie wählen sollen (vor allem nicht AfD…).

Auch SPD-Fraktionsvitze Ralf Mützenich nutzt die Gelegenheit, sich aufzuregen, die Aufgeschnapptes ihm bietet. Im Wiener Übereinkommen, so fabuliert er, sei festgehalten, dass sich ein Botschafter nicht in die inneren Angelegenheiten eines Landes einmischen dürfe. Grenell verstehe sich offensichtlich als verlängerten Arm einer rechtskonservativen Wahlbewegung. Die Frage, ob das im Wiener Übereinkommen steht, lassen wir einmal beiseite. Interessant ist, dass Mützenich sich nur vorstellen kann, Richard Grenell, US-Botschafter in Deutschland, sei Wahlhelfer der AfD und wolle in Deutschland den politischen Umsturz vorbereiten. Gartenzwerge haben im Vergleich dazu, eine polyglotte Weltsicht.

Und dann ist da noch Martin Schulz. Schulz meint, Grenell benehme sich daneben und verhalte sich wie ein „rechtsextremer Kolonialoffizier“. Armer Martin Schulz. Die Art und Weise, in der er von der SPD abserviert wurde, sitzt tief. Alles, woran er denken kann, ist Fehlverhalten und sich „völlig daneben benehmen“. Vermutlich eine Projektion. Dafür spricht auch die Sprachkonditionierung, die alles, was schlecht ist, mit Rechtsextremismus und Kolonialzeit in Verbindung bringt. Ob Schulz sich in Seminaren in Kassel verweilt, um dort postkoloniale Betroffenheit zu lernen?

Die drei SPD-Politiker haben sich in einer mehr als peinlichen Weise als das geoutet, was sie wohl sind, kleine politische Gartenzwerge, die gerne Europas Bürgern vorschreiben würden, wen sie zu wählen haben, die denken, wenn ein US-Botschafter in Deutschland etwas sagt, dann könne sich das natürlich nur auf Deutschland beziehen und die in der ständigen Angst leben, sich (wieder) daneben zu benehmen, wie ein „rechtsextremer Kolonialoffizier“.

Besonders lächerlich wird das alles, wenn man nachliest, was Richard Grenell im Interview mit Breitbart London tatsächlich gesagt hat. Das ist dann der eigentliche Stilbruch, der die Redakteure der tagesschau ärgert, dass Journalisten eines alternativen Mediums wie Breitbart London, noch dazu eines, das sie zum rechten Medium erklärt haben, besseren Zugang zu eine Diplomaten haben als sie selbst. Der absolute Kontrollverlust. Denn nun können Diplomaten anderer Länder ungefiltert sagen, was ein tagesschau-Redakteur aus Angst vor der Antwort nie fragen würde.

Hier Auszüge aus dem Artikel auf Breitbart, der die Teile des Interviews, mit Richard Grenell enthält, die die drei SPD-Peinlichkeiten in der ein oder anderen Weise aufgeschnappt haben.

Die Übersetzung stammt von uns. Das Original kann man hier nachlesen.

“Im Rahmen eines informellen Interview mit Breitbart London in seinem Amtssitz in Berlin hat der US-Botschafter [Richard] Grenell gesagt: „Wir erleben derzeit eine konservative Renaissance. Viele Konservative aus ganz Europa haben mich kontaktiert und mir das gesagt.“

„Ich will andere Konservative in ganz Europa, andere Führer, auf jeden Fall ermutigen. Es gibt eine Grundbewegung konservativer Politik in Europa, die sich etabliert, weil die linken Politiken gescheitert sind“, fügt er an.

„Daran gibt es keinen Zweifel. Es ist eine aufregende Zeit für mich. Wenn ich die [politische] Landschaft betrachte, dann sehe ich, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Aber die Wahl von Donald Trump hat Menschen dazu ermutigt zu sagen, dass sie der politischen Klassen nicht weiterhin erlauben können zu bestimmen, wer eine Wahl gewinnt und wer sich als Kandidat zur Wahl stellt.“

Der US-Botschafter wies auf den kleinen Kreis von politischen und Medien-Eliten hin und sagte: „Es ist ein unglaublich mächtiger Moment, wenn Du zum ersten Mal über den engen Horizont einer kleinen Elite hinausschauen kannst, die Dir sagt: „Du hast keine Chance [die Wahl] zu gewinnen“, oder „Du wirst nie gewinnen“ oder die sich über Dich lustig machen.“

Seit der Wahl von 2016 haben die meisten deutsche Medien eine Front gegen Präsident Trump gebildet. Einige, wie z.B. der Spiegel, gingen dabei soweit, eine Titelseite zu publizieren, die den Präsidenten dabei zeigt, wie er die Freiheitsstatue enthauptet.

Die Sieg-Strategie, bemerkt Grenell, bestünde darin, sich auf konservative Themen, die eine Verbesserung des Lebens der normalen Menschen zum Gegenstand haben, zu konzentrieren, auf die schweigende Mehrheit. Er sagt, dass die Unterstützung für Kandidaten, die beharrlich konservative Politiken im Bezug auf Migration, Reduzierung von Steuern und den Abbau von Bürokratie und Verwaltung verfolgen, massiv ist.

Grenell hat keine Angst, Namen zu nennen. Er drückt tiefen Respekt und Bewunderung für den jungen Österreichischen Kanzler Sebastian Kurz aus und sagt: „Sebastian Kurz ist ein Rockstar. Ich bin ein großer Fan von ihm“.

[…]

Welche Phantasie die Gehirne der drei SPD-Politiker im Griff hat, was sie sich vorstellen können, das wird vor dem Hintergrund dessen, was Richard Grenell gesagt hat, sehr deutlich.

Früher hätte sich Menschen, die derart ertappt werden, geschämt. Heute sind sie „Politiker“.

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