Sachsen ist die Hochburg des Linksextremismus! (Daten der Bundesregierung)

Überrascht?

Warum?

Weil Medien versuchen, Sachsen zur Hochburg des Rechtsextremismus und der Fremdenfeindlichkeit zu stilisieren?

Wenn ja, dann ist es Medien gelungen, ein Stereotyp glaubwürdig zu verbreiten.

Wie im letzten Post beschrieben, steht hinter dem erfolgreichen Versuch, Menschen bestimmte Sichtweisen unterzuschieben, zu suggerieren, ohne dass sie das merken, Salience: Wenn monoton wiederkehrend und einseitig von einem Land wie Sachsen berichtet wird, dann bleibt, wie der ehemalige Vizepräsident des Landgerichts Leipzig wohl sagen würde, etwas hängen, denn etwas bleibt immer hängen.

So findet man z.B. auf den Seiten der Tagesschau seit Januar 2017 59 Beiträge, die das Land Sachsen und Rechtsextremismus in Verbindung bringen, aber lediglich acht, die das Land Sachsen und Linksextremismus in Verbindung bringen.

Dabei ist Sachsen Spitzenreiter in dem, was man wohl linksextreme Netzwerke nennen muss. Um ein Netzwerk zu gründen, benötigt man einen Anlauf-, einen Treffpunkt, der als Leitstelle der Koordination von Aktionen, linksextremen Aktionen in diesem Fall dient.

In Sachsen gibt es, wie die Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD mitgeteilt hat, neun solcher Zentren und Anlaufstellen: Insgesamt neun Immobilien, zwei in Dresden, vier in Leipzig, eine in Plauen und zwei in Chemnitz sind dem Landeskriminalamt als Immobilien bekannt, die von Linksextremen genutzt werden. Besonders pikant ist dabei eine Immobilie in Chemnitz. Sie dient Linksextremen als Treffpunkt und befindet sich im Eigentum der Stadt Chemnitz. Um welche Immobilie es sich dabei handelt, das ist Ortskundigen sicher bekannt. Die Bundesregierung will es jedoch nicht bekannt geben. Auf der Liste der 51 Immobilien, die von Linksextremen deutschlandweit genutzt werden, fehlen die genauen Adressen.

Neben Chemnitz sind Bremen und Hamburg die einzigen Städte, die Linksextremen die Immobilien bereitstellen. In Hamburg wurde dazu eigens eine – wie könnte es anders sein – Stiftung gegründet. In Bremen werden Linksextreme gleich mit zwei stadteigenen Immobilien versorgt. Es soll niemand behaupten, Bremen, Hamburg und Chemnitz würden Linksextremismus nicht aktiv unterstützen.

Besonders interessant ist die folgende Passage aus der Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage der AfD:

„Bei sechs Objekten haben Linksextremisten als Eigentümer, bei 14 Objekten als Mieter und in zwei Fällen aufgrund eines Mietkaufs Zugriff und Verfügungsgewalt. In den übrigen Fällen beruht die Zugriffsmöglichkeit auf der Besetzung des Objekts, einem Kenn- oder Vertrauensverhältnis zum Objektverantwortlichen oder ist nicht näher zu bestimmen.“

Die 51 Immobilien, die die Bundesregierung in ihrer Antwort auf die Anfrage der AfD aufgelistet hat, sind natürlich nicht alles, vermutlich sind sie nur die Spitze vom Eisberg, denn:

„Zu weiteren Objekten liegen den Verfassungsschutzbehörden vertrauliche Informationen vor. Eine detaillierte Auflistung dieser Objekte kann nicht veröffentlicht werden, da die linksextremistische Szene daraus Rückschlüsse auf den Erkenntnisstand der Sicherheitsbehörden ziehen und ihre weitere Vorgehensweise gezielt danach ausrichten könnte.“

Falls jemand Zweifel daran gehabt haben könnte, dass Linksextremismus und Kriminalität eins sind, dann sind diese hiermit ausgeräumt.
Im Folgenden veröffentlichen wir die Tabellen der Bundesregierung, die die „linksextremistisch genutzten Immobilien“, wie die Bundesregierung schreibt, auflisten, also diejenigen, von denen die Bundesregierung der Öffentlichkeit erzählen will.
Die Rangliste der Bundesländer ist wie folgt:

  1.  Sachsen (9 Immobilien)
  2.  Baden-Württemberg (8 Immobilien)
  3.  Sachsen-Anhalt (7 Immobilien)
  4.  Thüringen (6 Immobilien)
  5.  Niedersachsen (6 Immobilien)
  6.  Hamburg (4 Immobilien)
  7.  Bremen (4 Immobilien, davon zwei im Eigentum der Stadt)
  8.  Schleswig-Holstein (3 Immobilien)
  9.  Mecklenburg-Vorpommern (2 Immobilien)
  10.  Saarland (eine Immobilie)
  11.  Berlin (eine Immobilie, die die Bundesregierung ausplaudern will)
  12.  Brandenburg (keine Immobilie)
  13.  Bayern (keine Immobilie – wen wundert’s?)
  14.  Hessen (keine Immobilie – das wundert uns)
  15.  Nordrhein-Westfalen (keine Immobile – das wundert uns besonders…)
  16.  Rheinland-Pfalz (keine Immobilie – das wundert uns nicht: Es freut uns.)

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