Ist Anetta Kahane ein Menschenrechtsaktivist? Stimmen Sie ab.

Wie ist das: Kann ein Mensch seinen schlechten Taten abschwören und sich zum Besseren läutern? Vom Saulus zum Paulus konvertieren? Und verdient der Paulus dann dieselbe Anerkennung wie Petrus, um im Bild zu bleiben.

Die Geschichte ist voller Menschen, die zumindest in Zeiten ihres Lebens gefeiert wurden, obwohl sie ihren Zeitgenossen geschadet, sie oftmals um Leib und Leben gebracht haben.

Man muss nur die Liste der einst oder immer noch als großen Staatsmännern Gefeierten betrachten, um die Konvertiten zu finden:

Fidel Castro, Massenmörder mit eigener Hand und Held der Linken,

Josef Stalin, Erfolgreichster Massenmörder aller Zeiten, mit Denkmälern, die heute noch stehen;

Aber natürlich sind die Mörder nur die Spitze vom Eisberg.

Bernt Engelmann berichtet in „Einig gegen Recht und Freiheit“ von seinem Erstaunen, nach dem 2. Weltkrieg in Köln genau dem Polizeibeamten begegnet zu sein, der ihn während des Dritten Reiches denunziert hatte. Der Polizeibeamte hat nun den Verkehr geregelt. Ist er ein glaubwürdiger Konvertit oder nicht?

Was ist mit Aussteigern aus der rechten Szene, die als Skinhead arme linke Antifaten verprügelt haben. Sind sie glaubwürdige Konvertiten oder nicht?

Was ist mit Heimkehrern aus dem Irak, die sich dort als Söldner dem IS angeschlossen hatten? Glaubwürdige Konvertiten zum Guten oder nicht?

Und was ist schließlich und im konkreten Fall mit Anetta Kahane, Spitzel aus eigenem Antrieb für die Stasi, mehrere Jahre lang und bis 1982 als IM tätig, die heute für Meinungsfreiheit, Recht und Ordnung und gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, Homophobie … haben wir was vergessen? und abermals im Auftrag der Regierenden (und üppig aus Steuermitteln finanziert), nicht aber gegen linken Hass kämpft?

Ist Kahane ein glaubwürdiger Konvertit und verdient Kahane heute Anerkennung als Kämpfer für Menschenrechte?

Stimmen Sie ab!

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9Comments

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  1. 2
    Jakob Sparrov

    Es kommt natürlich drauf an, wie man die Begriffe „Mensch“, „Recht“ und „Menschenrecht“, als auch den Begriff „Aktivist“, definiert, he, he! Ersuche, dieses zu berücksichtigen!

  2. 3
    Brockenteufel

    „Und was ist schließlich und im konkreten Fall mit Anetta Kahane, Spitzel aus eigenem Antrieb für die Stasi, mehrere Jahre lang und bis 1982 als IM tätig…..“
    Und das ist eben der genaue Unterschied zu dem im vorigen Artikel genannten „KZ-Wächter“, der wurde auf diesen Posten abkommandiert und hätte wahrscheinlich lieber etwas Anderes getan.

  3. 4
    floydmasika

    Am sichersten mit Ja zu beantworten ist, dass sie für „Menschenrechte“ kämpft, denn dieser Begriff ist wirklich so ausgeweitet werden, dass sich in seinem Namen alles,wofür die AAS steht, bestens rechtfertigen lässt. Vereine dieser Art sitzen auch im Europarat, von wo aus Kampagnen gegen Hatespeech organisiert werden. Der Menschenrechtsgerichtshof von Straßburg gründerte 2012 den Schleppermarkt vor Libyen. Man muss nur den Jahresbericht des offiziellen Deutschen Instituts für Menschenrechte lesen, um zu wissen, dass sich das zu 100% mit Kahanes Agegnda deckt.

  4. 5
    floydmasika

    P.S. das Argument, die offiziellen Einrichtungen wie EIMR und EGMR verträten genau wie AAS nicht die „Wahren Menschenrechte“, ist unhaltbarer Unsinn. Die „Wahren Menschenrechte“ können heute nur das sein, was die Menschenrechtsjustiz daraus macht. „Menschenrechte“ waren vielleicht mal ein moralphilosophisches System, aber auch das nur in eingeschränktem Maße, denn es ging mehr um Politik und Propaganda. Heute sind „Menschenrechte“ ein rein juristisches und institutionelles System. Außer dem positiven Recht gibt es im Bereich „Menschenrechte“ kein anderes mehr. Mit „Naturrecht“ oder irgendetwas unveräußerlichem sakralen soll es zwar zu tun haben, aber das war schon immer ein dubioser Anspruch und heute ist der völlig unhaltbar und widersinnig geworden. Menschenrechte sind positives Recht und zwar genau dasjenige, nach dem sich Kahane ausrichtet.

  5. 6
    osthollandia

    Problem mit Kahane ist ja, das sie gerade NICHT ihre Überzeugung geändert hat, sichtbar nicht. Sie hat das System gewechselt und äußerlich auch den Arbeitgeber. Sie hat für die Stasi die Leute verraten und ans Messer geliefert, die nach der damaligen Auffassung „Staatsfeinde“ waren und betreibt das identische Geschäft jetzt mit vermeintlichen „Nazis“.

    Methoden identisch. Ziele identisch. Ideologie identisch.

    Und von daher ist dieses Treiben vieles, nur eben nicht glaubwürdig. Ich habe daher auch mit „einmal Stasi -immer Stasi“ abgestimmt, weil sie so unglaubwürdig ist.

    • 8
      floydmasika

      Aus der Antwort von osthollandia sollte ein klares JA folgen. Früher Stasi-Informantin, heute Menschenrechtsaktivistin. Beides ist das gleiche. Gleiche Ideologie, gleiche denunziantische Kultur.

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