Murder-Tainment – Köthen, der nächste Wallfahrtsort der Antifa

Köthen 9. September 2018;
Ein junger Mann ist tot. Die Umstände sind bislang nicht geklärt. Die Polizei hat zwei Afghanen festgenommen, einen, der eine Aufenthaltsgenehmigung hat, einen, der hätte abgeschoben werden sollen, hätte nicht die Staatsanwaltschaft gegen ihn ermittelt.

Meldungen wie diese geben neuerdings Anlass zum Murder-Tainment, einer Variante des Katastrophentourismus mit spezifisch ideologischer Note.


Was an Aufrufen, wie diesem von der Antifa so betroffen macht, ist die Egomanie, die man nicht mehr anders als als erhebliche soziale Persönlichkeitsstörung und Unfähigkeit zur Empathie bezeichnen kann.

Angesichts eines Toten fällt diesen Wesen nichts anderes ein als zu einer Kundgebung gegen Rechts aufzurufen. Selten waren die Worte makaber, zynisch und menschenverachtend, von pietätlos gar nicht zu sprechen, so angebracht wie heute, da von linken Politikern hofierte, menschliche Blindgänger von Ort zu Ort pilgern, um von Mainstream-Medien und Journalisten unterstützt, das linke Heil gegen die rechte Bedrohung (zuweilen auch gegen die neoliberale oder kapitalistische Bedrohung) in Stellung zu bringen und sich selbst zu inszenieren, und zwar in einer Art und Weise, die oft genug Polizeibeamte verletzt, Läden geplündert, Schaufenster zerstört und Autos in Brand hinterlässt.

Es gab, lange bevor es Deutschland gab, einmal einen Philosophen, der von Deutschen für sich in Anspruch genommen wird. Immanuel Kant! Er war z.B. der Meinung, dass man als sittlicher Mensch nicht geboren wird, sondern sich durch sittliche und moralische Reife zu einem Menschen entwickeln müsse. Eine zentrale Entwicklungsleistung auf dem Weg zum Menschen war die Empathie, wie sie im Kategorischen Imperativ gefasst ist und das Instrumentalisierungsverbot: Man dürfe andere (und sich selbst) nicht zum Mittel seiner eigenen Ziele reduzieren. Letztlich geht es beim Instrumentalisierungsverbot um die Menschenwürde, denn, wer andere nur als Objekt zur Verfolgung seiner Ziele ansieht, der tritt die Würde dieses anderen Menschen mit Füßen, so wie die Antifa die Würde all derer, die sie für ihre Zwecke instrumentalisiert mit Füßen tritt und als Konsequenz hat er natürlich seinerseits keinen Anspruch auf Menschenwürde und muss damit leben, dass sein Status „Mensch“ angezweifelt wird.

Das Problem an dieser Position Kants, jemand, der andere zum bloßen Mittel der Verfolgung seiner eigenen ideologischen Ziele degradiert und damit kundtut, dass er sich nicht zum Menschen qualifiziert, wird auch kein Problem damit haben, aus der Gesellschaft der Menschen ausgeschlossen werden, zu der er, wie die meisten Antifanten, sowieso nur eine Transfer-Beziehung hat, eine Hartz-IV-Transfer-Beziehung oder eine Bafög-Transfer-Beziehung.

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