Queerfeminsten hassen Israel oder lieben Israel – Queerfeministischer Mist

Das folgende Fundstück sagt alles, über den Zustand der deutschen Sozialwissenschaften.

Betroffenheitsforschung galt früher als eine der Todsünden der Sozialforschung.

Heute ist es unter denen normal, deren Wissenschaftskenntnisse über einen „*“ und ein „innen“ nicht hinausgehen, denen man erzählt hat, wenn sie ein Schwätzchen mit Gleichgesinnten halten und das Ganze dann als qualitatives Interview bezeichnen, dann könnten sie für den Blödsinn, den sie anschließend „erfahren haben wollen“, das Prädikat „wissenschaftlich“ missbrauchen.

Es ist wirklich erschreckend, in welch‘ dunklen Zeiten aktiver Erkenntnisverweigerung wir leben.

Um einmal ein paar wissenschaftliche Fragen an „Sonja, 28, Queerfeminstin“ zu stellen:

Was ist die Forschungsfrage?

Was, welche Hypothese, soll mit dem qualitativen Interview geprüft werden?

Welche Relevanz haben die Ergebnisse, sofern es welche gibt?

Wie wird sichergestellt, dass die Ergebnisse relevant und nicht queer-feministischer Mist sind?

Und welche Theorie sagt etwas über den Zusammenhang eingebildeter Sexualität mit der Einstellung zu Israel aus?

Universitäten verkommen immer mehr zu Orten, an denen jeder seinen Spleen auf Kosten von Steuerzahlern ausleben kann. Orte, an denen jeder seinen Spleen auf Kosten der Steuerzahler ausleben kann, nannte man früher Irrenhäuser.

Hier das Fundstück:

Hallo allerseits,

ich suche Interviewteilnehmer*innen, die sich als queerfeministisch verstehen, und Lust haben, mit mir im Rahmen eines qualitativen Interviews über ihre Haltung zu Israel bzw. zum Nahostkonflikt zu sprechen – Anonymität garantiert. Das Interview wird für meine Masterarbeit verwendet werden.

Kurz zu mir: Ich bin Sonja, 28, habe im Bachelor Europäische Ethnologie & Gender Studies studiert, bin selbst Queerfeministin und seit mehreren Jahren in der queerfeministischen Szene Berlins aktiv. Die teils kontroverse Diskussion um Israel und den Nahostkonflikt verfolge ich seit längerer Zeit und möchte meine MA-Arbeit zum Anlass nehmen, die Haltungen anderer Queerfeminist*innen besser zu verstehen und festzuhalten. Essentiell ist dabei auch, dass derzeitig in der Debatte präsente ‚Sprechen über‘ durch ein ‚Sprechen mit‘ zu ersetzen.

Bei Interesse oder für Rückfragen freue ich mich über eine E-Mail an: forschung_sf[at]posteo.de.

Sie finanzieren übrigens diesen Mist.

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