Deutsche Autofahrer renitent gegen Klimahysterie – Ideologie trifft Realität (Teil 2019+)

Man vergisst so leicht, dass Propaganda und Manipulation ihre Grenzen in etwas finden, das man in Anlehnung an Malcolm Gladwell den „tipping point“ nennen könnte, einen Punkt, ab dem ein Mehr an Propaganda, ein Mehr an Permanentberieselung in Manipulation, ein Mehr an Panikmache, Hysterie oder Endzeitszenarien in das Gegenteil des Beabsichtigten umschlägt.

Unter Sozialpsychologen ist es schon lange bekannt, dass Menschen, wenn man ihre Geduld überstrapaziert, renitent werden, dass die Wirkung von Versuchen, sie zu beeinflussen, dann verpufft, in ihr Gegenteil umschlagen kann. Brian Knight und Ana Tribin haben dies aktuell am Beispiel der Grenzen der Chavez-Propaganda in Venezuela dargestellt. Wen es interessiert, der Beitrag mit dem Titel „Limits of Propaganda: Evidence from Chavez‘s Venezuela“ kann hier heruntergeladen werden.

Die Sozialpsychologen stehen nicht alleine mit ihrem Wissen. Ökonomen, Volkswirtschaftler, teilen es, oder sollten es teilen. Die Laffer-Kurve ist ein bekanntes Beispiel. Sie beschreibt den Grenznutzen von Steuererhöhungen, die ab einem bestimmten Punkt in Kosten umschlagen, d.h. eine zusätzliche Erhöhung der Steuern bringt so viele zusätzliche Kosten mit sich, dass die zusätzlichen Steuereinnahmen, die mit der Erhöhung generiert werden können, aufgezehrt werden. Die zusätzlichen Kosten können durch Abwanderung von Unternehmen, Auswanderung von Erwerbstätigen, intensivem und verbreitetem Bemühen, das eigene Geld vor dem Staat in Sicherheit zu bringen, was erhöhte Kosten der Steuerfahndung nach sich zieht, verursacht oder auf eine Reduktion der offiziellen Arbeitsmenge und eine boomende Schattenwirtschaft zurückgeführt werden.

Das Motiv hinter vielen dieser Kosten, die ab einem bestimmten Maß von Steuerhöhe entstehen, ist Renitenz.

Das berühmte: Jetzt reicht es!





Dieses „Jetzt reicht es“, scheint nun auch deutsche Autofahrer erreicht zu haben, also diejenigen, die zur Zielscheibe all derer geworden sind, die wie die Deutsche Umwelthilfe ihr Auskommen daraus gewinnen, moralische Kreuzzüge gegen bestimmte gesellschaftliche Gruppen zu führen und die vorgeben, sie wollten das Klima retten, obschon es ihnen wohl einzig um die Generierung von Einkommen durch die Gängelung von Bürgern und somit letztlich um die Errichtung eines sozialistischen Kontrollstaates geht.

Ganz oben auf der Liste der Feinde der Klimahysteriker stehen die Fahrer von SUV, wobei die meisten, die gegen SUV zu Felde ziehen, nicht einmal wissen, wofür das Akronym SUV eigentlich steht. Wie viele Akronyme, so stammt auch SUV aus dem Englischen und bedeutet: Sport Utility Vehicle, eine Bezeichnung für ein Fahrzeug, das eine Mischung zwischen Nützlichkeit und Sportlichkeit bereitstellen soll.

Wie sehr die Fahrer von SUV in das Fadenkreuz der Klimasekte geraten sind, das haben wir hier in einer kleinen Bilderstrecke zusammengestellt.

Wie man sieht, der Feind der Klimahysteriker fährt SUV (und ist darüber hinaus wirtschaftlich erfolgreiche, einer, den man beneiden kann…).

Doch die Anzeichen mehren sich, dass die Klimahysterie ihren Zenit überschritten hat.

Die penetrante Art, mit der in der letzten Zeit PR-Maßnahmen geschaltet werden, um dem Klima, das kälter wird, Horden, neuerdings 11.000 von angeblichen Wissenschaftlern entgegen zu stellen, die behaupten, wenn man aus dem Fenster sieht, wie wir in Wales, und seit mehr als einem Monat täglich Regen sieht, dann sei das Wetter, das mit dem Klimawandel, der Regen zur Seltenheit und Trockenheit zur Normalität mache, nichts zu tun habe. Auch die Temperaturrekorde, die Tiefsttemperaturrekorde, die die öffentlich-rechtlichen und die anderen gleichgeschalteten Medien derzeit so heftig verschweigen, die Rekorde aus Finnland, den USA, Kanada, Australien, sie weisen deutlich darauf hin, dass die Reise in die inzwischen selbst von der NASA prognostizierte Eiszeit und eben nicht in die Heißzeit geht.

Die Motivation der 11.000 angeblichen Wissenschaftler, die sich für den neuesten Publicity Stunt, der auf die einfach zu Beeinflussenden zielt, die Kinder und die Ideologen, die ihnen in Geisteskraft ebenbürtig sind, hergegeben haben, dürfte dann für die Mehrzahl in Angst um den Arbeitsplatz zu finden sein, den Arbeitsplatz, der direkt vom Ausmaß, in dem es gelingt, Klimahysterie herzustellen, abhängig ist.

Doch zurück zur Renitenz.


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Was haben sich die Klimahysteriker an SUV abgearbeitet, sie angefeindet, ihre Fahrer zu Paria der angeblich klimaschützenden Gesellschaft gemacht. Und wie sehr war alles umsonst. Wie sehr stoßen sie mit ihrer Hysterie und ihrem Wahn an die Grenzen der Realität, die z.B. die Kunden von BMW gestalten.

BMW, das berichtet die Tagesschau, hat das dritte Quartal 2019 „ganz hervorragend abgeschlossen“. Die Geschäfte laufen bei dem Autobauer gut und besonders gut laufen die Geschäfte für SUVs.

„Einmal mehr entwickelten sich insbesondere die Absatzzahlen der BMW-X-Modelle, also der Stadtgeländewagen, rasant nach oben. Im dritten [Quartal] lieferten die Münchner mit 239.125 SUVs 29,1 Prozent mehr aus als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Hier trug insbesondere das rasante Wachstum des mittelgroßen Modells X3 mit einem Plus von 74 Prozent bei. Und der hochpreisige Riesen-SUV X7 kommt offenbar immer besser bei der Kundschaft an. BMW lieferte im dritten Quartal fast genauso viele Fahrzeuge des riesigen Modells aus, wie im gesamten ersten Halbjahr.“

FridayForFuture, die Umwelthilfe und all die anderen Klimahysteriker sind demnach, so muss man annehmen, die beste Werbung, die ein SUV-Hersteller wohl haben kann, denn die Abschreckung, die sich die Klimahysteriker davon erwartet haben, dass sie bestimmte Fahrzeugtypen und deren Fahrer anfeinden, sie hat nicht funktioniert.

Nun ist BMW ein weltweit operierender Konzern, so dass der Anstieg der Nachfrage nach den SUV des Autobauers aus dem Ausland, dem nicht-SUV-feindlichen Ausland getrieben sein kann. Aber das ist sie nicht. Ein Blick in die gerade veröffentlichte Quartalsmitteilung von BMW zeigt, dass die größte Steigerung der Nachfrage in China, Deutschland und den USA zu verzeichnen ist.

Die Veränderung der Auslieferungszahlen für die einzelnen BMW-Modelle sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

Wie man sieht, ist die Nachfragesteigerung bei BMW ausschließlich auf die SUVs der X-Reihe, auf den BMW X2, X3, X4 und X7, in geringerem Umfang auf BMWi zurückzuführen. Die Nachfrage nach BMW SUV ist somit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch in Deutschland gestiegen. Das ist ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass es den deutschen Autofahrern reicht, dass sie die Nase von den Klimahysterikern voll haben.

Eine weitere Ideologie, eine weitere Wahnvorstellung ist dabei, an der Realität zu scheitern. Zeit für die Bundesregierung, die korrekte Wahrnehmung der Realität unter Strafe zu stellen, um die Energiewende und die sonstigen Teile des Klima-Panik-Ansatzes, der Deutschland verarmt und am Klima nichts ändert, davor zu bewahren, im ganzen Ausmaß seines Scheiterns offenbar zu werden.



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