Haben Sie auch bemerkt, dass die Klimahysterie neuerdings auf die Meere verlagert wurde? Nicht mehr die Erhitzung der Erde ist Gegenstand der Hysterie, nunmehr ist es die Erhitzung der Ozeane. Die Gefahr kommt aus den Meeren, schreiben dann ganz besondere Sykophanten, die ein Auskommen als Journalisten-Darsteller erzielen. Man könnte sie auch als Rechercheverweigerer bezeichnen.
Warum dieses Ausweichen aufs Wasser?
Nun, die Erde erhitzt sich nicht so, wie vorhergesagt. Tatsächlich sind die Klimamodelle so falsch, dass es peinlich ist. Da uns Leser regelmäßig bitten, wir sollten doch Informationen, mit denen man Klimahysterikern die Luft ablassen kann, am besten Abbildungen, in aller Kürze darstellen, ein Wunsch, dem wir nicht immer nachkommen können, hier in aller Kürze die wichtigsten Informationen zur Erwärmung der Erde.
Wer sich für die aktuellsten Temperaturdaten, die von Satelliten der NASA für die untere Troposphäre gemessen werden, interessiert, für den ist das Blog von Dr. Roy Spencer eine sehr gute Adresse. Roy Spencer hat nicht nur in seiner Zeit bei der NASA als leitender Wissenschaftler Studien zum Klimawandel durchgeführt, er war in leitender Funktion auch für Daten, die mit dem Aqua-Satelliten gewonnen wurden, verantwortlich. Heute lehrt und arbeitet er an der University of Alabama in Huntsville und betreibt ein blog, das immer aktuelle Informationen für diejenigen bereithält, die an Informationen und nicht an Hysterie interessiert sind.
Die neuesten Temperaturdaten der NASA für die untere Troposphäre finden sich in der folgenden Abbildung:
Mit einem Wert von 0,56 Grad über dem globalen Durchschnitt der für die Jahre 1981 bis 1990 gemessen wurde, bleibt die Erwärmung auch im Dezember 2019 deutlich hinter dem zurück, was in Klimamodellen vorhergesagt wurde. Dazu gleich mehr.
Seit 1979 ist die Temperatur im Vergleich zum Referenzzeitraum (1981-2010) somit um 0,13 Grad Celsius gestiegen, kaum eine Steigerung auf die ein normaler Mensch Hysterie gründen würde (aber natürlich kann man lange darüber diskutieren, ob ein normaler Mensch hysterisch werden kann…).
Spencer schreibt dazu:
The linear warming trend since January, 1979 remains at +0.13 C/decade (+0.11 C/decade over the global-averaged oceans, and +0.18 C/decade over global-averaged land).
2019 ist auch nicht das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Schon die kurze Datenreihe der Satellitenmessungen durch die NASA (41 Jahre) weist zwei wärmere Jahre aus, nämlich das Jahr 2016 und das Jahr 1998.
Wie weit diese aktuellen Messungen von dem abweichen, was die Klimaalarmisten denen, die zur Hysterie neigen, als Realität verkaufen wollen, zeigt eine Abbildung, die sich Tony Heller die Mühe gemacht hat, zu erstellen:
Weiter von der Wirklichkeit kann man mit seinen Vorhersagen kaum entfernt sein. Die angeblichen Wissenschaftler, die mit ihren Klimamodellen die Erdtemperatur vorhersagen wollen, sind eine Schande für die Zunft.
Zurück zur Temperatur der Ozeane, die angeblich so erheblich gestiegen ist. Das Lustige an dieser Behauptung ist, sie kommt fast durchweg ohne Zahlen daher. Kaum einer derjenigen, die hier doom und gloom, die Hysterie verbreiten wollen, macht sich die Mühe, die tatsächliche Temperatur der Ozeane zu berichten und zu zeigen, wie sehr die Temperatur zugenommen hat. Wenn man in Rechnung stellt, dass gut 70% der Erde mit Wasser bedeckt sind, wird die Enormität dieser Aufgabe deutlich.
Wir kontrastieren im Folgenden die aktuellen Daten, die man bei der NASA bekommen kann, also die Daten für den Oktober 2019 mit den Daten für Oktober 2002, dem frühesten Zeitpunkt, zu dem MODIS-Daten „Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer“ die vom Aqua-Satelliten gesammelt werden, zur Verfügung stehen. (Aqua ist der Satellit, für den u.a. Roy Spencer verantwortlich war).
Hier das Ergebnis:
NASA MODIS OCTOBER 2002
NASA MODIS OCTOBER 2019
Sehen Sie irgend etwas, was Hysterie rechtfertigt?
Wir auch nicht. Aber Sie sehen, warum die Hysteriker auf die Meere ausweichen, nun, da klar ist, die Erwärmung der Erde ist nicht einmal ansatzweise das, was vorhergesagt wurde. Die Temperatur der Meere ist viel schwieriger zu bestimmen, wird nicht häufig Zahl verbreitet, und kann somit leicht benutzt werden, um die Hysteriewilligen in neue Ekstase zu versetzen. Wer von denen fragt schon nach Daten, wenn er hysterisch sein kann?
Einen Beitrag, in dem eine Zahl genannt wird,haben wir dann doch gefunden.Eine Erwärmung der Ozeane um 0,075 Grad Celsius wird hier konstatiert. Chinesisch Wissenschaftler sollen das errechnet haben.
Peking, China – Das drastische Ausmaß des Klimawandels zeigt sich erneut dank Untersuchungen von Forschern an Chinas Akademie der Wissenschaften (CAS). Diese stellten mithilfe neuster Methoden fest, dass die Meerestemperatur im Jahr 2019 bis in zwei Kilometer Tiefe um circa 0,075 Grad über dem Durchschnitt von 1981 bis 2010 lag. Generell sollen die Ozeane in den letzten zehn Jahren die höchsten Temperaturen seit den 1950er-Jahren aufgewiesen haben.
Die Chinesischen Forscher haben offensichtlich weder einen Namen noch einen Beitrag veröffentlicht, den man zitieren könnte. Was 0,075 Grade Celsius Erwärmung der Meere bedeuten, dazu finden sich auch keinerlei Informationen. Der moderne Rechercheverweigerer, der Journalist sein will, macht sich nicht mehr die Mühe, seine Daten erklären, geschweige denn, deren Reliabilität zu prüfen. Ihm genügt die affektive Verknüpfung, die nunmehr schon minimale Veränderungen, wenn sie in die ideologisch richtige Richtung hysterisch kommentiert.
Wer hysterisch sein will, den wird das nicht stören.
Wer diesen Post aufmerksam gelesen hat, weiß, dass das Jahr 2019 Teil eines linearen Trends ist, der für die aktuelle Dekade bislang eine Erwärmung von 0,11 Grad Celsius im Vergleich zum Durchschnitt der 1981 bis 2010er Jahre zeigt.
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Unter den Autoren ist auch Kevin Trenberth gelistet, der Mann, der stets auf der Suche nach der „missing heat“ war. Ok, gut, eventuell ist die „missing heat“ jetzt in den Tiefen der Ozeane verborgen. Nach ihm ist übrigens der Trenberth Effekt benannt: Pulling Science back to the Dark Ages, hahaha.
Also, bleiben wir mal an der Meeresoberfläche und schauen die globalen Sea Surface Temperature Data HadISST1 an, die gibt es hier zu sehen: https://icdc.cen.uni-hamburg.de/1/daten/ocean/hadisst1.html
Auf das Bild klicken, aber aufpassen, denn zur Interpretation wird auf der referenzierten Seite folgendes gesagt:
Zitat:“ The top right figure shows the time series of the global mean HadISST SST. We NOTE EXPLICITELY, that this time-series is based on a SIMPLE ARITHMETIC MEAN of the SST of the ice-free grid cells WITHOUT ANY WEIGHING with information about data density and quality ……“
Cheers
Jo, die Weltmeere, hab ich zufällig schon vor ein paar Tagen im ZDF gesehen!
Der Supergau wurde angekündigt, die Fische und überhaupt alles würde sterben, gigantische Mengen CO2 würden in die Atmosphäre entweichen, und Wirbelstürme ungeheurer Stärke kämen u.s.w.!
Da hab ich auch erstmal gestaunt, evtl. fragt ihr mal nach, wer denn die „Experten“ sind!
Grad gesehen:
„Thermische Ausdehnung lasse den Meeresspiegel ansteigen.“
Hmmmm, verdunstet dann auch nicht mehr?
Mist, bin leider kein Experte und mal wieder überfordert!
Hilfe! 😉
Naja, die thermische Ausdehnung findet, je nach Tiefe natürlich unsymmetrisch, reltaiv ganzheitlich statt. Verdunstung lediglich an der Oberfläche. Aber ich mag mich irren.
Nur mal eine Frage an die Soziologen:
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Die Quelle findet sich in einem ähnlichen Artikel im Spiegel -> https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00376-020-9283-7
Mann beachte vor allem den letzten Ko-Autoren …
Unter den Autoren ist auch Kevin Trenberth gelistet, der Mann, der stets auf der Suche nach der „missing heat“ war. Ok, gut, eventuell ist die „missing heat“ jetzt in den Tiefen der Ozeane verborgen. Nach ihm ist übrigens der Trenberth Effekt benannt: Pulling Science back to the Dark Ages, hahaha.
Da habe ich es gefunden, Dr. Roy Spencer hat sich mit Trenberth schon beschäftigt:
http://www.drroyspencer.com/2013/04/more-on-trenberths-missing-heat/
Also, bleiben wir mal an der Meeresoberfläche und schauen die globalen Sea Surface Temperature Data HadISST1 an, die gibt es hier zu sehen:
https://icdc.cen.uni-hamburg.de/1/daten/ocean/hadisst1.html
Auf das Bild klicken, aber aufpassen, denn zur Interpretation wird auf der referenzierten Seite folgendes gesagt:
Zitat:“ The top right figure shows the time series of the global mean HadISST SST. We NOTE EXPLICITELY, that this time-series is based on a SIMPLE ARITHMETIC MEAN of the SST of the ice-free grid cells WITHOUT ANY WEIGHING with information about data density and quality ……“
Cheers
Zur Präzisierung, das untere kleine Bild ist gemeint, das mit der Überschrift „Global mean Hadley SST“
Jo, die Weltmeere, hab ich zufällig schon vor ein paar Tagen im ZDF gesehen!
Der Supergau wurde angekündigt, die Fische und überhaupt alles würde sterben, gigantische Mengen CO2 würden in die Atmosphäre entweichen, und Wirbelstürme ungeheurer Stärke kämen u.s.w.!
Da hab ich auch erstmal gestaunt, evtl. fragt ihr mal nach, wer denn die „Experten“ sind!
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/folgen-des-klimawandels-forscher-warnen-vor-ozeanerwaermung-100.html
Nach dem Bericht wird sich sicherlich der normale Bürger Sorgen machen… die Indoktrinierung wird immer krasser!
Grad gesehen:
„Thermische Ausdehnung lasse den Meeresspiegel ansteigen.“
Hmmmm, verdunstet dann auch nicht mehr?
Mist, bin leider kein Experte und mal wieder überfordert!
Hilfe! 😉
Naja, die thermische Ausdehnung findet, je nach Tiefe natürlich unsymmetrisch, reltaiv ganzheitlich statt. Verdunstung lediglich an der Oberfläche. Aber ich mag mich irren.
Nur mal eine Frage an die Soziologen:
Es gibt ja diese Generation, die bei der Berufswahl „IWMM (Irgendwas mit Medien)“ angibt. Zeichnet sich schon ein Trend in der Berufswahl zu IWMK (irgendwas mit Klima) ab? Gibt es da schon Erhebungen?
[…] Von Michael Klein auf Science Files: Warum jetzt die Ozeane von Klimahysterikern in den Vordergrund gerückt werden. […]