Heuschrecker und Kartoffelkäferinnen – Deutschlandfunker und Deutschspinnerinnen

Eddie Graf spricht, wenn er von öffentlich-rechtlichen Anstalten redet, immer von Volksdressierern.

Korrekt, denn die Insassen der ÖR-Anstalten sehen es heute vornehmlich als ihre Aufgabe an, die wenigen, die ihnen immer noch Aufmerksamkeit schenken, zu erziehen, ihnen zu erklären, wie sie zu sein haben, wenn sie so sein wollen, wie es die Insassen der ÖR-Anstalten für richtig halten. Dass Erziehung in den Vordergrund getreten ist, ist natürlich eine Folge des Brain Drains, der Medienanstalten erfasst und zu einem Market for Lemons gemacht hat und die Insassen dazu genötigt hat, die fehlende Kompetenz und Qualifikation durch Haltung zu kompensieren.

Diese Anmaßung, die durch keinerlei Kompetenz gemildert wird, hat sich in dem folgenden Video des Deutschlandfunks Bahn gebrochen.



Es geht angeblich um gendergerechte Sprache, tatsächlich geht es um den Versuch, den Wahnsinn, der beim Deutschlandfunk offenkundig grassiert, zu verbreiten. Nehmen Sie sich knapp 2 Minuten ihrer Zeit, um zu sehen, was der offene Vollzug heute ausgespien hat.

Der ganze Beitrag steht unter der absurden Annahme, dass sich Frauen bei “Bürger” nicht angesprochen “fühlen”, Frauen also die Inkompetenz, die den Verantwortlichen dieses Beitrags in Bezug auf die deutsche Sprache auszeichnet, teilen. Eine sehr wilde Annahme, die man nur treffen kann, wenn man in einer Anstalt kaserniert ist, die nicht häufig, wenn überhaupt, von Einflüssen der sie umgebenden Welt aufgesucht wird.

Wenn Frauen sich bei Bürger mitgemeint fühlen sollen, dann meint derjenige, der diesen Junk zu verantworten hat, das sei eine “emotionale Leistung”, vermutlich hat er sich selbst zu dieser Überzeugung durch die Wahl des Verbs “fühlen” konditioniert. Fühlen Sie sich dazu aufgefordert, über diesen Helden der deutschen Sprache herzhaft zu lachen – schon weil einem das Lachen bald vergeht.

Der Begriff Bürger, so wird uns in diesem Beitrag erklärt, sei falsch, weil er Frauen emotional überfordere.
Der Begriff Straftäter, so fährt er fort, sei nicht falsch, sondern Ergebnis positiver Diskriminierung.
Wer auch immer diesen Beitrag erstellt hat, er hat nichts dabei bemerkt, als er diesen Widerspruch formuliert hat.



Diskriminierung ist dann positiv, wenn sie eine bestimmte gesellschaftliche Gruppe bevorzugt. Das hat mit der Verwendung von Begriffen überhaupt nichts zu tun, denn Diskriminierung beschreibt eine Handlung. Dem für diesen Junk verantwortlichen Deutschlandfunker so lange auf den Hinterkopf zu hauen, bis er einen sinnvollen Satz schreiben kann, das wäre eine Form der positiven Diskriminierung, jedenfalls dann, wenn man dieses Mittel ausschließlich für Redakteure beim Deutschlandfunk, um sie, sagen wir, gegenüber Redakteuren der ARD zu bevorteilen benutzen würde, positiv deshalb, weil man ja Gutes für den Deutschlandfunker erreichen will, ihn durch Aufmerksamkeit und Hingabe bevorzugt fördern will.

Und weiter geht es mit dem Wahnsinn der Deutschlandspinnerinnen:

Die männliche Form wirke unterbewusst und vermittle bestimmte Stereotype. Ah. Straftäter, der Begriff, der positiv diskriminiert, wie uns der Deutschlandfunk gerade erzählen will, tut sein gutes Werk, weibliche Straftäter außen vor zu lassen, sofern man von einem guten Werk sprechen kann, also unterbewusst. Warum auch nicht.

Und all das habe seine Ursache in unserer kulturellen Prägung. Dass Sie bei dem Wort “Fussballspieler” an Ronny Hellstroem denken, sei Ergebnis ihrer “kulturellen Prägung” und dass Sie bei dem Wort Kriminelle an das Bundeskabinett denken, auch. Und damit das aufhöre, denn scheinbar hält man es beim Deutschlandfunk für schlecht, deshalb bräuchten wir Doppelformen, denn die seien “konsequent, gerade da, wo sie stereotypen Erwartungen und Erfahrungen widersprechen.”

Wenn man einen solchen Blödsinn zugemutet bekommt, dann muss man sich erst einmal sammeln, angesichts der Erkenntnis, dass es da draußen, von Gebührenzahlern ausgehaltene Deutschlandspinnerinnen gibt, die zu so einem abgestandenen Blödsinn im Stande sind.

Wir wollen gar nicht auf den aussichtslosen Kampf eingehen, den der Autor, wohl eher die Autorin, die diesen Junk zu verantworten hat, mit der deutschen Sprache führt. Wenn etwas als “konsequent” bezeichnet wird, weil es “stereotypen Erwartungen UND Erfahrungen widerspricht”, dann spricht das für sich. So wie es für sich spricht, dass beim Deutschlandfunk Worte in einen großen Kübel gepackt,  durchgerührt und dann über den Konsumenten ausgegossen werden, wie ein Eimer Jauche.



Fangen wir also vorne an.

Sprache ist das Heim des Bezeichnenden, der Worte und Begriffe, die auf die Realität verweisen. In dieser Realität gibt es das Bezeichnete. Zwischen Bezeichnendem und Bezeichnetem besteht ein Unterschied. Beide sind nicht identisch, nicht einmal äquivalent, wie es im Beitrag des Deutschlandfunks behauptet wird. Das wird besonders bei Klassenbegriffen deutlich. 

Terroristen!

Haben Sie an die RAF oder an Al Kaida, an Islamisten oder an Links- oder Rechtsextreme gedacht? Offenkundig hat der Begriff mehr als eine Entsprechung in der Realität, mehr als ein damit Bezeichnetes. Das wird im Beitrag des Deutschlandfunks bestritten. Dort wird allen Ernstes behauptet, wenn sie Terrorist hören, dann denken Sie an Mann. Wenn Sie Kartoffelkäfer hören, dann denken Sie an männliche Kartoffelkäfer. Wenn sie Mörder hören, dann denken Sie an Mann. Wenn sie Steuerzahler hören, dann denken Sie an Mann. Kurz, bei allen Begriffen, deren grammatikalisches Geschlecht männlich ist, denken sie an Mann. Und das sei dann, wenn es um positive Begriffe (Bürger) geht, für Frauen furchtbar, denn sie müssten nun eine “emotionale Leistung” erbringen, um sich mitgemeint zu fühlen, während sie diese Leistung dann, wenn es um “Straftäter” gehe, nicht erbringen müssten, weil das wiederum positive Diskriminierung sei. Wir haben schon länger den Eindruck, dass es zu den Symptomen der woken Krankheit gehört, Sprache willkürlich zu benutzen. Der Beitrag aus dem Deutschlandfunk ist ein perfektes Beispiel dafür.

Warum denken Menschen, wenn Sie Müllabfuhr und Müllwerker hören, an Männer und nicht an Frauen?

Nun, das hat in der Tat mit Stereotypen zu tun. Stereotype sind nichts Problematisches. Sie sind im Gegenteil wichtig, handelt es sich bei Ihnen doch um Handlungs-Shortcuts, die ein schnelles Reagieren erlauben. Ein Mann mit langem Bart und langem Messer kommt Ihnen entgegen. Besser sie wechseln die Straßenseite. Es ist nicht notwendig, diese Handlung dadurch zu begründen, dass sie die Motive und Intentionen des Bartträgers erfragen. Es reicht das Stereotyp: muslimischer Terrorist. Stereotype sind Ergebnis von Erfahrung. Wir haben deshalb das Stereotyp des männlichen Müllmanns, weil es keine weiblichen Müllmänner gibt. Wir haben die Erfahrung, dass immer dann, wenn wir einen Müllmann sehen, derselbe männlich ist. Und diese Erfahrung ist zu einem höchst nützlichen Stereotyp geronnen, das wiederum ÜBERHAUPT nichts mit dem Begriff zu tun hat, aber mit seiner empirischen Repräsentation.

Was Irre, wie der, der für diesen Beitrag verantwortlich ist, bezwecken, ist eine Travestie der Realität. Die von Menschen erfahrene Realität soll in Frage gestellt werden, jenseits der absurden Gleichsetzung von Bezeichnendem und Bezeichnetem. Letzteres ist immer von Erfahrung abhängig, Erfahrung, auf der zuweilen, aber nicht immer Erwartungen geformt werden. Die meisten Städter, die zur Erntezeit in der Pfalz durch die Weinberge laufen, sehen Trauben, bestenfalls unterscheiden sie nach Farbe in blaue und grüne Trauben. Ein Winzer sieht Riesling, Silvaner, Müller-Thurgau, Dornfelder, Traminer, Portugieser. 

Von Eskimos wird behauptet, dass sie sieben Sorten Schnee unterscheiden. 



In den 1960er Jahren hat sich ein intensiver Streit zwischen Ian J. Jarvie und Peter Winch darüber entwickelt, ob es einem Flachländer, der noch nie einen Berg gesehen hat, möglich ist, das Konzept der Höhe zu verstehen. Das Ergebnis dieses von uns hier arg reduzierten Streits: Er kann, denn er ist in der Lage zu lernen, aus ERFAHRUNG. Das genau wollen Leute, die von geschlechtergerechter Sprache reden, weil sie so wenig ein Konzept von Sprache haben, wie sie eine Vorstellung davon haben, was Gerechtigkeit ist, in Abrede stellen. Sie wollen Menschen bestreiten, dass sie lernen können. Sie wollen Menschen zu Deppen reduzieren, deren erfahrbare Welt durch ein Wort bestimmt wird. Wer männlich ist, erfährt die Welt anders als jemand der weiblich ist. Gemeinsame Erfahrungen sind ausgeschlossen, das biologische [!sic] Geschlecht steht im Weg, es verhindert, dass Frauen sich bei Bürger angesprochen fühlen und führt dazu, dass sie sich bei Straftäter nicht angesprochen fühlen, denn alles ist eine Funktion von Geschlecht.

So hat man früher Wahnsinn definiert: Jemand, der unfähig ist, die Realität, so wie sie sich darstellt, zur Kenntnis zu nehmen, jemand, der jede Wahrnehmung vor dem Hintergrund einer fixen Idee interpretieren muss. Insofern macht es Sinn, dass die letzte Frage dieses Beitrags “nichtbinäre Geschlechtsidentitäten” betrifft, also die armen Seelen, die sich einbilden, sie seien etwas Anderes als ihr biologisches Geschlecht vorgibt. Wenn man erst dem Wahnsinn anheim gefallen ist, und deshalb denkt, dass Erwartung und Erfahrung nur durch die Brille des Geschlechts interpretiert werden kann, dann ist die Idee, dass Leute, die sich einbilden, trans, inter, irgendwas und gar nichts zu sein, die Welt ganz anders wahrnehmen, fast schon eine logische Konsequenz – innerhalb eines kranken Weltbilds wohlgemerkt.

Das alles, wäre nicht weiter beachtlich und auch nicht weiter dramatisch, wenn es die Mitglieder eines Kults betreffen würde, die sich vornehmlich dadurch auszeichnen, dass sie ihre Umwelt nicht mit ihrem irren Glauben belästigen. Das ist bei den Anhängern des Gender-Kults, jenen ihrer Umwelt entfremdeten Wesen, die mit ihrem Geschlechtsteil denken, anders. Sie wollen missionieren. Sie können nicht damit leben, dass es Menschen gibt, die normal geblieben sind, so wie Zombies, die nach einer Apokalypse versuchen, gesunde Menschen zu infizieren, laufen Sie durch die Welt und markieren mit ihrem Gender-Urin. Man kann Irre tolerieren, so lange sie nicht zum Ärgernis werden, solange sie keine Kosten für andere darstellen. Das ist bei den Gender-Irren nicht mehr der Fall: Sie gehen ihrer Umwelt massiv auf die Nerven, schaden der Gesellschaft, nutznießen von Steuerzahlern, die einer sinnvollen Arbeit, z.B. als Müllmann nachgehen und sind ständig darauf aus, das Miteinander in der Gesellschaft zu stören. Deshalb muss man ihnen mit aller Entschiedenheit entgegentreten, und deshalb darf man einen Junk, wie den vom Deutschlandfunk verbreiteten, nicht unkommentiert stehen lassen.

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