Eis mit Gesinnung: Bei Ben&Jerry’s ist Heucheln Marketingstrategie

Zuerst standen die Waren im Zentrum des Marketings. Geschirrspülmittel, das Geschirr sauber, nicht fleckig macht. Taschentücher, die sich nicht beim ersten Schneuzen auflösen und freien Durchlass gewähren. Autos, die von A nach B fahren.

Dann musste ein Zusatznutzen verkauft werden. Geschirrspülmittel, die Geschirr sauber und Hände weich machen. Taschentücher, die sich nicht beim ersten Schneuzen auflösen und nach Menthol riechen. Autos, die von A nach B als Entertainment-Studio floaten.

Dann mussten sich Unternehmen diversifizieren. Die Werbung wurde, egal, was beworben wird, schwarzer, weiblicher, dümmer und langweiliger.



Und jetzt sind wir im Woken Marketing angekommen, in dem Unternehmen ihren Virtue dadurch signalisieren wollen, dass sie, wie Gillette das hervorragend getan hat, ihrer Kernklientel kräftig auf die Füße treten und Männern erzählt, dass sie eigentlich nur dann akzeptabel sind, wenn sie versuchen, so wenig männlich wie nur möglich zu sein. 3 Milliarden Umsatz hat dieser woke Unfug Gillette gekostet.

Das neueste Beispiel einer Marketing-Abteilung, die versucht, sich auf den woken Zug zu schwingen und die Deppen, die dafür anfällig sind, nicht mit ihren Produkten, sondern ihrer Gesinnung zu begeistern, ist ein altes Beispiel: Ben & Jerry’s. Wir kaufen schon lange kein Eis von Ben & Jerry’s. Wer die Amadeu-Antonio-Stiftung unterstützt, ist für uns unkaufbar.

Wokeness beschreibt eine Variante der politischen Korrektheit, Kämpfer für (angeblich) soziale Gerechtigkeit, die sich jedoch nur auf Homosexuelle und anders Identifzierende, Schwarze, Frauen, die ganze Bandbreite linksidentitärer Idiotie bezieht.

Im neuesten Versuch, Eis mit Gesinnung zu verkaufen, hat sich Ben & Jerry’s für die illegalen (und in Teilen sicher: kriminellen) Migranten ins Zeug geworfen, die ins Vereinigte Königreich schippern.


Der Versuch, Eis mit Gesinnung zu verkaufen, hat Ben&Jerry’s heftigen Widerstand eingebracht, der sich nicht nur auf Twitter im Hashtag #BoycottbenandjerrysUK niederschlägt, ein Hashtag, unter dem man Meinungsäußerungen, wie diese findet:

Get woke, go broke ist ein geflügeltes Wort, das man immer häufiger hört. Übersetzt heißt das so viel wie: Werde woke und geh’ Pleite. Es ist eine Anspielung darauf, dass Unternehmen, die bislang versucht haben, auf der Welle von Wokeness zu reiten, heftige finanzielle Einbußen hinnehmen mussten. Gillette ist hier das herausragende Beispiel.

Ben&Jerry’s sehen sich zudem einer Well des “mind your own business” gegenüber, denn eine Vielzahl von Briten verbietet sich eine Belehrung durch Personen, deren Qualifikation darin besteht, Milch aufzuschlagen und einzufrieren.

Und dann gibt es diejenigen, die den Finger in die Wunde legen und die Heuchelei, die Grundlage aller Wokeness ist, der anti-Kapitalisten, die den Kapitalismus in Designer-Klamotten am Smartphone bekämpfen, der angeblich diskriminierten Schwarzen, die durch affirmative action bevorzugt auf Positionen gekommen sind, der Freunde aller Migranten, die schnell und gerne bereit sind, Geld auszugeben, das andere erwirtschaften müssen, die Heuchelei, die das ultra-woke Unternehmen Ben&Jerry’s auszeichnet, ansprechen.

Um noch etwas deutlicher zu machen, was dieses Unternehmen, dessen Marketing-Abteilung nicht nur glaubt das Recht zu besitzen, sich in die Politik eines souveränen Staates einzumischen, sondern das zudem denkt, es sei angebracht, sich als Hohepriester der Reinkultur, Anwalt der Entrechteten und Beschützer der Geflüchteten, tatsächlich ist: ein Unternehmen, in dem skrupellos versucht wird, den eigenen Profit zu erhöhen und somit ein Unternehmen, das nicht mit dem Kapitalistischen Ethos vereinbar ist, hier ein besonders krasses Beispiel:



Ben & Jerry’s die sich so lautstark für illegale Migranten in das Vereinigte Königreich stark machen, ist nicht nur seit 2000 nicht mehr der “Hippie-Konzern, der Ben & Jerry’s einst war, sondern ein Teil des multinationalen Konzerns  Unilever, ein Konzern, der sich gerade bei Ben & Jerry’s rühmt, fair trade Standards einzuhalten, bei dem man sich angeblich um den Klimawandel sorgt, der im Rahmen des Black Lives Matter Irrsinns der letzten Wochen nicht nur mit seiner Marke “Fair and Lovely” in die Schlagzeilen geraten ist, sondern dessen Direktoren öffentlich von Unternehmen gefordert haben, sich mehr gegen Rassismus zu engagieren. Nun, gerade Ben & Jerry’s stünde es an, in der letzten Reihe zu stehen und zu versuchen, so wenig Aufmerksamkeit wie nur möglich, auf sich zu lenken.

Die Milchindustrie in Vermont ist ohne illegale Arbeiter, ohne Migranten aus Mexiko, die bereit sind, 78 Stunden pro Woche zu arbeiten, die bereits sind, in Schichten von 12 bis 14 Stunden Länge zu schuften, nicht denkbar. Die Milchindustrie in Vermont hat einen Großkunden: Ben & Jerry’s. Und Ben & Jerry’s hat sich jahrelang geweigert, einen Vertrag mit Migrant Justice, einer Organisation, die sich um die Belange von Migranten kümmert, zu unterzeichnen, der garantiert, dass Ben & Jerry’s nur Milch von Produzenten kauft, die die folgenden Mindeststandards einhalten:

  • Pro Woche haben Migranten einen Tag frei.
  • Sie erhalten den Mindestlohn von $10,98 (2020).
  • Zwischen Schichten gibt es mindestens 8 Stunden arbeitsfrei.
  • Die Unterkunft wird zukünftig ein richtiges Bett, keine Strohballen, Strom und fließendes Wasser bereitstellen.

Das Unternehmen, das sich heute um die illegalen Migranten sorgt, die von Menschenschmugglern, die dabei einen großen Profit machen, in das UK geschleust werden, hat selbst eine Geschichte des Profitierens von der Arbeit illegaler Migranten, die, wie vorhersagbar ist, in den Ländern, in die sie migrieren, aufgrund ihres Status prädestiniert sind, ausgebeutet und als moderne Sklaven gehalten zu werden.

Man muss sich für die Vereinbarungen oben einmal vergegenwärtigen, was sie über die Situation vor Abschluss aussagt: kein freier Tag, 78 Wochenstunden Arbeit, Bezahlung, die nicht einmal den Mindestlohn erreicht, durchgehende Arbeit, keine Freizeit zwischen Schichten, Strohballen in einer Unterkunft ohne fließendes Wasser und Strom als Bett.

Ben & Jerry’s, die Heuchler, die sich heute um illegale Migranten ins Vereinigte Königreich sorgen, hatten jahrzehntelang kein Problem damit, von der Ausbeutung illegaler Migranten zu profitieren. Wer weiß, vielleicht steckt hinter ihrer Aktion, deren Ziel offenkundig die Maximierung illegaler Einreise in das Vereinigte Königreich ist, ein ganz anderes als ein wokes Kalkül…



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