Saukalt, Eis, viel Schnee: Statt global Warming gibt es global Cooling in kleiner Eiszeit

Schon bevor wir in den derzeitigen Sonnenzyklus 25 eingetreten sind, gab es bei der NASA die folgenden “Flugbedingungen für Astronauten” zu lesen:

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„The Sun’s activity rises and falls in an 11-year cycle. The forecast for the next solar cycle says it will be the weakest of the last 200 years. The maximum of this next cycle – measured in terms of sunspot number, a standard measure of solar activity level – could be 30 to 50% lower than the most recent one. The results show that the next cycle will start in 2020 and reach its maximum in 2025.”

Der hier gewählte Referenzzeitpunkt, der die Aussage, „schwächster Sonnenzyklus“ rechtfertigen soll, beträgt 200 Jahre. Seit 1820 hat es keinen so geringen Sonnenzyklus mehr gegeben, wie Sonnenzyklus 25, in dem wir uns derzeit befinden.

Der britische Astronom John Dalton hat für den Zeitraum von 1790 bis 1830 eine Phase besonders geringer Sonnenaktivität registriert. Der Zeitraum wurde nach ihm als „Dalton Minimum“ benannt. Das Dalton Minimum und das Maunder Minimum (1645-1715), das Wolf Minimum (1280 -1350), das Oort Minimum (1010-1050), das Homer Minimum (800-900 vor Chr.), sie bezeichnen Minima der Sonnenaktivität, und sie gehen mit fallenden Temperaturen einher.

In den Zeitraum des Dalton Minimums fällt das Jahr ohne Sommer 1816, ein landwirtschaftliches Desaster für die nördliche Hemisphäre. 

Quelle

Während Politiker hektisch versuchen, ihre Klimakrisen-Hysterie auszuleben und so schnell wie möglich die Weichen dafür zu stellen, dass die Strompreise weiter steigen und Energiewende-Profiteure weiterhin viel Geld verdienen, sind Wissenschaftler bereits im Solaren Minimum angekommen.


Es besteht kaum Zweifel: Wir leben seit Anfang 2020 in einem Solaren Minimum, das bis zum Jahre 2053 anhalten soll. Was das bedeutet, das hat Valentina Zharkova gerade in einem Beitrag für “Temperature” deutlich beschrieben:

  • verkürzte Wachstumsphasen,
  • sinkende landwirtschaftliche Erträge,
  • Versorgungsengpässe,
  • Gletscherwachstum, dem Weiden zum Opfer fallen,
  • saukalte Winter, die Flüsse wie die Donau und die Themse regelmäßig zufrieren lassen,
  • eine Nordatlantische Oszillation, die aus dem Gleichgewicht gerät und dauerhafte Kälte nach Europa bringt.

Das alles ist kein Schreckensszenario, das alles, war schon einmal da, im Maunder Minimum, das von 1645 bis rund 1710 angedauert hat. Aus dem Maunder Minimum stammen Gemälde, die Londoner darstellen, wie sie im Winter auf der gefrorenen Themse spazieren gehen. Wer in Großbritannien lebt, der weiß, wie selten heute überhaupt eine Frostnacht im Vereinigten Königreich ist, geschweige denn eine gefrorene Pfütze. Was für eine Veränderung ein solares Minimum mit sich bringt, kann man sich vor diesem Hintergrund relativ gut vorstellen.

Und dass wir bereits in einem solaren Minimum leben, das zeigen die Ergebnisse von Zharkova, die sie im Editorial mit dem Titel “Modern Grand Solar Minimum will lead to terrestrial cooling” zusammengestellt hat. Sie basieren auf zurückliegender und aktueller Forschung.



Das Hauptergebnis: Im Zeitraum von 2020 bis 2053 wird die Durchschnittstemperatur um im Durchschnitt 1 Grad Celsius sinken. Das klingt nach wenig, ist aber erheblich, denn seit dem Maunder Minimum ist die durchschnittliche Temperatur nur um rund 1,4 Grad Celsius gestiegen. Eine Abkühlung um im Durchschnitt 1 Grad Celsius liegt nur um 0,4 Grad Celsius über dem Maunder Minimum, das die Folgen hatte, die oben  beschrieben wurden.

Die Methode, mit der dieses Ergebnis errechnet wurde, ist neu und spannend und basiert auf der Beobachtung, dass die Sonnenaktivität von Magnetismus getrieben wird, der sich in zwei magnetischen Wellen äußert, die in unterschiedlichen Schichten der Sonne erzeugt werden. Die beiden Wellen sind in der folgenden Abbildung oben dargestellt und unten in ihren Effekten kombiniert. Die Besonderheit an der unteren Kurve, sie bildet die Sonnenaktivität der Vergangenheit recht gut ab, weshalb Zharkova vorschlägt, die kombinierte Kurve als “a new proxy of solar activity” zu nutzen.

Zharkova (2020).

Nutzt man die Ergebnisse, um nicht nur die Sonnenaktivität der Vergangenheit abzubilden, sondern auch die Entwicklung der Sonnenaktivität vorherzusagen, dann ergibt sich der untere Teil der folgenden Abbildung. Im oberen Teil sind die Beobachtungsdaten für die Sonnenzyklen 21 bis 23  – wir befinden uns derzeit im Sonnenzyklus 25 – mit der Vorhersage des mathematischen Modells kombiniert, das Zharkova auf Grundlage der Kombination der in der Abbildung oben dargestellten Veränderungen in den beiden Kurven, die die Veränderung der beiden grundlegenden Komponenten des Magnetfeldes der Sonne beschreiben, berechnet. Dadurch ergibt sich die Vorhersage der Sonnenaktivität, die in der unteren Hälfte der folgenden Abbildung dargestellt ist.

Zharkova (2020).

Wie man deutlich sieht, ist die Sonnenaktivität für die Jahre 2020 bis 2040 sehr gering, viel geringer als bisher in diesem Jahrtausend, und das hat erhebliche Folgen, denn, mit einer verringerten Sonnenaktivität geht eine verringerte Sonnenstrahlung einher und damit eine Abkühlung von 1 Grad Celsius, wie Zharkova berechnet, aber nicht nur das, denn im Solaren Minimum ist das Magnetfeld der Sonne schwächer, seine Aktivität um bis zu 70%, wie Zharkova schreibt, reduziert. Das führt dazu, dass die Intensität galaktischer und extra-galaktischer kosmischer Strahlung, die auf die Erde trifft, steigt. Steigt deren Intensität, dann bilden sich auf der Erde mehr Wolken. Bilden sich mehr Wolken, dann hat dies einen zusätzlichen die Temperatur reduzierenden Effekt. Mit anderen Worten: Dass die Temperatur der Erde im solaren Minimum, in dem wir uns seit 2020 befinden, um 1 Grad Celsius sinkt, verdeckt erhebliche lokale Unterschiede, die durch eine zunehmende Wolkendecke noch maximiert werden können. Ihre Ergebnisse fasst Zharkova wie folgt zusammen:

“During these grand solar minima, there is a significant reduction of solar magnetic field and solar irradiance, which impose the reduction of terrestrial temperatures derived for these periods from the analysis of terrestrial biomass during the past 12,000 or more years. The most recent grand solar minimum occurred during Maunder Minimum (1645–1710), which led to reduction of solar irradiance by 0.22% from the modern one and a decrease of the average terrestrial temperature by 1.0–1.5°C.



This discovery of double dynamo action in the Sun brought us a timely warning about the upcoming grand solar minimum 1, when solar magnetic field and its magnetic activity will be reduced by 70%. This period has started in the Sun in 2020 and will last until 2053. During this modern grand minimum, one would expect to see a reduction of the average terrestrial temperature by up to 1.0°C, especially, during the periods of solar minima between the cycles 25–26 and 26–27, e.g. in the decade 2031–2043. The reduction of a terrestrial temperature during the next 30 years can have important implications for different parts of the planet on growing vegetation, agriculture, food supplies, and heating needs in both Northern and Southern hemispheres. This global cooling during the upcoming grand solar minimum 1 (2020–2053) can offset for three decades any signs of global warming and would require inter-government efforts to tackle problems with heat and food supplies for the whole population of the Earth.

Die ersten Zeichen dafür, dass Polit-Darsteller und andere Profiteure der Klimawandel-Erzählung die derzeitige Gängelung fortsetzen und zur Grundlage nehmen wollen, um ihre Klimawandel-Erzählung mit all den Billionen Euro Umverteilung, die damit verbunden ist, durchzusetzen, sind bereits vorhanden. Hadmut Danisch hat davon im Zusammenhang mit dem letzten Treffen des Clubs der Great Reseter in Davos berichtet. Die ersten vermeintlich wissenschaftlichen Beiträge, die Maßnahmen, die gegen SARS-CoV-2 getroffen wurden, auf die Bekämpfung des Klimawandels übertragen wollen, werden auch bereits lanciert. z.B. im British Medical Journal, das sich immer mehr zu einem ideologischen Shithole entwickelt.

Dabei zeichnet den verbissenen Kampf gegen einen vermeintlich von Menschen gemachten Klimawandel die selbe Unfähigkeit aus, die man auch im Zusammenhang mit dem verbissenen Kampf gegen SARS-CoV-2 beobachten kann: Wenn Polit-Darsteller einmal auf einem Gleis fahren, dann ignorieren sie jede Weiche, die es ermöglichen würde, die eigenen Handlungen wieder in Einklang mit der Realität und der sich verändernden wissenschaftlichen Beschreibung der Situation zu bringen. Wohl eines der größten Probleme, die mit demokratisch verfassten Staaten einhergehen, ist die Unmöglichkeit, Regierungen, die sich in etwas verrannt haben und gegen jede Vernunft anregieren, loszuwerden. Eine Notreisleine in Form einer Volksbefragung, zur Entlassung der Regierung wäre eine Möglichkeit, dieses Problem zu beheben.

Doch zurück zum Klimawandel, von dem anthrozentrische Faktenleugner behaupten, er sei menschengemacht und könne, durch eine Drehung an der Stellschraube des CO2-Ausstoßes beliebig beeinflusst werden. Selbstverständlich gibt es einen Klimawandel, den Hysteriker im Jahre 2000 wie folgt für das Vereinigte Königreich beschrieben haben:

Der britische Independent hat diesen Junk am 20. März 2000 unter seine Leser gekippt und darin einen angeblichen Wissenschaftler zitiert, der uns sehr repräsentativ für die Pseudo-Wissenschaftler, die am menschlichen Klimawandel-Mythos bauen, zu sein scheint: Keine Zweifel, keine Angst, sich zu irren, keine Probleme damit, Katastrophen vorherzusagen und sich der Gefahr der Lächerlichkeit in einigen Jahren auszusetzen:

“Global warming, the heating of the atmosphere by increased amounts of industrial gases, is now accepted as a reality by the international community. Average temperatures in Britain were nearly 0.6°C higher in the Nineties than in 1960-90, and it is estimated that they will increase by 0.2C every decade over the coming century. Eight of the 10 hottest years on record occurred in the Nineties.

However, the warming is so far manifesting itself more in winters which are less cold than in much hotter summers. According to Dr David Viner, a senior research scientist at the climatic research unit (CRU) of the University of East Anglia, within a few years winter snowfall will become “a very rare and exciting event”.

“Children just aren’t going to know what snow is,” he said.

Man kann sicher feststellen, dass 21 Jahre in die Zeitspanne “within a few years”, “einige Jahre” fallen. Und nach einigen 21 Jahren hat Großbritannien geraden den kältesten Januar seit 2010 durchlebt, mit Schnee satt in allen Landesteilen, selbst im Süden von Wales, wo Schnee als das bekannt ist, was im Winter in Snowdonia, also im Norden von Wales und auf den dort stehenden Bergen zu finden ist, gab es Schnee in einer seit langem nicht gesehenen Menge:

Wales im Schnee (Januar 2021)

Das ist natürlich Wetter, denn alles, was nicht in die Erzählung vom menschengemachten Klimawandel passt, der eine Erwärmung zur Folge hat, die so immens ausfällt, dass wir alle braten werden, dies alles ist Wetter. Während ein paar heiße Tage im Juli natürlich ein Indiz für Klimawandel darstellen. Die Welt der Klimawandel-Hysteriker ist in ihrer schlichten Einfachheit und rustikalen Heuchelei fast schon anmutig, wenn man einen Hang für’s Groteske hat.

Ab wann wird Wetter zu Klima?
Das ist eine Frage, die man statistisch mit einem bestimmten Zeitraum beantworten kann, dann fallen aber Einzelbeobachtungen heraus und die MS-Medien haben wieder weniger, worüber sie sich echauffieren können. Man kann die Frage auch so beantworten, dass Einzelbeobachtungen von Wetter, dann, wenn sie ein Muster ergeben, als Beleg für eine Hypothese, wie die Hypothese, dass es kälter wird, wir in einer kleinen Eiszeit leben, angesehen werden können, Einzelbeobachtungen wie die folgenden, die wir von der sehr guten Seite Elektroverse zusammengestellt haben:

Wir könnten die Liste fortsetzen. Aber das dürfte nicht notwendig sein, denn die berichteten Rekorde in Kälte und Schneefall zeigen ein Muster, und sie sind nicht auf “wenige”, “einzelne” oder “isolierte” Regionen der Erde beschränkt. Die Beobachtungen stützen die Annahme, dass wir uns in einer Eiszeit befinden, dass es kälter, nicht wärmer wird. Sie passen zu nichts, was die Klimahysteriker über die letzten Jahrzehnte an Katastrophenszenarien ausgemalt und vorhergesagt haben. Deshalb werden diese Meldungen in den MS-Medien ignoriert.

Aber es gibt ja uns.


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