In seinem letzten „Monolog“, hat Neil Oliver viel angesprochen, was uns auch am Herzen liegt. Die Zerstörung von Wissenschaft, die sich in einer bifurkalen Weise derzeit vollzieht: von der einen Seite sind es die Social Justice Warrior, die woken in extremem Narzissmus befangenen Spinner, die wissenschaftliche Erkenntnis zerstören wollen, weil ihr fragiles Persönchen von Dingen bedroht ist, die sie nicht mögen, weil sie Schneeflocken sind, die in der Sonne der Realität dahin schmelzen. Auf der anderen Seite ist es eine unheilige Allianz aus Polit-Darstellern und Opportunisten aller Art, die Wissenschaft missbraucht (und mittlerweile auf den Müll geworfen hat), um ihre Erzählungen zu fundieren, deren alleiniger Zweck ist, die Bevölkerung in Furcht zu versetzen, um dieser verängstigten Bevölkerung die Krötentrunke andrehen zu können, die angeblich Sicherheit vor COVID oder Klimawandel versprechen, für die die Käufer aber heftige Preise in Freiheit. Wohlstand und Gesundheit zahlen müssen, und an denen wenige sehr viel verdienen.
Gordon Tullock hat diese Versuche, Wenige auf Kosten von Vielen zu bereichern, als Rent Seeking bezeichnet, ein harmloser Begriff für ein in seinen Dimensionen der Menschenverachtung kaum mehr fassbares Unterfangen, dessen Ausmaß, das sei zur Verteidigung von Tullock gesagt, der Ökonom in den 1970er Jahren, als er seine Theorie formuliert hat, sicher nicht für möglich gehalten hätte.
Aber heute, im Jahr 2021 sind wir in einem totalistitären Sumpf angekommen, den viele von uns noch vor wenigen Jahren nicht für möglich gehalten hätten, ein Sumpf, in dem Wissenschaft untergeht, einerseits vom woken Morast nach unten gezogen, andererseits vom Morast der a-moralischen Polit-Darstellern, die ihre Großmutter verscheuern würden, wenn sie damit ihre Position sichern könnten.
Das scheint uns der Kern dessen zu sein, was Neil Oliver am Samstag zur besten Sendezeit seinen Fernseh-Zuschauern mit auf den Weg ins Wochenende gegeben hat.
Die Furcht lässt nach, Zeit, einen neuen Zauberspruch anzubringen.
Es geht wieder los. Es ist nicht mehr lange hin, bis Weihnachten. Weihnachten, das Fest der Familie, ein Fest, die Vergangenheit zurückzulassen und zuversichtlich in die Zukunft zu schauen. Und just zu diesem Zeitpunkt wurde aus dem armen Afrika ein Geschenk auf den Weg gebracht, das niemand wirklich haben möchte.
Nach Monaten, die Regierungen und die von ihnen bevorzugten Wissenschaftler damit verbracht haben, Furcht zu verbreiten, kommt einmal mehr: dasselbe. Wir müssen annehmen, dass zu viele von uns den Eindruck vermittelt haben, sie wären aus der schädlichen Trance, in die sie die Nudge Unit versetzt hat, aufgewacht. Furcht war der Schlüssel zu fast zwei Jahren unbeschränkter Macht für Politiker und ihre Wissenschaftler – Furcht hat Menschen blind gegenüber der Realität von Manipulation und Massen-Hypnose gemacht, sie wird eingesetzt um sie gefügig zu machen und gefügig zu halten. Mit dem Verschwinden dieser Furcht, mit dem Verlust der Macht, zu schädigen, so wie der Virus diese Macht verliert, war es an der Zeit, einen neuen Zauber zu wirken.
Und hier ist er, als neue Variante. Wie passend. Einem ist es gar gelungen, ein wenig HIV über die neue Variante zu streuen, als bitteres Sahnehäubchen auf einem abgestandenen Kuchen.
Während unsere Regierung, wie so viele Regierung rund um den Erdball, versucht, noch ein paar Monate, vielleicht ein Jahr aus dem ausgelaugten Virus herauszuquetschen, indem sie ihre größten Hits des letzten Jahres wieder auflegen, ist etwas anderes offen zu Tage getreten: Das Virus hat anscheinend die Macht Menschen daran zu hindern, eigenständig zu denken – auch angeblich intelligente Menschen. COVID hat Logik, Vernunft und den gesunden Menschenverstand überwunden. COVID hat selbst bei einigen Wissenschaftlern dazu geführt, dass sie Wissenschaft verlernt haben.
Wirf‘ eine andere Variante in die Mixtur – so wie sie es gerade getan haben – und mehr und mehr Menschen, Leute, die einfach in Ruhe gelassen werden wollen, damit sie ihr normales Leben leben können, können dafür entschuldigt werden, dass sie sich fragen, wo oben und wo unten ist.
Denn, nachdem Wissenschaft verlernt wurde oder zumindest ins Abseits gestellt wurde, ist es für jeden, der mit offenen Augen durch die Welt geht offenkundig, dass sich diese Wissenschaftler und Ärzte in ihren eigenen Widersprüchen verwickelt haben. Ich weiß gar nicht, wo ich mit der Liste der offenkundigen Konfusion beginnen soll. Ohne auf die Reihenfolge wert zu legen, ich habe heute gehört, dass die neue Variante den Impfschutz umgehen kann, und dass es deshalb für jedermann wichtig sei, sich einen Booster-Shot geben zu lassen. Wie soll das funktionieren? Der Impfstoff bietet vielleicht keinen Schutz vor der neuen Variante, also lasst Euch impfen?
Offensichtlich, und ich denke, ich verstehe das richtig, wurde das Virus, wie jede Spezies unter Druck, dazu gedrängt, in neue Varianten, die den Druck zu umgehen ermöglichen, zu mutieren, Varianten, die vielleicht leichter übertragbar sind, … überleben des am besten Angepassten und so weiter.
Ich bin mir sicher, dass das Grücht ging, dass die neue Variante, die Botswana-Variante oder Omicron – war das nicht ein Transformer? – oder wie immer sie sie nun nennen, ihren Ursprung in Ungeimpften hat.
Nun habe ich gelesen, dass, nein, im Gegenteil, alle vier bestätigten Fälle von Omicron aus Botswana bei vollständig Geimpften nachgewiesen wurden, gefährlicher oder nicht, es zeigt, dass neue Varianten in Geimpften mit [mindestens] der selben Wahrscheinlichkeit entstehen können, wie in Ungeimpften.
Und von natürlicher Immunität will ich gar nicht erst anfangen – natürliche Immunität, die stellt sich ein, wenn Sie an COVID erkrankt sind und die Infektion nur mit Hilfe ihres Immunsystems überwinden – auch darüber streiten die Wissenschaftler. Die einen sagen, es ist der beste Schutz den man haben kann, die anderen behaupten, es schütze gar nicht, also krempelt Eure Ärmel hoch und lasst Euch boostern, ein drittes, viertes oder fünftes Mal.
Lassen Sie es mich so ausdrücken: Eine Zeitlang hatten diese Wissenschaftler, denen Öffentlichkeit und Mikrophon gegeben wurden, eine gute Zeit damit, eine einfache Erzählung zu verbreiten. Es hat fast, fast Sinn gemacht, für eine kurze Zeit, in einer verdrehten, nicht ganz richtig, etwas-Seltsames-geht-hier -vor-Weise. Aber damit ist Schluss. Die Risse in der Geschichte sind sichtbar, die Räder fallen ab, vom Wagen, den der Staat finanziert hat.
Ich habe schon seit längerem gesagt, dass diese Episode, wenn alles gesagt und getan ist, eine tragische Lektion über die Hybris mancher Menschen erteilen wird – die Sorte Mensch, die weiße Kittel trägt, oder sich darin gefällt, Pressekonferenzen zu geben, die Leute, die so übermütig sind, dass sie behaupten, sie hätten alle Antworten und dass alle anderen zuhören und die Klappe halten und das machen sollten, was ihnen gesagt wird. Während die Monate vergehen, wird immer deutlicher, dass das, was in den letzten Jahren vorgegangen ist, am besten mit Hybris erklärt werden kann.
Genug vom Virus, egal, was es ist, wo es hergekommen ist, was es, während ist spreche, tut.
Tragischerweise ist der Prozess des Verlernens von Wissenschaft, des Vergessens und des Ersetzens der Wahrheit mit Falschheiten nicht neu. Er hat nicht erst mit COVID-19 begonnen. COVID ist nur ein Symptom für etwas viel Gefährlicheres: Das absichtliche Zerstören so vieler Dinge, die unsere Vorfahren gelernt, gebaut und mit Vertrauen an uns weitergegeben haben. Covid hat etwas beschleunigt, das wir schon seit Jahren auf dem Radar haben sollten – Die Zerstörung großer Teile der Welt von Wissenschaft und Vernunft und Aufklärung, durch ausgerechnet diejenigen, in die man das Vertrauen setzen sollte, dass sie diese Dinge bewahren. Über die letzten Monate haben Regierungen, Wissenschaftler, Akademiker in ihrem Bemühen, eine Erzählung zu schaffen, die die Kraft hat, die Skeptischen zu übertölpeln, im besten Fall ihren Weg verloren, im schlimmsten Fall haben sie bewusst ihren Platz geräumt, sind sie mit Absicht aus der großen Kathedrale ausgezogen, in der Geschichte, Wissenschaft, Kultur, Schönheit, alles, was es wert ist, bewahrt zu werden, aufbewahrt wird.
Mit einem Affenzahn haben sich sich gebalgt, um sich Macht, in einer Fülle, von der man bislang nicht einmal geträumt hat, anzueignen und dann zu sichern. Unsere politischen Führer und deren Ratgeber haben sich von Dekaden, Jahrhunderten von Wissen, das unsere Vorfahren sorgfältig erworben haben, abgewandt. Einige von denen, die ihnen vorausgegangen sind, haben im Zeitalter von Vernunft und Aufklärung die Grundlagen für die Zivilisation, mit der wir gesegnet sind, gelegt.
Die nach ihnen kamen, haben auf diesen Grundlagen aufgebaut, sie haben in mühevoller Arbeit und sorgfältig unser Wissen über die Welt und unsere eigene Spezies vorangebracht.
Sie, unsere Vorfahren, haben viele Dinge aus Beobachtung gelernt, bei sorgfältiger Entwicklung und Anwendung der Methode der Wissenschaft. Sie haben ein Verstädnis von Medizin und Biologie entwickelt. Sie haben, nur zum Beispiel, vor langer, sehr langer Zeit gelernt, dass die menschliche Spezies zwei Geschlechter umfasst, männliche und weibliche Exemplare – und dass, auch wenn Äußerlichkeiten verändert werden können, das Geschlecht nicht verändert werden kann, nicht mit einem Skalpel und auch nicht mit Medikamenten. Einige Wissenschaftler und Ärzte haben auch dieses Wissen vergessen.
Unsere Vorfahren haben gelernt, dass Sklavenhaltung die Menschheit in einer grotesken Weise befleckt, und haben Sklavenhaltung beseitigt. Sie haben dafür gesorgt, dass Macht nicht bei Kaisern, Königen oder eitlen Eliten, sondern bei der Bevölkerung angesiedelt ist. Sie haben Bildung für alle ermöglicht. Sie haben verstanden, dass Toleranz und Inklusion allen anderen Optionen des menschlichen Zusammenlebens überlegen sind. Sie haben Gesetze erlassen, die die Gleichbehandlung von Männern und Frauen festlegen. Sie haben gelernt, andere religiöse Glauben zu tolerieren. Sie haben gelernt, dass man Menschen nach ihrem Charakter und nicht anhand ihrer Hautfarbe beurteilen soll. Und heute wird immer mehr Menschen erzählt, dass Weißsein an sich schon die Ursünde darstelle – eine Sünde, die weder vergeben noch getilgt werden könne. Die, die uns vorausgegangen sind – sie haben, spät aber dennoch gelernt, tolerant gegenüber unterschiedlichen Formen von Sexualität zu sein.
Alles Erlernte, alle Weisheit wurde aufgerichtet, zu einer Kathedrale oder einem Kolosseum des Wissens. Aber Kathedralen und Kolosseen müssen auf einem festen Grund erbaut werden. Als die Macht von Rom geschwunden ist, sind die großen Bauwerke der Römer verfallen. Die Barbaren haben die meiste Zeit nicht gewusst, was sie mit den großen Gebäuden, den Amphitheatern, den großen Brücken, Viadukten und Aquädukten, mit ganzen Städten anfangen sollen – entsprechend sind sie verfallen.
Es ist die Aufgabe von uns, die wir die Wunder, die unsere Vorgänger geschaffen haben, bewahren und unterhalten wollen, den Raum, den Vernunft und Aufklärung geschaffen haben, wieder zu besetzen. Den Raum, den diejenigen, die eine neue Ideologie durchdrücken wollen, eine Ideologie, die die Vergangenheit veralbern und beseitigen will, verlassen haben. Jene, die in die Wüste gewandert sind, in der die Social Justice Warriors, die so genannten Woke zu finden sind. Sie verleugnen so viele Dingen, die nach großer Anstrengung und mit oft hohen Kosten erlernt wurden. Aber der große luftige Raum, die Kathedrale unserer Kultur und unserer Zivilisation, er ist immer noch da – derzeit zumindest. Er benötigt dauerhafte Pflege und Hingabe. Diejenigen von uns, die sich um Kultur und Zivilisation sorgen, sollten den Raum besetzen, sich um ihn kümmern. Nur dann können wir auch weiterhin von dem Schutz, den er so lange vor der kalten, chaotischen Welt da draußen bereitgestellt hat, profitieren.
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Die Gegenaufklärung ist kein neues Phänomen. Sie stand der Aufklärung von Anfang an gegenüber, und am gefährlichsten ist sie da, wo sie als Pseudowissenschaft auftritt und mit wissenschaftlichen Ansätzen und Denkweisen verwechselt wird. Genderei, „kritische Rassen“theorie““, Coronerei etc. sind aktuelle Beispiele, die durch ziemlich beliebige, andere Heilslehren ersetzt werden können. Die Intelligenzia, die sich in der Wokeness und inzwischen auch in der Hetze gegen Ungeimpfte interne Wettläufe leistet, ist zum großen Teil nicht sonderlich intelligent, eher halbgebildet als wirklich gebildet, vor allem aber sehr intolerant und dank ihren Medien unüberhörbar. Das größte Hindernis für ein wissenschaftliches Denken und damit für den Erhalt der Früchte der Aufklärung ist eine Ideologie. Welche genau, ist schon weniger wichtig.
Ideologie – erlaubt zu vielen das anstrengende Selbstdenken erst gar nicht zu beginnen. Hurra und Heil bis Avi brüllen, Hauptsache zur Herde/ zum Schwarm gehören. Ja, Schwarmintelligen eben.
Das nenn ich Dramatik, laut WELT (von Klaus Geiger, Ressortleiter(!) Außenpolitik) heute: „Russland hat Hunderttausende Soldaten im Osten der Ukraine zusammengezogen“. Hunderttausende(!), das ist Krieg! Folgt man dem im Artikel unterlegten Link landet man bei einem WELT-Artikel „Russland zieht Zehntausende Soldaten an der ukrainischen Grenze zusammen“. Diesen Artikel muß man dann wohl mindestens 10x lesen, so geht Panikmache… Covid, Aids, Lepra…
Und jetzt bedenke man, dass Macron am Anfang der „Pandemie“ sagte: „Wir sind im Krieg“. Nennt mich verrückt, aber vielleicht ist die „Impfung“ eine Vorbereitung dazu!?!
Das könnte zutreffen. Dieser Eliteschüler kommt aus dem Nichts und muß deshalb von seiner Lehrerin gestützt werden. Ich setze meine Hoffnung auf die Wahlen in Frankreich. Vielleicht ist bei denen dann das Kriegsdienstverweigerer vorbei.
Schon Ende der 90er Jahre hat A.Finkielkraut in seinem Buch ,“L’ingratitude“, auf die Gefahren hingewiesen, die eine ins Negative gewendete Memorialkultur heraufbeschwört, die nur noch an Verbrechen erinnert.
„Die Dankbarkeit gegen jede vorangegangene Generation verkehrt sich in Ablehnung“ und
„…der Gegenwart kommt die Orientierung abhanden.“ Wie es „Wokismus“ und „cancel culture“ jetzt zeigen,
„…findet sie nur noch Halt in einem Hypermoralismus, der selbst keine Maßstäbe mehr kennt.“
Und an die Stelle kulturell tradierter Wissenschaft tritt „Scientismus“ und „Cargo-Cult-Science“!.
Sinnlos, 2020 war der Kipppunkt. Die angebliche Klimawandelkatastrophe die Blaupause, der homo brainwashing hat sich etabliert. Ich möchte mit diesen nicht mehr zu einer Spezies gezählt werden. Eigentlich noch nie, 99,9%+ eben.
(homo spamfolderis 😉 )
Wie ist es? Kann man bei euch ein klein wenig, wirklich nur ein ganz klein wenig, Kritik üben? In alternativen Foren ist das ja eine absolute Rarität. Falls ja. Dann:
Ich habe eine Naturwissenschaft und eine Geisteswissenschaft (oh, böses Mädchen! Hetz, Hetz …) studieren dürfen. Dabei war ich auf Seiten der Naturwissenschaft fast nur mit Dummheit und intellektueller Borniertheit konfrontiert. Ca. die Hälfte davon jetzt mit Lehrstühlen.
Der gute Geist den Sie hier beschreiben wird gegenwärtig fast ausschließlich von Geisteswissenschaftern am Leben gehalten. Science ist tot oder scheintot. Es wäre gut, wenn Sie sich einmal zu einer ehrlichen Bestandsaufnahme aufraffen würden. So irrlichtern sie nur sentimental durch die Gegend.
Ich finde ihren Kommentar sehr interessant. Wo sehen Sie den Anlass für diese Äußerungen? Hat jemand behauptet, nur die Geisteswissenschaften wären im Niedergang? Das muss mir entgangen sein.
Die brauchen Geisteswissenschaftler, die die Erkenntnis vom deutschen Rassismus und der Notwendigkeit des Genderns weitertragen. Die werden die Geisteswissenschaftler noch weiterfüttern, denke ich. Je schlimmer die Propaganda, desto mehr Propagandafritzen aka Geisteswissenschaftler braucht man eben.
Die Übersetzung des lateinischen “Genus” mit “Geschlecht” ist übrigens sehr unglücklich. “Genus” meint eher Herkunft oder Abstammung und das ergab sich, weil damals Worte in Kategorien sortiert wurden nach Abstraktionsgrad und anderem, die Oberkategorie hieß einfach Genus. Das System hat sich nicht erhalten, heute ist es sehr heterogen, aber das Genussystem hatte mal funktionalen Nutzen, hatte nur nie etwas mit biologischem oder eingebildetem Geschlecht zu tun.
„Dabei war ich auf Seiten der Naturwissenschaft fast nur mit Dummheit und intellektueller Borniertheit konfrontiert.“
Für einen Maschinenbau-Absolventen, der danach von 06-08 noch rund zwei Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem technischen Labor an der Hochschule forschend tätig war, hat der Staat am Anfang 1500€ gezahlt und am Ende 1650 oder so ähnlich. Das ist dem Satansstaat damals ein Ingenieur wert gewesen und da wundert sich noch jemand, dass nur Idioten oder Doktorranden an den Hochschulen im naturwissenschaftlichen Bereich arbeiten?
Bei den Geisteswissenschaften sieht es freilich anders aus, da deren Absolventen größte Probleme haben Jobs zu finden, arbeiten auch die Fähigen für nen Appel und nen Ei an den Hochschulen, hangeln sich mühsam von Staatsprojekt zu Staatsprojekt. Diese Profs können sich ihre Mitarbeiter aussuchen, während die Naturwissenschaftler in der Wirtschaft ungleich gefragter sind.
Dann war da noch Bologna, ein tiefer Herzstich ins deutsche Bildungssystem, bei dem die Klinge noch mehrfach umgedreht wurde.
Die Naturwissenschaftler haben in der Kommunikation leider die Angewohnheit, Überlegungen zu anderen möglichen Erklärungen recht schnell abzubügeln. Liegt daran, dass sie meinen, alles messen und berechnen zu können und dass sie immer versuchen, Theoriegebäude ohne Widersprüche zu bauen ;-). Die Geisteswissenschaftler sind in solchen kommunikativen Situationen manchmal etwas offener, aber nur bei den “erlaubten” Themen, viele Themenbereiche dürfen dort auch nur noch aus einer Perspektive diskutiert werden.
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Die Gegenaufklärung ist kein neues Phänomen. Sie stand der Aufklärung von Anfang an gegenüber, und am gefährlichsten ist sie da, wo sie als Pseudowissenschaft auftritt und mit wissenschaftlichen Ansätzen und Denkweisen verwechselt wird. Genderei, „kritische Rassen“theorie““, Coronerei etc. sind aktuelle Beispiele, die durch ziemlich beliebige, andere Heilslehren ersetzt werden können. Die Intelligenzia, die sich in der Wokeness und inzwischen auch in der Hetze gegen Ungeimpfte interne Wettläufe leistet, ist zum großen Teil nicht sonderlich intelligent, eher halbgebildet als wirklich gebildet, vor allem aber sehr intolerant und dank ihren Medien unüberhörbar. Das größte Hindernis für ein wissenschaftliches Denken und damit für den Erhalt der Früchte der Aufklärung ist eine Ideologie. Welche genau, ist schon weniger wichtig.
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Wie jedes Mal: ich liebe ihn!
Das nenn ich Dramatik, laut WELT (von Klaus Geiger, Ressortleiter(!) Außenpolitik) heute: „Russland hat Hunderttausende Soldaten im Osten der Ukraine zusammengezogen“. Hunderttausende(!), das ist Krieg! Folgt man dem im Artikel unterlegten Link landet man bei einem WELT-Artikel „Russland zieht Zehntausende Soldaten an der ukrainischen Grenze zusammen“. Diesen Artikel muß man dann wohl mindestens 10x lesen, so geht Panikmache… Covid, Aids, Lepra…
Und jetzt bedenke man, dass Macron am Anfang der „Pandemie“ sagte: „Wir sind im Krieg“. Nennt mich verrückt, aber vielleicht ist die „Impfung“ eine Vorbereitung dazu!?!
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Schon Ende der 90er Jahre hat A.Finkielkraut in seinem Buch ,“L’ingratitude“, auf die Gefahren hingewiesen, die eine ins Negative gewendete Memorialkultur heraufbeschwört, die nur noch an Verbrechen erinnert.
„Die Dankbarkeit gegen jede vorangegangene Generation verkehrt sich in Ablehnung“ und
„…der Gegenwart kommt die Orientierung abhanden.“ Wie es „Wokismus“ und „cancel culture“ jetzt zeigen,
„…findet sie nur noch Halt in einem Hypermoralismus, der selbst keine Maßstäbe mehr kennt.“
Und an die Stelle kulturell tradierter Wissenschaft tritt „Scientismus“ und „Cargo-Cult-Science“!.
Sinnlos, 2020 war der Kipppunkt. Die angebliche Klimawandelkatastrophe die Blaupause, der homo brainwashing hat sich etabliert. Ich möchte mit diesen nicht mehr zu einer Spezies gezählt werden. Eigentlich noch nie, 99,9%+ eben.
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Wie ist es? Kann man bei euch ein klein wenig, wirklich nur ein ganz klein wenig, Kritik üben? In alternativen Foren ist das ja eine absolute Rarität. Falls ja. Dann:
Ich habe eine Naturwissenschaft und eine Geisteswissenschaft (oh, böses Mädchen! Hetz, Hetz …) studieren dürfen. Dabei war ich auf Seiten der Naturwissenschaft fast nur mit Dummheit und intellektueller Borniertheit konfrontiert. Ca. die Hälfte davon jetzt mit Lehrstühlen.
Der gute Geist den Sie hier beschreiben wird gegenwärtig fast ausschließlich von Geisteswissenschaftern am Leben gehalten. Science ist tot oder scheintot. Es wäre gut, wenn Sie sich einmal zu einer ehrlichen Bestandsaufnahme aufraffen würden. So irrlichtern sie nur sentimental durch die Gegend.
Ich finde ihren Kommentar sehr interessant. Wo sehen Sie den Anlass für diese Äußerungen? Hat jemand behauptet, nur die Geisteswissenschaften wären im Niedergang? Das muss mir entgangen sein.
Die brauchen Geisteswissenschaftler, die die Erkenntnis vom deutschen Rassismus und der Notwendigkeit des Genderns weitertragen. Die werden die Geisteswissenschaftler noch weiterfüttern, denke ich. Je schlimmer die Propaganda, desto mehr Propagandafritzen aka Geisteswissenschaftler braucht man eben.
Die Übersetzung des lateinischen “Genus” mit “Geschlecht” ist übrigens sehr unglücklich. “Genus” meint eher Herkunft oder Abstammung und das ergab sich, weil damals Worte in Kategorien sortiert wurden nach Abstraktionsgrad und anderem, die Oberkategorie hieß einfach Genus. Das System hat sich nicht erhalten, heute ist es sehr heterogen, aber das Genussystem hatte mal funktionalen Nutzen, hatte nur nie etwas mit biologischem oder eingebildetem Geschlecht zu tun.
„Dabei war ich auf Seiten der Naturwissenschaft fast nur mit Dummheit und intellektueller Borniertheit konfrontiert.“
Für einen Maschinenbau-Absolventen, der danach von 06-08 noch rund zwei Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem technischen Labor an der Hochschule forschend tätig war, hat der Staat am Anfang 1500€ gezahlt und am Ende 1650 oder so ähnlich. Das ist dem Satansstaat damals ein Ingenieur wert gewesen und da wundert sich noch jemand, dass nur Idioten oder Doktorranden an den Hochschulen im naturwissenschaftlichen Bereich arbeiten?
Bei den Geisteswissenschaften sieht es freilich anders aus, da deren Absolventen größte Probleme haben Jobs zu finden, arbeiten auch die Fähigen für nen Appel und nen Ei an den Hochschulen, hangeln sich mühsam von Staatsprojekt zu Staatsprojekt. Diese Profs können sich ihre Mitarbeiter aussuchen, während die Naturwissenschaftler in der Wirtschaft ungleich gefragter sind.
Dann war da noch Bologna, ein tiefer Herzstich ins deutsche Bildungssystem, bei dem die Klinge noch mehrfach umgedreht wurde.
Die Naturwissenschaftler haben in der Kommunikation leider die Angewohnheit, Überlegungen zu anderen möglichen Erklärungen recht schnell abzubügeln. Liegt daran, dass sie meinen, alles messen und berechnen zu können und dass sie immer versuchen, Theoriegebäude ohne Widersprüche zu bauen ;-). Die Geisteswissenschaftler sind in solchen kommunikativen Situationen manchmal etwas offener, aber nur bei den “erlaubten” Themen, viele Themenbereiche dürfen dort auch nur noch aus einer Perspektive diskutiert werden.
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