Freiheit ist Sklaverei, nicht zugelassene Tests und dumme Waliser: Wahl zum Denkbehinderten der Woche

Impflicht ist nicht Zwang, nur mit Bestrafung verbunden, die Zwang sein kann.

Im Bemühen, sich selbst um den (vielleicht vorhandenen) Verstand zu schwätzen, hat Marie-Agnes Strack-Zimmermann in der letzten Wochen einen großen Schritt nach vorne getan, oder wie Helmut Kohl gesagt hätte: Gestern stand sie noch am Abgrund, heute ist sie schon einen Schritt weiter. Eine große Mehrheit der ScienceFiles-Leser, die sich an unserer Wahl zum Denkbehinderten der Woche beteiligt haben, waren der Ansicht, Strack-Zimmermann komme dieses Prädikat uneingeschränkt zu.

2.010 Leser haben ihre Stimme in den Ring geworfen, 906 (45,1%) votierten für Strack-Zimmermann. Ein eindeutiger Vertrauensbeweis unserer Leser in die kognitive Leistungsfähigkeit von Strack-Zimmermann, die, man kann es nicht oft genug wiederholen, in einer Partei ihr Dasein fristet, deren Mitglieder sich für liberal halten, aber wohl weitgehend vergessen haben, welche Bedeutung dieser Begriff einmal hatte.

Abgeschlagen auf den Plätzen, trotz großer Mühen ihrerseits, landeten in der letzten Woche Michael Kretschmer, Sachsens-Ministerpräsident, der über das Ticket einer einst konservativen, nach Jahren des Merkelns nunmehr profillosen Partei ins Amt gehievt wurde und Katrin Göring-Eckardt. Für Kretschmers innovative Neuauslegung virologischer Befunde, in der SARS-CoV-2 den Helden eines Computerspiels nachempfunden ist, die immer dann, wenn sie schlapp zu machen drohen, eine “Health Potion” oder zwei kippen, votierten 509 Leser (25,3%). Für die revolutionäre Erkenntnis von Göring-Eckardt, nach der man den Erfolg der Booster-Impfung an den langen Schlangen vor Impfstellen, nicht etwa an irgendetwas, was mit COVID-19 Erkrankung zu tun hat, erkennen könne, stimmten 595 Leser (29,6%).

Auch in der laufenden Kalenderwoche 48 haben wir ein hochkarätiges, ein internationales Aspiranten-Feld mit Hilfe unserer Leser, die uns viele Hinweise geschickt haben, zusammengestellt. Wir haben Winfried Kretschmann aus Baden-Württemberg, den österreichischen Virologen Klaus Stöhr und wir haben unseren First Minister Mark Drakeford, seines Zeichens ein “Comrade”, einer der Vertrauten von Jeremy Corbyn, dem einstigen Chef der Labour Party.

Die Auswahl ist uns nicht leicht gefallen. Leser haben uns in den letzten Tagen so viele gute Hinweise geschickt, dass wir wohl oder übel einige heiße Aspiranten auf den Titel für diese Woche außen vor lassen mussten. Es herrscht kein Mangel an Denkbehinderten.


Beginnen wir in Österreich, dem Land des ersten Gewinners unserer Wahl: Wolfgang Mückstein, der Viren ein Früherkennungssystem zugeschrieben hat, das sie in die Lage versetzt, zwischen Ungeimpften und Geimpften zu unterscheiden.

Mit Startnummer 1 geht Klaus Stöhr, als Virologe in den österreichischen Medien verkauft, ins Rennen. In einer Talkshow von ServusTV, Talk im Hangar-7, sagt Stöhr auf die Frage, ob er denn Ungeimpfte und Genesene, die negativ auf SARS-CoV-2 getestet wurden, für gefährlicher hält als ungetestete Geimpfte: “Ja … und zwar, unter den gegenwärtigen Bedingungen sind die Tests überhaupt nicht zugelassen für asymptomatische Erkrankungen”.

Stöhr scheint in die Klasse derjenigen zu gehören, die sich langsam aber sicher im Wust der vielen von ihnen gemachten, sich widersprechenden Aussagen, verstricken und dennoch versuchen, ihre neue Erzählung, das von Geimpften weniger “Gefahr” ausgehe als von Ungeimpften aufrecht zu erhalten. Da wirft man schon einmal das gesamte Mobiliar aus dem Fenster auf der Suche nach dem eigenen Geldbeutel: Die Inszenierung der Pandemie, wie wir sie kennen, basiert darauf, dass Polit-Darsteller und ihre Medien-Mundstücke sowie die reigierungsgenehmen Virologen Panik auf Basis der Anzahl angeblich positiver Tests schüren.

Dass diese Tests nicht zuverlässig sind, dass PCR-Tests mit einer hohen Gefahr von false Positives einhergehen, dass die Tests NIE dazu gedacht waren, als alleiniges Diagnosemittel eingesetzt zu werden, um eine Infektion mit SARS-CoV-2 zu identifizieren, das hat bislang niemanden unter denen, die so emsig dabei sind, Angst zu verbreiten (u.a. um ihr eigenes Ego zu streicheln), gestört. Nun, nachdem die Erzählung verändert wurde und das ganze Heil der Menschheit an Impfstoffe / Gentherapien gekoppelt wird, die weder vor Ansteckung mit noch vor Übertragung von SARS-CoV-2 schützen, nun, da es notwendig ist, einen Nutzen von Impfung zu inszenieren, der nun einmal nicht da ist, der durch politische Gängelung Ungeimpfter geschaffen werden muss, nun wird die Erzählung geändert und aus den bislang zuverlässigen Tests, deren Zuverlässigkeit behauptet werden musste, um Angst verbreiten zu können, werden plötzlich Tests, die nicht zugelassen, nicht in der Lage sind, asymptomatische “Erkrankungen”, also Infektionen, die KEINE Erkrankung darstellen, zu identifizieren. Dass gleichzeitig eben diese Tests, die nicht verlässlich sind, weiterhin genutzt werden, um mit hohen Fallzahlen eine Impfpflicht und ähnliche Gängelungsmaßnahmen durchzusetzen, ist dann quasi nur noch der Widerspruch auf dem Widerspruch.


Startnummer 2 haben wir an den First Minister von Wales, Mark Drakeford vergeben. Er ist ein besonderes Exemplar von Homo Heuchelensis, der umringt von seinen Claqueuren und ohne Maske und Wahrung von Abstand, Dinge, die er von seiner Bevölkerung unter Androhung von Strafe fordert, Verrenkungen ausführt, die man wohl als Tanzversuch werten muss. Aber nicht nur das. In einem Moment, in dem er sich unbeobachtet fühlt, ein Moment unmittelbar vor dem Versuch der Regierung von Wales, SARS-CoV-2/Omicron zum Anlass zu nehmen, noch ein paar neue Regulationen einzuführen, tauscht er sich mit einem Parteifreund, Labour unter sich, wie folgt aus:

Drakeford: “I hope nobody is bright enough to ask is that “should” as in advice or “should” as in regulation”.
“Ich hoffe, niemand ist klug genug zu fragen, ob “should” [Du sollst] als Rat oder als Vorgabe gemeint ist.”

Antwort: They ask that already.
“Sie fragen das bereits” [Gemeint sind die Journalisten, die der Pressekonferenz beiwohnen werden.]

Drakeford: “Shit”.

Es gibt hier gleich mehrere Merkmale, die den Charakter von Mark Drakeford offenlegen. Zum einen ist er offenkundig der Ansicht, ein überlegenes Wissen zu besitzen, das denen, die er für dumm verkaufen will, nicht zugänglich sei, weil sie nämlich dumm sind. Ein Überlegenheitsgefühl, das sich nur bei denen einstellt, die auf Dunning-Kruger hoch laden, also eine große Klappe mit Inkompetenz verbinden. Zum anderen will er ganz offenkundig die Situation nutzen, um eine Maßnahme durchzusetzen, die er auf Basis gängiger Gesetze nicht durchsetzen kann und versucht deshalb, die Zuhörer, wie Linke das so gerne versuchen, mit Sprache zu benebeln und offen zu lassen, ob should als Anweisung oder als Ratschlag gemeint ist.

In Gesetzestexten, das weiß Herr Drakeford offensichtlich nicht, steht übrigens in der Regel “shall” nicht “should”.


Mit Startnummer 3 geht Winfried Kretschmann ins Rennen. Er hat Orwells “1984” verinnerlicht und ist dabei, die Realität entsprechend zu entstellen.

Wir zitieren ihn im Orginal der Stuttgarter Zeitung

“Winfried Kretschmann: Impfpflicht kann Gesellschaft befrieden:

[…]

Der Staat könne nämlich damit den bestehenden Konflikt zwischen den beiden Gruppen an sich ziehen, sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart. „Damit nicht die Nachbarn aufeinander losgehen und sich attackieren.“ Es sei höchstgefährlich, wenn sich die Konflikte innerhalb der Gesellschaft immer mehr vertieften. „Der Spaltpilz ist letztlich schon tief in der Gesellschaft drin.“

Der Staat könne durch die Einführung einer Impfpflicht nicht nur am schnellsten rauskommen aus der Pandemie, sondern mittelfristig auch die Gesellschaft befrieden, sagte der Regierungschef

[…]

Kretschmann und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatten zuvor in einem gemeinsamen Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Dienstag) für eine Impfpflicht geworben. „Eine Impfpflicht ist kein Verstoß gegen die Freiheitsrechte. Vielmehr ist sie die Voraussetzung dafür, dass wir unsere Freiheit zurückgewinnen“.

Krieg ist Frieden.
Freiheit ist Sklaverei.
Unwissenheit ist Stärke.

Wer hätte gedacht, dass diese Sätze einmal so aktuell werden, wie sie es derzeit geworden sind. Kretschmann, einer derjenigen, die dafür verantwortlich sind, die Gesellschaft in Geimpfte und Ungeimpfte zu zerteilen, die mit ihrem ständig wiederholten Humbug von der Pandemie der Ungeimpften letztlich Ursache des “Spaltpilzes” sind, den Kretschmann hier beklagt [er macht Markt Drakeford die Führung in Sachen Homo Heuchelensis streitig], er will sich nun als Friedensengel auf das Schlachtfeld begeben, das er durch verbales Meuchelmödertum geschaffen hat und mit der Harfe des Friedens sploing, sploing, Deutschland brennt intonieren, natürlich in Friedens schaffender Absicht, die er dadurch kund tut, dass er diejenigen, die zur Zielscheibe geworden sind, weil sie dem Willen von Leuten wie Kretschmann nicht gefügig sind, nun dazu zwingt, gefügig zu sein.

Denn, so die verquere Logik dieses logischen IED, wenn alle geimpft seien, wenn man erst alle gezwungen habe, sich impfen zu lassen, dann fassen sich alle an den Händen und tanzen Ringelreihen auf der Wiese des Friedens, die natürlich nur mit Dung gedüngt ist, nicht etwa mit Kunstdünger. Diejenigen, die man gezwungen hat, sie werden schon kurz nach Impfung Glück als Nebenwirkung erleben, Glück, nun wieder dazu zu gehören, Freude darüber, nicht mehr als Volksschädling bezeichnet zu werden, Freude darüber, dass sie zur Freiheit gewungen worden seien, denn Impflicht ist kein Verstoß gegen Freiheitsrechte, auch dann nicht, wenn die Freiheit des Einzelnen, über die Brühe, die er seinem Körper zuführt, selbst zu entscheiden, dadurch schlichtweg zerstört wird. Aber das ist natürlich Zwang zur Freiheit, nicht Freiheit erlegt durch Zwang. Zwang zur Freiheit mach frei, ist die Voraussetzung dafür, Freiheit zurückzugewinnen.

Impfen macht frei.

Und wählen ist kathartisch.

Wählen Sie mit uns den Denkbehinderten der Woche:

  1. Entweder: Klaus Stöhr, der PCR-Tests anzweifelt, wenn sie Ungeimpften und Genesenen nützlich sein können, aber nicht, wenn sie Regierungen nützlich sein können.
  2. Oder: Mark Drakeford, Genosse Möchtegern-Manipulator, zu dem es nur eines zu zitieren gibt: Shit.
  3. Oder: Winfried Kretschmann, der Reinkarnation von O’Brien aus Orwells 1984, der Freiheit durch Gefügigkeit verspricht.

Das Wahllokal ist eröffnet. Im Anschluss an die Wahl finden Sie noch ein wenig Begleitmaterial.

Wer ist der Denkbehinderte der Woche [KW 48]
Wer ist der Denkbehinderte der Woche [KW 48]
Wer ist der Denkbehinderte der Woche [KW 48]

Klaus Stöhr:

Mark Drakeford




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