Neue Daten aus England: COVID-19 weniger tödlich als Influenza

So langsam wird die Hysterie, die in Deutschland nach wie vor systematisch mit Bezug auf COVID-19 geschürt wird, lächerlich, denn neue Daten aus dem Vereinigten Königreich zeigen, dass die Infection Fatality Rate von COVID-19 mittlerweile unter der entsprechenden Todesrate für Influenza liegt. Auf 100.000 mit COVID-19 Infizierte kommen demnach 35 Tote, während auf 100.000 mit einem Influenza-Virus Infizierte 40 Tote kommen.

Damit ist die Erzählung von der furchtbaren Viruserkrankung COVID-19 endgültig beendet, und diejenigen, die ihre ganze Hoffnung in das Auftauchen einer Variante von SARS-CoV-2 setzen, die übertragbarer und tödlicher ist als Omikron, die müssen die Frage beantworten, warum sie dieses Auftauchen für COVID-19 annehmen wollen, nicht jedoch für Influenza. Fakt ist: Die Pandemie ist vorbei und ob es jemals einen Grund für die hysterischen Reaktionen gegeben hat, die wir die letzten Jahren gesehen haben, daran muss man immer stärker zweifeln.

Die Analyse, deren Ergebnisse wir hier berichten, findet sich in der Financial Times vom 10. März 2022.

Das Ergebnis der Financial Times basiert auf einer guten Methodologie, die schon deshalb gut sein muss, weil wir sie auch verwenden :). Das Ergebnis stellt eine sehr, sehr konservative Schätzung dar, die auf dem mehr oder minder harmlosen H1N1 basiert, das die Mehrzahl der Inlfuenza Erkrankungen ausmacht, in seiner Letalität aber nicht mit H3N2 zu vergleichen ist.

Auf Grundlage eines Vergleichs zwischen H3N2 und COVID-19 sind Simon Thornley, Arthur J. Morris, Gerhard Sundborn und Samantha Bailey schon im Oktober 2020 zu dem Schluss gekommen, dass es kaum einen Unterschied in der Infection Fatality Rate zwischen COVID-19 und Influenza gibt. Zum selben Ergebnis kommt Peter C Gøtzsche im November 2020 für einen Vergleich zwischen Influenza (ohne Rücksicht auf den Influenza-Typ) und COVID-19. Der Wert, der schon damals für dieses Mal die Case Fatality Rate diskutiert wurde, war 0,1% für Influenza und 0,16% für COVID-19. Wenn man so will, sind wir im langen Kreis bei dem angekommen, was schon 2020 offensichtlich zu sein schien: Zwischen COVID-19 und Influenza gibt es kaum einen Unterschied. Selbst die Altersverteilung derjenigen, die an COVID-19 oder Influenza sterben, ist weitgehend dieselbe.

Neu ist, dass die Reduktion der Letalität, die in der Abbildung oben dargestellt ist, auf Impfstoffe / Gentherapien zurückgeführt wird, eine Behauptung, die man als Freund der experimentellen COVID-19 Impfstoffe / Gentherapien schon deshalb gerne aufstellt, weil die meisten dieser Freunde auch selbst geimpft sind, und wer bestätigt sich nicht gerne, dass seine Entscheidung richtig war, trotz aller Zweifel, die sich vielleicht mittlerweile eingestellt haben.

Indes, ein Wissenschaftler hat ein Problem mit ein-Variablen Erklärungen, insbesondere, wenn sie sich auf Aggregatdaten beziehen, also viele Einzeldaten unterschiedlicher Menschen, die zu einem Wert vermanscht werden. So ist es sehr plausibel anzunehmen, dass die Reduktion in der Letalität von SARS-CoV-2, wie sie oben dargestellt ist, eine Mischung aus vielen Variablen ist:

  • Die geringere Letalität von Omikron: Die Variante von SARS-CoV-2 ist einfach harmloser als ihre Vorgänger, die auch nicht besonders tödlich waren;
  • Verbesserte Behandlungsmethoden und Medikamente, die einem Versterben an COVID-19 entgegenwirken.
  • Es werden nicht mehr so viele Intensivpatienten wie zu Beginn der Pandemie durch invasive Beatmung um die Ecke gebracht, weil sich herumgesprochen hat, dass künstliche Beamtmung in den meisten Fällen mehr Schaden anrichtet als sie Positives erbringt.
  • Viele, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben, ohne an COVID-19 zu erkranken, haben Immunität gegen SARS-CoV-2 entwickelt.
  • Impfung mag eine Rolle spielen, aber um herauszufinden, ob Impfung eine Rolle spielt, muss man die Effekte, die auf die bislang genannten Variablen zurückzuführen sind, herausrechnen. Falls etwas übrig bleibt, war es vielleicht die Impfung.

Hinzu kommt, dass die Methode der Berechnung, die bei der Financial Times gewählt wurde, sicherstellt, dass die Anzahl der COVID-19 Toten überschätzt wird, denn jeder, bei dem COVID-19 irgendwo auf dem Totenschein genannt ist, geht in die Rechnung ein. Für den Vergleich mit an Influenza verstorbenen müsste nun sichergestellt werden, dass dies bei Influenza ebenfalls der Fall ist.

Berücksichtigt man vor diesem Hintergrund, dass die beiden oben aus dem British Medical Journal zitierten Texte schon im Herbst 2020 zu dem Ergebnis gekommen sind, dass zwischen einer Influenza und COVID-19, was die Letalität angeht, kein Unterschied besteht, dann ergeben sich daraus, stellt man in Rechnung, was hier an intervenierenden Variablen zusammengetragen wurde, erhebliche Zweifel daran, dass COVID-19 zu irgend einem Zeitpunkt letaler war als Influenza.



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