Wellenreiter: Noch eine neue Variante – BA.2.75 – Das ganze SARS-CoV-2 (Impf-)Theater wird langsam zur Farce

Der neueste Shooting Star am Varianten-Himmel von SARS-CoV-2 trägt die Bezeichnung: BA.2.75, ein Abkömmling von BA.2 und einer, der Potential hat, wobei Potential bedeutet, dass er Mutationen hat, im Spike-Protein, die ihn in die Lage versetzen, Antikörpern zu entgehen, nicht irgendwelchen Antikörpern, solchen, die entweder als Reaktion auf eine Infektion mit BA.4 oder BA.5, den derzeit herrschenden Varianten gebildet wurden oder die aus einer COVID-19 Impfung / Gentherapie resultieren.

Die neue Variante von BA.2, BA.2.75, eine aus einer ganzen Reihe von BA.2-Varianten, hat das Interesse von SARS-Mutationen-Hunter wie Ulrich Elling aus Österreich von der dortigen Akademie der Wissenschaften oder Tom Peacock vom Imperial College in London geweckt, weil sie eine Reihe von Mutationen im Bereich der Receptor Binding Domain und im Bereich der N-Terminal Domain hat, die BA.2 nicht aufgewiesen hat. Es sind das die Mutationen, die “Sorgen” auslösen, Sorgen bei Ulrich Elling (siehe unten), von denen sie in den MS-Medien, die zwanghaft versuchen, die Pandemie am Laufen zu halten, bereits lesen können, z.B. beim Redaktionsnetzwerk Deutschland [RND] der SPD:

Was Sie hier sehen, ist auch eine Art “Sequenzierung”, wobei das Virus im vorligenden Fall “Unternehmen” in Form einer Beteiligung befällt. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland gehört zu 100% der Madsack GmbH & Co KG, an der wiederum die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH, der Pressekonzern ,der sich im Eigentum der SPD befindet, mit 23,1% beteiligt ist. Diese Form des Beteiligungsbefalls führt dazu, dass MS-Medien in Deutschland häufig am linksidentitären Ausschlag, der wiederum eine direkte Folge des Virus ist, erkranken und sonderbare Beiträge publizieren, die direkt dem Parteiprogramm linker Parteien entnommen sein könnten.

Kehren wir zurück zu dem Virus, das uns hier interessiert, nämlich SARS-CoV-2 in einer seiner mehreren Tausend Ausprägungen, die hier die Bezeichnung BA.2.75 erhalten hat.

Was BA.2.75 besonders interessant machen soll sind F157L und K147E und W152R, Mutationen, die sich in der Nähe der Stellen / der Epitope finden, an denen die Antikörper, die gegen SARS-CoV-2 gebildet wurden, andocken sollen / wollen. Diese drei Mutationen werden durch weitere Mutationen: I210V, G257S, D339H, G446S, N460K, R493Q ergänzt, die BA.2.75 von BA.2 unterscheiden.

Was das bedeutet?

Niemand weiß es. Aber Ulrich Elling hat getweeted, dass ihm die Mutationen Sorgen machen, denn als Folge kann sich einstellen, was sich bereits in der Vergangenheit mit BA.1 und BA.5 eingestellt hat, aus vorhergehenden Infektion oder aus COVID-19 Impfung / Gentherapie stammende Antikörper können ins Leere laufen, SARS-CoV-2 in seiner neuen Variante nicht erkennen. Die Folge: Infektion. Gehen Sie zurück auf los. Starten Sie das Corona-Spiel noch einmal.

Indes ist das Ganze hochspekulativ, denn derzeit gibt es je nach Zählung: 41 [Cov-Lineages] bzw. 54 [GISAID] Sequenzen, die BA.2.75 zugeordnet werden können. 41 bzw. 54 Gensequenzen sind etwas wenig, um eine Pandemie darauf zu bauen.

Und es sei Ulrich Elling angerechnet, dass er auf den spekulativen Charakter, dieses Spiels unter “Varianten-Jägern” hinweist: Aber natürlich weiß er, dass sich die MS-Medien auf seinen ersten Tweet stürzen und seine Einschränkungen am Ende des Tweets ignorieren werden, bzw. er müsste es wissen, wenngleich man bei Leuten, die sich mit Maske präsentieren, nie wirklich wissen kann, was sie wissen und was nicht.

In jedem Fall treiben wir derzeit eine Variante von SARS-CoV-2 durchs Dorf, die sich durch Mutationen von BA.5 unterscheidet, was wenig außergewöhnlich ist, die Mutationen in der N-Terminal Domain aufweist, was auch nicht weiter erstaunlich ist, angesichts von zig Tausend Mutationen, die es bereits gibt.

Sucht man z.B. nach den Varianten, die bereits die Mutation F157L aufweisen, eine der Mutationen, die Elling “Sorgen” bereiten, dann findet sich diese Mutation bereits auf vier weiteren Varianten, die schon seit Jahren verbreitet sind: So wurde B.1.625 im November 2020 bereits in Kolumbien gefunden. Seither sind 91 Sequenzen der Pango-Lineage zusammengekommen. Auch die anderen drei Varianten sind alte Bekannte: A23 und A23.1 haben von Uganda aus recht weite Verbreitung gefunden und b.1.1.219, seit August 2020 bekannt, ist sogar in Deutschland angekommen.

Gehört haben Sie davon nichts, vor allem deshalb nicht, weil sich offensichtlich bislang niemand medienwirksam “Sorgen” über die genannten Varianten, die alleseamt keinen Erfolg im evolutionären Spiel hatten, gemacht hat. Aber nehmen wir die Sorgen doch einen Moment lang ernst: was zeigen diese Sorgen?

  • Die Sorgen werden von Mutationen hervorgerufen. RNA-Viren wie SARS-CoV-2 sind ständig am mutieren.
  • Die Sorgen richten sich darauf, dass die neuen Mutationen vorhandener Immunabwehr entgehen können. Bei jeder Mutation muss man zunächst davon ausgehen, dass sie das entsprechende Potential hat.
  • Wenn mit jeder Mutation die Wahrscheinlichkeit einhergeht, dass die nämliche Mutation der Immunabwehr entgeht, dann macht es wenig Sinn, sich Sorgen über Mutationen zu machen, denn die Sorgen hat man dann ständig, so lange SARS-CoV-2 unterwegs ist, und die Sorgen haben keinerlei positiven Gehalt, denn daran, dass RNA-Viren mutieren, kann man nun einmal nichts ändern.
  • Sorgen sind natürlich dann gerechtfertigt, wenn man wieder einmal ein/e hervorragende/r COVID-19 Impfstoff / Gentherapie entwickelt hat, von der versprochen wird, dass sie vor COVID-19 schützt, obschon es nur eine Frage der Zeit, eine offensichtlich immer schneller von SARS-CoV-2 beantwortete Frage ist, ab wann der/die hervorragende Impfstoff / Gentherapie nichts mehr nutzt.

Die Lösungen für diese “Sorgen” sind offenkundig:

  • Anstatt sich jedes Mal wegen Mutationen auf dem Spike-Protein Sorgen zu machen, wäre es sinnvoller, das Potential der entsprechenden Variante von SARS-CoV-2 zu evaluieren, über COVID-19 zu Erkrankung und Tod zu führen. Dieses Potential ist offenkundig von vorherrschender Variante zu vorherrschender Variante geringer geworden, und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass dies bei BA.2.75, wenn sie denn zur vorherrschenden Variante würde, anders wäre.
  • Anstatt Bürger über die Leistungsfähigkeit von schnell zusammengerührten experimentellen und mit erheblichen Nebenwirkungen einhergehenden Spritzbrühen zu belügen, wäre es an der Zeit, der Bevölkerung reinen Wein darüber einzuschenken, dass ein Impf-Schutz vor einer Infektion mit SARS-CoV-2 und einer Erkrankung an COVID-19 bestenfalls für sehr kurze Zeit und – mit Blick auf die Nebenwirkungen – nicht ohne gesundheitliche Kosten zu haben ist. Kosten, deren Übernahme man sich vor dem Hintergrund überlegen muss, dass sich die derzeitigen Varianten von SARS-CoV-2 in ihrer Schädlichkeit so gut wie nicht von Influenza-Viren unterscheiden, und wer wäre jemals auf die Idee gekommen, Menschen einzusperren, die Wirtschaft zu zerstören und Freiheit zu beseitigen, weil eine Grippewelle über das Land geschwappt ist?

Es wird Zeit, die Hysterie und die morbide Begeisterung, die Leute wie Lauterbach für ein Virus entwickelt haben, hinter uns zu lassen und zum normalen Leben überzugehen, dauerhaft.



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