Atom-Liane, Eitel-Hubert, Selbstwirksamkeit, Journalisten-Orgie und der gute Kumpel Kim jong-un – Wahl zum Denbehinderten der Woche [KW 39]

Sind Sie bereit?
Bereit für eine neue Runde der Wahl des Denkbehinderten der Woche?
Wahl Nummer 39 im laufenden Jahr.
Wer hätte gedacht, dass wir keine Probleme haben würden, wöchentlich acht Positionen mit Personen zu besetzen, die sich im öffentlichen Leben herumtreiben, und dort Unfug verbreiten?
Tatsächlich müssen wir jede Woche eine Auswahl unter den Kandidaten, die sich für die Wahl aufdrängen, treffen. Wir haben also nicht das Problem, dass es an Kandidaten mangelt, sondern das gegenteilige Problem: Wir haben regelmäßig zu viele.

Aus den 23 Titelaspiranten, die uns diese Woche vorgeschlagen wurden bzw. die uns selbst über den Weg gelaufen sind, haben wir eine Auswahl getroffen, eine, die sich gewaschen hat. Das bringt uns zu einem Aspiranten, den wir diese Woche nicht berücksichtigen konnten. Kugelzwei vom WDR, ein Format, das auf Instagram genutzt wird, hat es nicht in die Auswahl geschafft. Der Vorschlag, die eigene Präsenz durch vermindertes Waschen und vermehrten Körpergeruch hervorzuheben, hat zwar einiges für sich, aber die Konkurrenz ist zu groß, als dass wir ihn hätten berücksichtigen können. Indes ist er eine optimale Hinleitung, denn es geht zunächst um Selbstwirksamkeit.

Beginnen wir grundlegend und damit, dass Uwe Jahn in einem Beitrag zum Tag der Deutschen Einheit, die Selbstwirksamkeit, nein, deren Fehlen als Problem vor allem der Ostdeutschen ausgemacht hat. Ein Problem, das dazu führt, dass die Ostdeutschen kein Vertrauen haben. Nicht generell, nein, kein Vertrauen in den Staat.

Ein Problem.

Das klingt jetzt, als sei der Text von Jahn Junk, und das ist er auch über weite Strecken, aber man muss ja alles relativ sehen und gemessen am ARD-Standard ist der Text von Jahn zumindest zeitweise fast schon un-dumm. Umso ärgerlicher, dass Jahn den Beleg dafür, dass man in einem irren Umfeld nicht normal bleiben kann, umso nachdrücklicher führt, so nachdrücklich, dass wir ihn zu unserer Startnummer 1 gemacht haben:

“Im Deutschland-Monitor fällt ein zweiter Begriff auf, dabei handelt es sich eher um ein Gefühl: Selbstwirksamkeit. Darunter versteht man in der Psychologie die Überzeugung eines Menschen, auch schwierige Situationen aus eigener Kraft erfolgreich meistern zu können [Selbstwirksamkeit ist die Erfahrung, einen Unterschied gemacht zu haben. Jahn liegt also falsch]. Dazu braucht es entsprechend positive Erfahrungen. Aber diese Erfahrungen waren vielen Menschen im Osten verwehrt. In der DDR war es strukturell nur in engen Grenzen vorgesehen, dass die Menschen sich als selbstwirksam erleben. Zum Ausgleich hat der Staat ihnen alle Existenzsorgen abgenommen.
[…]
Das Misstrauen, das vor allem die Verdrossenen, Resignierten und Gekränkten der Gesellschaft, in der sie leben, entgegenbringen, macht nicht nur ihnen selbst das Leben schwer. Es gefährdet inzwischen auch die Demokratie. Im Jahresbericht des Ostbeauftragten heißt es dazu: “Um sie wieder mittels politischer Kommunikation zu erreichen und die Demokratie zu stärken, sollte das Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Teilen Deutschlands wieder verstärkt in den Blick genommen werden.

“Und dafür braucht es beide Seiten: Die Menschen, die ihr Schicksal in die Hand nehmen, also beispielsweise in Gewerkschaften, Vereinen oder Initiativen mitwirken. Und einen Staat, der die ungleiche Verteilung aus vergangenen Zeiten jetzt dämpft, beispielsweise durch bessere Bezahlung oder einen höheren Mindestlohn. In Krisenzeiten wie diesen sind vertrauensbildende Maßnahmen besonders gefragt. Denn ohne Vertrauen kann die Demokratie nicht überleben.

Viele Worte, um die Unfähigkeit von Jahn, Selbstwirksamkeit zu verstehen, zu kaschieren. Man hätte erwartet, dass einer wie Jahn stutzt, stutzt ob des “Selbst”, vor der Wirksamkeit. Ein eindeutiger Hinweis darauf, dass das, was hier wirksam sein soll, muss oder will, das Selbst, also man selbst, der handelnde Akteur ist. Wäre dieser offensichtliche und eindeutige Hinweis darauf, wer hier wirksam sein will, der die Bedeutung von “Selbstwirksamkeit” quasi determiniert, festlegt, festzurrt, bei Jahn angekommen, er wäre sicher nicht auf die Idee gekommen, Selbstwirksamkeit als “Fremdsteuerung” in der Weise zu beschreiben, dass erst ein Staat den armen Ossis das Bett bereiten muss, in das sie sich dann in aller Selbstwirksamkeit legen können, um den selbstwirksamen Schlaf der Gebetteten zu schlafen. Auf die Idee, dass die Selbstwirksamkeit eines Panzerknackers nicht darin besteht, auch die neuste Variante des ultra-Sicherheits-Safes von Firma “Antiknack” geknackt zu haben, sondern darin, sich im Gefängnis am Schloss seiner Zelle selbstwirksam versuchen zu können, muss man erst einmal kommen. Und natürlich wird das “Daraufkommen” erleichtert, wenn man sich in einem Kontext aufhält, in dem die Anzahl der Worte wichtiger ist, als deren Bedeutung. Deshalb unser Rat an Herrn Jahn: Fliehen Sie aus der ARD, so lange sie noch einen von sieben Sinnen beisammen haben.

Uwe Jahn ist unsere Startnummer 1.


Und weiter geht es unter dem Rubrum “Selbstwirksamkeit” mit Liane Bednarz, Kommentator und Twitterati mit einem Hang zu starken Worten. Sie wissen schon, die Art von starken Worten, die man ablässt und ab dem Moment, ab dem man sie freigesetzt hat, quasi verfolgt, um die Folgen der Freisetzung zu begrenzen.

Der harte Hund Bednarz hat also für sich beschlossen, dem Putin keinen Fingerbreit zu geben. Lieber, so der harte Hund Bednarz, sterbe er den Atomtod. Abgerundet wird die Aussage, den Atomtod dem Nachgeben gegenüber Putin vorzuziehen, durch die Ankündigung, sich der Reserve der Bundeswehr “Nationale Territorialverteidigung” anschließen zu wollen, es gebe Schnellkurse. Als ehemaliger Ausbilder bei einem Territorialkommando der Bundeswehr werte ich diese Ankündigung von einem Atomtodwilligen eher als Drohung. Und damit sind wir auch bereits am Kern des Problems: Atomtod ist etwas, das mehr oder minder umfassend ist, es ereilt nicht nur einen, sondern mehrere, ist quasi ein umfangreicher wipeout für humanes Material.

Und das genau ist das Problem mit der Bereitschaft von Bednarz, sich pulverisieren zu lassen. Sie mag dazu bereit sein. Andere – rationale Menschen zum Beispiel – nicht. Die Entscheidung, die Bednarz vollmundig für sich trifft, sie ist zwangsläufig eine, die nicht nur sie betrifft. Wenn Sie einen Atomtod sterben will, dann schlagen wir vor, sie lässt sich in eine Sonde das NASA packen und in die Sonne schießen. Das dürfte zum Weltruhm reichen. Es wäre endlich einmal ein Fall, in dem einer, der öffentlich den Mund voll nimmt, auch die Konsequenzen seiner großen Klappe trägt, und zwar alleine, und es wäre mit Sicherheit die Variante von Virtue Signaling, die Bednarz auf Generationen hinaus berühmt machen wird. Und was könnte eine bessere Form von Selbstwirksamkeit sein als die, auch noch in Tausend Jahren als der Nut bekannt zu sein, der sich nicht Putin ergeben wollte und deshalb ein Ende in der Sonne vorgezogen hat?

Liane Bednarz ist unsere Startnummer 2.


Startnummer 3 trägt Hubert Aiwanger. Aiwanger Frei Gewählter Wirtschaftsminister in Bayern hat ganz offenkundig ein Problem mit der Selbstwirksamkeit. Er hat nicht genug davon, wird nicht als der Spitzenpolitiker anerkannt, der er nun einmal glaubt zu sein. Es bleibt ihm die Aufmerksamkeit, die andere in seiner Klasse der Polit-Darsteller teilen, versagt. Ergo hat Aiwanger, wie die WELT berichtet, zur Selbsthilfe zur Selbstwirksamkeit gegriffen und sich, Aiwangers Hubert, über einen zweiten Twitter-Account und über den grünen Klee gelobt. Das hat ihm viel Aufmerksamkeit gebracht. Ein Erfolg seiner Selbstwirksamkeit. Aber dennoch nicht das, was der Hubert wollte. Er wollte nicht Häme und Spott, er wollte Lob und Anerkennung, den Status, der ihm zusteht.

Aber welcher Status steht ihm zu?

Wir denken, er hat gute Chancen auf den Titel “Denkbehinderter der Woche 38”. Ein Titel, der seinen Ambitionen gerecht wird, wenngleich wir ihn nicht für seine Form des gelebten Narzissmus, die massiv an das Ende von Dorian Gray erinnert, würdigen, sondern für das, was wir rechts verewigt haben. Es verbindet sich ein gewisses Problem damit, die Schulden freizugeben. Denn Schulden, nein, Schuldner, eine kleine Nuance in “n” und “r”, die große Bedeutung, große Selbstwirksamkeit für den, der sich Schuldner nennen kann, mit sich bringt, Schuldner haben die Angewohnheit, ihr Geld zurückzuverlangen, und zwar mit Zinsen. Ergo kann man begründet argumentieren, dass es eine Grenze gibt, ab der die Höhe der Schulden von keinen Steuereinnahmen eines Staates, egal, wie hoch sie ausfallen mögen, mehr getragen werden können, einen Punkt, ab dem man überschuldet ist, einen Punkt, den witzigerweise das Insolvenzrecht kennt.

Nur Aiwanger kennt ihn nicht. Überschuldung kommt bei ihm nicht vor. Der Staat hat Geld. Das Geld kommt von der Zentralbank. Eine Schuldenbremse, also der Versuch, trotz Verschuldung die Überschuldung nicht zu erreichen, kann weg. Wenn die Wirtschaft tot ist, so sagt Aiwanger, dann zahlt niemand mehr Steuern. Wenn der Staat überschuldet und Pleite ist, dann gibt es niemandem mehr, an den man Steuern zahlen muss.

Die Idee hat etwas.
Aber das, was die Idee hat, ist nicht das, was Aiwanger meint.
Er ist deshalb unsere Startnummer 3.


Wir fügen eine weitere Studie in Selbstwirksamkeit an: Hans Peter Wollseifer. Hans Peter Wollseifer, der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks steuert eine Erkenntnis bei, die man vielen, die sich so gerne andienen, ins Buch des Lebens schreiben möchte: Ideologie und Zeitgeist tragen keine Persönlichkeit. Wer sich bei Ideologie und denen, die sie verbreiten, sagen wir bei der Bundesregierung andient, weil er Selbstwirksamkeit im Wedeln mit Tugend sucht, der wird sich über kurz oder lang eine blutige Nase holen. Dann nämlich, wenn sich die Selbstwirksamkeit als perverses Ergebnis eigener Anstrengungen einstellt. Dann, wenn sich Wollseifer eingestehen muss, dass seine Begeisterung dafür, Russland mit Sanktionen zu belegen und mit der Inbrunst der Überzeugung, zu der nur Ideologen und sonstige, vom Leben Unberührte fähig sind, zu erklären, die eigene Wirtschaft auch ohne russisches Gas und Erdöl betreiben zu können, zur Bedrohung der eigenen Existenz geworden ist. Man muss sich die vollmundigen Erklärungen, die dicken Arme, das Wedeln mit der Tugend leisten können, insofern leisten können, als andere den dadurch verursachten Schaden tragen. Das hat mit den Sanktionen gegen Russland nicht geklappt.

Selbstwirksamkeit in Form verbaler Anbiederung wird zu Selbstschädigung in Form einer “Insolvenzwelle”.  Hans Peter Wollseifer, der einen Verband führt, dessen Mitglieder gerade die Kosten tragen, die das Absägen des Astes, auf dem man sitzt, mit sich bringt, trägt unsere Startnummer 4.


Sind Sie bereit zum großen Kino?
Die Hauptdarsteller:

Karl Lauterbach und Lothar H. Wieler.
Politischer Chef und Angestellter.
Der, der sich gerne als Wissenschaftler ausgibt und der, der ansatzweise weiß, was Wissenschaft ist.
Der, der gerne Studien zitiert und der, der sie gelesen hat.
Der, der mit Begriffen hantiert und der, der in der Regel weiß, was sie bedeuten.

Zwei Welten, die aufeinander stoßen und entsprechend kollidieren, denn es kann nur eine geben:

Lauterbach behauptet, dass ein Organismus, in dem eine COVID-19 Impfung / Gentherapie einen Antikörper-Titer von 1.000 und mehr hervorgerufen hat, gut vor Infektion geschützt sei. Kurze Zeit später sagt Lothar Wieler, es sei ganz wichtig in Erinnerung zu behalten, dass Antikörper-Titer nichts mit dem Schutz vor SARS-CoV-2 zu tun haben.

Karl Lauterbach, veni, vidi, perii.

Lauterbach ist unsere Startnummer 5. Und natürlich ist der Unfug, den er oben erzählt, nicht der einzige Unfug, der in den letzten Tagen aus seinem Mund gekommen ist. Wir alle wissen mittlerweile, dass die COVID-19 Impfstoffe / Gentherapien NICHT vor Ansteckung und Weitergabe von SARS-CoV-2 schützen, nur Karl, Minister Karl weiß es nicht und will die 7-Tage-Inzidenz mit “4. Impfung” gegen die “2. Infektion”, nicht etwa gegen die 1. Infektion bekämpfen, denn ansonsten bestehe Gefahr von Long Covid. Wenn sich Long Covid nach Infektion einstellt und Impfung, egal in welcher Zählung, nicht vor Infektion schützt, dann schützt Impfung auch nicht vor Long Covid, wie eine einfache Anwendung des Satzes der Transitivität zeigt. Nur Minister Karl ist mit dieser einfachen Anwendung überfordert. Er ist schon unsere Startnummer 5. Wäre er es nicht, er wäre es jetzt.


Mit Startnummer 6 geht Christine Lötscher ins Rennen. Lötscher ist nicht selbstwirksam, sie ist Herr des Selbstwiderspruchs.
Eine kurze Sequenz aus einem Interview mit dem SRF genügt, um diese herausragende Qualifikation, die zu der Empfehlung führt, besser den Mund zu halten, zu zeigen. Es geht, wie so oft, wenn sich Selbstgerechtigkeit und die Einbildung, man sei in welcher Hinsicht auch immer kompetent, treffen, um Rechte, Konservative, solche halt:

SRF: Erstaunt es Sie, dass sich Giorgia Meloni für ihre Zwecke auf das Fantasy-Epos «Herr der Ringe» beruft?

Christine Lötscher: Einerseits schockiert es mich, und ich finde es absurd. Aber es erstaunt mich nicht unbedingt. Fantasy wird immer wieder von rechter, konservativer Seite instrumentalisiert. Das hat damit zu tun, dass es in «Herr der Ringe» zwar das Böse gibt, verkörpert durch Sauron und durch die Orks, diese künstlichen Kampfmaschinen.

“Weil es darin das absolut Böse gibt, das man bekämpfen kann. Das lädt dazu ein, alles Mögliche darauf zu projizieren. Literatur ist ja immer symbolisch und vieldeutig. Je nachdem, wie man Texte interpretieren will, kann man sie auf eine Art reduzieren, wie es einem gerade dient.

Das schockierend Absurde erstaunt Lötscher nicht. In welcher Welt lebt Lötscher?
Eine schockierend absurde Welt bewohnt die “Professorin für Populäre Literaturen und Medien an der Universität Zürich”: Literatur ist ja immer symbolisch und vieldeutig. Je nachdem, wie man Texte interpretieren will, kann man sie auf eine Art reduzieren, wie es einem gerade dient. Das sagt sie. Und dann interpretiert sie einen Text so, wie sie ihn interpretieren will, reduziert ihn auf eine Art, die ihr gerade dabei dient, um eine Verbindung zwischen denen, die sie für Rechte hält, und in diesem Fall einem zu lang geratenen Text von JJ Tolkien herzustellen. Und das Beste dabei: Lötscher bemerkt das nicht einmal. Sie ist der König der Elche, die früher selber welche waren und unsere Startnummer 6.


Kamala Harris.
Kamala Harris lebt und agiert in einer Welt für sich selbst.
Eine Welt des dummen Gegackers.
Eine Welt, in der intelligente Aussagen nicht vorkommen.
Eine Welt, in der man behaupten kann, was man will.
Eine hermetische Welt, die so hermetisch ist, dass sie Nordkorea sein könnte.
Er ist, in gewisser Weise ein Buddy von Kamala Harris, der Kim jong-un.

Die Vereinigten Staaten, so plappert Kamala, hätten eine sehr wichtige Beziehung, eine, die eine Allianz sei, mit der Republik Nordkorea. Und diese Allianz sei stark und dauerhaft.
Nordkorea sagt sie und merkt nichts. Plappert munter weiter in der inhaltsleer redundanten Art, in der sie das gemeinhin tut. Etwas sei etwas, weil es eben etwas sei…
Sie steht dabei an der Grenze zwischen Südkorea und Nordkorea, am Ende eines langen Treffens mit Vertretern der Regierung SÜDkoreas. Dann verwechselt sie Süd- und Nordkorea. Kann vorkommen – oder? Passiert ihnen auch ständig, dass sie vergessen, wer Freund und wer Feind ist, oder?

Oder typisch Harris? Typischer Quatsch, Harris-Quatsch?
Harris, ein Stern am dunklen Firmament der Denkbehinderung.

Harris ist unsere Startnummer 7.


Einen haben wir noch.
Einen Wundersee, den Philipp Wundersee.
Wundersee gehört zu denen, die es in einen öffentlich-rechtlichen Sender geschafft haben, und nicht so recht wissen, was sie da sollen, denn das, was Journalismus ist, das ist ihnen so fremd wie Omas Wäschemangel. Journalismus, so haben Sie kraft Inkompetenz beschlossen, müsse, und damit schließt sich der Kreis, etwas sein, das Selbstwirksamkeit durch Fremdbelehrung ermögliche, das es kleinen Geistern erlaube, große Worte der Tugend zu schwingen und andere zum Verzicht aufzufordern, denn Verzicht ist in, en woke, jeder Depp, der als etwas anderes gelten will, übt ihn nicht selbst, sondern fordert andere auf, ihn zu üben. Eine nette Übung, in die man all das packen kann, was einem schon lange ein Dorn im Auge ist, und Philipp Wundersee ist die Weihnachtsbeleuchtung seit langem ein Dorn im Auge. Sie gilt ihm als Lichterorgie. Und Lichterorgie kann weg. Das kann man so natürlich nicht sagen, muss es vielmehr mit den großen Tugenden unserer Zeit, jenen, die jeder bemüht, bei dem es im Oberstübchen für keine eigenen Gedanken ausreicht, schon gar nicht für die Entwicklung einer eigenen Moralität, eine, aus der man Selbstwirksamkeit gewinnen könnte, aber das nur nebenbei.

Klar, was die großen Tugenden sind:
Klimawandel – check!
Energiekrise – check!
Haben wir noch etwas vergessen?
Ja, richtig: Krieg in der Ukraine. Check!

Machen wir den Wundersee. Also einmal ehrlich, so ein Tag ohne öffentlich-rechtliches Fernsehen, das ist doch stimmungsvoll. Sollten wir nicht einen Klimawandel herbeiführen, und schon wegen der Energiekrise, dem Krieg in der Ukraine, der Tatsache, dass die Tage nun wieder kürzer werden, dem absehbaren Streit über die Sommerzeit und dem Verdacht, dass SARS-CoV-2 nicht wiederkommt, auf die Wundersees verzichten, sie und ihre abendlichen Journalistenorgien?
Philipp Wunderlich, ist unsere Stratnummer 8.


Und jetzt sind Sie gefragt, Sie, mit ihrer einen Stimme, die sie im Meer der Irren nach dem größten suchen.
Wer ist ihre Wahl?

  • Uwe Jahn, der Fremdsteuerung zur Voraussetzung von Selbstwirksamkeit erklärt?
  • Liane Bednarz, Atom-Liane, die sich sich als Nuklearschlag-Nichts vorstellen kann?
  • Hubert Aiwanger, der eitle Hubert, dessen Gedanken so frei sind, dass sie Schulden freigeben wollen?
  • Hans-Peter Wollseifer, der die Früchte erntet, die sein Tugendwedeln gesät hat?
  • Karl Lauterbach. Ein Name bürgt für Unsinn.
  • Christine Lötscher, die anderen vorwirft, was sie selbst tut?
  • Kamala Harris, Buddy von Kim jong-un?
  • Philipp Wundersee, Teilmenge der öffentlich-rechtlichen Journalisten-Orgie?

Ihre Wahl!

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Wenn es um Denkbehinderung geht, dann sind Grüne nicht zu schlagen. Und so haben Glücksminister Robert Habeck und Panzerexperte Annalena Baerbock das Rennen unter sich ausgemacht. Habeck ging als Sieger durchs Ziel: 472 Leser (37,3%) waren von seiner Aufgabe jeden Versuchs zu regieren und der Einführung von Hoffnung auf Glück an seiner Stelle, überzeugt. Panzerexpertin Baerbock, die zudem durch die bestechende Umlogik, dass hochmoderne Waffensysteme durch mehr Tote, mehr Leben retten, glänzt, wurde von 456 Lesern (36,1%) zur ersten Wahl erklärt, im Hinblick auf Denkbehinderung versteht sich. Auf Platz drei und weit abgeschlagen landete Manuel Neuer, stellvertretend für die Mannschaft, also die Nationalmannschaft und den DFB, die es sich nicht werden nehmen lassen, in Katar, während der WM, ihre Tugend zu wedeln, mit Regenbogenfarben für die Buchstabengemeinschaft LSusw, also diejenigen, die in Katar vor, während und nach der WM mit Inhaftierung und unter Shari’a mit dem Tod bedroht sind. Ganze Kerle eben, die Mannen vom DFB und ihre Platzmarionetten.

Die weiteren Platzierungen:

  • Franziska Giffey (93 Stimmen, 7,4%);
  • Katharina Barley (44 Stimmen, 4,4%);
  • Karl Lauterbach (40 Stimmen, 3,2%);
  • Johannes Rauch (25 Stimmen, 2,0%);
  • Dominik Lenze (23 Stimmen, 1,9%);

Alles hier nachzulesen.


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