Dilettantenrunde: Altlasten, Intelligenz-Plagiateure, Glücksminister und Panzerfachminister – Wahl zum Denkbehinderten der Woche [KW 38]

Es ist in Italien gekommen, wie es vorherzusehen war, denn die Azzurri haben offenkundig die Geduld mit dem verloren, was bislang als politisches Establishment galt. Sie wollen Wandel, neue Gesichter, eine italienische Politik, eine, die die Interessen der Bevölkerung und nicht die Interesse großer Konzerne in den Mittelpunkt rückt. Mario Draghi, der es schon auf sich genommen hat, die Europäische Zentralbank zu einer Hülle ohne Korpus zu entwickeln, hat auch in Italien so gute Arbeit geleistet, dass die Wähler in Italien, die im Gegensatz zu den Europäern, die der Europäischen Zentralbank ausgesetzt sind, ihre Meinung per Wahl zum Ausdruck bringen können, gar nicht schnell genug den Rücken von Draghi und den Seinen sehen konnten.

Georgia Meloni, Matteo Salvini und, man höre und staune: Silvio Berlusconi sind die neuen Hoffnungsträger der Italiener und diejenigen, die schon jetzt die kommentierende extreme Linke, die sich Medienhäuser zu eigen gemacht hat, von einer Hysterie in die nächste schickt und nach der Steigerung von extreme Rechte und Ultrarechte suchen lässt. Noch bevor die neue italienische Regierung ihr Amt angetreten und auch nur eine Entscheidung getroffen hat, ist klar: Italien ist nun Feindesland.

Und damit steigen wir direkt ein in die Wahl zum Denkbehinderten der Woche.

Erinnern Sie sich noch an Katharina Barley, die ein Gastspiel als Justizminister in Deutschland gegeben hat, eines, das dazu geführt hat, dass manche der Ansicht waren, es könne gar nicht schnell genug gehen, dass Barley in die EU, jene nach wie vor Endlagerstätte für Polit-Darsteller, die national entsorgt werden, abgeschoben werden kann. Letztlich ist sie über eine Bundesliste der SPD zum Mitglied des Europäischen Parlaments expediert worden.

Geschafft.

Dachten diejenigen, die sich von diesem Schritt Ruhe versprochen hatten.

Außer Konkurrenz

Aber sie haben die Rechnung ohne die ARD-tagesschau gemacht, die immer dann, wenn sie auf der Suche nach einer verlässlich gehässigen und blöden Wortmeldung aus Kreisen der Europaparlamentarier u.a. bei Barley hängen bleibt. Und so hat es die deutsche Medienöffentlichkeit wieder getroffen:

“Führende EU-Abgeordnete zeigten sich angesichts des Wahlergebnisses dagegen ernüchtert. “Meloni wird eine Ministerpräsidentin sein, deren politische Vorbilder Viktor Orbán und Donald Trump heißen. Der Wahlsieg des Bündnisses von Rechts-Mitte-Parteien in Italien ist deshalb besorgniserregend”, sagte Katharina Barley (SPD), Vize-Präsidentin des EU-Parlaments, der “Welt”. Melonis “wahlkampftaktisches Lippenbekenntnis für Europa” könne nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie eine Gefahr für das konstruktive Miteinander in Europa darstelle, meinte die frühere deutsche Justizministerin.”

Es gibt natürlich keine EU-Abgeordnete. Die ARD versucht hier eine Legitimation für die EU aufzubauen, die es nicht gibt. Es gibt Abgeordnete im Europaparlament, jenem impotentesten aller Parlamente, in das sich Leute wie Barley verirren, um dort ihre erstaunlichen hellseherischen Fähigkeiten, deren Antrieb eine nicht unbeträchtliche Boshaftigkeit, gespeist aus ideologischer Verblendung ist, zum Besten zu geben. Barley weiß also schon jetzt, was für eine Ministerpräsidentin “Meloni” sein wird, denn sie kennt die politischen Vorbilder von Meloni. Ausgerechnet Viktor Orban und Donald Trump sollen es sein. Ungewöhnlich für eine italienische Politikerin, der Nationalismus zum Vorwurf gemacht wird.

Aber wir zweifeln natürlich nicht an den hellseherischen Fähigkeiten von Barley, die – wenn sie es wollte – in Windeseile Millionär im Lotto werden könnte, fähig wie sie ist. Aber sie ist auch bescheiden. Deshalb nimmt sie anderen potentiellen Millionären den Gewinn, der ihnen winkt, nicht weg. Wäre auch unfair und sozial ungerecht, wenn Hellseher Barley das täte.

Das bringt uns zum “konstruktiven Miteinander”.
Ein solches, das man auch als Kooperation bezeichnet, benötigt Goodwill, Wohlwollen, den Willen, dem Gegenüber vorurteilsfrei zu begegnen, auf Augenhöhe, um überhaupt in der Lage zu sein, ein “konstruktives Miteinander” beginnen zu können. Barley fehlt genau das. Sie brennt vorsorglich alle Brücken vor und hinter sich nieder, um nicht den Verdacht aufkommen zu lassen, sie habe irgend eine Form von Goodwill, wenn es zur neuen Regierung der Italiener kommt. Und wo Goodwill fehlt ist die Wahrhscheinlichkeit, auf Boshaftigkeit zu stoßen, groß, aber, was wichtiger ist, die Frage des “konstruktiven Miteinanders” bereits entschieden, abschlägig, ablehnend, boshaft, von Barley. Barley ist somit genau die “Gefahr für das konstruktive Miteinander”, von der sie gegenüber der ARD palavert.

Und sie ist unsere Startnummer 1.


Von der SPD-Altlast nun zum Intelligenz-Plagiator: Franziska Giffey, Profiteur eines Resozialisierungsprogramms, das zeigt, dass auch Betrügern, die fremder Ideen in angeblich eigener Doktorarbeit als die eigenen ausgegeben haben, sozialer Aufstieg dann, wenn sie das richtige Parteibuch und die notwendige a-Moralität mitbringen, nicht verwehrt ist.

Die Berliner Zeitung zitiert Giffey:

“Berlins Regierende Bürgermeisterin (SPD) kann sich ein kurzzeitiges Abschalten der Stromversorgung in einzelnen Stadtteilen als Notmaßnahme in der Energiekrise vorstellen. Das Allerwichtigste sei der Schutz der Infrastruktur der Stromversorgung vor einer Überlastung, sagte Giffey am Donnerstagabend in der ZDF-Talkshow Markus Lanz.

„Wenn man dafür an bestimmten Stellen dann mal für zwei Stunden, für drei Stunden, angekündigt auf Strom verzichten muss, dann ist das ein Szenario, das vertretbar ist.“ Darauf könnten sich alle vorbereiten, so die Regierende Bürgermeisterin. „Aber es ist nicht etwas, das jetzt akut ansteht.“

Endlich finden sich manche in ihrem Element, in der Verwaltung von Mangel. Nicht, dass Politik etwas mit Gestalten zu tun hätte. Nein, das geht nicht. Dazu benötigt es kompetente Leute mit Prinzipien und Fähigkeiten. Berlin hat Giffey.

Giffey lebt, wie alle, die nicht eigenleisten können, von den Krümeln, die hingeworfen werden und, wie andere auch aus dieser Polit-Clique der Überforderten, wir kommen noch dazu, verwaltet sie den Mangel. Leute, die nie in diesem Leben auf die Idee kommen würden, an den Umständen, die nun einmal schlecht sind, etwas zu ändern, schon deshalb nicht, weil man dazu Idee haben muss, mindestens eine Idee, sie vergnügen sich damit, den Mist, den sie anderen ob ihrer Ungeeignetheit für Positionen, die ein Mindestmaß an Wissen und Kompetenz voraussetzen, eingebrockt haben, gutzureden.

Zwei bis drei Stunden Blackout, so erfahren wir, seien hinnehmbar.

Erinnern Sie sich noch an die Smart-Homes, die vor allem als eine Möglichkeit gepriesen wurden, Tele-Medizin einzusetzen, um besonders gefährdete Menschen, die auf regelmäßige Kontrolle unterschiedlichster Werte ihres organischen Daseins angewiesen sind und regelmäßig Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal halten müssen. ein eigenständiges Leben zu ermöglichen?

Nicht in Berlin!

Kein Strom.

Bzw. wenn in Berlin, dann nur mit der Einschränkung, dass Infarktgefährdete in Zeiten des Giffey-Blackouts, der vertretbar ist, auf eigenes Risiko einen Herzinfarkt erleiden. Können ja anrufen, die Leutchen, sofern sie es zum Telefon schaffen, um festzustellen: Kein Strom! Giffey Blackout.

Und wo wir gerade am Erinnern sind. Fox Mulder sinniert am Ende von Squeeze über die Nutzlosigkeit elektronischer Systeme, die gegen Einbrecher sichern sollen. Was hätter er gesagt, hätte er den Giffey-Blackout gekannt? Zwei bis drei eigens Einbrechern gewidmete Stunden, in denen sie ihrem Handwerk ohne Sorge, einen Alarm auszulösen, nachgehen können.

Zumutbar.
Vertretbar.
Giffey-Blackout
Giffey ist unsere Startnummer 2.


Nach Altlast und Intelligenz-Plagiator ist es Zeit für den Glücksminister.
Einen weiteren aus der Riege derjenigen, die mit ihrem Amt hoffnungslos überfordert und nicht intelligent genug sind, diese Überforderung zumindest ansatzweise zu verbergen: Robert Habeck.

Die Idee von Regierung verliert einiges an Überzeugungskraft, wenn die Grundlage von Regierung Lotterie, also Glück, auch Zufall ist. Eigentlich ist Regierung ein rationales Unterfangen, das darin besteht, bestehenden Problemen mit entsprechenden Lösungen zu begegnen. Glück als Determinante des Regierungserfolgs ist eher abseitig.

Aber originell:

Wenn wir Glück haben, zahlt die Rentenversicherung auch im nächsten Jahr noch.
Wenn wir Glück haben und der Winter kein Winter ist, dann kommen wir mit Sommerreifen über die Runden.
Wenn wir Glück haben, dann hören Terroristen von alleine auf, Anschläge zu verüben.
Wenn wir Glück haben, uns wohlverhalten und gut über den Winter kommen, dann gibt es zu Ostern vielleicht ein besonders großes Ei vom Hasen.
Wenn wir Glück haben, dann schlägt der Blitz neben uns ein.
Wenn wir Glück haben, brennt das Nachbarhaus ab.
Wenn wir Glück haben, tritt Robert zurück.
Wenn wir Glück haben, verirrt sich ein Journalist zur ARD.

Genug Glück.
Zurück zum Ernst des Lebens.
Wir stellen den Glücksminister zur Wahl: Startnummer 3.


Schuster bleib bei Deinen Leisten.
Wer kennt den Spruch noch?
Karl Lauterbach kennt ihn nicht.
Er bleibt nicht bei seinen Leisten.
Indes, was wären seine “Leisten”, welche Kompetenzen hat er?

Logische Konsequenzen können es nicht sein. Dazu ist das Weltbild, das Überzeugungssystem/-chaos von Karl Lauterbach zu rigide.

Es kennt nur Freund und Feind. Ein Lauterbach-Feind, das ist die AfD. Wahllos, unterschiedslos, alle, alle bei der AfD. Und dann gibt es die LINKE, die ist bislang nicht Feind. Erst jetzt, weil die LINKE Wagenknecht etwas sagt, was Minister Karl als Aussage der AfD identifiziert, was somit eine Aussage ist, die niemand, der nicht AfD ist, treffen kann, wird die LINKE zum Problem. Aber Wagenknecht ist nicht AfD, sie ist LINKE. Ein Problem für die Denkwelt, in der Minister Karl eingesperrt ist. Eine kognitive Dissonanz. Die Lösung ist einfach: Wagenknecht wird zur AfD.

Denn die Vorstellung, dass Akteure, obschon sie unterschiedlichen ideologischen Lagern angehören, in Sachfragen übereinstimmen können, die ist Minister Karl fremd. Schon weil man dazu Sachfragen beurteilen müsste. Und dazu benötigt man Kriterien. Z.B. das Kriterium: Den Nutzen des Deutschen Volkes mehren. Ein Kriterium, das diametral der eigenen Notdurft, Tugend zu wedeln, entgegen steht. Tugend wedelt der Tugendwedler von Welt derzeit dadurch, dass er die Ukraine verklärt, den Schauspieler turned Präsident zum Kriegshelden ohne Kampfeinsatz erklärt und ansonsten Panzer, Panzer, Panzer fordert. Um der Ukraine zu helfen. Um den Russen zu schaden. Dem Putin. Hat eigentlich schon jemand bemerkt, dass Putin in Rasputin steckt?

Doch zurück zu Minister Karl, der seine rigide Denkwelt gegen den Einbruch von kognitiven Dissonanzen verteidigt und Wagenknecht aus der LINKE aus und in die AfD eingeliedert hat. Die Welt von Lauterbach ist in Ordnung. Die Deutschen sitzen im Dunkeln und frieren, wegen der Ukraine, aus Solidarität mit der Ukraine. Das kleine Opfer kann man doch bringen. Oder? Wer denkt, es gebe ein Recht auf beheizte Wohnung und Licht im Dunkeln, der hat die Rechnung ohne Minister Karl gemacht.

Soviel zum Thema, den Nutzen des Deutschen Volkes mehren.
Nicht mit Karl.
Nicht mit Minister Karl.
Minister Karl ist unsere Startnummer 4.


Wo ein Karl Minister ist, darf Annalena nicht fehlen. Annalena, die den Bock, den sie regelmäßig schießt, bereits im Namen trägt: den Baerbock, auch hard the bear Bock.

Wer erinnert sich nicht an die Panzerschlacht, die den Krimkrieg, der bis heute eine Neurose in der britischen Außenpolitik hinterlassen hat, entschieden hat? Diese Panzerschlacht:

Sie sehen “the charge of the light brigade”, den Angriff der leichten Brigade in der Schlacht um Balaklawa, eines der ersten Kommunikationsdesaster im Krieg, die der Nachwelt überliefert sind und eines, das Lord Raglan, den Oberbefehlshaber der Briten hat jahrelang an seinem Englisch feilen lassen.

Kommunikationsdesaster bringt uns zurück zu Annalena Baerbock.

“Gemeinsam müsse dafür gesorgt werden, dass der Krieg so schnell es gehe beendet werde – und zwar so, dass die Ukraine frei sei, sagt die Ministerin. Die nächsten Wochen und Monate seien entscheidend – „je mehr Menschen da befreit werden können, desto mehr Menschenleben können gerettet werden“. Deswegen sei auch mit Blick auf die Panzer „entscheidend, dass wir hier vorankommen“. Die Bundesregierung werde hier eine Entscheidung verantwortungsvoll und in Abstimmung mit den Partnern treffen.

Sie habe mehrfach „deutlich gemacht, dass westliche hochmoderne Systeme einen Unterschied machen und deswegen essenziell sind, um Menschenleben zu retten“, sagt Baerbock. Zugleich betont sie, „dass wir diese Schritte aber, so wie wir es im letzten halben Jahr gemacht haben, nur gemeinsam gehen können“.

“Hochmoderne Systeme”, Waffensysteme sind gemeint, sind, so sagt Baerbock “essenziell, um Menschenleben zu retten”.

Ob Sie den BS glaubt, den sie verbreitet?

Was macht hochmoderne Waffensysteme zu eben solchen? Ihre Durchschlagskraft, ihre “fire power”, die Tatsache, dass mit einem hochmodernen Schuss mehr Verheerung angerichtet werden kann als mit einem vormodernen Schuss aus dem Vorderlader. Mehr Verheerung durch “hochmoderne Systeme” führt zwangsläufig zu mehr Toten unter denen, die von der hochmodernen Ladung in die Luft gesprengt werden. Mehr Tote durch “hochmoderne Systeme” sind demnach für Baerbock notwendig, um “mehr Menschenleben” retten zu können.

So dumm kann man nicht sein, sagen die einen.
Doch sagen die anderen.
Baerbock kann das.
Annalena Baerbock ist unsere Startnummer 5.


Wechseln wir das Land.
Wir haben auch Leser in Österreich.
Auch Österreich hat eine ausufernde politische Klasse.
Ein großes Arsenal für Denkbehinderte.
Johannes Rauch hat uns schon des öfteren beschäftigt.
Bislang waren seine Anstrengungen, Denkbehinderter der Woche zu werden, vergeblich.

Ein neues Spiel ein neues Glück getreu dem Motto, kein Rauch ohne Feuer, aber Rauch ohne Hirn.

Wir zitieren:

STANDARD: Sozialmärkte registrieren ebenso einen Massenandrang wie die Essensausgabestellen der Caritas. Als Sozialminister kann Sie das nicht kaltlassen. Was ist bei den Antiteuerungshilfen falsch gelaufen, dass Leute auf private Hilfe angewiesen sind?

Rauch: Daraus lässt sich nicht unbedingt schließen, dass etwas schiefgegangen ist. Ministerkollegen aus anderen Ländern reißen die Augen weit auf, wenn sie hören, was wir in Österreich auf den Weg gebracht haben. Unsere Antiteuerungspakete sind weit umfangreicher als jene Deutschlands und anderer Staaten. Doch selbst diese Hilfen können nicht zur Gänze abfedern, was sich am sogenannten Markt abspielt.

STANDARD: Viele Menschen fühlen sich offenbar alleingelassen.

Rauch: Warum, ist schwer zu erklären. Sicher: Manche Einmalzahlung, die vor dem Sommer beschlossen wurde, kommt erst allmählich auf dem Konto an. Doch unterm Strich erhält eine Durchschnittspensionistin im Laufe des Jahres 1.400 Euro an Hilfen, eine Alleinerzieherin mit zwei Kindern 2.400 Euro.

STANDARD: Hat sich, wie Wifo-Chef Gabriel Felbermayr sagt, eine Vollkaskomentalität breitgemacht?

Rauch: Ich würde sagen, wir beklagen uns auf recht hohem Niveau. Keine Frage: Wer schon bisher wenig hatte, ist natürlich nicht in der Lage, doppelt so hohe Stromkosten zu verkraften. Diesen Personen greifen wir bereits kräftig unter die Arme. Aber wenn die Klage oberhalb der Einkommensmitte immer noch dieselbe ist, kann ich das nicht mehr nachvollziehen. Da hat sich ein flächendeckendes Gefühl breitgemacht, wir würden alle verarmen. Aber das stimmt nicht.

Insgesamt ist Rauch ein Anschlag auf die Vernunft. Das, was eben dabei herauskommt, wenn man beschließt, seine geistige Entwicklung den Grünen zu opfern. Machen wir es daher kurz:

Wenn sich aus vermehrtem Andrang auf Essensausgaben nicht schließen lässt, wie Rauch behauptet, dass bei den “Antiteuerungshilfen” etwas “schief egangen ist”, dann muss man daraus schließen, dass der beschriebene Massenandrang bei den Essensausgabestellen beabsichtigt war. Ein Rauch, ein Wort.

Dass sich Leute allein gelassen fühlen, obschon sie 1.400 Euro und 2.400 Euro an Rauch-Hilfen erhalten, ist nicht schwer zu erklären. Man muss nur den Schall zu den Rauch-Hilfen gesellen und Schall-und-Rauch-Hilfen daraus machen, die offenkundig der Teuerung in der Weise gegenüberstehen, in der sich die leichte Brigade russischen Kanonen gegenüber gesehen hat. Heftige Verluste waren die Folge.

Das hohe Niveau, auf dem sich Leute nach Ansicht von Rauch beklagen, ist eines, bei dem schon heute “Personen” unter die Arme gegriffen werden muss, weil sie die Preissteigerung nicht mitmachen können. Ein seltsames hohes Niveau der Klage, das so wenig hoch ist, dass man schon heute Armen unter dieselben greifen muss.

Johannes Rauch ist unsere Startnummer 6.


Startnummer 7 haben wir Manuel Neuer, als Kapitän der deutschen Fussball-Nationalmannschaft und stellvertretend für den DFB gegeben. Und zwar dafür:

Wie erbaulich es doch ist, wenn es Millionäre, die es schaffen, einen Ball zu kicken, auf sich nehmen, die Welt zu einem besseren Platz zu machen. Nein, die eigene Tugend dadurch zur Schau zu stellen, dass sie vorgeben, die Welt zu einem besseren Platz machen zu wollen.

Während die Heuchler in kurzen Hosen keine Probleme während ihrer Demonstranz in Katar haben werden, werden all die anderen, die dort leben und von sich denken, sie seien schwul, diese Vorzugsbehandlung nicht genießen, denn Katar sieht für Schwule eine Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren vor, wenn sie das Pech haben, nicht nur schwul, sondern auch Muslim zu sein, dann blüht ihnen die Shari’a und damit die Todesstrafe.

Während Neuer und Kumpane für “one world” Tugend wedeln und sich vermutlich gut, nicht abgrundtief dumm vorkommen.

Grund genug sie zur Wahl zu stellen.
Manuel Neuer stellvertretend für alle.
Startnummer 7.


Bleibt noch einer, der bei uns unter der Überschrift “Armelsiger unter den Erbärmlichen” läuft.
Dominik Lenze.
Lenze schreibt für die ZEIT
Die Zeit, so muss man wissen, hält sich für eine Qualitätspublikation, eine Wochenpostille, die den gehobenen Ansprüchen der schwätzenden Klasse gerecht werden will. Und die gehobenen Ansprüche der schwätzenden Klasse, sie sollen z.B. durch den Beitrag von Lenze befriedigt werden, in dem es darum geht, Bernd Felsner in die Pfanne zu hauen. Wenn es Sie interessiert warum, dann müssen Sie nich lange raten. Denunziationsartikel können nur drei Themen zum Gegenstand haben: AfD, angebliche Rechtsextremisten oder Querdenker.

Lenze bleibt in dieser rigiden Welt enger Stirn:

“Noch vor zwei Jahren folgte Felsner einer anderen Strategie. Da sprach er – ganz offenes Visier – im Interview auf einem YouTube-Kanal über seine Ambitionen, die Querdenken-Bewegung zu unterstützen. Dafür gründete er einen Verein mit – die Mutigmacher mit Sitz in Berlin. Polizisten, Soldaten, Journalisten, die sich dem vermeintlichen Widerstand anschließen wollen, soll hier geholfen werden: juristisch, psychologisch, mit Wohnungen und “auch monetär”, wie Felsner im Interview ausführt.

Zu den Gründungsmitgliedern von Mutigmacher gehört auch der Verschwörungserzähler Anselm Lenz. Lenz gibt die verschwörungsideologische Zeitung Demokratischer Widerstand (DW) heraus, die vielfach auf Demonstrationen verteilt wird. Nach Störungsmelder-Informationen soll Felsner die Druckkosten der ersten Ausgaben gesponsert und der Redaktion mietfrei Räume zur Verfügung gestellt haben. Lenz dementiert das auf Anfrage.”

Sie sehen die gehobenen Ansprüche der schwätzenden Klasse lassen sich nicht wirklich von den niedrigen Instinkten, boshafter Zwerge unterscheiden, aber sei’s drum. Einbildung ist alles und zu dieser Einbildung gehört es, dass Leute wie Lenze denken, sie seien Journalisten, verfügten über journalistische Qualifikation, über Stilmittel, Begründungen, die Fähigkeit, Argumente zu machen…

Die hehren Ansprüche.
Die triste Realität sieht anders aus.
So.

Zu Anselm Lenz fällt Lenze kein Argument, keine Begründung ein, die belegt, warum Anselm Lenz ein ganz schlimmer Finger ist. Ergo behilft sich Lenze mit dem Mittel das Armselige im Kreise der Erbärmlichen wählen: derogative Nomen.
Lenz wird zum “Verschwörungserzähler”. Der Denunziationserzähler Lenze macht Lenz zum Verschwörungserzähler.
Und als Verschwörungserzähler gibt Lenz eine, na was wohl, eine “verschwörungsideologische Zeitug” heraus.
Was sonst könnte er herausgeben?
Was die Zeitung “verschwördungsideologisch” macht?
Lenze hat keine Ahnung. Hätte er eine, er würde es schreiben.
Was verschwörungsideologisch ist?
Lenze hat keine Ahnung. Hätte er eine, er könnte die Ahnung nutzen, um zu schreiben, was an der von Verschwörungserzähler Lenz herausgegebenen Zeitung “verschwörungsideologisch” ist.
Kann er aber nicht.
Er ist halt auch nur ein ZEIT-Qualitätsjournalist der niederen Instinkte.
Und unsere Startnummer 8.


Das war unser Wahlvorschlag für Kalenderwoche 38.
38 Wahlen  gab es in diesem Jahr bereits. Nach allem, was wir vom Jahr wissen, wird es mit 52 Kalenderwochen sein Ende haben. Indes, wir planen bereits mit Woche 51 den Reigen zu beschließen und in Kalenderwoche 52 eine Wahl zum Denkbehinderten des Jahres durchzuführen. Wenn Sie dieser Plan euphorisiert, dann sagen Sie es uns, damit wir uns freuen und motiviert sind [Spenden ist auch eine Art uns zu motivieren, aber das nur nebenbei].

Zurück zur Hauptsache, denn wir sind noch nicht am Ende.
Es fehlt noch ihre Wahlentscheidung.
Treffen Sie die richtige.
Aber welche Entscheidung ist die richtige?

  • Katharina Barley, die EU-Altlast ohne Goodwill, deren Weltbild von starken Männern wie Orban und Trump geformt wird?
  • Franzisika “Blackout” Giffey, die selbst nach missglücktem Plagiat noch zumutbar und vertretbar ist?
  • Glücksminister Robert Habeck, der das Regieren eingestellt hat und nun zum Gott des Wetters betet, damit der Winter warm bleibt?
  • Minister Karl, dessen rigides Überzeugungssystem noch jeder Realität widerstanden hat?
  • Annalena Baerbock, Panzerexperte und Sterbehelfer, ausschließlich zur Rettung von Menschenleben?
  • Johannes Rauch, Schall-und-Rauch Hannes?
  • Manuel Neuer, der stellvertretend für Mannschaft und DFB Tugend wedelt?
  • Dominik Lenze, der neue Stern der ZEIT, vielleicht auch nur ein Spiegel der ZEIT?

Ihr Einsatz!

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Stephan Harbarth hat es geschafft.
Er ist der erste Präsident des Bundesverfassungsgerichts der von den Lesern von ScienceFiles zum Denkbehinderten der Woche gewählt wurde. Und zwar überzeugend. 453 Leser (31,2%) haben sich für Harbarths Rabulistik, die ein geschlossenes Weltbild dadurch herstellt, dass das geschlossene Weltbild geöffnet wird, entschieden. Dem Team Genth – Kaufmann blieben daher nur die Plätze 2 und 3. Jana Genth hat mit ihrem Beitrag über den afrikanischen Erfinder, der allen physikalischen Gesetzen zum Trotz einen Fernseher erfunden hat, der nicht nur Strom aus der Luft bezieht, sondern mit diesem Strom andere Geräte betreibt, 376 Leser überzeugt (25,9%). Auf Dirk Ulrich Kaufmann, der die Tatsache, dass sich die geniale Erfindung nicht durchsetzen kann, auf Rassismus zurückgeführt und damit seine einschlägigen Kenntnisse in Dummheit belegt hat, entfielen 219 Stimmen, 15,1% der Leser, die sich an der Wahl beteiligt haben, waren von der Denkbehinderung Kaufmanns überzeugt.

Auf den Plätzen finden sich:

  • Minister Karl (202 Stimmen, 13,9%);
  • Özden Terli (89 Stimmen, 6,1%);
  • Peter Bofinger (54 Stimmen, 3,7%);
  • Oliver Schwedes (48 Stimmen, 3,3%);
  • Norbert Fenkter (13 Stimmen, 1,0%)


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