Muss Haldenwang zum Auftrags-Terroristen von Scholz werden – oder ist er es am Ende schon?

Gelegenheit macht Diebe.

Eine, wenn man so will, Faustregel, die im Volksmund weite Verbreitung gefunden hat und eine, die Eingang in die Wissenschaft, genauer: die ökonomische Institutionenlehre gefunden hat. Natürlich nicht in der einfachen Form und mit einer erweiterten Bedeutung als „Opportunismus“ zuweilen auch „moral hazard“. Die beste Definition von Opportunismus findet sich bei Oliver Williamson in seinem Monograph „The economic institutions of capitalism“. Darin schreibt er auf Seite 47f:

„By opportunism I mean self-interest seeking with guild. This includes,  but is scarcely limited to more blatant forms, such as lying, stealing, and cheating. Opportunism more often involves subtle forms of deceit.“

„Unter Opportunismus verstehe ich das arglistige Streben nach Eigennutz. Dies umfasst, ist aber kaum auf offensichtliche Formen wie Lügen Stehlen und Betrügen beschränkt. In der Regel nutzt Opportunismus subtile Formen der Täuschung“.

Diese Definition von Opportunismus lässt sich kurz auf die Formel bringen, dass ein Akteur seinen Vorteil ohne Rücksicht auf Verluste und unter Einsatz aller verfügbaren Mittel verfolgt. Indes, eine solche Verfolgung des eigenen Vorteils ist in einer Welt, die auf soziale Interaktion gebaut ist, eine Strategie mit bestenfalls kurzfristiger Aussicht auf Erfolg, der schnell dahin ist, wenn derjenige, der getäuscht wurde, merkt, dass man ihn übers Ohr gehauen hat. Ergo fehlt noch eine weitere Zutat, die Opportunismus für Wissenschaftler interessant und für das tägliche Leben zu einer häufig anzutreffenden und relevanten Größe macht: Informationsasymmetrien:

„More generally, opportunism refers to incomplete and distorted disclosure of information, especially to calculated efforts to mislead, distort, disguise, obfuscate, or otherwise confuse.“

„Allgemeiner formuliert, bezieht sich Opportunismus auf die unvollständige und verzerrte Offenlegung von Informationen, insbesondere auf gezielte Versuche der Irreführung, Verzerrung, Verschleierung, Vernebelung oder anderweitigen Verwirrung“.

Die Möglichkeit für Opportunismus ist somit immer dann gegeben, wenn zwei Akteure in eine Interaktion miteinander treten, die sich dadurch auszeichnet, dass beide unterschiedliches Informationen über das Objekt der gemeinsamen Interaktion haben. Das bekannteste Beispiel für solche Interaktionen sind Vertragsbeziehungen, die z.B: den mietweisen Gebrauch eines Autos zum Gegenstand haben und bei dem der Vermieter des Autos sicherstellen muss, dass der Mieter den Gebrauchswagen in einem akzeptablen Zustand nach Ablauf der vereinbarten Mietzeit zurückbringt, während der Mieter sicherstellen muss, dass ihm kein Auto vermietet wird, das schon nach wenigen Kilometern einen teuren Aufenthalt in einer Werkstatt dem Verkehr vorzieht.

Wenn Sie darüber nachdenken, das tägliche Leben ist voller Situationen, in denen man auf Vetrauen handelt. Etwa, wenn man beim Bäcker ein Brötchen kauft, in der Überzeugung, das Brötchen entspreche einem unausgesprochenen Brötchenstandard, ein kontinuierlicher Gegenstand der Auseinandersetzung im Mittelalter, wie jeder Besucher von Rothenburg ob der Tauber weiß, der die Foltergerätschaften gesehen hat, die vorgesehen waren, um Bäcker damit zu behandeln, wenn sie Brötchen unter Gewicht verkauft haben.

Wo es Menschen gibt, die miteinander interagieren, gibt es Gelegenheit für und oft genug opportunistisches Verhalten, Versuche, sich durch Irreführung des Gegenüber einen Vorteil zu verschaffen, Versuche, die um so häufiger werden, je weniger personalisiert eine Interaktion abläuft und je geringer die Wahrscheinlichkeit ist, beim Ausleben des eigenen Opportunismus auf Kosten anderer aufzufliegen.

Und weil dem so ist, sind Behörden, Ämter, alle Organisationen, die z.B. Bürger von etwas überzeugen wollen, z.B. Medien, die Leser von der Richtigkeit des Geschriebenen überzeugen wollen oder Verfassungsschützer, die Bürger von der Lauterkeit der eigenen Motive überzeugen wollen, so lange ausgezeichnete Orte, um Leser und Bürger zu täuschen, so lange eine Informationsasymmetrie zwischen Leser und Journalist oder Bürger und Verfassungsschützer besteht, so lange Lesern und Bürgern Informationen vorenthalten werden, vorenthalten werden können.

Nur im ScienceFiles-Shop

Und weil dem so ist, lebt alles vom Vertrauen.

Und Vertrauen in den Verfassungsschutz, das hatten die meisten von uns zumindest anfänglich, so wie wir Vertrauen in Ärzte hatten, bis SARS-CoV-2 des Weges gekommen und viele Ärzte die Information offengelegt haben, die sie bislang verschwiegen haben: Es geht ihnen um ihr Verdienst, nicht um das Wohl ihrer Patienten und das Andienen beim Staat ist ihnen wichtiger als die Gesundheit ihrer Patienten.

Der Verfassungsschutz, ein Amt, das man als historischen Anachronismus ansehen muss, knapp 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, ist geradezu prädestiniert für opportunistisches Verhalten, denn das meiste, was der Verfassungsschutz tut, erfolgt im Verborgenen, so dass diejenigen, denen Ergebnisse verborgener Aktivitäten präsentiert werden, glauben müssen, dass diese Ergebnisse auf lautere Weise zustande gekommen sind und der Wahrheit entsprechen. Indes, ein solcher Glaube ist im besten Fall naiv, im schlimmsten Fall töricht, denn das Bundesamt und die Landesämter für Verfassungsschutz sind politische Institutionen, die politischen Herren einer bestimmten Couleur unterstellt sind. Und wenn man in den letzten Jahrzehnten eines gelernt hat, dann dass politische Herren natürlich Einfluss auf die Tätigkeit eines Verfassungsschutzes ausüben, der ihnen das Mittel an die Hand gibt, den politischen Gegner nicht nur zu überwachen, sondern auch zum Gegenstand einer Zersetzungs-Kampagne zu machen, die unter dem Rubrum der Verfassungsfeindlichkeit geführt wird.

Kurz: Das Vertrauen darin, dass Ämter wie der Verfassungsschutz in ansatzweise objektiver und fairer Weise ihrer Tätigkeit nachgehen, war schon vor Jahrzehnten lächerlich und ist heute, nach all dem, was in den letzten Jahren ans Licht gekommen ist, sträflich.

Vor drei Tagen hat Ronen Steinke in der Alpenprawda einen Beitrag veröffentlich, in dem es um eine Verhandlung vor dem Oberlandesgericht in Münster geht, in der sich die AfD gegen die Überwachung durch den Verfassungsschutz wehrt. In diesem Beitrag finden sich die folgenden Passagen:

„Nun haben die […] Richter erstmals offengelegt, auf welche Frage es für sie – auch – ankommen wird. Und sie beziehen sich dabei auf ein Thema, das in der Vergangenheit oft schon brisant geworden ist. Wie stark ist die AfD von sogenannten V-Leuten durchsetzt? […] Welche Rolle spielen diese Spitzel, die unter der Hand vom Staat bezahlt werden, für die Radikalisierung der Partei?
[…]
Das Gericht müsse dringend aufklären, „welche entscheidungserheblichen Äußerungen einzelner Funktionäre“ in Wahrheit von V-Leuten stammten „und ob diese rechtswidrig (…) steuernden Einfluss“ auf die AfD genommen hätten oder nähmen.
[…]
Sowohl die Landesämter für Verfassungsschutz als auch das Bundesamt halten Informationen über ihre V-Leute streng unter Verschluss.
[…]
Auch deshalb, weil zusätzlich zu den V-Leuten noch mehrere Hundert hauptamtlicher Verfassungsschutzmitarbeiter im Einsatz sind, die in sozialen Netzwerken mit gefälschten Accounts als Rechtsextreme posieren.
Auch dies ist kein Geheimnis. Der Verfassungsschutz spricht von „virtuellen Agenten“. Sie dürfen in gewissem Rahmen auch Straftaten begehen, zum Beispiel Volksverhetzung. Unklar ist aber, in welchen Chatgruppen sie mit ihren rechtsextremen Fake-Accounts mitmischen. Soziale Medien und Chatgruppen – das sind aber exakt die Quellen, auf die sich der Verfassungsschutz in seinem 1000 Seiten starken Gutachten über die Radikalität der AfD „fast ausnahmslos“ stützt,
[…].

Man kann, auch ohne dass der Verfassungsschutz offenlegt, wie viele von ihm bezahlte V-Leute innerhalb der AfD Unfrieden stiften, um „eine Radikalisierung“ herbeizuführen und unabhängig davon, wie viele Verfassungstrolle versuchen, Chats und Gruppen in sozialen Medien mit ihrem verbalen Auswurf zu infiltrieren und als radikal darzustellen, feststellen, dass es offenkundig Praxis des sogenannten Verfassungsschutzes ist,  DAS HERBEIZUFÜHREN, WAS ER BEANSTANDEN will.

SciFi-Support

Auch ScienceFiles muss finanziert werden.

Und es wird, angesichts stetig steigender Kosten, immer schwieriger, ScienceFiles zu finanzieren.

HELFEN Sie uns bitte dabei, den Laden am Laufen zu halten!

Es gibt drei Möglichkeiten, uns zu unterstützen:

Weitere Informationen finden Sie hier:

ScienceFiles-Unterstützung

Bei allen Unterstützern bedanken wir uns bereits an dieser Stelle sehr HERZLICH!

 

Ein hervorragender Ausweis eines verrotteten Systems, dessen Akteure die Gelegenheiten, die ihnen Informationsasymmetrien bieten, ausschöpfen, um die Tatbestände zu schaffen, die sie dann, nachdem sie geschaffen wurden, verfolgen, um mit viel tamtam die „Radikalisierung“ einer Oppositionspartei zu verkünden. Man nennt dies Betrug, absichtliche Täuschung, Verfolgung eines Eigeninteresses mit Arglist, geplante Irreführung der Öffentlichkeit oder kurz: opportunistisches Verhalten, und es hat in einer Demokratie keinen Platz. Aber natürlich sind derartige Versuche, politische Gegner zu zersetzen, bestens aus der DDR bekannt, beschrieben in Richtlinie Nr. 1/76 zur Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge (OV) des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. Unter den aufgeführten Mittel zur Zersetzung finden sich die folgenden Punkte:

  1. Eine „systematische Diskreditierung des öffentlichen Rufes, des Ansehens und des Prestiges auf der Grundlage miteinander verbundener wahrer, überprüfbarer und diskreditierender sowie unwahrer, glaubhafter, nicht widerlegbarer und damit ebenfalls diskreditierender Angaben“
  2. Das „Erzeugen von Misstrauen und gegenseitigen Verdächtigungen innerhalb von Gruppen, Gruppierungen und Organisationen;“
  3. “Das „Erzeugen bzw. Ausnutzen und Verstärken von Rivalitäten innerhalb von Gruppen, Gruppierungen und Organisationen durch zielgerichtete Ausnutzung persönlicher Schwächen einzelner Mitglieder;“

Die Inszenierung, die über Correctiv gelaufen ist, um aus einem harmlosen Treffen eine zweite Wannsee-Konferenz zu machen, gehört unter Punkt 1. Die Nutzung von V-Leuten, deren Einschleusen in die AfD und die öffentliche Ankündigung, das zu tun, gehört unter Punkt 2. Und natürlich liefern V-Leute dann, wenn sie eingeschleust sind, Informationen, die wiederum genutzt werden können, um Rivalitäten und Eifersüchteleien zu schüren, mit dem Ziel, die entsprechende Organisation von innen heraus zu zerstören.

Offenkundig ist der deutsche Verfassungsschutz die Fortführung des Ministeriums für Staatssicherheit mit denselben Mitteln, einmal mehr im Dienste der herrschenden Parteienoligarchie, was zu der absurden Konstellation führt, dass ein Polit-Darsteller, der aufgrund nicht nachvollziehbarer Qualifikationen in ein Amt geraten ist, seine Position ausnutzen kann, um über die nachgeordnete Behörde des Verfassungsschutzes V-Leute beim politischen Gegner einzuschleusen, die (a) Informationen über den politischen Gegner liefern, die genutzt werden können, um den Aufbau einer mehrheitsfähigen Partei zu unterminieren und die (b) durch Akte der internen Radikalisierung zum einen Unfrieden unter den Parteimitglieder oder -sympatisanten stiften, Misstrauen säen und letztlich die Handhabe geben, um den politischen Gegner zu kriminalisieren.

Das ist kein Verfassungsschutz, das ist organisierte Kriminalität. Das Bundeskriminalamt definiert Organisierte Kriminalität wie folgt:

„Organisierte Kriminalität ist die von Gewinn- oder Machtstreben bestimmte planmäßige Begehung von Straftaten, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit von erheblicher Bedeutung sind, wenn mehr als zwei Beteiligte auf längere oder unbestimmte Dauer arbeitsteilig

  • unter Verwendung gewerblicher oder geschäftsähnlicher Strukturen,
  • unter Anwendung von Gewalt oder anderer zur Einschüchterung geeigneter Mittel oder
  • unter Einflussnahme auf Politik, Medien, öffentliche Verwaltung, Justiz oder Wirtschaft zusammenwirken.“

Passt hervorragend auf die eingeräumte Unterwanderung der AfD mit V-Männern, um offiziell Informationen über deren „Verfassungstreue“ zu beschaffen, tatsächlich aber (a) die AfD systematisch von innen heraus zu zersetzen und (b) durch gezielte V-Männer Volksverhetzung das Material erst zu schaffen, das in Verfassungsschutzberichten dann als Beleg für die Notwendigkeit, die AfD zu überwachen, benutzt wird.

Es ist ein dreckiges Spiel, das man nur als sauberes Spiel ansehen kann, wenn man dem Bundesverfassungsschutz und den Landesämtern für Verfassungsschutz Vertrauen entgegenbringt, das man nach derzeitigem Stand der Dinge, schon weil Polit-Darsteller Ordnungs-Institutionen ideologisiert haben, nicht aufbringen kann, wenn man nicht irre ist.

Und selbst wenn man das Vertrauen aufbringen würde, bliebe das Problem opportunistischer Strukturen, die es Parteimitgliedern, die sich als Minister fühlen, jederzeit ermöglichen, den ihnen unterstellten Verfassungsschutz als Waffe gegen den politischen Gegner einzusetzen. Und warum sonst sollte man eine Partei überwachen wollen, die mehr als ein Fünftel der Deutschen regelmäßig in Umfragen als Partei ihrer Wahl bezeichnen und für die es keinerlei Belege ihrer nicht-Verfassungstreue gibt, also keine Belege, bei denen man anehmen muss, dass sie von V-Leuten im Auftrag eines Verfassungsschutzes von Bund oder Ländern fabriziert wurden oder von gekauften Pseudo-Wissenschaftlern, die von Ministerien über Programme wie „Demokratie leben!“ ausgehalten werden, auf Bestellung geschaffen wurden.

Wäre es notwendig, V-Männer in die AfD einzuschleusen, um deren „Verfassungstreue“ zu untersuchen, man müsste auch zum Terroristen werden, um Terrorbanden frühzeitig erkennen zu können. Deshalb die Überschrift zu diesem Post.


 

Falls Sie unsere Arbeit unterstützen, und dafür sorgen wollen, dass bei ScienceFiles auch weiterhin das Rad rund läuft, dann kaufen Sie uns doch einen Kaffee:



Oder unterstützen Sie uns auf einem der folgenden Wege Unser herzlicher Dank ist Ihnen sicher! DENN: ScienceFiles lebt von Spenden. Helfen Sie uns, ScienceFiles auf eine solide finanzielle Basis zu stellen, damit Sie uns auch morgen noch lesen können!
Wir haben drei sichere Spendenmöglichkeiten:

Donorbox

Unterstützen Sie ScienceFiles


Unsere eigene ScienceFiles-Spendenfunktion

Zum Spenden einfach klicken

Unser Spendenkonto bei Halifax:

ScienceFiles Spendenkonto: HALIFAX (Bitte angeben: Zahlungsempfänger: Michael Klein, Zahlungszweck: ScienceFiles-Spende / Schenkung):
  • IBAN: GB15 HLFX 1100 3311 0902 67
  • BIC: HLFXGB21B24

Folgen Sie uns auf Telegram.
Anregungen, Hinweise, Kontakt? -> Redaktion @ Sciencefiles.org

11Comments

Add yours
  1. 3
    ben

    Wenn wir uns angeblich in einem Rechtsstaat befinden; warum kann der Staat sich permanent in einem rechtsfreien Raum bewegen? Dieser Staat ist nicht nur wirtschaftlich abgewirtschaftet, sondern auch ethisch. Dafür hält er sich einen Ethikrat, der ebenso keine Ethik in seinem Handeln besitzt.

    • 4
      PeBrg

      1949+90=2039
      Ob von dem Gold dann noch was übrig ist?
      Kommt es dann zurück?
      Oder will keiner das „Nazi-Gold“ haben und wird es verschenkt?
      Ich bin kein Deutscher, aber es war schon bemerkenswert, nach der Wahl zum Kanzler, dass diese Person als erste „Amtshandlung“ nach Washington geflogen ist.
      Warum genau?
      By the way, von welcher Höhe sprechen wir, wenn von Post-WW2 Reparaturzahlungen durch die BRD gesprochen wird?
      Und zählt die jetzige BRD ähnliches für die ex-DDR an Russland?
      Doch mal ein Artikel wert meine ich…

  2. 5
    PeBrg

    Ja, was spätestens nach Maaßen verunstaltet wird ist, wie hier oben genannt, gleich organisierte Kriminalität. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in der Verfassung und weitere Gesetze hier keine Vorgaben, Richtlinien, Pflichten, und Grenzen zur Einhaltung stehen. Nichteinhaltung/Verletzung wäre dann Gesetzesbruch innerhalb des Rahmen dass das Grundgesetz und weitere Gesetze bietet/bieten zu dem demokratischen Staatskonstrukt.
    m.E. dann strafbar!

  3. 6
    Ich glaube auch an den Osterhasen

    Hinsichtlich des Vorgehens gegen die Opposition sind viele Fragen offen. Die „Correctiv-Enthüllung“ ist ein derartiges Schmierentheater, welches nur durch den Verstärkungseffekt der großen Medien und insbesondere des ÖRR erst zu dieser Größe aufgebauscht werden konnte. Erstaunlich ist, dass der „investigative Journalist“ bereits bevor Einladungen zu dem Treffen versendet wurden, sein Zimmer gebucht hat. Haldenwang war über dieses Treffen ebenfalls bereits im Vorfeld informiert. Er konnte seine Triumph ja nicht still genießen, sondern musste es auch öffentlich verkünden – zu dumm. Correctiv-Vertreter trafen sich mehrfach mit der Regierung… Wer eins und eins zusammenzählt kommt zu dem Ergebnis, dass a) dieses Treffen selbst schon eine Inszenierung des Verfassungsschutzes war, d.h. der Verfassungsschutz selbst war Gastgeber dieses Treffens. Um b) das Ganze mit Hilfe von Correctiv, was im Vorfeld abgestimmt wurde, öffentlich zu machen. Damit man c) Gründe geliefert bekommt, eine Vernichtungskampagne gegen die einzige starke oppositionelle Kraft im Land zu starten.

  4. 8
    felix

    Viele Aktionen, wie z.B. der blauen Partei etwas zur Vertreibung anzuhängen, verfangen kaum bei den Bürgern. Ich vermute auch, dass sie irgendwann einen Gang hochschalten, denn der Wille, diese Dinge umzusetzen, ist ja nach wie vor vorhanden und wird auch öffentlich so dargestellt.

  5. 10
    Inukai Genpachi

    “Organisierte Kriminalität ist die von Gewinn- oder Machtstreben bestimmte planmäßige Begehung von Straftaten, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit von erheblicher Bedeutung sind, wenn mehr als zwei Beteiligte auf längere oder unbestimmte Dauer arbeitsteilig unter Verwendung gewerblicher oder geschäftsähnlicher Strukturen, unter Anwendung von Gewalt oder anderer zur Einschüchterung geeigneter Mittel oder unter Einflussnahme auf Politik, Medien, öffentliche Verwaltung, Justiz oder Wirtschaft zusammenwirken.”

    Genau das ist die GEZ auch!
    Oh Wunder!
    Irgendwie passt das zum Merkel-Staat …

  6. 11
    Oliver Hoch

    Ja, es ist eine Schande, was unter unseren Augen aus unserem vor dreißig Jahren noch großartigen Gemeinwesen geworden ist. Aber bitte nicht durchdrehen. Nur mit Geduld und Beharrlichkeit können wir wieder zu rechtsstaatlichen Verhältnissen zurückfinden. Reden wir mit Schwarzen, Roten und Grünen. Fast alle sind nicht bösartig, sondern nur verblendet und zu faul, um nachzudenken; jeder einzelne kann vom unwissentlichen Feind zum Unterstützer der Freiheit werden.

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.