Hier eine Umfrage, die die Conservative Party am Ende der Beliebtheitsskala zeigt.
Dort eine Umfrage, die Rishi Sunak als den unbeliebtesten der letzten 10 Prime Minister präsentiert. Das will etwas heißen. Wir hatten eine Theresa May als Prime Minister und einen Gordon Brown und nicht zu vergessen: Tony Blair.
Hier ein Member of Parliament, das zu Reform UK übertritt.
Dort ein Kandidat zur Bürgermeisterwahl in einem eher wichtigen Wahlbezirk, Greater Manchester, der den Tories den Rücken kehrt und fortan für Reform UK kandidiert.
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Es ist, als würden jeden Tag kleine Löcher in einen Staudamm geschlagen. Es ist eine Frage der Zeit, bis der Damm bricht und entweder Rishi Sunak oder Sunak und die Conservative Party davonschwemmt. Die Not, aus dieser Situation überlebend herauszukommen, wird täglich größer, zuletzt sehr deutlich in einem Beitrag von Allison Pearson im Telegraph, in dem sie fordert, Sunak so schnell wie möglich zu ersetzen, die Mitglieder der Konservativen Partei vor die Wahl von zwei Kandidaten zu stellen, um auf diese Weise einen „richtigen Konservativen“ Leader, eine Suella Braverman oder eine Kemi Badenoch oder einen Robert Jendrick zu installieren, der, wie einst Boris Johnson, die Geschicke einer Partei, die damals von Theresa May an den Rande der politischen Bedeutungslosigkeit gebracht wurde, wendet und aus dem Loser einen Sieger macht.
Es wirkt, wie ein Traum aus 1001 Nacht, was Pearson im Telegraph geschrieben hat, und die Kommentare der Leser, mehr als 3.000 schon nach wenigen Stunden, sprechen eine eindeutige Sprache. Die Konservativen sind tot, let’s move on.
Die Zeichen stehen auf Ende für die Konservativen, egal, wo man schaut.
Die letzte Umfrage von YouGov zur Wahlabsicht, wenn am nächsten Donnerstag das House of Commons gewählt würde, ist eine Scheidelinie.
Erstmals liegt Reform UK in der Gunst bestimmter Wählersegmente vor den Konservativen.
Unter den Wählern, die 2016 für einen Brexit gestimmt haben, ist Reform UK nun erste Wahl, unter denen, die im Norden von England beheimatet sind, ebenfalls (senkrechte rote Kästen). Die Alternative ist zur ersten Wahl geworden, eine Beobachtung, die vor dem Hintergrund, dass alle Nebenwahlen, die wir auf ScienceFiles analysiert haben, dasselbe Muster gezeigt haben: Ehemalige Wähler der Konservativen sind von ihrer Partei entfremdet (de-alignment), und die meisten von ihnen blieben den Nebenwahlen fern, wichtig ist. Die ehemaligen Wähler der Conservatives warten auf eine Alternative oder darauf, dass sich die eigene Partei berappelt. Dass Reform UK nun zur Mehrheitspartei in für die Konservativen so wichtigen Wählersegmenten, wie den Brexit-Wählern und den Wählern im Norden, die letztlich die von Boris Johnson geschliffene Red Wall symbolisieren, geworden sind, zeigt dass der Damm zu brechen beginnt.
Auch die von uns im unteren Teil der Tabelle eingezeichneten waagerechten roten Kästen deuten in die gerade argumentierte Richtung. Rund 30% der ehemaligen Wähler der Conservatives wissen nicht, ob und wenn ja, wen sie bei der nächsten General Election wählen werden. Ein Drittel der eigenen Wähler! Das ist massiv. Indes, betrachtet man diejenigen, die angeben nicht zu wissen, wen sie wählen werden, dann sinkt deren Anteil in den Wählersegmenten und in den Regionen, in denen Reform UK die Tories überflügelt hat. Ein Indiz dafür, dass die Entscheidung für immer mehr Wähler gefallen ist: Sie wechseln von den Tories zu Reform UK.
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Nicht nur Wähler laufen über, auch Kandidaten.
Bis gestern war Dan Barker der Kandidat für die Conservative Party bei den Wahlen zum Bürgermeister für Greater Manchester. Ein sehr wichtiges Amt.
Seit heute ist Dan Barker der Kandidat für Reform UK, der, wie er sagt, Heimat des Konservatismus in England. Den Tories bleiben noch 14 Tage um einen eigenen Kandidaten zu benennen. Nachdem die Conservatives sich derzeit dann, wenn es um den Norden von England geht, gerieren wie ein Boxer, der ohne Einwirkung des Gegners auf den Brettern aufgeschlagen ist und keine Anstalten macht, wieder auf die Beine zu kommen, rechnen wir nicht damit, dass es in Greater Manchester einen Tory-Kandidaten bei der Wahl zum Bürgermeister am 2. Mai 2024 geben wird.
Derzeit wird Greater Manchester von Andy Burnham, Labour, geführt. Burnham war im Kabinett von Gordon Brown u.a. als Gesundheitsminister aktiv.
Und so kommt ein Loch zum nächsten im Damm, der Rishi Sunak und die Conservative Party derzeit noch davor schützt, davongeschwemmt zu werden.
Aber wie lange noch?
Eines der wichtigsten Themen derzeit und im nächsten Wahlkampf sind und werden die illegal über den Ärmelkanal einreisenden Migranten sein. Seit Sunak Premier Minister geworden ist, verspricht er, „to stop the boats“. Getan hat sich nichts.
Seine Rwanda-Bill, in der vorgesehen ist, bis zu 300 Migranten pro Monat oder im halben Jahr bzw. immer dann, wenn die britischen Gerichte die Flüge nicht verhindern, nach Ruanda zu bringen, um diejenigen, die sich mit dem Gedanken tragen, über den Ärmelkanal illegal ins Vereinigte Königreich einzureisen, abzuschrecken, hängt im House of Lords fest. Und hat dort, unter denen, die vom täglichen Leben soweit entfernt sind und von Tony Blair und Gordon Brown in großer Zahl in das House of Lords gestopft wurden, um dort gemeinsam mit Justin Welby, dem Archbishop of Canterbury, ihre Weltfremdheit – vielleicht auch ihre Verachtung für die arbeitende Bevölkerung – wie eine Messe zu zelebrieren, keine Mehrheit. Sie finden allerlei aus ihrer Sicht menschenrechtlich Bedenkliches. Indes sind die Menschenrechte, die sie schützen, diejenigen illegal Einreisender, nicht die Menschenrechte derjenigen, die für die illegal Einreisenden mit ihren Steuern aufkommen, sie bezahlen müssen.
Wie lange die Peers in ihrer Schutzhülle in Westminster noch ihr Tugend wedeln über die Belange des eigenen Landes stellen können, ist eine interessante Frage, die wir ein anderes Mal besprechen werden. Dass die Uhr für Rishi Sunak tickt, dafür sorgt das derzeit gute Wetter, das dazu führt, dass neue Rekorde bei illegal den Ärmelkanal überquerenden Migranten aufgestellt werden.
514 Illegale am gestrigen Tag.
Das schöne Wetter des heutigen Tages lässt die Odds für die Wetten, ob diese Zahl noch überschritten werden kann, sinken.
Das sind alles keine gute Nachrichten für Rishi Sunak und die Rumpf-Partei, der er nach wie vor erzählt, sie solle an seinem Plan festhalten. Der Plan wirke.
So viele illegale Migranten wie noch nie.
So schlechte Umfragewerte wie noch nie.
So wenig Rückhalt in der eigenen Partei, wie noch nie.
Aber Sunaks Plan wirkt.
Anscheinend ist es der Plan von Sunak, die British Conservative Party zu zerstören.
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Hmm, ist es Sunaks Plan die konservative Partei zu vernichten oder ist der Plan nicht eher durch Sunak die konservative Partei zu vernichten. Sunak scheint mir, wie die meisten westlichen Politiker einer Art Regierungsmarionette zu sein und die Spieler stehen darüber und bewegen die Strippen.
Habe gerade ein aktuelles Weltspiegel-Video gesehen über Ladendiebstahl und Armut in Leeds und Sheffield (Mittelengland). Alles dort ist schäbig und heruntergekommen, und die Leute sind so arm, dass sie schon verbreitet Lebensmittel stehlen (oft Brot, Milch, Babynahrung, so die Aussagen). Gerade die kleinen, dezentralen Geschäfte sind von Diebstahl und zunehmend gewaltsamen Raubüberfällen besonders betroffen. Im Bezirk hätten sich letzte Woche wieder fünf Leute das Leben genommen. Usw.
– Wobei es aus US- oder auch kanadischen Städten heftigere Straßenbilder gibt, mit kilometerweiten Bürgersteig-Zelten und lauter abgefackten Gestalten, vielfach durch Drogen gezeichnet.
– Apropos Brot, Milch, Babynahrung: Das englische Labberbrot ist schlecht für die Gesundheit, und man isst es nicht. Stattdessen kennt der Engländer das grandiose, nahrhafte und preiswerte Porridge: gekochten, warmen Haferbrei. Kann man auch als Babybrei geben, ist nämlich super verträglich. Und was ist das Problem für eine Mutter mit überreichlich Zeit, den Babybrei (aus Möhre, Apfel, Hafer z.B.) selbst herzustellen, statt die überteuerten kleinen Fertigprodukte zu kaufen? – Die Hygiene, die Selbstdisziplin, die Bildung bzw. der Bewusstseinsstand?
Die Leute sind doch degeneriert, können keinen Speiseplan entwickeln und wohl oft auch nicht kochen. – Viele noch ärmere Inder machen’s besser und essen täglich Linsencurry mit Reis, was von der (überwiegend veganen) Nährstoffversorgung her sehr vorteilhaft ist und außerdem kaum was kostet: Linsen und Reis kriege ich für 2-4 €/kg beim Türken (die Engländer vielleicht beim Inder). Man kann schon billig und gesund essen, steht dafür aber auch jeden Tag eine Stunde in der Küche.
Babynahrung ist schon sehr gut für Babys und Porridge reicht da nicht ganz ran. Ohne Baby-Milchpulver geht es nicht, es sei denn, Mama stillt selbst für gut 1 Jahr, und dann ist noch die Frage, was Mama denn so isst.
Und Linsen und Reis alleine reichen auch nicht, da gehören noch Gewürze und Gemüse dran, außerdem Milchprodukte, Eier, Fleisch, Nüsse, alles nicht billig, sonst gibts Mangelernährung.
Lust auf einen kleinen Krimi, eine neue konzertierte Aktion, eine Kampagne, mit der die Pharmafia, nachdem sie den Markt medizinischer Produkte durch Produkte, die mehr Nebenwirkungen als Wirkungen haben, von Leuten bereinigt hat, die gesund und nicht krank werden bzw. besser noch: […]
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Hmm, ist es Sunaks Plan die konservative Partei zu vernichten oder ist der Plan nicht eher durch Sunak die konservative Partei zu vernichten. Sunak scheint mir, wie die meisten westlichen Politiker einer Art Regierungsmarionette zu sein und die Spieler stehen darüber und bewegen die Strippen.
Das Problem lässt sich nur physisch stoppen. Stichwort: Atlantikwall.
Können die Briten auch.
Habe gerade ein aktuelles Weltspiegel-Video gesehen über Ladendiebstahl und Armut in Leeds und Sheffield (Mittelengland). Alles dort ist schäbig und heruntergekommen, und die Leute sind so arm, dass sie schon verbreitet Lebensmittel stehlen (oft Brot, Milch, Babynahrung, so die Aussagen). Gerade die kleinen, dezentralen Geschäfte sind von Diebstahl und zunehmend gewaltsamen Raubüberfällen besonders betroffen. Im Bezirk hätten sich letzte Woche wieder fünf Leute das Leben genommen. Usw.
– Wobei es aus US- oder auch kanadischen Städten heftigere Straßenbilder gibt, mit kilometerweiten Bürgersteig-Zelten und lauter abgefackten Gestalten, vielfach durch Drogen gezeichnet.
– Apropos Brot, Milch, Babynahrung: Das englische Labberbrot ist schlecht für die Gesundheit, und man isst es nicht. Stattdessen kennt der Engländer das grandiose, nahrhafte und preiswerte Porridge: gekochten, warmen Haferbrei. Kann man auch als Babybrei geben, ist nämlich super verträglich. Und was ist das Problem für eine Mutter mit überreichlich Zeit, den Babybrei (aus Möhre, Apfel, Hafer z.B.) selbst herzustellen, statt die überteuerten kleinen Fertigprodukte zu kaufen? – Die Hygiene, die Selbstdisziplin, die Bildung bzw. der Bewusstseinsstand?
Die Leute sind doch degeneriert, können keinen Speiseplan entwickeln und wohl oft auch nicht kochen. – Viele noch ärmere Inder machen’s besser und essen täglich Linsencurry mit Reis, was von der (überwiegend veganen) Nährstoffversorgung her sehr vorteilhaft ist und außerdem kaum was kostet: Linsen und Reis kriege ich für 2-4 €/kg beim Türken (die Engländer vielleicht beim Inder). Man kann schon billig und gesund essen, steht dafür aber auch jeden Tag eine Stunde in der Küche.
Babynahrung ist schon sehr gut für Babys und Porridge reicht da nicht ganz ran. Ohne Baby-Milchpulver geht es nicht, es sei denn, Mama stillt selbst für gut 1 Jahr, und dann ist noch die Frage, was Mama denn so isst.
Und Linsen und Reis alleine reichen auch nicht, da gehören noch Gewürze und Gemüse dran, außerdem Milchprodukte, Eier, Fleisch, Nüsse, alles nicht billig, sonst gibts Mangelernährung.
Eine Stunde in der Küche ist (auch & gerade geistig) nahrhafter als diese Zeit vorm Fernseher.