Manche Forschungsergebnisse verändern unseren Blick auf die Welt.
Manche Forschungsergebnisse haben Erkenntnisse zur Folge, die Anstoß zu weiterer Forschung geben.
Manche Forschungsergebnisse sind einfach interessant.
Und dann gibt es Forschungsergebnisse, die einem ideologischen Wahn geschuldet sind, der keinerlei Erkenntnisinteresse, sondern obzessiv-zwanghaftem Wahn folgt.
Die vier Autoren dieses Beitrags haben 31, in Worten: Einunddreißig „Katzenpfleger“ [Caregiver], wie sie schreiben, schon die Begriffe sind ideologischer BS, 31 von Katzen Gehaltene breitgeschlagen, immer dann, wenn sie nach Hause kommen, ein Video von fünf Minuten Länge zu drehen, um es den Autoren zu ermöglichen die Interaktion zwischen Katzen und Menschen, sorry: „Caregivern“ zu analysieren.
Sie wissen schon: Miauen, Schwanzwedeln, sich auf die Seite werfen und rollen, Schwanz aufrichten, um die Beine streichen usw. Mir ist bislang und auch nach ein paar Stunden, die ich diesen Text nun mit mir beraten habe, nicht eingefallen, auf Basis welchen Erkenntnisinteresses eine solche „Forschung“ relevant sein könnte. Aber was solls. Die Zeit, die die Katze mit Schnurren, Schwanzwedeln und so weiter verbracht hat, nachdem ihr „Caregiver“ nach Hause gekommen ist, wurde akribisch notiert und analysiert, und zwar auf Basis demographischer Faktoren.
Eine unserer Katzen schnurrt, miaut nicht. Was bedeutet das für mich?
Und was könnte wichtiger sein als zu untersuchen, ob Katzen in der Länge, Intensität oder Wahl ihrer Begrüßungsmittel zwischen männlichen und weiblichen „Caregivern“ unterscheiden könnten. Die Frage, welches Erkenntnisinteresse mit dieser „Forschung“ jenseits von ideologischer Verblödung verfolgt werden kann, wird immer schleierhafter… Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Autoren den Katzen unterstellen, sie seien von „Geschlecht“ ebenso besessen wie sie, die Autoren selbst, die nichts Wichtigeres als „Geschlecht“ in ihrer Forschung finden, schon deshalb nicht, weil keine andere Variable in ihrer Regression mit 31 Fällen, EINUNDDREISSIG, die Residuen sind garantiert multikollinearisch, dass es kracht, mit irgend einem der Verhalten, die die Katzen nach Auftauchen ihres Menschen zeigen, korreliert.
Ziemlich erstaunlich, wenn man die Latte der untersuchten Katzenverhaltensweisen in Rechnung stellt: weglaufen, auf Mensch zulaufen, hinwerfen, rollen, putzen, ans Bein drücken, an Objekt reiben, mit dem Schwanz schlagen, ausstrecken, hinlegen, essen, zur Essensschüssel gehen …
Nix, gar nichts korreliert in der Studie mit den „demographischen Variablen“, die – aus nicht näher bekannten Gründen in die Regression gestopft wurden, Rassenkatze, Alter, Geschlecht … vor allem Geschlecht … (siehe Tabelle).
Außer: die 13 männlichen „Cargiver“ werden häufiger angemaunzt als die 18 weiblichen „Caregiver“. Indes, was – betrachten Sie den b-Koeffizienten in der mit „Estimate“ überschriebenen Spalte -, was am besten erklärt, ist das, was nicht in der Regressionsgleichung ist, das „Intercept“, das ist eine Schätzung des Einflusses all der Variablen, die nicht berücksichtigt wurden.
Ein normaler Forscher nimmt ein solches Ergebnis als Hinweis darauf, dass seine Daten nichts hergeben, nichts gemessen wurde. In der Türkei, die Autoren stammen aus der Türkei, und unter Geschlechtsbesessenen ist das anders. Sie interpretieren auch Mist, wenn er zur Ideologie passt und erklären das häufigere Miauen der 13 mit einem männlichen „Caregiver“ konfrontierten Katzen damit, dass die Katze weiß, der Typ ist blöd, man muss ihm verbale Hinweise geben, damit er etwas kapiert. Während man bei weiblichen „Caregivern“ als Katze das Miauen den „Caregivern“ überlassen kann, denn die Miauen von sich aus, und noch dazu in einem erschreckend schlechten Idiom, das man als Katze kaum verstehen kann…
Hier in den Worten der Autoren und unserer Übersetzung:
„Unter allen untersuchten demografischen Faktoren war das einzige signifikante Ergebnis, dass Katzen bei der Begrüßung männlicher Bezugspersonen häufiger vokale Kommunikation einsetzten. Weibliche Bezugspersonen sind im Allgemeinen verbaler, können die Lautäußerungen von Katzen besser deuten (Turner 2021; Prato-Previde et al. 2020) und ahmen die Lautäußerungen ihrer Katzen eher nach (Pongrácz und Szapu 2018). Es ist daher möglich, dass männliche Katzenhalter deutlichere Lautäußerungen benötigen, um die Bedürfnisse ihrer Katzen wahrzunehmen und darauf zu reagieren, was wiederum die Tendenz der Katzen verstärkt, gezielteres und häufigeres vokales Verhalten einzusetzen, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen.“
Typen sind eben blöd, wenn es um Katzen geht und Katzen wissen das.
SciFi-Supt
FINANZKRISE
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Und außerdem gibt es kulturelle Gründe, die Katzen natürlich auch kennen und berücksichtigen: Muslimische Männer, türkische Männer sind zurückhaltend und wenig verbal, also muss man als Katze ran und ein paar Suren miauen …
„Wir vermuten zudem, dass geografische und kulturelle Faktoren die Interaktionsmuster beeinflusst haben könnten, da alle unsere Teilnehmer in der Türkei lebten.
[…]
In der Türkei beispielsweise können gesellschaftliche Geschlechterrollen die Interaktionsdynamik aufgrund emotionaler Zurückhaltung beeinflussen (Tekke et al. 2020), da männliche Bezugspersonen im Vergleich zu weiblichen Bezugspersonen möglicherweise seltener verbales Verhalten zeigen.“
Was immer wieder beeindruckend ist: Wenn diese Leute sich in ihrer zwanghaft-besessenen Weise in Rage geschrieben haben, dann unterstellen sie nicht nur Katzen, die selbe Geschlechterbesessenheit wie sie sie von sich kennen, sie klauben, nicht etwa, dass sie es messen, nein, sie glauben bei anderen Autoren irgendwas zusammen und ergänzen das mit Spekulationen eigener Art, die zum ideologischen Wahn passen und veröffentlichen das als „ERGEBNIS“.
Irre.
Alles irre Irre.
Übrigens ein männlicher türkischer Katzen“pfleger“, der hier von einer seiner Katzen niedergestarrt wird, nicht etwa niedergemiaut…
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Universität Ankara? In der Türkei wird Quatsch finanziert? Religiöser Quatsch, ja, unter Sultan Erdo. Aber Katzenquatsch? Haben die wie wir zu viel Geld und daher einen NGO-Apparat?
Ausgerechnet Islamverwirrte,, die Katzen kaum ins Haus lassen, fuer die Hunde Haram sind und in deren Land diese Tiere oft uebelst misshandelt werden, leider vor Jahren selbst erlebt, verfassen eine solche verbloedete Studie.
Auch haben die Autoren vergessen das Verhalten der Katzen an nicht binaeren Personen zu testen, denn wenn schon denn schon.
Wir haben drei zugelaufene Strassenkatzen, die bei uns ein neues zu Hause fanden, Diese haben nur eine Bevorzugung, und zwar die jeweilige Person, die das Dosenfutter oeffnet ud nur in diesem Zeitraum.
Die Katzen haben also Geschlecht zugewiesen und nicht die Pronomen der „Caregiver“ erfragt, sondern einfach angenommen und auf dieser Annahme basierend losmiaut? Das beweist, dass Katzen sexistisch sind und Angehörige des Patriarchats. Aber Spaß beiseite. Ich habe schönerweise durch Ihren Artikel den Begriff „Intercept“ gelernt. Danke! (Danke auch dafür, dass ich vor vielen Jahren durch ScienceFiles die FallacyFiles gefunden habe. ScienceFiles und FallacyFiles sind ein großartiger Schild gegen die Dumm- und Beklopptheiten unserer Zeit, und ich spende seit Jahren an ScienceFiles, um wenigstens ein wenig meine Wertschätzung zeigen zu können, und um ScienceFiles erhalten zu helfen.)
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Es quiekt das Schwein, es blökt das Schaf:
Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf.
Nicht aber der klugschissende Tierstimmenausleger.
„Wild cat Blues“, Chris Barber (1955)
Ausgerechnet Islamverwirrte,, die Katzen kaum ins Haus lassen, fuer die Hunde Haram sind und in deren Land diese Tiere oft uebelst misshandelt werden, leider vor Jahren selbst erlebt, verfassen eine solche verbloedete Studie.
Auch haben die Autoren vergessen das Verhalten der Katzen an nicht binaeren Personen zu testen, denn wenn schon denn schon.
Wir haben drei zugelaufene Strassenkatzen, die bei uns ein neues zu Hause fanden, Diese haben nur eine Bevorzugung, und zwar die jeweilige Person, die das Dosenfutter oeffnet ud nur in diesem Zeitraum.
Die Katzen haben also Geschlecht zugewiesen und nicht die Pronomen der „Caregiver“ erfragt, sondern einfach angenommen und auf dieser Annahme basierend losmiaut? Das beweist, dass Katzen sexistisch sind und Angehörige des Patriarchats. Aber Spaß beiseite. Ich habe schönerweise durch Ihren Artikel den Begriff „Intercept“ gelernt. Danke! (Danke auch dafür, dass ich vor vielen Jahren durch ScienceFiles die FallacyFiles gefunden habe. ScienceFiles und FallacyFiles sind ein großartiger Schild gegen die Dumm- und Beklopptheiten unserer Zeit, und ich spende seit Jahren an ScienceFiles, um wenigstens ein wenig meine Wertschätzung zeigen zu können, und um ScienceFiles erhalten zu helfen.)