es sei denn, er bezieht eine gewisse Form von Erregung aus den Nebenwirkungen…
In den letzten Tagen und Wochen sind die Medien wieder voller Jubelmeldungen über angeblich effektive Impfstoffe, Impfstoffe, die angeblich Leben retten sollen, vor Krebs schützen sollen und denen, die sich spritzen lassen, viele andere Nutzen bereitstellen sollen.
Die meisten dieser Studien, die Anlass zu diesem medialen Jubel geben, sind von Pharmafia finanziert. Wir haben es hier am Beispiel einer Junk Studie dargestellt, die angeblich zeigen soll, dass Shingrix, der Impfstoffe von GlaxoSmithKline, der vor Gürtelrose bewahren soll, auch vor Demenz schützt. Eine Junk Studie, die von GlaxoSmithKline finanziert wurde.
Im Gegensatz zu diesen „Studien“, in denen zumeist mit Aggregatdaten jongliert wird oder Korrelationen berechnet werden, deren Willkürlichkeit nicht einmal mit dem Ansatz eines Versuches, die Korrelation theoretisch zu begründen, beseitigt wird, finden sich zuweilen Studien, in denen der TATSÄCHLICHE Effekt, den Impfung auf die Häufigkeit von Erkrankungen hat, die tatsächliche Effektivität, mit der ein Impfstoff vor der Erkrankung schützt, vor der er schützen soll, untersucht wird.
Eine solche Studie haben Azziz-Baumgartner et al. (2026) gerade im Journal der American Medical Association veröffentlicht:
Die Autoren haben Daten, Blutproben und – sofern erkrankt: Erkrankungsverlauf für 1.939.806 US-Amerikaner über alle US-Bundesstaaten hinweg gesammelt, darunter 281.329, die im Zeitraum vom 28. September 2025 bis 14. März 2026 an Influenza erkrankt sind. Die meisten der Erkrankten haben sich mit einer Variante von Influenza A infiziert, wobei die vorherrschende Variante eine Mutation von N2H3-Influenza A ist, die erhebliche Abweichungen zum Vorlagegenom, auf dessen Grundlage die Impfstoffe gegen Influenza entwickelt wurden, aufweist. 27.881 der Erkrankten wurden hospitalisiert.
Jedes Jahr gibt es eine Lotterie, an der etliche Wissenschaftler beteiligt sind. Unter der Ägide von WHO, CDC und anderen, angeblich um die Gesundheit der Bürger und nicht den Umsatz von Pharmafia besorgten Leute, wird per „best guess“ das Genom von Influenza bestimmt, von dem die „Fachleute“ glauben, dass es in der kommenden Inlfuenzasaison vorherrschen wird. Für die Saison von 2025 und 2026 lagen die „Fachleute“ kräftig daneben, denn eine neue Mutation von H2N3, die erhebliche Abweichungen von der „vorhergesagten Variante“ aufweist, darunter Mutationen, die dazu führen, dass Antikörper, die als Reaktion auf Impfstoffe gebildet wurden, das Virus nicht mehr erkennen können, hat sich unter der Bezeichnung „Klade K“ global durchgesetzt:
„These included changes at residues K2N, T135K(CHO−), S144N(CHO+), N145S, N158D, I160K, Q173R, K189R, T328A, and S378N. While influenza viruses are constantly changing, the location of these changes (around receptor and antibody binding sites), the changes in the glycosylation patterns, and the number of changes raised concerns that these viruses might evade vaccine-induced antibodies.“
Die Autoren schreiben hier, dass die neue Variante Befürchtungen geweckt habe, nach denen die in den Verkehr gebrachten Impfstoffe nutzlos sind. Die Daten, die sie für die Effektivität der Influenza-Impfstoffe in der Saison 2025/26 vorlegen, zeigen, dass diese Befürchtungen berechtigt sind: Die Impfstoffe waren und sind weitgehend nutzlos.
Quelle: Azziz-Baumgartner et al. (2026).
Der Schutz den Influenza-Impstoffe vor einer schweren Erkrankung geboten haben, steht bei 35% (operationalisiert als Besuch einer Notaufnahme), der vor Hospitalisierung bei 27%. Gut gemeinte Mittelwerte, die zeigen, dass 65% der Geimpften trotz Impfung keinen Schutz vor schwerer Erkrankung hatten und 73% der Geimpften keinen Schutz vor Hospitalisierung.
Stellen Sie sich vor, sie wollten in ihre Alterssicherung investieren. Eine Aktie verspricht eine unbekannte (vielleicht hohe, vielleicht auch nicht hohe) Rendite bei einem Risiko auf Kapitalverlust, das sich zwischen 65% und 73% bewegt. Kaum jemand, der noch bei Trost ist, würde in eine solche Aktie investieren. Und doch finden sich jährlich Millionen Bürger ein, um sich eine „Schutzimpfung“ gegen Influenza verpassen zu lassen – eine Handlung, analog zur Investition in die oben beschriebene Aktie.
Oder: Um die Zahlen auf Basis der Ergebnisse von Azziz-Baumgartner deutlicher zu machen:
4.100 Personen müssen gegen Influenza geimpft werden, um EINE Person vor Hospitalisierung zu bewahren.
Die Aboslute Risikoreduktion die man im Hinblick auf eine Hospitalisierung erreicht, wenn man sich gegen Influenza impfen lässt, beträgt 0,026%. Wir nähern uns dem Bereich eines Fünfers im Lotto.
Dessen ungeachtet ist der Gewinn für Pharmafia, der mit jeder Impfung realisiert wird, sicher, nicht wahrscheinlich und die Nebenwirkungen, die sind den meisten auch sicher bzw. sind sehr wahrscheinlich.
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„…es sei denn, er bezieht eine gewisse Form von Erregung aus den Nebenwirkungen…“
Hierzu ein etwas modifizierter ironischer Text, kein Aufruf zur Gewalt also:
„Bei Risiken und Nebenwirkungen essen Sie die Packungsbeilage und schlagen Sie ihren Arzt oder Apotheker“
Eine 84jähige resolute Bekannte meiner Mutter lag 1976 im Krankenhaus. Der behandelnde Arzt, Dr.W., hatte ihr eine Latte voll Pillen zur Einnahme auftischen lassen, die sie aber stets ihren Besuchern zur Entsorgung mitgab.
Als sie genesen war, kam der Arzt herein und sagte zu ihr: „Na, sehen Sie, wie gut die Medikamente geholfen haben?“ Sie sah zu dem anwesenden Besuch und beide mußten lachen, was den Arzt befremdete.
Medicus curat – NATURA sanat !
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„…es sei denn, er bezieht eine gewisse Form von Erregung aus den Nebenwirkungen…“
Hierzu ein etwas modifizierter ironischer Text, kein Aufruf zur Gewalt also:
„Bei Risiken und Nebenwirkungen essen Sie die Packungsbeilage und schlagen Sie ihren Arzt oder Apotheker“
Eine 84jähige resolute Bekannte meiner Mutter lag 1976 im Krankenhaus. Der behandelnde Arzt, Dr.W., hatte ihr eine Latte voll Pillen zur Einnahme auftischen lassen, die sie aber stets ihren Besuchern zur Entsorgung mitgab.
Als sie genesen war, kam der Arzt herein und sagte zu ihr: „Na, sehen Sie, wie gut die Medikamente geholfen haben?“ Sie sah zu dem anwesenden Besuch und beide mußten lachen, was den Arzt befremdete.
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