Für manche geht es mit Ebola im Kongo viel zu langsam.
Zu wenige Fälle, zu wenige Tote, wenn das mit der Horrorshow noch etwas werden soll, dann muss etwas passieren.
Zum Beispiel in Form von FAKE NEWS:
Der rasante Anstieg sieht dann im Text wie folgt aus:
„In der Demokratischen Republik Kongo steigt die Zahl der Erkrankten weiter rasant an. Das Gesundheitsministerium spricht inzwischen von mehr als 1.000 bestätigten Fällen. Diese sollen sich landesweit auf drei Provinzen erstrecken.
Laut Ministerium werden rund 365 Patienten in Krankenhäusern und Isolationsstationen behandelt. 254 Menschen haben die Krankheit nicht überlebt. 100 Menschen sollen wieder genesen sein. Damit liegt die Sterberate bei rund 25 Prozent.“
Das Interessante an den „mehr als 1000 Fällen“, die nicht genau angegeben werden können: Die Zahl lässt sich nicht verifizieren. Weder das Gesundheitsministerium des Kongo , noch der Gesundheitsminister des Landes, Roger Kamba, haben entsprechende Daten veröffentlicht. Die letzte Veröffentlichung der WHO zu EBOLA in der Republik Kongo stammt vom 19. Juni 2026. Darin ist von 896 bestätigten Erkrankungsfällen die Rede, nicht von „mehr als 1000“, von 232 Toten und davon, dass der Anstieg unter anderem darauf zurückzuführen sei, dass ein Rückstau bei Proben abgearbeitet wurde, also ein Anstieg durch Abbau eines aufgelaufenen Probenberges, kein Anstieg, der durch reale Verbreitung bedingt ist:
Since 13 June when the last Disease Outbreak News was published, an additional 220 confirmed cases, including 96 confirmed deaths, have been reported from the Democratic Republic of the Congo. The increase is in part due to the scale up of testing and diagnostic capacities, enabling testing of the backlog of previously collected samples. As of 17 June 2026, a total of 896 confirmed cases including 232 deaths (case fatality ratio [CFR] 26%) have been reported from the Democratic Republic of Congo.
Die neuesten Zahlen, die das Institute Nationale de la Santé Publique der DRC veröffentlicht hat, stammen vom 20. Juni 2026. Darin ist von 956 im Labor bestätigten Fällen die Rede und von 247 Toten. Rund 91% der Fälle stammen aus der Provinz Ituri, auf die der Ausbruch weitgehend beschränkt ist. Nach wie vor beschränkt ist, trotz aller Versuche in Shitstream-Medien, mehr aus Ebola-Bundibugyo zu machen, als ist…
SciFi-Supt
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Besonders frech ist die Behauptung, die Fallzahl sei „rasant“ angestiegen, wie gesagt, der Anstieg der letzten Wochen ist Ergebnis davon, dass ein Probenberg, der aufgelaufen war, abgebaut wurde und wird, denn „rasant“ suggeriert Ebola auf dem aufsteigenden Ast, eine Zunahme in Verbreitung. Diese Zunahme GIBT ES NICHT, wie die folgende Abbildung aus dem letzten Bulletin des Institute Nationale de la Santé Publique zeigt:
Die Fallzahlen steigen nicht an, sie gehen zurück.
Wie eine typische Test-Woche in Laboren derzeit aussieht, zeigt die folgende Meldung des Gesundheitsministeriums der DRC, die Tests umfasst, deren Proben aus Ituri sowie aus Nord- und Südkivu stammen, und im Rahmen eines schnellen Testprogramms analysiert wurden. Unter 101 Proben aus Ituri fanden sich 15 positive Proben, unter acht Proben aus Süd-Kivu keine einzige und unter 32 Proben aus Nord-Kivu 6 positive Proben. Nicht unbedingt die Zahlen, die man bei einem rasanten Anstieg in einer Region, von der die ARD-tagesschau und andere, die bei Reuters abschreiben, gerne ein Epizentrum von Tod und Verderben machen würden, erwartet.
Fehlalarm in 85% der Fälle.
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Seit den vergangenen Tagen haben wir hier schwüle feuchtwarme stickige Luft (75 bis 80 % relat. Luftfeuchte), bei Temperaturen um die 30 Grad Celsius.
Im Supermarkt rannten Personen mit FP2 Maske herum, in einer heutigen Stadtführung trug ein junger Mann eine FP2 Maske und auf dem Spielplatz (kaum Luftbewegung) ließ eine leicht bekleidete junge Mutter, selbst ohne Maske, ihren kleinen Sohn, ca.5-6 Jahre alt, MIT FP2-Maske kerumrennen.
Wozu ? Ich weiß es nicht.
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