In der ARD-tagesschau und nicht nur dort, wird wieder Desinformation in großem Stil betrieben und dies, obschon die EU Desinformation den Krieg erklärt hat und unzählige Faktenchecker und Wahrheits-Blockwarte beschäftigt, die sich eigentlich auf die ARD-Lügen stürzen müssten.
Tun Sie aber nicht.
Machen wir also unentgeltlich die Arbeit, die diese bezahlten EU-Schergen verweigern.
„Der Chefminister [gemeint ist „Regierungschef“] von Assam, Himanta Biswa Sarma, teilte mit, knapp 900 Dörfer seien überschwemmt worden. Mehr als 7.000 Häuser hätten keinen Strom. Wegen Überschwemmungen war am Donnerstagabend der Verkehr in der Hauptstadt von Assam, Guwahati, zum Teil beeinträchtigt. Pendler steckten wegen unter Wasser gesetzter Straßen stundenlang fest.
Laut Experten führt der vom Menschen verursachte Klimawandel dazu, dass die Monsunregenfälle im Süden Asiens heftiger werden. Die Monsunregenzeit dauert normalerweise von Juni bis September und dann von Oktober bis Dezember.“
Sie geben sich beim Lügen nicht einmal Mühe, erfinden frech irgendwelche Experten, die angeblich gesagt haben, dass Monsuregenfälle wegen des „von Menschen verursachten Klimawandels“ heftiger werden. Sofern es diese Experten tatsächlich gibt, disqualifizieren sich diese „Experten“ von alleine, denn keines der Maße, die man heranziehen kann, um die Stärke des Monsuns zu erschließen, weist auf zunehmende, sie alle weisen auf abnehmende Monsun-Regen hin.
Der namentlich ungenannten ARD-Schmierfink, versucht mit der Anzahl der von Überschwemmungen Betroffenen und mit Toten Stimmung zu machen.
Indes, seit 1960 hat sich die Anzahl der Flutopfer (blaue Balken) kaum verändert, wenn überhaupt, dann leicht reduziert.
Im selben Zeitraum ist die Zahl derjenigen, die durch Überschwemmungen zu Tode gekommen sind, ebenfalls stagnant bzw. im Trend leicht geringer geworden.
Auch die ökonomischen Schäden, die durch Überschwemmungen verursacht werden, sind seit 1960 nicht höher geworden, sind derzeit leicht geringer als noch im letzten Jahrhundert.
Es gibt, mit anderen Worten, kein Datum, das den Schluss erlauben würde, Monsun-Niederschläge und die daraus entstehenden Folgen wären in den letzten Jahren in irgendeiner Weise heftiger geworden. Das Gegenteil dessen, was in der ARD-tagesschau verbreitet wird, hat eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit zuzutreffen.
Falls Sie, sofern Sie es bemerkt haben, sich gefragt haben, warum wir die Abbildung mit den Todesopfern, die Naturkatastrophen in Indien gefordert haben, erst mit dem Jahr 1968 beginnen lassen, der Grund ist dieser:
Die Jahre 1965 bis 1967 das sind die Jahre der Bihar Hungersnot, die durch Dürre verursacht wurde, die wiederum Folge davon war, dass in den Jahren 1965 und 1966 der Monsun weit hinter dem, was an Niederschlag üblich ist, zurückgeblieben ist. Die Folge waren Ernteausfälle (die nationale Getreidernte ging von rund 90 Millionen Tonnen im Jahr 1964/65 auf gut 72 Millionen Tonnen zurück), die Nahrungsmittelpreise stiegen heftig, aus den betroffenen Bundesstaaten Uttar Pradesh und vor allem Bihar setzte Elendsmigration ein. Hilfslieferungen kamen zu spät oder in nicht ausreichender Menge an. Die drei Balken oben zeigen das Resultat. Rund 1.5 Millionen Menschen sind in den Jahren 1965, 1966 und 1967 in Indien an Hunger und in direkter Folge von Ernteausfällen nach schwachem Monsun verstorben.
Die Bihar-Hungersnot ist seither Gegenstand politischen Missbrauchs, der sich schon darin niederschlägt, dass offiziell 2.353 Todesopfer „anerkannt“ werden. Zum Zeitpunkt der sich entwickelten Hungersnot, war Lal Bahadur Shastri, ein Sozialist aus der Congress Party von Jwaharlal Nehru Premierminister Indiens, ihm folgte 1966 für relativ kurze Zeit Gulzarilal Nanda, ehe Indira Ghandi das Zepter übernahm. Sie alle sind Mitglieder von Nehrus Partei und verfolgen sozialistsiche Politiken und schon aus diesem Grund kann die Hungersnot in Bihar und Uttar Pradesh, die im Wesentlichen auf eine lange verzögerte Reaktion durch die Zentralregierung zurückzuführen ist, nicht „schlimm“ gewesen sein.
Wie sehr die sozialistische Internationale auch heute noch die Geschichte umschreibt, kann man daran erkennen, dass eine Suche nach Bildern von der Hungersnot der Jahre 1965 bis 1967, obschon mit Thomas Hoepker ein Fotograph vor Ort war, der seinen Auslöser sicher nicht selten bedient hat, weitgehend erfolglos bleibt, während Hungersnöte aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die man einer Kolonialmacht zuschreiben oder die Hungersnot in Bengal im Jahre 1943, die man Winston Churchill in die Schuhe schieben kann und somit für die sozialistische Sache ausnutzen kann, problemlos im Web zu finden sind.
Wir alle sehen, wenn wir die linke Manipulation und Propaganda, der wir täglich ausgesetzt sind, sehen, nur die Spitze des Eisberges. Hält man den Kopf bei einem beliebigen Thema etwas unter die Wasseroberfläche, dann gehen einem im wahrsten Sinne des Wortes die Augen auf.
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„Ein sehr unwissendes Volk wird sich gerade wegen seiner Unwissenheit zu einer Religion voller Wunder neigen.“
Henry Thomas Buckle (1821–1862)