Große Konfabulation: Wie lange kann man gegen die Realität anregieren? oder: Guten Morgen Deutschland – Aufwachen im Sozialismus

Sozialisten haben über kurz oder lang immer das Problem, dass die Wirklichkeit vom Plan abweicht. So viel sie auch planen, für fünf oder sieben Jahre, nie passt sich die Wirklichkeit der Planung an. Nun ist es eine der bemerkenswertesten Manifestationen von Dummheit, dass Sozialisten nie lernen. Anstatt zu verstehen, dass man die Zukunft nicht planen kann, bestehen sie darauf, dass es möglich ist, mit immer neuen Plänen, die Anpassung der Wirklichkeit an die eigene Ideologie zu erzwingen.

Sozialisten fahren deshalb ihre Gesellschaften regelmäßig gegen die Wand, denn, wie schon F.A. von Hayek in seinem Buch, „der Weg in die Knechtschaft“, das ausschließlich den Wirkungen von Sozialismus gewidmet ist, dargelegt hat, auch sozialistische Planer können die Zukunft nicht vorhersehen. Deshalb vernichten sie die Gegenwart derer, die ihnen als Beherrschte zum Opfer fallen.

Die einzige Frage, die sich mit sozialistischen Systemen verbindet, ist die Frage, wie lange es möglich ist, in der eigenen ideologischen Verblendung gegen die Wirklichkeit anzuregieren, bis sich entweder Widerstand regt oder die Staatsinsolvenz dem sozialistischen Treiben das gewöhnliche Ende bereitet.

In Deutschland läuft derzeit ein Feldversuch dazu, was als erstes bricht: Die Geduld der Bevölkerung oder das wirtschaftliche Fundament, auf dem sich die sozialistischen Ideologen weiden.

Wir haben gestern am Beispiel der sozialistischen Phantasie gezeigt, die mit „Gleichberechtigung von Frauen und Männern“ überschrieben ist und die einfach nur meint, in allen Positionen, die die Staatssozialisten für relevant halten, müssen Männer und Frauen gleichverteilt sein, wie irrsinnig das politische Programm ist, das in den nächsten drei Jahre und 9 Monaten durchgesetzt werden soll.

Heute ist es an der Zeit, die Folgen dieses Irrsinns zu beschreiben.

Erste Folge: Demotivation der Angestellten
In Leitungsfunktionen des öffentlichen Dienstes wollen die Grokolores bis 2025 genau so viele Frauen wie Männer haben. Das ist ihr Ziel. Dieses Ziel bedeutet einen Beförderungsstopp für männliche Angestellte im Öffentlichen Dienst, denn nur so kann in nur 6 Jahren eine Ergebnisgleichheit bei Leitungsfunktionen herbeigeführt werden.

Ein solches jähes Ende ihrer Karriereträume wird die männlichen Angestellten im Öffentlichen Dienst, denen die Option, den Beruf einfach durch das Gebären von Kindern zu beenden, nicht offen steht, demotiviert lassen und sich auf deren Einsatz und Arbeitsleistung auswirken. Das haben die Grokolores nicht bedacht.

Zudem haben Sie nicht bedacht, dass man für Leitungspositionen Kompetenzen benötigt. Kompetenzen fallen nicht vom Himmel. Man muss sie sich aneignen. Dazu braucht man Zeit. Ein weibliches Geschlecht alleine ist keine Kompetenz. Um Letztere zu bilden benötigt man noch ein paar weitere Zutaten, von der Intelligenz bis zur Arbeitserfahrung. Arbeitserfahrung im Bereich IT gewinnt man nicht, wenn man Babys wickelt oder Kranke pflegt. Dennoch wollen die Grokolores die „Erfahrungen und Fähigkeiten aus Erziehung und Pflege“ bei Beförderungen GENERELL berücksichtigt sehen. Die Gleichstellung umfasst somit auch dreckige Windeln, die der Mitarbeit an z.B. einem Softwareprogramm (mindestens) gleichgestellt werden. Das ist eine weitere Methode, leistungswillige und kompetente Angestellte zu demotivieren. Warum soll sich noch jemand im Rahmen seines Berufes anstrengen, wenn er weiß, dass sein Einsatz nicht gewürdigt wird, nicht in der Weise gewertschätzt wird, wie es angemessen ist? Das haben die Grokolores nicht bedacht.

Sie können es nicht bedenken. Grokolores sind in der Regel Berufspolitiker, die keinerlei Vorstellung davon haben, welche Kompetenzen man benötigt, um in einem richtigen Beruf oder in einem Unternehmen in Führungspositionen aufzusteigen. Grokolores sind bislang immer mit ihrer großen Klappe und weitgehend ohne Kompetenzen durchgekommen. Aus Mangel an anderweitigen Erfahrungen sind sie der Ansicht, dies sei auch in richtigen Berufen alles, was man benötige, um für Führungspositionen qualifiziert zu sein.

Ein weiterer Irrtum der Grokolores.

Ein Irrtum, der sich amplifiziert.
Die Grokolores wollen alle Unternehmen verpflichten, Frauen in Leitungspositionen zu stecken. Das sind dieselben Grokolores, die jedes Jahr seit nunmehr Jahrzehnten wieder bejammern, dass weibliche Studenten in MINT-Fächern Mangelware sind. Zwei Variablen in Verbindung zu bringen, das überfordert offensichtlich die intellektuellen Fähigkeiten eines Grokolores, deshalb kann keiner den Schluss ziehen, dass in Berufen, in denen es kaum Frauen gibt, es a) ungerecht ist, eine Gleichverteilung der Leitungsfunktionen nach Geschlecht durchzusetzen und b) ein solches Durchsetzen notwendig dazu führen muss, dass ungeeignete oder im Vergleich zu männlichen Mitarbeitern weniger geeignete weibliche Mitarbeiter in Führungspositionen gelangen. Das ist eine Zwangsläufigkeit, die kein ideologischer Plan verändern kann. Es ist wieder diese Realität, die alle ideologischen Wolkenkuckucksheime zum Einsturz bringt.

Weil die Grokolores aber richtige Ideologen sind, deren Gehirne aus ideologischen Kurzschlüssen bestehen, verstehen sie diesen einfachen Zusammenhang nicht. Deshalb sind sie munter dabei, die Grundlagen einer funktionierenden und erfolgreichen Ökonomie zu zerstören: Die Motivation der Arbeiter und Angestellten; Die Meritokratie, die Kompetenz und nicht Geschlecht zum Kriterium für den beruflichen Aufstieg macht; Die Willigkeit der Leistungsfähigen, sich weiterhin von einem ideologischen System ausnutzen zu lassen, das Windenwickeln mit jahrelanger Arbeit in Unternehmen und Verwaltung (mindestens) gleichsetzt und, last but not least, den gesellschaftlichen Wohlstand.

Sozialismus ist eine kollektive Ideologie. Sozialisten wie Merkel, Schulz oder Seehofer sind nicht in der Lage, Individuen in Rechnung zu stellen. Sie denken in Gruppen. Männer und Frauen, Arbeiter und Angestellte, Erwerbslose und Erwerbstätige, Sozialisten und Rechtspopulisten. Dass jede Gruppe aus einer Vielzahl von Individuen besteht, das ist ihnen weder eingängig noch vorstellbar. Dass diese Individuen alle eigene Interessen haben, dass die Unterschiede zwischen Individuen, die die Gruppe der Männer ausmachen oder die Gruppe der Frauen größer sind als die zwischen den Gruppen, das ist ihnen schlicht unvorstellbar. Dass es Frauen geben könnte, die auf ihre Alimentierung durch die paternalistischen Sozialisten „schei…“, ist ihnen eine Häresie und dass es Männer geben könnte, die die generelle Benachteiligung, die sie erfahren, weil sie nicht als Individuum, sondern als Mitglied einer Gruppe behandelt werden, nicht mehr hinzunehmen bereit sind und deshalb Konsequenzen ziehen, die beim Rückzug vom Arbeitsplatz anfangen und bis zur Auswanderung in Länder reicht, in denen Menschen noch nach ihrer Leistung und nicht nach ihrem Geschlecht bewertet werden, ist für sie eine Monstrosität.

Und weil dem so ist, können die Sozialisten die Zeichen der Zeit nicht lesen. Sie verstehen nicht, was um sie herum vorgeht, denn alles, was sie denken können, ist Gleichstellung und Vorteilsnahme. Wer also darauf wartet, dass von Politikern der CDU, CSU oder der SPD ein Wandel ausgeht, dass ein Politiker aus diesen Blockparteien in der Lage ist, die Wirklichkeit in Rechnung zu stellen, der wird enttäuscht werden. Wie immer im Sozialismus läuft alles auf die zentrale Frage hin, was schneller ist: Die Bevölkerung oder die Wirklichkeit: Muss erst die Realität von Armut und Elend das abermalige Scheitern des Sozialismus drastisch vor Augen führen oder jagt die Bevölkerung die sozialistischen Blockheads zum Teufel bevor das Land vollständig zur Ruine geworden ist?

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