Category: Meinungsforschung

Sachsen-Monitor: Landesregierung hat 91.366,49 Euro verpulvert

Stammleser werden sich erinnern, dass eine Kritik, die wir vor einiger Zeit zum Sachsen-Monitor geschrieben haben, eine Junk Studie, die sich die Sächsische Landesregierung jedes Jahr rund 91.000 Euro kosten lässt, in eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Karin Wilke (AfD) eingeflossen ist. Zwischenzeitlich hat die Landesregierung die Anfrage beantwortet, und wir nehmen uns im neuen

Rechte Sachsen im Monitor: Viel Steuergeld für Junk Studie

Das Land Sachsen leistet sich seit nunmehr drei Jahren einen Sachsen Monitor. Hinter dem Begriff versteckt sich eine jährlich stattfindende Befragung mit geringem Erkenntnisgewinn und hohen Kosten, die in keiner Weise rechtfertigbar sind. Doch der Reihe nach. Beklagen wir zunächst einmal wieder den Niedergang der empirischen Sozialforschung und ihre Degeneration zur Meinungsforschung. Der Erfolg von

Demoskopen-Humbug: Wie Wählerwanderungen berechnet werden

Eine Reihe von Lesern, darunter Herr Pflüger, haben uns danach gefragt, wie die Wählerwanderungen, die an Wahlabenden dem staunenden Publikum präsentiert werden, zustande kommen. “Ich habe selbst keine Ahnung von Soziologie und verstehe nichts von Umfragen. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, bei euch ein wenig schlauer gemacht zu werden. Was mir anlässlich der Bayern-

Kaum jemand ist stolz auf Merkel! WELT stürmt Manipulationscharts

Die WELT vermeldet stolz: „Die Deutschen sind stolz auf ihre Politiker“. „Die Deutschen“ sind hier 1047 von Infratest-Dimap telefonisch Befragte. Eine offene Frage, selten genug in der Meinungsforschung, so dass man schon hier skeptisch werden muss, hat Infratest-Dimap im Auftrag der Welt am Sonntag 1047 telefonisch Befragen in Fest- und Mobilfunknetz gestellt. „Welche Deutschen aus

„Probleme mit Flüchtlingen“ wegmessen: Manipulation bei Meinungsumfragen

Kurt Holm, der Altmeister der empirischen Sozialforschung, hat im Jahre 1975 das 5. Kapitel seiner Diskussion der Art und Weise, wie man in der Meinungsforschung fragt, mit den folgenden Worten: „Meinungsforschungsergebnisse werden nicht selten politisch verwendet. Hier ist die Gefahr, dass durch ausgeklügelte Formulierungen Ergebnisse ‚erzeugt‘ werden, nicht gering.“ Das war 1975. Heute müsste man

Kamikaze-Meinungsforschung: CSU auf historischen Tiefstand gerechnet

Der öffentlich-rechtliche Krieg gegen die CSU geht weiter. Manchmal geben Meinungsforscher Informationen preis, die sie eigentlich gar nicht preisgeben wollen. Zum Beispiel beim aktuellen Bayern-Trend der ARD. Dort finden sich zwei Fragen, die nicht unabhängig von einander sind. Zum einen die berühmte Sonntagsfrage, also: Wenn am nächsten Sonntag Landtagswahl wäre, welche Partei würden sie dann

Die Wichtigkeit der Politiker: Niggemeier, wir und die Forschungsgruppe Wahlen

Auf unseren letzten Beitrag, in dem wir einige Irrtümer von Stefan Niggemeier aufgeklärt haben, hat sich Stefan Niggemeier bei uns gemeldet und den einzigen Punkt, den wir spekulativ behandeln mussten, auf Grundlage seines Wissens und wie folgt aufgeklärt: Wir schrieben: „Tatsächlich gibt es keinen Grund anzunehmen, dass die Frage nach der Wichtigkeit der Politiker überhaupt

Suizid-Schreiber Niggemeier: Text-Anschlag gelungen, alle tot

“Next time, leave it to a professional” Henry Weems x-Files “Goldberg-Variation” Wir haben Schule gemacht. Wir finden immer häufiger Texte, die auf Ideen beruhen, die uns intim bekannt sind, die uns – so könnte man meinen – mehr oder weniger imitieren. Nun ist mimetische Isomorphie ein bekanntes Phänomen in der Welt der Phantasielosen, also belassen

CSU bei 18% bundesweit –Wenn Meinungsforschung falsche Ergebnisse erbringt – dann faktenfindert es wieder

Ist es nicht köstlich? Sie sind die ersten, die das Wort „repräsentativ“ im Munde führen, um damit ihr Kaffeesatzlesen, das gewöhnlich als Meinungsforschung bezeichnet wird, aufzuwerten. Und ausgerechnet diese Apostel der Repräsentativität suchen nun nach einem Haar in der Umfragesuppe von INSA, die zeigt, dass von 2000 „Personen ab 18 Jahren“ die INSA befragt hat,

Der Repräsentativitäts-Hoax: „Hohe Wertschätzung der ARD-Familie“

Wir haben schon an anderer Stelle darauf hingewiesen, dass die Behauptung, man könne repräsentative Querschnitte im Rahmen einer Meinungsbefragung ziehen und auf Grundlage von 1000 bis 2000 Befragten auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen, Unsinn ist. Repräsentativität ist ein Hoax. Wozu der Hoax inszeniert wird, kann man leicht sehen, wenn man sich fragt, wem er nutzt. Den

Fake-Umfrage? Deutsche „alles in allem“ mit ARD, ZDF und den dritten Programmen zufrieden

Was wollen all die Kritiker des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eigentlich? Infratest-Dimap hat im Auftrag des SWR gerade herausgefunden, dass die Deutschen, also die 1004 von Infratest Befragten, für die behauptet wird, es ließen sich Rückschlüsse auf „alle Deutschen“ ziehen, mit „den Angeboten der öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehsender“ zufrieden sind. Alles in allem. Hier der Beleg: Die

Glyphosatanisten: Stimmungsmache in den Diskurswelten der Ahnungslosen

Wer heute etwas gelten will, der ist gegen Glyphosat. Gegen Glyphosat oder Roundup, wie es früher hieß, zu sein, ist in, trendy und cool. Der Linke von Welt ist gegen Glyphosat. Der Gutmensch von Welt ist gegen Glyphosat. Denn Glyphosat ist schlecht. Es vernichtet nicht nur Unkraut, es ist auch karzinogen. Es macht krank: Menschen
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